Rauchwarnmelder Alarm Mieter Urlaub

Dieses Thema im Forum "Bautechnik" wurde erstellt von Jasper187, 30.08.2016.

  1. #1 Jasper187, 30.08.2016
    Jasper187

    Jasper187 Benutzer

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    Hallo,

    folgende Problematik:

    Ein Mieter ist für 2 Wochen in den Urlaub gefahren. Just am 2 Tag seiner Abreise gab es einen Alarm am Rauchwarnmelder. Die Feuerwehr kam und meinte aber, dass es sich wohl um einen Fehlalarm handle und Sie die Tür nicht aufbrechen werden (dürfen). Zeitgleich wurde ich, der Eigentümer, von anderen Mietern kontaktiert. Ich bin dann quasi aus dem Bett gesprungen und angereist.

    Leider konnten die betroffenen Mieter nicht erreicht werden und hattenb auch sonst keinen Schlüssel hinterlassen. Am nächsten Tag, nachdem sich alle Mieter über den Lärm beschwert hatten, habe ich mit einem Schlüsseldienst die Wohnung öffnen lassen (61 €) und den Rauchwarnmelder abgestellt. Unter anderem wollte ich natürlich evtl. Schweelbrände oder gefahren überprüfen.

    Nun möchte der Mieter, dass ich als Eigentümer für die Kosten der Öffnung und des Schlosses aufkomme. Die Anwälte (es wurde nur angefragt), scheinen wohl unterschiedliche Stellungen zu vertreten.

    Was ist in so einem Fall fakt?

    Vielen lieben Dank für die Hilfe.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Stadtkind, 30.08.2016
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    Was sagt denn der Mietvertrag über die Aufbewahrung von Wohnungsschlüsseln? In manchen MV steht drin, dass sich die Mieter bei Urlaub abmelden müssen und eine Person benennen müssen, bei der ein Wohnungsschlüssel für Notfälle aufbewahrt wird. In dem Fall würde ich die Chancen als sehr gut einschätzen. Aber auch ohne eine solche Klausel dürfte Gefahr im Vollzug vorgelegen haben, problematisch ist nur die Benachrichtigung der Feuerwehr und deren Nichthandeln-Werden sein.

    Falls du unsicher bist, schreib den Mietern doch einfach einen freundlichen Brief, leg eine Kopie der Rechnung des Schlüsseldienstes bei und fordere das Geld. Bevor du den 61€ noch Geld für Anwälte hinterherschmeißt würde ich zuerst den Weg gehen. Wenn du Glück hast, setzen sich die Mieter mit ihren Nachbarn zusammen, hören von denen die gleiche Geschichte und bezahlen die Rechnung ohne Murren.
     
  4. #3 Sweeney, 30.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 30.08.2016
    Sweeney

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    Das Verhalten der Feuerwehr ist schon kurios. Hier in Hamburg hätten die Burschen relativ schnell schweres Gerät zur Hand, um die Tür im Zweifelsfall mit Gewalt zu öffnen. Es ist bislang nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen die Feuerwehr den Rauchmelder durch verschlossene Tür als Fehlalarm abtun konnte.

    Der Vermieter war über die Einschätzung der Situation (Fehlalarm) informiert. Er setzte sich dennoch über die Meinung der qualifizierten Feuerwehr hinweg und verschaffte sich eigenmächtig, in nicht nachvollziehbarer Weise, Zugang zur Mietsache. Hier könnte meines Erachtens sogar Hausfriedensbruch vorliegen, denn die Feuerwehr hat eine Gefahr im Verzug bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Ich halte die Einschätzung und das Verhalten der Feuerwehr zwar für sehr grenzwertig, kann dies aus der Ferne jedoch nicht beurteilen.

    Hier müsste der Vermieter meines Erachtens eine Gefahr im Verzug nachweisen, die jedoch durch die Feuerwehr im Vorfeld verneint wurde. Es ist auch sehr zweifelhaft, ob dargelegt werden kann, dass die Einschätzung des Vermieters qualifizierter ist als die der Feuerwehr. Letztlich it es begrüßenswert, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, jedoch bestätigt dies letztlich die Einschätzung der Feuerwehr.

    Die Kosten der Reparatur bzw. des Schlüseldienstes dürften noch das kleinere Problem sein in diesem Fall.

