Reihenhaus als WEG / Gebäudeversicherung

Dieses Thema im Forum "Versicherungen" wurde erstellt von OWLer, 10.02.2007.

  1. OWLer

    OWLer Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen !

    Folgendes Problem : Wir haben ein Reihenmittelhaus als Wohnungseigentum (unterliegt dem WEG!) gekauft.
    Nach Abschluß des Vertrages mussten wir (sowie die anderen 5 ET's) die Wohngebäudeversicherung des Verkäufers (damals Bauträger, eine Immobilien GmbH) übernehmen. Es handelt sich hierbei um 6 (!) Wohngebäudeversicherungen - eine für jedes Reihenhausstück.

    Da die uns zu teuer waren, haben wir eine andere Gesellschaft gewählt. So weit - so gut.

    Nun kam Kyrill und hat einen Sturmschaden am Eckhaus (nicht unser ET) verursacht und die ET's des Eckhauses möchten den Sturmschaden (der nur auf dem Dach des Eckhauses war) auf die Gemeinschaft umlegen, weil Dach = Gemeinschaftseigentum.

    Das kann ich ja sogar nachvollziehen, aber wieso haben wir dann 6 Versicherungen ?
    Ist das überhaut korrekt oder hätten wir eine abschließen müssen für das Gebäude ? (wäre ja denn ein Fehler der Verkäufers gewesen).

    Wenn ich das weiter denke : was passiert wenn z.B. ein Graffitti an ein Eckhaus gesprayt wird, der Eckhaus-ET aber keine Versicherung dagegen hat, wir aber wohl...

    Hat vielleicht jemand da eine Ahnung ?

    Gruß an alle WEG'ler :zwinker
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 10.02.2007
    lostcontrol

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    verzeiht mir, aber ich hab mal wieder 'ne saudumme frage:
    was sind WEGs?
     
  4. Beluga

    Beluga Erfahrener Benutzer

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    WEG = Wohnungseigentümergemeinschaft

    Wenn ein Haus nicht allein einer Person gehört, sondern die Eigentümer bestehen aus mehreren verschiedenen Personen.
    z.B. eine Wohnung gehört den Eltern, eine andere der Tochter, so bilden sie
    auch eine WEG.


    in einer WEG ist es sinnvoller und günstiger gemeinsam 1 Versicherung abzuschließen. Das zeigt sich in Versicherungsfall.

    Nun in Eurem Fall hat ja jedes Haus eine andere Versicherung. So haftet und
    entschädigt jede Versicherung nur das von ihr versicherte Haus.
     
  5. Irmi

    Irmi Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    WEG = Wohnungseigentümergemeinschaft

    Wenn ein Haus nicht allein einer Person gehört, sondern die Eigentümer bestehen aus mehreren verschiedenen Personen.
    z.B. eine Wohnung gehört den Eltern, eine andere der Tochter, so bilden sie
    auch eine WEG.


    Stimmt so nicht: WEG = Wohnungseigentümergemeinschaft besteht, wenn ein Haus in Wohnungseigentumsanteilen aufgeteilt wurde. Diese nennt man dann Eigentumswohnungen!! :top

    Gruß Irmi
     
  6. #5 lostcontrol, 13.02.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    *g* danke, hab's schon kapiert was gemeint ist. mir war nur die abkürzung nicht geläufig.
     
  7. Beluga

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    Oft praktizierter Fall:
    Familienmitglieder kaufen je 1 Wohnung in einem Anwesen, gemäß Planunterlagen A die Wohnung EG, B OG, und C DG.
    Eine Aufteilung in Wohnungseigentumsanteilen ist zwar sinnvoll, aber es geht auch ohne, da diese an sich nur den internen Kostenteilungen dienen.

    Die Teilung kann nachträglich vorgenommen werden, wenn z.B. die Eigentümer sich nicht mehr so gut verstehen, oder einen Teil fremd verkauft werden soll.
     
  8. #7 lostcontrol, 14.02.2007
    lostcontrol

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    sobald jedoch vermietet wird, müssen - mangels teilungserklärung - sämtliche mietverträge, kündigungen etc. auch von sämtlichen eigentümern unterschrieben werden. was im geschilderten fall dann wohl äusserst kontraproduktiv wäre...
     
