Räumungsklage

Dieses Thema im Forum "VF - Ankündigungen!" wurde erstellt von McQueen, 18.07.2014.

  1. #1 McQueen, 18.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    Hallo,

    ich beabsichtige meine verbitterte Ex-Partnerin samt Familie aus meinem an sie vermieteten Haus zu klagen.

    Die Fronten sind völlig verhärtet. Sie hat per Gutachten alle möglichen Mängel am Objekt dokumentieren lassen. Zudem erpresst sie mich emotional, indem sie mir unsere Tochter vorenthält.
    Sie lebt in meinem Haus mit ihren anderen Kindern und ihrem neuen Partner, der aber nicht dort gemeldet ist.
    Für ihren freiwilligen Auszug fordert sie über ihren RA eine fünfstellige Summe von mir.
    Hat jemand Erfahrung mit so etwas?
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    An welche Begründung hast du dabei gedacht?


    Wie teuer wäre es, sie auf dem Rechtsweg aus dem Haus zu bekommen?
    Wie wahrscheinlich wird das funktionieren?
    Wäre es überhaupt möglich?
    Wie wahrscheinlich ist es, dass sie vor dem Auszug noch ein paar "Verschönerungen" vornimmt?

    Davon hängt es ab, ob das ein gutes Angebot ist.


    Nein, die richtige Frau geheiratet.
     
  4. Duncan

    Duncan
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    Dia Mafia, die haben da Spezialisten für...
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    Ansonsten nennt man das einen GAU.
    Familienrecht, Mietrecht - du sammelst A-Karten?
    Wenn du den RA auf 4-stellig bekommst könnte man das bald überlegen, auch in Anbetracht Kind(er).
     
  5. #4 McQueen, 18.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    Wir sind nicht verheiratet.
    Eine fristlose Kündigung ist raus. Die Frist lief am 30.06 ab. Vorsichtshalber habe ich eine ordentliche, also fristgemäße Kündigung zustellen lassen.
    Für Juli hat sie unangekündigt eine Mietkürzung von 80% vorgenommen. Ihr RA schreibt, das sei angesichts der angeblichen Mängel berechtigt und beruft sich dabei auf ein Amtsgerichtsurteil aus der jüngeren Vergangenheit.
    Ihr neuer Freund und sie drangsalieren mich mit allen möglichen Mitteln. Ich will nur mein Haus wieder, bzw. mich in den Besitz des selben bringen. Von meinem Land habe ich sie runtergeklagt, d. h. wir haben uns verglichen, da ich noch Pachtnachzahlungen eingefordert habe. Dann habe ich einfach den Pachtvertrag gekündigt.
    Bei dem Wohnhaus ist das wohl nicht so einfach. Wie könnte ein Amtsgericht bei so was entscheiden?
    Ihre Forderung für einen freiwilligen Auszug ist gegenüber ihrer letzten Forderung hierfür (vor nem halben Jahr) um 5000 Euro gestiegen. Den Gutachter und ihre Anwälte soll ich doch bitte auch bezahlen.
    Sie fängt nun damit an, alle Mängel im und am Haus aufzuzeigen und erpresst mich, dass sie diese repariert haben will. Problem: sie ist Hartzerin und behauptet, anderswo keinen adäquaten Wohnraum finden zu können. Meine Lütte gibt sie mir nicht mehr. Alles ist nachhaltig kaputt.
    Aber sie muss samt Liebhaber aus dem Haus, damit es mir besser geht. Ihr Lover ist hormongesteuert und unterstützt sie nach Kräften. Wie am besten vorgehen? Sie wird sich nicht auf vierstellige Abfindung runterdrücken lassen.
     
  6. #5 McQueen, 18.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    Die fristlose Kündigung haben wir mit ein paar Kinkerlitzchen begründet. Beleidigung etc.

    Sie hat darauf erwartungsgemäß nicht reagiert und nun ihrerseits Stellung dazu bezogen. sogar ein Gutachten hat sie vorgelegt, wonach Pilze etc. im haus sind.
    Wie kriegt man so jemanden raus? Ich würde ja gerne ein russisches Inkassobüro beauftragen, aber die Ex wird sofort zu Polente rennen. Das tut sie auch so schon.
     
  7. Andres

    Andres
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    Nochmal die Frage: Mit welcher Begründung?