    Es liegen einige Indizien vor, dass der Vermieter sich Zugang verschaffte, um primär die Lärmbelästigung durch den Rauchmelder zu stoppen. Eine Gefahrensituation erkenne ich durch den bloßen Lärm jedoch nicht.
     
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  5. #4 Jasper187, 30.08.2016
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    Hallo,

    das Verhältnis mit dem Mieter gilt als gut. Anwälte werden nicht eingeschaltet, sondern es geht nur um das Geld. Der bisherige Vorschlag war 50-50 für jeden. Trotzdem ist es wichtig zu wissen.

    Der Mietvertrag sieht vor, dass im Falle von Gefahr das Betreten Tag und Nacht zu ermöglichen ist.

    Die Information, über den Feuerwehreinsatz, hat der Vermieter erst nach dem Öffnen erhalten.
     
  6. #5 Sweeney, 30.08.2016
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    Entschuldiung, aber das ist wenig glaubwürdig. Sollte dem Vermieter der vorherige Feuerwehreinsatz tatsächlich nicht bekannt gewesen sein, hätte er doch selbst die Feuerwehr gerufen - und nicht den Schlüsseldienst.
     
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  7. #6 Jasper187, 30.08.2016
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    Die Meinung ist Nachvollziehbar. Was hätte der Vermieter tun sollen? Hoffen, dass wirklich nichts ist und die anderen Mieter 2 Wochen lang nicht schlafen lassen? Was wäre wenn doch ein Schweelbrand entstanden wäre? Wer wäre dann verantwortlich?
     
  8. #7 Jasper187, 30.08.2016
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    Was wäre denn, wenn ein Mieter seine Stereoanlage voll aufdreht und dann 2 Wochen wegfährt, während die Anlage weiter läuft und sich alle anderen Mitbewohner beschweren? Interesse halber...
     
  9. #8 Sweeney, 30.08.2016
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    Wäre der Vermieter tatsächlich besorgt über einen möglichen Schwelbrand, so hätte er die Feuerwehr nochmals alarmiert. Die Feuerwehrmänner sind wesentlich qualifizierter, um einen möglichen Schwelbrand aufzuspüren. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Vermieter die Meinung vertritt, einen Schwelbrand selbst besser beurteilen zu können als die Feuerwehr. Die Beauftragung eines Schlüsseldienstes, im Gegensatz zur Alarmierung der Feuerwehr, ist für mich ein weiterer Hinweis, dass der Vermieter keine wirkliche Gefahr im Verzug sah.

    Vielmehr ging es primär, oder gar ausschließlich, um das Stoppen der Lärmbelästigung. Der Vermieter hatte an dieser Stelle die Möglichkeit, die Polizei zu alarmieren über Lärmbelästigung, sofern er selbst eine Gefahr im Verzug bereits ausgeschlossen hat (s.o.)
     
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  10. #9 Fremdling, 30.08.2016
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    Mal angenommen, der Vermieter hat in der "lauten Wohnung" nichts zu suchen, weiß hier eigentlich jemand, wie lange so ein nagelneuer Rauchwarnmelder mit 10-Jahres-Litium-Batterie sein Geschrei durchhält (worst case)?
     
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  11. #10 Sweeney, 30.08.2016
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    Das ist der falsche Ansatz. Der richtige Weg ist den Gefahrenanschein im Zweifelsfall mit Nachhdruck gegenüber der Polizei/Feuerwehr zu kommunizieren und die Wohnung öffnen zu lassen.

    Bzgl. der Kosten ist übrigens zu erwähnen, dass ich in diesem Fall keine Pflichtverletzung des Mieters sehe. Somit entsteht meiner Meinung nach auch kein Anspruch auf Schadenersatz. Der Vermieter sollte den Bogen nicht überspannen. Wenn hier weder eine Rechnung der Feuerwehr noch eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch im Briefkasten landet, sollte er sich glücklich schätzen, nur die Kosten für den Schlüsseldienst tragen zu müssen.
     