  9. Beluga

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    Nee, jeder vermietet seine Wohnung, schließt seinen Mietvertrag mit
    seinen Mieter ab.
    Für die Teilung von Hauskosten dienen die Flächenberechnungen. Ohnehin
    sind die Miteigentumsanteile meistens mit den Wohnflächenberechnungen identisch.
    Desweiteren für die Heizkostenberechnung werden nur die beheizten Flächen
    berechnet, die nicht unbedingt dasselbe wie Wohnflächen (inkl Balkon usw.)
    sind.
     
  10. #9 lostcontrol, 14.02.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    ich hab schon mal - mit hilfe vom anwalt - einer kündigung widersprochen, eben WEIL diese nicht richtig war, nämlich genau WEIL eben keine teilung vorlag und nur ein vermieter unterschrieben hatte (mein anwalt hat mir grinsend den grundbucheintrag unter die nase gehalten und gemeint: "alleine kann er ihnen sowieso nicht kündigen".
    das würde ich dann doch lieber nochmal prüfen!
     
  11. Beluga

    Beluga Erfahrener Benutzer

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    Da war vielleicht Haus-/Eigentümergemeinschaft, in welcher nur die Nutzung nicht aber das Eigentumsverhältnis einzelnen Wohnungen (wer Eigentümer welcher Wohnung) im Grundbuch geregelt wird ?
     
  12. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Da schaut ein Anwalt also ins Grundbuch und lässt so einen Spruch ab? Entweder ist der Anwalt ein Vollidiot, was ich aber für eher unwahrscheinlich halte, oder es fehlen hier noch die wesentlichen Aspekte des Einzelfalls, die zu dieser Anwaltsaussage geführt haben.
    Um einen Mietvertrag abzuschließen oder zu kündigen muss man nicht Eigentümer sein. Kündigen kann der Vermieter und bei mehreren Personen eben nur alle gemeinsam. Der Eigentümer dagegen ist aus seiner Eigentümerstellung heraus nicht zur Kündigung eines Mietverhältnisses berechtigt. Da Vermeiter und Eigentümer in den meisten Fällen identisch sind, macht man sich darüber nur selten Gedanken.
    Wer Vermieter ist, wird sich im Regelfall nur aus dem Mietvertrag und nicht aus dem Grundbuch ergeben. Die Ausnahme wird sein, wenn die Mietsache nach Abschluss des Mietvertrags verkauft wurde und mehrere Käufer durch den Eigentumsübergang in das Mietverhältnis eingetreten und damit gemeinsam Vermieter geworden sind.

    Die Aufteilung in Wohungseigentum dient übrigens nicht der Kostenaufteilung, sondern der Begründung von eigenständigen Eigentumsrechten. Mehrere Eigentümer einer nicht aufgeteilten Immobilie bilden eine Bruchteilsgemeinschaft. Es steht den Beteiligten einer Bruchteilsgemeinschaft selbstverständlich frei, die Nutzungen und Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums beliebig zu vereinbaren. Das kann also auch so aussehen, dass jeder Beteiligte eine Wohnung zugewiesen bekommt und diese Wohnung selbst nutzen oder auf eigene Rechnung vermieten kann. Trotzdem bleibt die Wohnung gemeinschaftliches Eigentum mit der Folge, dass die einzelne Wohnung nicht als dingliche Sicherheit für ein Darlehen dienen kann.
     
  13. #12 lostcontrol, 15.02.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    genau so war's auch.
    das haus wurde mit mir und anderen mietern drin an 2 geschäftspartner verkauft. die hatten sich wohl intern geeinigt, wem welche wohnungen gehören sollten, dies aber nicht (oder noch nicht) ins grundbuch eintragen lassen.
    einer der beiden eigentümer/vermieter hat mir dann gekündigt, und mein anwalt hat die kündigung abschmettern können, weil die kündigung (die ohnehin nicht ausreichend begründet war) nicht rechtens war, weil eben nur ein eigentümer/vermieter da gekündigt hatte.
    er hat es danach übrigens nicht nochmal versucht - aber zoff gab's natürlich trotzdem auf ganzer linie. ich hab dann aber ohnehin nur noch ein halbes jahr in der wohnung gewohnt. im nachhinein würde mich interessieren ob er es auch geschafft hat den 85jährigen über mir rauszuekeln...
    die absicht war klar: generalsanierung...
     
Thema: Reihenhaus als WEG / Gebäudeversicherung
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