Psychisch krank, Mietverzug, Vermüllung, Brandgefahr

Diskutiere Psychisch krank, Mietverzug, Vermüllung, Brandgefahr im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo Leute, mein Mieter wohnt seit 7 jahren in der mir kürzlich überschriebenen Whg. Ohne Mieterhöhung. Er hat bereits 1 Mal die Wohnung...

ajnat

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Hallo Leute,

mein Mieter wohnt seit 7 jahren in der mir kürzlich überschriebenen Whg. Ohne Mieterhöhung. Er hat bereits 1 Mal die Wohnung angezündet, diese wurde dann komplett saniert. Der Mann neigt zum Messie Syndrom (Vermüllung, Anhäufung von Müll und Kleidung, etc.) und die Brandgefahr ist dadurch erhöht.

Nach der Überschreibung der Whg an mich hat der Meiter weder auf 2 eingeschriebe Briefe mit Aufforderung der Mietzahlungen auf mein Konto reagiert, noch auf Telefonate. Ich wohne nicht am Ort und kann nicht mal eben hinfahren. War aber auch 2 Mal an der Whg und traf niemanden an. Ist also nicht greifbar.

Hausmeister und Verwaltung sind nicht gut zu sprechen, Mieter beschweren sich wegen Gestanks aus dem Keller und haben Angst vor erneutem Brand. Ich habe seit der Überschreibung nicht 1 einziges Mal die Whg gesehen! Ich möchte erstmal die Miete (die noch immer an die vorige Vermieterin bezahlt wird), und natürlich auch angleichen an ortsübliche Miete. Der Mann ist offensichtlich psychisch krank und ich möchte diesen Mieter ungern weiter wohnen lassen.

Was tun????

Wäre über Tipps erfreut.
 

Heizer

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Setze Dich mit den ortlichen Sozialämtern in Verbindung. Solche Leute haben meist einen Betreuer. Wenn nicht solltest Du darauf einwirken dass einer eingesetzt wird.

Möglicherweise ist es auch sinnvoll Angehörige mit einzubeziehen.

Eine Fristlose Kündigung wg. Nichtzahlung der Miete kannst Du zwar aussprechen, würde ich auch machen, aber eine Räumungsklage wird bei sowas schwer durchzusetzen sein.
 

Heinblöd

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Hallöchen ajnat,

Original von Heizer
Setze Dich mit den ortlichen Sozialämtern in Verbindung. Solche Leute haben meist einen Betreuer. Wenn nicht solltest Du darauf einwirken dass einer eingesetzt wird.

Möglicherweise ist es auch sinnvoll Angehörige mit einzubeziehen.

Eine Fristlose Kündigung wg. Nichtzahlung der Miete kannst Du zwar aussprechen, würde ich auch machen, aber eine Räumungsklage wird bei sowas schwer durchzusetzen sein.

kann es sein, daß die Miete sowieso schon vom Sozialamt gezahlt wird? Mit den Angehörigen wäre ich erst einmal vorsichtig, da der Versuch mit denen Kontakt aufzunehmen, auch dann anschließend nach hinten los gehen kann. Erkläre doch mal die näheren Umstände, wem gehörte die Wohnung vorher? (Überschreibung von einem Verwandten? usw.) Ist der Mieter wirklich psychisch krank? Oder wird das nur behauptet? (Wenn wirklich krank, dann mit eventuellem Betreuer/Sozialamt Kontakt aufnehmen. Sind vom Sozialamt betreute Mieter eigendlich Haftpflicht- und Unfall- versichert?) Oft passieren solche Dinge, wie Wohnung anzünden, auch in stark alkoholisiertem Zustand.

Wünsch Dir was, bis denn, denn. ;)
 

ajnat

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Hallo!

Vielen Dank für Eure Antworten.
Also der Mieter arbeitet ganz normal und verdient auch sein Geld. Mit dem Arbeitgeber wurde bereits Kontakt aufgenommen, um die Umstände abzuklären.

Ich hole mir nun anwaltliche Hilfe. Ich bin dem Haus- und Grundbesitzerverein beigetreten und da kostet da nichts.

Ich kann Euch gerne auf dem Laufenden halten. Allerdings ziehe ich gerade um, kann also dauern.

