Rasenmähen und Baumentfernung - wie hoch bewerten?

Dieses Thema im Forum "Gartenpflege" wurde erstellt von Veritast, 30.09.2014.

  1. #1 Veritast, 30.09.2014
    Veritast

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    Wie kann/darf ich die Kosten fürs Rasenmähen berechnen?

    Dann wurden noch 2 kleinere Bäume (u.a. eine Latschenkiefer) mitsamt Wurzelwerk in Eigenleistung entfernt, wie kann ich diese berechnen?

    Danke schon einmal für jede Antwort!
     
  2. AdMan

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  3. Jobo45

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    So wie es vorab besprochen wurde!


    Rechne Deinen Stundensatz, eventuell Leihgebühren für den Einsatz von Geräten und die Entsorgungsgebühren.
     
  4. Andres

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    So wie sie angefallen sind, falls das die vertragliche Vereinbarung zulässt. Oder fand auch das in Eigenleistung statt?


    Sofern hier nicht einer der seltenen Ausnahmefälle vorliegt (also z.B. die Bäume durch andere Bäume ersetzt werden), sind das keine umlegbaren Betriebskosten. Es fehlt zumindest am Merkmal der Regelmäßigkeit.
     
  5. #4 Veritast, 30.09.2014
    Veritast

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    Alles Eigenleistung.

    Ich lass es wohl ganz, Peanuts, trotzdem Danke für den Tipp! Lieber zuwenig verlangen als eine falsche Abrechnung vorlegen.

    Dann berechnet der Vermieter meines Bekannten seit Jahren zuviel, weil er dauernd Geld für Pflanzungen o.ä. will. Ich wurde schon für verrückt erklärt, weil ich kein Geld verlange.
     
  6. Andres

    Andres
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    Für das Rasenmähen darfst du dann das ansetzen, was ein vergleichbarer Dienstleister verlangen würde, abzüglich der Umsatzsteuer. Da du für Betriebskosten in der Nachweispflicht bist, solltest du dir hier regelmäßig Angebote einholen.


    Das kann im Gegensatz zum Fällen von Bäumen auch zulässig sein. Einfach mal selbst die BetrKV lesen - sollte sowieso Pflichtlektüre für alle Vermieter sein. Die "Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen" ist dort sogar ausdrücklich genannt.
     
  7. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Demnach bist Du Vermieter und möchtest Deine "Eigenleistung" an den Mieter abrechnen. Diese Information hatte mir bei meiner Antwort gefehlt. Deshalb siehe Andres!
     
  8. #7 Veritast, 30.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 30.09.2014
    Veritast

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    Es ist nur ein Vorgarten, den ich "im Vorbeigehen" mitmähe und auch nur, weil der Mieter es partout nicht macht.
    Ich habe in den letzten Monaten eben dumme Kommentare der Mietpartei erhalten ("so, war auch Zeit"). Nichts bezahlen, aber Leistung verlangen, fand ich wenig sympathisch.

    Im Mietvertrag steht dazu:
    "hierzu gehören die Kosten der Pflege gärtnerisch angelegter Flächen einschließlich der Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen, der Pflege von Spielplätzen einschließlich der Erneuerung von Sand und der Pflege von Plätzen, Zugängen und Zufahrten, die dem nicht öffentlichen Verkehr dienen"

    Unter Pflege einer Fläche verstehe ich eben auch das Entfernen alter Pflanzungen. Mit 3 Arbeitsstunden wäre das Entfernen, vor allem des Wurzelwerks, noch niedrig angesetzt. Es kommt ja noch die Entsorgung hinzu.

    Aber egal, ich lasse es.
     
  9. Nanne

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    Rasenmähen und Baumentfernung

    Über 30 Jahre habe ich Gartenarbeiten in Eigenleistung erledigt, kostenlos für die Mieter.

    Nun werde ich in der nächsten NK-Abrechnung meine Arbeit berechnen. Ich habe einen
    entsprechenden Kostenvoranschlag und die Umlagemöglichkeit lt.MV.
    Ich werde recht human vorgehen, d.h. weit weniger als KVA.
    Mal sehen wer sich beschwert.

    Diesen "Umsonst" muß man in einem Mietverhältnis streichen, es gibt keinen Dank.
     
  10. #9 Nero, 02.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 02.10.2014
    Nero

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    @veritast

    Das mit dem "Lassen" (Weitergabe der Kosten) würde ich auch nicht.

