Richtige Firma finden...

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von tina2803, 30.11.2015.

  1. #1 tina2803, 30.11.2015
    tina2803

    tina2803 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich hoffe, ihr könnt mir etwas aus diesem Wirrwarr heraus helfen.

    Ich habe in meinem Haus eine Wohnung, die ich gerne vermieten möchte. Bevor ich das tue, benötige ich allerdings für diese Wohnung die Heizkostenverteiler an den Heizkörpern, Wasserzähler für diese Wohnung und einen Energieausweis für das Haus.

    Wenn die Wohnung vermietet ist, möchte ich dann auch, dass eine Firma die Nebenkostenabrechnung erstellt, d.h. sollte eine Firma sein, die das beherrscht...

    Hab mich schon im Internet nach geeigneten Firmen umgesehen, aber noch keine gefunden, die eine positive Bewertung bekommen hat....

    Dann habe ich bei techem angerufen. Habe der Dame am Telefon erklärt, was ich benötige und ob ich da einen Termin ausmachen kann, damit die sich das vor Ort das ansehen können, vor allem wegen den Wasserzählern, da es ein altes Haus ist und ich null Plan habe, wie das funktionierten soll und selbst der Klempner von hier etwas ratlos ist damit.... Sie meinte, da kommt keiner, das müsste telefonisch gemacht werden. Sie hat mich dann gefragt, wie das Haus beheizt bzw. wie das Wasser erwärmt wird und ob meine Zähler außen oder innen liegen und meinte, jemand vom Vertrieb würde sich evtl. bei mir melden oder mir gleich ein Angebot zusenden.
    Ich hab sie dann noch gefragt, ob sie keine weiteren Daten brauch bzgl. des Energieausweises, da ich mir nicht vorstellen kann, dass man so aus der Ferne einfach einen erstellen kann..... Sie antwortete, sie wüsste es nicht.

    Bin da jetzt etwas unsicher, kann man "blind" einfach ein Angebot machen?

    Muss ich in meiner Wohnung dann auch Heizkostenverteiler anbringen oder reicht es, wenn nur die vermietete Wohnung welche bekommt?

    Gibt es Firmen, die ihr mir evtl. empfehlen könntet? Wohne im 724.. PLZ-Bereich.

    Vielen lieben Dank.
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

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  3. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hallo tina2803,

    für mein MFH mache ich stets Ausschreibungen, d.h., dass ich von mehreren Anbietern Angebote erbitte. Das geschah bis jetzt bei Renovierung der Hausfassade, Heizkostenabrechner, Installation Wasser- und Wärmemengenzähler, Fenster, Türen, Rolläden, Heizungsanlage, Heizungswartungsverträge und Versicherungen. Habe dadurch schon 5-stellige Eurobeträge eingespart.
    Was die von Dir angesproche Firma betrifft, so möchte ich mich zu deren "Antwort" - auch mir gegenüber - nicht äussern. Die haben's wohl nicht nötig...
    Die Angebotspreise der angeschriebenen Anbieter schwankten zw. 206 und 383€. Die beiden Teuersten waren Is** und Te****, der preiswerteste war ein örtlicher Unternehmer, welcher sehr zuverlässig arbeitet und mich vergangenen Freitag telefonisch sehr gut und ausführlich beraten hatte, da ich aufgrund eines Missverständnisses falsche Werte geliefert hatte und er kostenlos eine Neuberechnung machen wird.
    Die tollen Hochglanzreklamen von Te**** muss ich auch nicht unbedingt mitfinanzieren...:001sonst:
     
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  4. #3 tina2803, 30.11.2015
    tina2803

    tina2803 Neuer Benutzer

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    Ok, danke dir. :-)
     
  5. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Tina2803,

    also wenn`s hier jetzt nur ums Kaltwasser geht, da benötigst du nicht zwingend in jeder Wohnung einen eigenen Wasserzähler. Solange nicht alle Wohnung damit ausgestattet sind, sind andere Umlageschlüssel meines Wissens auch zulässig und einen Hauptwasserzähler gibt`s wohl überhall. Nachträglich einen Wasserzähler einzubauen bietet sich i.d.R. immer dann an, wenn man eh an der Wohnung größere Umbauten macht, wie zB Bad Sanierung, ect. Wo genau Wasserzähler überhall hin müssen, das hängt wohl vom jeweiligen Gebäude ab. Ggf. gibt es für eine Wohnung dann eben mehrere Kaltwasserzähler, wenn zB die Küche an einer anderen Leitung hängt als das Bad.

    Für die Heizung geht das alles etwas einfacher, denn da macht man i.d.R. einfach nur an den Heizkörpern Messgeräte dran. Die einzige Frage die man sich hier stellen muss ist, welche Messgeräte will man da anbringen (von Verdunstungsröhrchen bis digital mit Funk gibt`s alles) und ggf. will man diese kaufen oder nur anmieten? Denk auch daran, das in manchen Bundesländern mittlerweile Feuermelder Pflicht sind. Diese kann man auch selber kaufen oder anmieten. Beim selber kaufen stellt sich nur die Frage, welche Preisklasse man wählen will und ggf. ob mit einer normalen Batterie oder mit einer 10-Jahres Batterie.

