Rauchmelderbatterien

Dieses Thema im Forum "WEG - Ankündigungen!" wurde erstellt von columba, 24.04.2013.

  1. #1 columba, 24.04.2013
    columba

    columba Neuer Benutzer

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    In § 13 Abs. 5 der Hess. Bauordnung heißt es, dass die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchmelder in den Wohnungen den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern der Wohnung obliegt. Hat demzufolge der Wohnungseigentümer bzw. der Mieter auch die Kosten für Ersatzbatterien zu tragen?
     
  2. AdMan

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  3. Lutz61

    Lutz61 Neuer Benutzer

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    Theoretisch betrachtet ja. Allerdings ist die Frage ob es den Vermieter nicht sehr vor den Kopf stößt, wenn man nach 2 Euro für Batterien fragt. Aber von der Theorie her hast du absolut recht, ich glaube nur nicht, dass dies allzuoft praktisch vollzogen wird.
     
  4. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Nein! Wenn es tatsächlich heißt, der unmittelbare Besitzer ist dafür zuständig, dann ist das der Mieter.

    Eigentümer ist der, dem etwas gehört, zB eine Wohnung,

    Besitzer ist der, der etwas in seiner direkten Verfügungsgewalt hat, zB ein Mieter einer Wohnung.
     
  5. #4 columba, 24.04.2013
    columba

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    Die Frage geht nicht dahin, ob Wohnungseigentümer o d e r Mieter, sondern ob Wohnungseigentümer (bzw. bei Vermietung der Mieter) oder die Wohnungseigentümer-
    gemeinschaft die Kosten für die Ersatzbatterien zu tragen haben. Nach der herrschenden Rechtsmeinung sind nämlich die Rauchmelder Gemeinschaftseigentum. Aus der gesetzlichen Regelung, dass der Besitzer für die Betriebsbereitschaft der Rauchmelder zu sorgen hat, ergibt sich m.E. nicht, dass er auch für die Kosten der Ersatzbatterien aufzukommen hat.
     
  6. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Das war der Fragestellung nicht zu entnehmen.

    Halt ich für eine etwas abenteuerliche bis abwegige Sichtweise.
     
  7. #6 Papabär, 24.04.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Ein Blick ins Gesetz erleichtert auch hier die ... ach, lassen wir das
    Da die Geräte ohne Strom wohl kaum betriebsbereit im Sinne des Gesetzes sind, dürfte die Erneuerung der Batterien wohl als Teil dieser "Sicherstellung" zu verstehen sein.

    Im genannten §13 (5) der Hessischen Bauordnung finde ich jedoch kein einziges Wort darüber, wer die Kosten zu tragen habe.

    Da es sich hierbei wohl eindeutig um Kosten handelt, die dem Eigentümer durch "den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes laufend entstehen", frage ich mich ernsthaft, wo denn nun das Problem liegt?
     
  8. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Eben, Papa, Du sagst/fragst es...
    Das Problem ist nämlich eigentlich ein ganz anderes:
    Ich habe festgestellt, dass die 9V Alkaline Blockbatterien in den 5€-Baumarktgeräten ca. 1 Jahr, die mit Lithium ca. 2 Jahre halten.
    Wir haben uns nun die von der Stiftung Warentest im Januarheft 2013 als beste (Note 1,9) getesteten mit >10-Jahresbatterie (3V) gekauft, Preis bei Am..on 23,15€.
     
  9. #8 columba, 25.04.2013
    columba

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    "Da es sich hierbei wohl eindeutig um Kosten handelt, die dem Eigentümer durch "den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes laufend entstehen", frage ich mich ernsthaft, wo denn nun das Problem liegt?"
    Genau diese Kosten sind aber von der Eigentümegemeinschaft und nicht vom Sondereigentümer zu tragen.
     
  10. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Und aus wem besteht die WEG ? Meinem Wissen nach aus Sondereigentümer.
    Sollte dann die Frage nicht lauten, ob die Kosten nach Miteigentumsanteile oder nach Stückzahl der Rauchmelder in der Wohnung abgerechnet werden !
     
  11. #10 columba, 25.04.2013
    columba

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    Wenn Rauchmelder und Batterien Gemeinschaftseigentum sind, werden die Kosten für die Batterien wohl kaum nach der Stückzahl abgerechnet, es sei denn in der Teilungserklärung wäre dies ausdrücklich so bestimmt bzw. durch Beschluss der Eigentümerversammlung geregelt.
     
  12. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Also und wie ist es denn in Deinem Fall geregelt ? Dann kannst Du auch eine Antwort auf Deine Frage bekommen.

    Alles weitere regelt die DIN 14676 eine "Anwendungsnorm", d.h. sie legt die Anforderungen fest, für den Einbau, Betrieb und Installation von Rauchmeldern u.a. in Wohnhäusern.
    Demnach werden diese Kosten für diesen Betrieb (Wartung Überprüfung und Batterietausch) anteilmäßig an Miteigentumsanteile abgerechnet werden.
    Werden die Batterien jährlich erneuert so ist wohl der Arbeitsaufwand wesentlich teurer als die Batteriekosten.
     
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