  12. #11 Jasper187, 30.08.2016
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    Interessante Auffassung. Gott sei dank deckt diese sich nicht mit den befragten Anwälten und auch der Mieter sieht es nicht so. Viele Dank aber für die Mitteilung und für die Mühe. Gottseidank haben manche Vermieter und Mieter ein gutes Verhältnis ;)
     
  13. #12 Sweeney, 30.08.2016
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    In diesem Fall löste ein Rauchmelder einen Fehlalarm aus, dessen Ursachen vermutlich bauartbedingt sind. Ob nun beispielsweise eine Spinne im Rauchmelder zappelte, wird kaum ergründbar sein. Der Mieter konnte jedoch vor seinem Urlaubsantritt nicht von einem technischen Fehler des Rauchmelders ausgehen. Hier erkenne ich keine Pflichtverletzung.

    Mich würde schon interessieren, worin die Anwälte eine Pflichtverletzung des Mieters erkennen wollen bzw. wie die Argumentation begründet wurde.
     
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  14. #13 Fremdling, 30.08.2016
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    Das war kein "Ansatz". Es war eine rein technische Frage, die verdeutlichen könnte, welchen Stellenwert eine (ggf. mietvertragliche) "Vertretungsregelung" bei Vermietungen hat.
    Wie darf ich mir in diesem Fall konkret den Lösungsansatz einer "nachdrücklichen Kommunikation" vorstellen?
     
  15. #14 Sweeney, 30.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 30.08.2016
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    Wie bereits in #8 ausgeführt, würde ich im Zweifelsfall die Polzei alarmieren weg. Lärmbelästigung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Polizei ihrerseits erneut die Feuerwehr alarmieren würde.

    Auch wenn die Feuerwehr in diesem Fall eine Gefahr ausschloss, halte ich diese Einschätzung ohne Öffnung der Wohnung für grenzwertig bis unverantwortlich. In der Praxis wird die Feuerwehr im Zweifelsfall regelmäßig vom Anschein der Gefahr ausgehen müssen und sich Zutritt zur Wohnung verschaffen. Ein abweichendes Verhalten wird kaum verantwortlich begründbar sein.

    Ich würde den Einsatzleiter auf den offensichtlichen Anschein der Gefahr hinweisen und nachfragen, wie ohne Zugang zur Wohnung einen Schwelbrand beispielsweise mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann - und wie er dies als Leiter verantworten kann. Das bloße "Luschern durch den Briefkastenschlitz" dürfte kaum eine hinreichende pflichtgemäße Vergewisserung des Gefahrenausschlusses darstellen.
     
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  16. Andres

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    Wenn die Feuerwehr schon von "dürfen" spricht, scheinen die sich sehr sicher gewesen zu sein, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Es macht auch keinen Sinn, das hier in Frage zu stellen, wenn man nicht wenigstens die Gründe für diese Einschätzung kennt. Bis sich das ändert würde ich gerne davon ausgehen, dass die Entscheidung der Feuerwehr gut begründet war.


    Falls du beabsichtigst, diese Argumentation bei späteren Ermittlungen zu einem möglichen Hausfriedensbruch vorzutragen: Würde ich bleiben lassen. Die Profis haben den Vorfall als Fehlalarm eingestuft und am nächsten Tag willst du die Wohnung wegen Gefahr im Verzug öffnen? Das wird auch mit viel Gutmütigkeit als Schutzbehauptung eingeordnet werden ...


    Nichts, denn wie die meisten realen Sachverhalte gibt es hier mehrere Argumentationslinien, die man unterschiedlich gewichten kann. Am Ende landet man bei ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Bis man den sachverhalt letztinstanzlich ausgefochten hat, gibt es daher keine abschließende Antwort auf deine Frage.

    Ich würde mich zuerst fragen, ich wessen Gefahrenbereich der RWM liegt. Ist der Melder zur Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht oder freiwillig installiert worden? Falls freiwillig, wem gehört er? Falls er Pflicht ist, welches Bundesland? Was ist vertraglich zum RWM vereinbart? An diesem Punkt kann der Spaß dann schon zu Ende sein, nämlich wenn der Melder dem Vermieter zuzurechnen ist. Dann zahlt der Vermieter wie er es auch in anderen Fällen, in denen Dinge in seinem Zuständigkeitsbereich kaputt gehen, etwa bei einem Wasserrohrbruch oder Heizungsdefekt, tun müsste.

    Sollte sich ergeben, dass der RWM im Gefahrbereich des Mieters liegt (also vergleichbar der "vergessenen" Stereo-Anlage), würde ich eine Argumentation in Richtung "Geschäftsführung ohne Auftrag" versuchen.


