Probleme mit WEG Verwalter

Diskutiere Probleme mit WEG Verwalter im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo alle zusammen, ich habe eigentlich ganz viele Fragen, versuche mal einiermaßen verständlich meine Situation zu beschreiben. Es sind zwei...

Cora

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Hallo alle zusammen,
ich habe eigentlich ganz viele Fragen, versuche mal einiermaßen verständlich meine Situation zu beschreiben.

Es sind zwei Elternhäuser welche vermietet sind. Miteigentümer ist mein Schwager mit Mehrheit und wir als Minderheit.
Als Verwalter wurde im Jahr 2000 die Frau meines Schwagers bestellt.
Wir waren nicht damit einverstanden, da kein Vertrauensverhältnis besteht, jedoch hatten wir auch keine Chance dagegenzustimmen, da wir die Minderheit der Stimmen haben.

Es wurde kein schriftlicher Verwaltervertrag gemacht sondern beim Rechtsanwalt wurde sie ernannt u. auch ein Betrag festgelegt der zu zahlen ist monatlich.

Jährlich ärgern wir uns auf neue, die Abrechnung kommt zum Ende des Jahres, für uns viel zu spät, da wir diese auch für den Steuerberater benötigen.
Ständig sind Fehler drin.
Wir haben absolut keine Kontrolle darüber, ob alles rechtens ist, was dort durch den Verwalter geschieht.

Nun haben ich letzte Woche die Abrechnung für das Jahr 2005 bekommen.
Laut Kontoauszügen konnte ich keinen einzigen monatlichen Zahlungseingang des Hausgeldes von meinem Miteigentümer sehen.
Das Konto der Hausverwaltung läuft auf deren Namen und ist mit fast 10000 Euro überzogen. Diese Zinsen, muss ich natürlich mit meinem Miteigentumsanteil jährlich zahlen.
Die Instandhaltungsrücklagenl laufen auch auf diese Konto....keine Spur wo die versteckt sind.

Da die Hausverwaltung wie gesagt, die Frau des Hauptmiteingentümer sind, habe ich ja gar keine Kontrolle.

Nur zu gerne würde ich gerichtlich diese Frau als Verwalter abbestellen.
Allerdings kann ich mir dies garnicht finanziell leisten.
Auf den Kosten bleibe ich ja sitzen.

Seit dem Jahr 2000 haben insgesamt 2 Eigentümerversammlungen stattgefunden.
In der zweiten wurde die Verwalterin dazu ermächtigt, Hausgeldforderungen per Rechtsanwalt einzutreiben.
Wieso macht sie dies nicht bei Ihrem Mann?

Der Wirtschaftsplan wird jährlich mit der Abrechnung versendet u. wir müssen nur unterschreiben.

Wie gehe ich wohl am geschicktesten vor? Welche möglichekeiten habe ich ohne Rechtsanwalt?
Oder darf ich zum Anwalt und die Gemeinschaft trägt die Kosten?

Über Eure Meinung würde ich mich freuen,

Liebe Grüße
Cora

ein Gewerbe hat meine Verwalterin nicht angemeldet, denn die Kosten kann ich nichtmal absetzten, da sie die MWst nicht ausweist. und quasi keine Rechnung schickt.
 

Irmi

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Hallo Cora,

auf dem schnellsten Weg zum Fachanwalt. Bei dem von Dir geschilderten Sachverhalt würde ich mal davon ausgehen, dass die verwalterin auch die Kosten Deines Rechtsanwaltes tragen wird :tröst :banana :hase :top

Irmi
 

Cora

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Hallo Irmi,

oooh..ich bin so froh das Du mir geantwortet hast.
Ich dachte schon ich hätte hier was falsches geschildert :gehtnicht

Zum Fachanwalt meinst Du also, klar, das ist nie verkehrt, nur ist es mir halt wichtig, das ich die Kosten nicht tragen muss.
Ich wäre ja froh wenn sie der Gemeinschaft aufgehalst werden im Endeffekt.

Ich bin halt sehr zurückhaltend und schüchtern, weil wir einfach die Mehrheit bei den Stimmen nicht u. auch nie haben werden. Wurde damals ein entscheidender Fehler gemacht, wir hätten müssen auf Kopf-Stimmen bestehen müssen.

