Reinigung der Waschküche

Dieses Thema im Forum "Hausordnung" wurde erstellt von ObiWan, 31.12.2010.

  1. ObiWan

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    Hallo zusammen,

    in meinem 6-Familien Haus gibt es seit einiger Zeit immer wieder Probleme.

    Aktuell geht es um die Reinigung des Kellers (Kellervorräume und Waschküche).
    In den Mietverträgen, die teilweise schon aus dem Jahre 1976 stammen, ist folgendes vereinbart:
    • Mieter EG Reinigung der Außenflächen
    • Mieter 1.OG Reinigung des Kellers
    • Mieter DG Reinigung des Dachbodens

    Nun ist es aber so, dass ich im letzten Jahr, auf Wunsch einiger Mieter, die Teilweise die 80 Lenze schon überschritten haben, darauf angesprochen wurde, ob es nicht möglich ist einen Gärtner mit der Pflege der Gartenflächen und der Reinigung der Außenanlagen zu beauftragen. Außerdem sollte auch der Winterdienst von dieser Firma übernommen werden.

    Diesem Wunsch bin ich gerne nachgekommen und habe, natürlich nachdem ich mir das von sämtlichen Mietparteien schriftlich bestätigen ließ, einen Gärtner beauftragt. Die Betriebskostenvorauszahlung wurde entsprechend angepasst und alles war Gut. Der Gärtner macht hervorragende Arbeit, auch der Winterdienst klappt prima. :respekt

    Nun ist es aber leider so, dass die EG-Mieter nun nichts mehr tun und stattdessen alle anfallenden Arbeiten den anderen überlassen. :vertrag
    Es geht nur um die Kellerreinigung (der Dachboden wird eh nur sporadisch gereinigt da dort niemand hinaufgeht) die an den Mietern im 1. OG hängenbleibt. Diese fühlen sich nun benachteiligt.

    Wie komme ich am elegantesten aus dieser Zwickmühle wieder raus? Bisher hat immer alles funktioniert, die Hausgemeinschaft hat gestimmt und alle Arbeiten wurden auch erledigt, deshalb hatte ich bei der Vergabe des Auftrags an den Gärtner auch an nichts Böses gedacht. Auf einmal gibt es Probleme (Altersstarrsinn einiger Mieter einerseits und junge Leute-Syndrom: “Bin ich nicht zuständig“ andererseits) Die Mieter der DG-Wohnungen haben sich bisher sowieso aus allem rausgehalten, was mir allerdings auch egal war; es gab’ ja keine Probleme.

    Ich glaube der „gesunde Menschenverstand“ stirbt langsam aus. :wand:
     
  2. AdMan

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  3. #2 pragmatiker, 31.12.2010
    pragmatiker

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    freundlich an die vertraglichen pflichten erinnern. bei nichteinhaltung mit
    entweder kündigung drohen oder damit, die arbeiten nach eintritt des verzuges kostenpflichtig an einen dritten zu übertragen und die kosten dem vertragsuntreuen mieter in rechnung zu stellen.
     
  4. ObiWan

    ObiWan Erfahrener Benutzer

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    Hallo pragmatiker,

    das ist ja das Problem.

    Die Mieter der EG- und DG- Wohungen halten sich ja an Ihre vertraglichen Pflichten (EG-Außenbereich/Garten -> wird jetzt durch eine Firma erledigt und DG-Dachboden -> Reinigung erfolgt sporadisch, Dachboden wird aber auch nicht genutzt).

    Die Einzigen die laut Mietvertrag die Waschküche reinigen müssen tun das auch, sind aber der Meinung, dass durch die Fremdvergabe der Gartenpflege, die anderen Mietparteien jetzt ja nichts mehr machen müssen und sich somit an der Kellerreinigung zu beteiligen haben.