    Zumal dann, wenn diese von dir heute selbst erledigten Arbeiten schriftlich ursprünglich zu Lasten der Mietpartei vereinbart worden sind und trotz mehrmaligen Hinweisen nicht erledigt wurden.

    Es gibt ja zudem die Möglichkeit - auch für die Mieter - Dritte mit der Erfüllung ihrer Pflichten zu beauftragen. Falls es ihnen aus irgendeinem Grund nicht möglich sein sollte.

    Tun sie es nicht, würde ich entweder, wie Du selbst, tätig werden oder ein Fachunternehmen (abhängig von der Größenordnung/Problemstellung) beauftragen.

    In beiden Fällen würde ich die Kosten weitergeben - siehe @Nanne
     
  11. #10 Veritast, 03.10.2014
    Veritast

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    Ach, es ist nur ein kleiner Vorgarten. Es waren zwei kleine Bäume drauf, deren Entfernung echte Arbeit war und wohl richtig Geld gekostet hätte.
    Mich ärgert nur die flapsige Bemerkung der Mietpartei, nichts Bezahlen, nichts tun und noch frech werden! Aber es steht ja jedem frei, seinen Charakter offen zu zeigen.

    Bei den hohen ausstehenden Forderungen kommt es auf 100 Euro hin oder her sowieso nicht an.
     
  12. altaso

    altaso Neuer Benutzer

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    Ich kann aus Erfahrung sagen, das Eigenleistung bei Gerichten mit 10€ angesetzt wird pro Stunde!

    Das gilt für Arbeiten für Vermieter, für Mieter oder aber auch bei Versicherungsschäden usw. Es gibt auch entsprechende Urteile hierüber.

    Denn Eigenleistung soll kein Verdienst in dem Sinne darstellen, sondern Zeitausfall und Aufwandsentschädigung kompensieren. Möchte man mehr, steht es jedem frei ein Gewerbe zu eröffnen oder im Angestellten Verhältnis tätig zu werden. Oder entsprechend Firmen zu beauftragen.

    Nur so als Richtweisung.
     
  13. #12 Nero, 07.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2014
    Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    @altaso :Ich glaube, wie beschrieben, geht es hier nicht um den geringfügigen "Zaster", sondern um`s Prinzip.

    D. h., auf das eigentlich große "Häufchen" noch eins drauf zu setzen.

    Kann ich nachvollziehen, nachdem ich bei ehemaligen Mietern nicht nur den Vorgarten reinigen musste.

    Vor Gericht war die Sache allerdings nicht.

    Ich habe mich selbst mit dem Ekelfaktor X (mal Arbeitswert Handwerker/Putzdienst zur Hälfte) berechnet und über die Kaution abgewickelt.

    Aber wenn es schon @veritast ein Paket gibt, dann passt das Päckchen Eigenleistung auch noch rein.
     
  14. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Das ist eine Richtung... eine andere Richtung ist in der Betriebskostenverordnung vom Gesetzgeber vorgegeben und diese Richtung kann damit auch von keinem Gericht beanstandet werden.

    Nachzulesen in § 1 Abs. 1 Satz 2 BetrkV.
     
  15. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Eigenseistungen des Vermieters:
    Erledigt der Vermieter Arbeiten selbst,z.B. Hausmeistertätigkeiten oder Gartenpflegear-
    beiten, darf er hierfür Kosten in Rechnung stellen, die sonst auch bei Einschaltung eines Dritten entstanden wären
    In der BKV ist ausdrücklich festgelegt, daß der Vermieter eigene Arbeitsleistungen ab-
    rechnen kann. MWSt. darf er aber nicht ansetzen.

    Das kann man so verstehen, die Kosten eines Dritten wären lt.KVA € 200,00 (für Gartenpflege), daß nun der VM die gleiche Summe (o.MWSt.) berechnen und auf Nebenkosten umlegen könnte.
    Von Gewerbe anmelden etc, oder € 10,--/Stunde keine Rede.

    Ich selbst habe diese Vorgehensweise bis jetzt noch nie praktiziert, es wurden Garten
    arbeiten u.a. kostenlos für Mieter durchgeführt, was ich ändern möchte. Was sollte man aber berechnen, die gleiche Summe des KVA oder € 10,--/Std.?
     
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