Naja...ich lass mir das nochmal durch den Kopf gehen u. ich glaube Du hast mich ein Stück dem Anwalt näher gebracht .

Liebe Grüße
Cora
 

Cesar

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Nimm auf jeden fall Juristische Hilfe in Anspruch.!!!
 

Cora

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Hallo,
ich nochmal....war nach meinem letzten Beitrag nur noch stille Leserin hier.

Ganz oben im ersten Beitrag habe ich mein Problem beschrieben.
Von Euch wurde mir geraten juristische Hilfe zu suchen aber das ist nicht so einfach.
Hier im Forum hab ich gelesen, das in WEG Angelegenheiten jeder seine Kosten selbst tragen muss.
Das kann ich nicht, leider.
(Wir haben letztes Jahr unser Kind verloren und das ist zu aller Trauer auch noch finanzielle Belastung.)

Habe deshalb nochmal im guten einen Brief an die Hausverwaltung geschrieben mit der Bitte verschiedene Punkte aufzuklären.

Grrr...wieder nur Ärger. Es geht zum Beispiel darum, das der Betriebsstrom der Heizungsanlage auf unseren Zähler läuft. Das war schon immer so und ist technisch nicht anders machbar.
Seit dem Jahr 2000 verwaltet nun meine Schwägerin die Wohnungen und ließ im Jahre 2003 einen Zwischenzähler setzten, damit wir die genauen Stromwerte haben.
Seither rechnet sie diese ab, was auch korrekt ist.
Aber meine Kosten, es waren ca. 250 Euro pro Jahr für die Jahre 2000 - 2003 möchte sie mir nicht erstatten u. abrechnen, da dies nichts mit der Hausverwaltung zu tun hätte.
Sie würde nur das Gemeinschaftseigentum verwalten. Ich solle mich an meinen Miteigentümer wenden. ( Ihr Mann würde niemals zahlen)

Nur, die Hausverwalterin liegt doch falsch....wenn der Strom der Heizungsanlage auf meinen Zähler läuft dann ist sie doch mein Ansprechpartner, da es zur Gemeinschaft gehört. Oder liege ich falsch?????

Ebenso sagt sie, das sie für Fehler der Ablesefirma Te**** nicht verantwortlich ist, da sie dies nichts angeht. Nun, aber sie trägt doch die Daten ein um Abzurechnen mit Techem.
Ist sie dann nicht auch für die richtigkeit der Abrechnung zuständig???

Hilfe,....ich weiß, ist ziemlich durcheinander alles....aber ich schaff das nicht.....

liebe Grüße
Cora
 

Irmi

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Hallo liebe Cora,

es tut mir so grenzenlos leid, was Du und Männe als Schiksal zu tragen habt :tröst

Bitte, glaube mir, gehe sofort zum Fachanwalt. Schildere Eure Situation, nehme auch alle Unterlagen dazu mit. Der Anwalt kann Euch auch weiterhelfen, welche Anträge ihr als Beihilfe stellen könnt und ausserdem kann und wird er Euch hilfreich sein, dass diese Verwaltung auch schadensersatzpfichtig gemacht wird.

Hier hat die Verwaltung so ekladante Fehler begangen, dass die Rechtslage eindeutig zu Euren Gunsten ist.

Also, nicht mehr schüchtern sein, sofort handeln. Du wirst sehen, bei entsprechender Begleitung ist alles nur noch halb so schlimm. :engel

Du bist im Recht und diese Tatsache wird Dir auch Kraft geben.

LG Irmi
 

Capo

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Um dich mal die Sachlage besser verständlich zu machen.
Ein Verwalter hat das Hausgeld GETRENNT vom Privatkonto zu führen.
Wer nicht zahlt, fliegt.
Damit hättet ihr direkt die Verwaltung los und dazu noch die Miteigentumsanteilmehrheit...

Ein Anwalt muss zwar vorher bezahlt werden, jedoch werden diese Kosten sicher wieder reinkommen...
 