    Ersteres würde eine Räumung höchstens vorübergehend verzögern, letzteres hat mit der Mietsache nichts zu tun. Wenn du dich mit deiner Ex nicht nur einfach so bekriegen willst, musst du anfangen, die einzelnen Probleme zu trennen.


    Man könnte ihr mal mitteilen, dass jede Abfindung, die sie erhält, auf ihre Bezüge angerechnet wird.
     
  8. #7 Glaskügelchen, 18.07.2014
    Glaskügelchen

    Glaskügelchen Gast

    Das ist schonmal eine ganz schlechte Idee. Man benötigt schon handfeste Gründe für eine Kündigung, auch für eine fristgerechte.
     
  9. #8 McQueen, 18.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    Der ARGE ist das längst bekannt. Ihr Anwalt schreibt, dass die Abfindung auf ein sogenannte Anderkonto gezahlt werden soll. Interessiert die ARGE nicht. Sie hat pro Lebensjahr einen Freibetrag von 150 Euro. Mit ihren Kindern kommt sie somit auf 15000 Euro. Aber sie will noch mehr.

    Die fristlose Kündigung haben wir unter mehreren Punkten verfasst. Insgesamt ist sie sehr renitent. Sie hält sich gegen meine Erlaubnis Hunde aus dem Tierheim im Haus. Und noch einige kleine Sachen.

    Das ist alles ein riesengroßer Mist...
     
  10. Julche

    Julche Neuer Benutzer

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    Die Freibeträge die Du nennst, sind für bereits vorhandenes Vermögen.
    Das der Kinder ist NICHT auf die Frau anzurechnen, erhöht ihren also nicht.
    Und die Abfindung wäre somit zufließendes Einkommen.
    Es kann aufgrund der hohen Summe zwar auf 6 Monate aufgeteilt werden bei der Anrechnung, aber selbst dann würde sie wahrscheinlich aus dem Leistungsbezug fallen.

    Das der neue Partner nicht gemeldet ist, liegt vielleicht daran das er dann erstmal nicht zur BG gezählt wird.
     
  11. #10 McQueen, 19.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    Richtig, der neue Partner gehört nicht zur BG. Er arbeitet, soviel ich weiss. Ist auch woanders gemeldet. Er hält sich allerdings permanent bei meiner Ex und vor allem bei meiner Tochter auf, während mir Hausverbot erteilt wurde.
    Ich fasse es nicht. Außerdem macht sie alles, was irgendwie geht, an Mängeln geltend und beruft sich dann auch meine Pflichten als Vermieter.
    Ich will sie nur irgendwie raus kriegen. In das Haus selber kann ich nicht mehr reingehen. Setze keinen Fuß in die Tür. Erst (vielleicht), wenn alles besenrein ist. Bin ziemlich verzweifelt...
     
  12. Andres

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    "Irgendwie" geht das aber nicht.
     
  13. #12 Glaskügelchen, 19.07.2014
    Glaskügelchen

    Glaskügelchen Gast

    Das scheint McQueen aber nicht zu verstehen. Er ist nur am abk****n über seine Ex, aber wirklich konkret kommt nichts.
    Die Hunde sind auch so ein Ding. Wahrscheinlich hatte die Ex sowohl Haus, wie auch Hunde schon vor der Trennung. Da wird er mit dem Verbotsding nicht durchkommen.
    (Mal abgesehen davon, dass es auch kein gutes Licht auf ihn wirft seiner Ex UND seinem Kind UND den Kindern der Ex, für die vermutlich zumindest mal Zuneigung geheuchelt hat, die Hunde wegnehmen zu wollen)
     
  14. #13 McQueen, 20.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    Das ist mir schon klar, dass es nicht "irgendwie" geht. Eine Räumungsklage liegt beim Amtsgericht. Sie kürzt willkürlich die Miete. Ihr RA unterstützt das sogar.
    Im Grunde will sie nur noch Geld (wofür genau, weiss ich nicht. Anwalt sagt, sie schnüre damit ein Gesamtpaket...) für ihren Auszug. Wenn sie das aber nicht von mir kriegt, stellt sie sich solange quer, wie es geht. Jemand eine Vorstellung davon, wie sowas bei einer Verhandlung ausgehen kann? Wird die Klage abgewiesen, bin ich zumindest finanziell geschlagen...
    Sie ist ein widerliche Schlange.
    Die Sachverhalte Haus und Kind werden natürlich getrennt voneinander angegangen.
     