Danke nochmal an alle,
ajnat
 
lostcontrol

lostcontrol

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Original von ajnat
Ich hole mir nun anwaltliche Hilfe. Ich bin dem Haus- und Grundbesitzerverein beigetreten und da kostet da nichts.
oooops?????
also beim hiesigen (baden-württembergischen) haus-und-grund-verein kostet das sehr wohl. da bekommst du als zahlendes mitglied maximal ein paar tipps, aber keinesfalls bezahlen die dir den anwalt.
beim mieterschutzbund ist das anders, allerdings bekommst du dort auch nur dann den anwalt bezahlt, wenn du schon länger mitglied warst (also nicht erst eingetreten bist, als das problem schon aufgetaucht war).

würde mich schwerstens interessieren, ob das stimmt, dass haus und grund dir 'nen anwalt zahlt, dann überlegen wir uns das nämlich noch mal, ob wir nicht vielleicht doch da eintreten. ansonsten bleiben wir dabei und halten uns an die öffentlich zugänglichen infos und tipps aus diversen quellen (übrigens auch vom mieterschutzbund!).
 

Beluga

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Von den Mitgliedern wurden leider negativ berichtet, dass manche dieser Vereine anwaltgesteuert seien, dass auf Beratungs- vor allem Vertretungsaufträge besonders scharf geschiellt und gezielt werden.

Erfahrungsberichte, ob positive oder negative, wären willkommen. :top
 

ajnat

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Hallo Ihr!

Ich kann ja gerne mal berichten, wenn ich ein paar Erfahrungen gesammelt habe.

Bis dann!

Liebe Grüße aus dem Umzugsstress
 

RMHV

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Original von lostcontrol
würde mich schwerstens interessieren, ob das stimmt, dass haus und grund dir 'nen anwalt zahlt, dann überlegen wir uns das nämlich noch mal, ob wir nicht vielleicht doch da eintreten. ansonsten bleiben wir dabei und halten uns an die öffentlich zugänglichen infos und tipps aus diversen quellen (übrigens auch vom mieterschutzbund!).

Vertretung der Vermieterinteressen nach den Vorstellungen des Mietervereins? Wenn es nicht zu traurig wäre, würde ich mich darüber totlachen... und das nur um ein paar Euro Mitgliedsbeitrag für eine eigene Interessenvertretung zu sparen :?

die Vereine Haus- und Grund und die zugehörigen Dachverbände sehen sich als Interessenvertretung der Eigentümer. Die individuelle Rechtsberatung ist dabei nur ein kleiner Teilaspekt der gesamten Arbeit. Wesentlich wichtiger wird der Teil sein, den man landläufig als Lobbyarbeit bezeichnet. Die Vermieter kommen mangels großer Anzahl von Wählerstimmen ohnehin schon schlecht weg. Wo würden wir wohl landen, wenn alle Vermieter ihre Interessen von der Gegenseite vertreten lassen wollten? :wand:
 
lostcontrol

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hi RMHV,

die begründung liegt in meiner persönlichen situation.
zwar wohne ich mittlerweile mietfrei im eigenen haus, aber der mieterschutzbund streitet für mich um meine kaution von meinem ex-vermieter. ich wär also blöd wenn ich da jetzt austrete.

mit öffentlich zugänglichen infos und tipps aus diversen quellen meinte ich jetzt z.b. das heftchen, das der mieterschutzbund seinen mietgliedern (also auch mir) zuschickt.
da steht so einiges an interessanten infos drin, und die kann man selbstverständlich auch von beiden seiten her nutzen.
will heissen: wenn dort mietern tipps gegeben werden, wie sie sich gegen mieterhöhungen wehren können, betriebskostenabrechnungen anfechten können etc. dann ist das für mich als vermieter ja durchaus eine nützliche information, denn sie hilft mir die dort angeführten lücken zu vermeiden.
natürlich wird der mieterschutzbund mich nicht als vermieterin vertreten, das ist ja wohl klar. aber da ich immernoch zahlendes mitglied bin, kann ich mir dort jederzeit infos holen.
 
Thema:

Psychisch krank, Mietverzug, Vermüllung, Brandgefahr

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