    Soweit meine juristischen Gedanken zur Sache. Praktisch würde ich wegen einmaligen 61 € in einem ansonsten guten Mietverhältnis keinen Aufriss machen und das aus eigener Tasche zahlen. Falls möglich würde ich die Ursache für die Auslösung abklären, weniger wegen der Kosten sondern um solche Vorfälle in Zukunft vermeiden zu können.
     
  17. Nanne

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    Gleich noch dazu, was wäre, wenn der Mieter für längee Zeit wegfährt und vergißt, seine Fenster zu schließen, die bei starken Wind ständig auf- und zuschlagen und die übrigen Mieter ihres Schlafes berauben? Lt.Mietvertrag ist vereinbart, dass der M.bei längerer Abwesenheit einen Wohnungsschlüssel hinterlegt, was der M. nicht beachtet hat.
    In meinem Mietverträgen heißt es z.B. u.a. Der M.muß dafür sorgen, dass die Räume auch bei längerer Abwesenheit betreten werden können, es muß der Schlüssel hinterlegt werden. Andernfalls ist der VM berechtigt, die Räume in dringenden Fällen auf Kosten des Mieters öffnen zu lassen. In Fällen der Gefahr ist das Betreten zu jeder Tages- und Nachtzeit gestattet." (Mietvertrag von H&G)
    Ich würde meinen, den dadurch entstandenen Schaden trägt der Mieter. Entweder die Mietminderung der übrigen Lärmgeschädigten, oder den Schlüsseldienst.

    Warum Polizei alarmieren, wenn dem VM das Recht zu öffnen lt.MV zusteht? Vorausgesetzt es steht im MV.

    Z.B. versäumte Schlüsselhinterlegung.

    Angenommen, die Feuerwehr hatte sich tatsächlich geirrt. Mein Kommentar: wenn einer dumm ist muß der andere nicht dümmer sein. Bei Schaden wäre es letztendlich am VM hängen geblieben.

    So könnte es sein, aber auch ganz anders. Meine Betrachtungsweise.
    Wie letztlich wohl ein Richter entscheiden würde ?
     
  18. #17 Papabär, 31.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 31.08.2016
    Papabär

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    Möglicherweise vielleicht eventuell, weil nicht alles was in Mietverträgen so rumoxidiert auch wirklich (wirksam!) vereinbart ist?

    Ganz abgesehen davon: Was machst Du, wenn Du bei so einer Aktion dem Mieter mit´m Messer im Rücken findest? Jetzt erkläre mal dem Staatsanwalt, warum Du nicht die Polizei gerufen - sondern mögliche Spuren lieber selber verfälscht hast.
     
  19. Nanne

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    Das hatten wir ja schon mal. Irgendwie schon traurig wenn ich mich auf einen MV von Haus &Grund nicht verlassen kann. Das würde nun heißen, mein M. könnte mich wegen Hausfriedensbruch anzeigen, sollte ich bei einem pfeiffenden RWM mit dem hinterlegten Schlüssel in die Wohnung gehen und diese Dinger abstellen. Der Hinweis in meinem MV wäre sozusagen nicht rechtens. Na dann...Als VM steckt man doch immer mit einem Fuß in der Scheiße..
     
  20. #19 Papabär, 31.08.2016
    Papabär

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    Du siehst aber schon, dass es einen Unterschied macht ob Du den Mieter zur Hinterlegung eines Reserveschlüssels mietvertraglich vergattern willst - oder ob Du die Wohnung mit einem freiwillig hinterlegten Schlüssel (und bestenfalls unter Zeugen) betrittst, oder?

    Deine Schlussfolgerung schließt ja den freundlichen Anruf bei der Polizei bereits aus. Willst wohl ooch nüscht mit der Schmiere zu tun haben, wa? :rauch003:
     
  21. Nanne

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    Ich selbst hatte in meinen vielen Jahren der Vermieterei nicht ein einziges mal diese Situation, dass ich in Abwesenheit der Mieter in deren Wohnung hätte müssen/sollen. Ich hoffe, es bleibt so, nur ausschließen kann man selbst das nicht. Und wie würde/sollte man sich dann verhalten. So oder so könnte man das Falsche tun.

    Wer, oder was, ist die "Schmiere"? (Bildungslücke) Klär mich auf.
     
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Rauchwarnmelder Alarm Mieter Urlaub

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