    Das ist auch meine Meinung, da ich noch über ein gewisses Maß an Gerechtigkeitssinn verfüge. :lol

    Auf den Mietvertrag und die Hausordnung zu verweisen bringt da eher nicht so viel. :gehtnicht
     
  5. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Ich hätte kein Problem damit, als Vermieter die Waschküche selbst i.O. zu halten (Dauer maximal eine viertel Stunde monatlich), wenn ich monatlich einen vierstelligen Betrag an Nettomieten kassiere - oder gar nur dreistellig.
    In dem von mir seit einem halben Jahr bewohnten 8-Familien-Haus war in der WK bis heute eigentlich garnichts zu machen, -äh- doch, da lag mal eine Wäscheklammer auf dem Boden...
     
  6. #5 Christian, 01.01.2011
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo ObiWan,

    wird der Gärtner von allen Parteien bezahlt, oder nur von der Partei, die laut Mietvertrag zur Außenanlagen-Pflege verpflichtet ist?

    Richtig sauber wäre es, wenn der Gärtner ausschließlich von der Partei, die laut Mietvertrag zur Außenanlagen-Pflege verpflichtet ist, bezahlt wird. Die andere Partei hat dafür zu sorgen, daß der Keller sauber ist - egal wie. Ob die Partei das selbst macht oder auf eigene Kosten jemanden damit beauftragt, ist egal.

    Das wäre m.E. die rechtliche Seite.

    Ich vermute aber, daß du die Gärtnertkosten auf alle umlegst. Damit bezahlen die Mieter im 1.OG und im DG für den Gärtner, der die Aufgaben der EG-Mieter erledigt. Wenn man die Verträge zugrunde legt, kann das nicht richtig sein. Laut Vertrag sind die EG-Mieter verpflichtet, die Außenanlagen in Schuss zu halten, und das tun sie ja (in dem sie den Gärtner bezahlen). Daß du die Kosten für den Gärtner auf alle verteilst, statt sie nur an die EG-Mieter weiterzuleiten, ist halt Glück für den EG-Mieter.

    An deiner Stelle würde ich (da es sich um eine überschaubare Anzahl an Mietern handelt) alle Mieter auf eine Tasse Kaffee einladen, und einfach mal rausfinden, wie die Mieter darüber denken. Vielleicht haben die Mieter ja einen Vorschlag, und evtl. lassen sich ja alle 3 auf eine Vertragsänderung ein. Im Moment weichen jedenfalls Vertrag und Realität voneinander ab (unter der Annahme, daß die EG-Mieter den Gärtner nicht alleine bezahlen).

    Wenn sich alle einig sind, und gemeinsam eine Lösung entwickeln, ist das bestimmt viel besser, als eine Vorschrift von oben, mit der die wenisgsten einverstanden sind.
     
  7. ObiWan

    ObiWan Erfahrener Benutzer

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    Hallo Christian,

    die Gartenpflege/der Winterdienst wird von allen Parteien bezahlt. Ich habe vorab alle Mieter von dem Wunsch die Gartenpflege fremdzuvergeben informiert und mit jedem auch persönlich gesprochen. Es gab mehrere Alternativen ( 2- oder 4- wöchentliche Gartenpflege, etc.) die ich mit allen Mietparteien abgestimmt habe. Letzendlich kam es zu einem einstimmigen Ergebnis.

    Anschließend habe ich alle Mieter um Ihr schriftliches Einverständnis gebeten, dass die Mietverträge (nicht jeder Mietvertrag hat das hergegeben da z.T. schon über 30 Jahre alt) dahingehend geändert werden können die Gartenpflege/Winterdienst mit in die Nebenkosten einfließen zu lassen. Das wurde auch von jedem Mieter akzeptiert, so dass ich nun 6 schriftliche Einverständnisserklärungen habe.