  15. Andres

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    Du gewinnst oder du verlierst oder irgendwas dazwischen. Sorry, aber wenn du hier konsequent Details zur Begründung der Kündigung verschweigst, ist das die beste Prognose, die du bekommst.

    Außerdem bist du anwaltlich vertreten, was auch gut so ist. Warum fragst du das nicht einfach deinen Anwalt?
     
  16. #15 McQueen, 20.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    In der Begründung der Klage steht z. B., dass ich an einer angemessenen Verwertung des Hauses/Grundstücks gehindert bin, wenn sie dort weiterhin wohnt.
    Die anderen Gründe sind kaum zwingend. Beleidigung, Tierhaltung ohne Zustimmung des Vermieters, lauter Kleinkram.
     
  17. #16 Glaskügelchen, 20.07.2014
    Glaskügelchen

    Glaskügelchen Gast

    Eine fristlose Kündigung aufgrund fehlender wirtschaftlicher Verwertbarkeit? Fristgerecht gehört diese Kündigung schon zu den am schwersten zu begründenden Kündigungen, aber dann auch noch fristlos?
    Du willst eine Prognose? Hier: du wirst scheitern, aber sowas von............
     
  18. Andres

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    Aha, und wie sähe diese "angemessene Verwertung" aus, d.h. was willst du mit dem Haus machen? Hast du dir § 573 BGB schon einmal selbst durchgelesen? Ist dir klar, dass das eine der schwierigsten Kündigungsvarianten überhaupt ist? War das die Idee deines Anwalts?


    Mit diesem "Kleinkram" ist eine erfolgreiche Kündigung aber viel wahrscheinlicher.
     
  19. #18 Glaskügelchen, 20.07.2014
    Glaskügelchen

    Glaskügelchen Gast

    Wenn die Hunde schon vor der Trennung vorhanden waren, wird das mit der Hundehaltung schwierig. Wir wissen auch nicht was im Mietvertrag zur Hundehaltung steht oder ob überhaupt ein schriftlicher Vertrag vorhanden ist.
    Und Beleidigung: Hier würde ich davon ausgehen, dass ein Richter diese bei einer gescheiterten Beziehung anders wertet, als bei einer normalen "unpersönlichen" Vertragsbeziehung. Er wird sich nicht zum Handlanger in einem Rosenkrieg machen lassen.
     
  20. Andres

    Andres
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    Ich sage ja nicht, dass die Kündigung auf diesem Weg Aussicht auf Erfolg hat. Neben den von dir genannten Problemen wäre da noch die Frage, was sich eigentlich überhaupt beweisen lässt, ob (korrekt, nachweisbar) abgemahnt wurde (für die Hundehaltung - so sie denn überhaupt unzulässig ist - ganz klar erforderlich) und die allgemeinen Stolpersteine bzgl. Form und Inhalt einer Kündigung.


    Es wäre z.B. Aufgabe des Anwalts, diese Sache ins rechte Licht zu rücken.
     
  21. #20 McQueen, 22.07.2014
    McQueen

    McQueen Gast

    Form und Inhalt der Kündigung sind in Ordnung. Die Gegenseite hat auch bereits dazu Stellung genommen. Sie kommen jetzt natürlich noch mit Mängeln jeder Art am Haus.
    Die Kündigungsgründe wie Beleidigungen, bereits abgemahnte Hunde etc. stellen sie in Abrede. Das ist also nicht objektivierbar.
    Tatsache ist aber auch, dass ich dass Haus samt Grundstück nicht verkauft kriege bzw. nur mit erheblicher Einbuße, wenn diese Person dort wohnt. Die Miete ist alles andere als ergiebig. Ferner ist am Haus gelegen ein voll qualifiziertes Bauland (ca. 800 qm), zudem sie die Zuwegung als Mieterin verweigert. Das Grundstück ist auf dem Hof des Hauses.
    Von meinem Weideland habe ich sie schon gekriegt. Sie hat über Jahre keine Pacht bezahlt. Da habe ich Klage eingereicht. Wir haben uns dann verglichen. Nun ist sie von dem Weideland runter.
    Vielleicht sieht es ein Amtsrichter gern, wenn man sich wegen einer anderen Sache schon verglichen hat.
    Jedenfalls fordert sie für ihren Auszug eine absurde Summe. Sie ist eine widerliche Person. Frage mich immer, wie ihr Neuer daneben stehen kann und zusätzlich noch mein Kind manipuliert. Es kann doch nicht alles hormongesteuert sein...
     
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