Irmi

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Hallo Capo,

es ist nicht richtig, dass ein Anwalt vorher bezahlt werden muss :zwinker

Es kommt immer auf die Sachlage und die besondere Situation an. Im Fall von Cora könnte ich mir sehr vorstellen, dass hier der Anwalt auf eine Anzahlung bzw. Vorkasse verzichtet.

Gruß Irmi
 

Cora

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hmmm...das Hausverwalterkonto läuft ja getrennt von Ihrem privaten Konto.
Aber für 2005 hat er keine NK Vorauszahlungen geleistet.

Heute in den Kontoauszügen für 2006 welche ich mir angefordert habe, sehe ich das er im Januar 1500 Euro Bar eingezahlt hat. Verwendungszweck wurde von der Hausverwalterin hinzugefügt, Nebenkosten 2005.

Finde das ist nicht richtig....Wenn er 2005 abrechnet kann er doch nicht die Zahlung welche im Jahr 2006 eingeht berücksichtigen.

Ohjeee..naja..also Beihilfe oder sowas, das können wir vergessen.
Aber ich weiß das ein Anwalt sehr sehr teuer ist .....
 

Bingo

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Hallo Cora

Zitat:
....Das Konto der Hausverwaltung läuft auf deren Namen und ist mit fast 10000 Euro überzogen. Diese Zinsen, muss ich natürlich mit meinem Miteigentumsanteil jährlich zahlen.
Die Instandhaltungsrücklagen laufen auch auf diese Konto....keine Spur wo die versteckt sind.... Ende

Ich kann auch nur dazuraten. Unbedingt Anwalt nehmen!!

Die Bank kann nicht so ohne weiteres ein WEG Konto ins „Soll“ kommen lassen. Allein dieses müsste aus Kredithaftungsgründen unbedingt geprüft werden. Wenn es ein WEG Konto ist haften auch alle Eigentümer für den Kreditsaldo.

Gruss Bernd
 

Cesar

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[/quote]
Ohjeee..naja..also Beihilfe oder sowas, das können wir vergessen.
Aber ich weiß das ein Anwalt sehr sehr teuer ist .....[/quote]


Die Anwaltskosten werden sehr wahrscheinlich demjenigen zu lasten fallen, der diesen WEG-Konvult verursacht hat.

Mehr als ratschläge geben kann ich auch nicht. Du solltest Rechtberatung in Anspruch nehmen.
 

Beluga

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Wenn es Ablesefehler ist, der zur Abrechnungsfehler geführt hat, dann kann die Hausverwaltung nichts dafür, ist Techem für Berichtigung zuständig. Dies kannst auch Du als betroffener von Techem verlangen. Es sei denn die Techem will nur die Verwalterin als Ansprechpartner sehen. Dann ist die Verwalterin verpflichtet für Korrektur durch Techem Sorge zu tragen.


Das Gemeinschaftskonto soll nicht in Minus stehen. Wie kommt es ?
Werden zu niedrige Hausgelder verlangt ? Oder wird unwirtschaftlich gearbeiatet ? Oder zahlt der Ehemann nur 1x im Jahr den Abrechnungs-
betrag, vielleicht sogar gar keine Rücklage ?
Selbst wenn die Hausgelder des Ehemanns mit ihrer Verwalterhonorar monatlich abgerechnet werden, kann das Konto doch nicht soweit überzogen sein !

Um Mißverständnisse zu vermeiden, am besten verlangst Du von der Verwalterin die Aufklärungen anhands Belegen sowie Berichtigungen mit Fristsetzung. Darüber hinaus die Korrektur ihrer Verhaltenweise gegenüber anderem Eigentümer (Ehemann). Kündigung androhen !

Wenn keine Einigung erzielt werden kann, ist das Vertrauen ohnehin hinfällig, sodass an der jetzigen Hausverwalterin nicht mehr festgehalten werden kann, sondern sie abzusetzen ist.
Da sie vermutlich ihre Posten nicht freiwillig abgeben wird, ist eine Verwalter-Kündigung wohl unumgänglich. Wegen Deiner Minderheit kann dies wohl nur per Rechtsweg erreicht werden.
Notfalls, bis zur Sachklärung, einen vorläufigen Notverwalter beim Gericht beantragen.
 
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