    Erschwerend kommt hinzu, dass vor ca. 1,5 Jahren eine junge Familie eingezogen ist. Mittlerweile sind sie zu Dritt (Nachwuchs). Irgendwie und warum auch immer, sind diese "Neuen" (EG-Wohnung) mit einer 1.OG-Mietpartei aneinandergeraten. Sie reden nicht mehr miteinander :gehtnicht

    Die Mieter des 1.OG haben immer wieder was "zu meckern" :motzki .
    In wie Weit sie auch wirklich Grund dazu haben weiß ich nicht. Immer wenn ich mal an der Immobilie nach dem Rechten schaue ist aus meiner Sicht alles okay (auch die Waschküche ist nicht "versifft"). Natürlich kann man nicht unbedingt überall vom Boden essen, aber wer will das auch schon ;)
    Vielleicht treffen hier auch "nur" zwei Welten aufeinander :gehtnicht

    Alle an einen Tisch zu bekommen ist somit von vorneherein schon zum Scheitern verurteilt.

    Vielleicht sollte ich das ganze einfach ignorieren???
     
  8. #7 pragmatiker, 01.01.2011
    pragmatiker

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    dein problem hast du dir hausgemacht. rein rechtlich ist es so, dass die mietpartei, die sich gem. mietvertrag zur waschküchenpflege verpflichtet hat, nicht aus der nummer raus ist, nur weil die anderen jetzt mit einwilligung aller nur noch einen anteil an dem zahlen müssen, was sie vorher ganz allein machen mussten.
    das diese mietpartei das mit unterschrieben hat, ist allerdings auch deren "hausgemachts" problem.
    das es menschlich gesehen zu unzufriedenheit ob dieser regelung kommen würde, hätte man voraussehen können.
    hier geht es nur mit sturheit (vertrag ist vertrag) oder einer gemeinsamen regelung, bei der alle zustimmen müssen.
     
  9. ObiWan

    ObiWan Erfahrener Benutzer

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    Hallo pragmatiker,

    Du hast natürlich Recht damit, dass mein Problem hausgemacht ist :wand:

    Mir waren diese Regelungen in den Mietverträgen gar nicht bewusst. :shame
    Erst im Nachgang habe ich mir die (zum Teil schon antiken) Mietverträge mal genau zu Gemüte geführt und bin dann auf dieses Problem aufmerksam geworden.

    Noch mal passiert mir das garantiert nicht!
    Das hat man nun davon, dass man es allen Recht machen will. Ich bin nur in diese "Falle" getappt, da ich den zum größten Teil alteingesessenen Mietern entgegenkommen wollte, da sie es körperlich nicht mehr schaffen. Da ich mir ja das Okay von allen Mietparteien eingeholt hatte, sah ich kein Problem.
    Leider bin ich da einem Irrtum aufgesessen. :rofl

    In meinen anderen Immobilien gibt es diese Regelungen (zum Glück) nicht. Da habe ich andere Problemchen.
     
  10. Berny

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    Hallo,

    wenn Du den Tisch auch so mit (unnützen) Smileys "dekorierst", könnte es vielleicht klappen...?

    Ähem..., das, was Du da eingebrockt, d.h. unterschrieben, hast, wirst Du nur unschwer ignorieren können.

    Nichts für ungut! :shame
     
  11. ObiWan

    ObiWan Erfahrener Benutzer

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    Hallo Berny,

    ich möchte ja nur die Beschwerde ignorieren da ich denke, dass da einfach die Chemie zwischen den beiden Mietparteien nicht stimmt und ich da eh nicht vermitteln kann. Es könnte sein, dass die Beschwerde nur vorgeschoben ist um den Anderen beim Vermieter mal wieder im schlechten Licht darstehen zu lassen.

    Immerhin haben, wie pragmatiker auch schon geschrieben hat, schließlich alle die Vereinbarung unterschrieben und wussten somit worauf sie sich einlassen.

    Ich glaube ich lass die Sache erst mal "sacken". Vielleicht erledigt sich die Angelegenheit dann von selbst. Ich glaube nicht, dass die Waschküche in der nächsten Zeit so verdreckt dass ich handeln muss.

    PS: Diesmal ganz ohne Smileys (Eigentlich schade, sieht so trist aus).
     
Thema: Reinigung der Waschküche
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