    Wenn das Haus nicht zB unter Denkmalschutz steht, dann benötigst du auf jeden Fall einen Energieausweis. Hier gibt es ja 2 Arten (Verbrauchsausweis & Bedarfsausweis), nur weis ich jetzt nicht, ob die günstigere Variante (das wäre der Verbrauchsausweis) noch zulässig ist. Bringen tut dieser Energieausweis m.E. nichts, denn die meisten Mietinteressenten können mit den Werten garnichts anfangen, aber ist halt im Normalfall Pflicht.

    Wegen den Nebenkostenabrechnung: viele Hausmeisterdienste bzw. Hausverwalter bieten so was auch an. Hier einfach mal vor Ort gucken, müssen nicht immer große Firmen sein. Ob es Sinnvoll ist zB auch die Vermietung abzutreten, das musst du selber entscheiden. Ich persönlich mache mir gerne selber ein Bild vom potenziellen neuen Mieter und deswegen nehme ich das auch selber in die Hand. Gerade wenn du auf das Geld angewiesen bist, solltest du bei der Mieterauswahl besonders "vorsichtig" sein, wen du dir da ins Haus holst. D.h. neben der Mieterselbstauskunft, dem Bauchgefühl, ggf. auch mal eine Schufaabfrage sich vorzeigen lassen oder Gehaltsnachweise, ect.

    Was m.E. wirklich noch wichtig wäre, das du immer einen aktuellen Mietvertrag aus sicherer Quelle benutzt. Hier am falschen Ende zu sparen rächt sich gelegentlich ganz böse. D.h. also auch, wenn du Probleme mit dem Ausfüllen des Mietvertrages hast oder wegen evtl. Zusatzvereinbarungen (wo ja nicht alles zulässig ist - manches aber trotzdem Sinn macht), dann lohnt sich hier m.E. der Gang zu jemanden, der sich damit auskennt (wie zB Fachanwalt, auch wenn dieser Service nicht kostenlos ist). Auch vorab solltest du dir Gedanken machen, was du alles Umlegen willst/kannst auf die Mieter und welcher Umlageschlüssel dir am besten gefällt. Nach Personen was abzurechnen finde ich zB sehr unpraktisch aus Vermietersicht.
     
  6. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Hallo Tina, das liest sich so, als ob du eine Einliegerwohnung vermieten möchtest?
    Wohnst du selbst dann auch in dem Haus?
    Oder handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus?

    Ohne diese Information bekommst du auch hier falsche Antworten!
    Denn beim selbst bewohnten 2 Familienhaus kannst du dir die Heizkostenverteiler an den Heizkörpern auch sparen...
     
  7. #6 tina2803, 01.12.2015
    tina2803

    tina2803 Neuer Benutzer

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    Hallo und guten morgen,

    genau Sara, es handelt sich um ein 2 Familienhaus und ich möchte die Einliegerwohnung vermieten. Ich wohne mit meiner Familie auch in diesem Haus, oben drüber. Aber wieso kann ich mir die Heizkostenverteiler sparen? Möchte ja, das sauber abgerechnet wird und der Mieter keine Chance hat, irgendwas zu beanstanden. Hört man ja immer wieder.

    Pharao:

    Ja klar hat das Haus einen Hauptwasserzähler. :-) Ich bräuchte für die Wohnung Kalt- und Warmwasserzähler, beides nicht vorhanden. Was ich schon weiß, ist genau das, die Küche bekommt ihr Wasser aus einer anderen Leitung als das Bad, genauso ist das bei mir oben auch.

    Verdunstungsgeräte sind doch schon seit einiger Zeit nicht mehr erlaubt, habe ich gelesen? Ist das falsch? Wollte die Geräte mieten, da ich es einfacher finde, falls die Dinger kaputt gehen, bzw. ausgetauscht werden müssen, genauso bei den Wasserzählern.

    An die Rauchmelder habe ich bereits gedacht, aber die können wir selbst montieren, hoffe ich doch, lol.

    Leider gehört mein Haus nicht zum Denkmalschutz, so dass ich einen Energieausweis benötige. Ich weiß auch, das ich diesen Bedarfsausweis brauche, da mein Haus vor 1977 gebaut worden ist. Nur die Dame der o.g. Firma scheint anscheinend nicht zu wissen, dass das eine Rolle spielt, lol.

    Über die Umlageschlüssel habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich denke, alles was mit dem Verbrauch, also Heizung und Wasser, zu tun hat, werde ich auch nach Verbrauch berechnen. Müll etc, muss ich gestehen, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. :-( Da muss ich mich nochmal informieren. Soviel ich mitbekommen habe, hat sich da wohl einiges geändert.

    Danke euch.
     
  8. #7 lostcontrol, 01.12.2015
    lostcontrol

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    Weil es für Zwei-Parteien-Häuser, in denen eine Partei vom Vermieter bewohnt wird, Ausnahmeregelungen gibt.
    Und die sind positiv für Dich!
    Unter anderem brauchst Du die ganzen Heizkostenverteiler nicht und hast diverse Möglichkeiten Dir die Abrechnung zu erleichtern. Was gerade in diesen "EFH mit Einliegerwohnung" doch deutlich billiger kommt, die Ablese- und Abrechnungskosten sind nämlich nicht gerade niedrig und vor allem dann, wenn die Hauptwohnung deutlich größer ist, zahlst da dann vor allem Du drauf.
    Niemand gibt einer angeblich "messbaren" Gerechtigkeit Vorzug gegenüber größeren Einsparungen für alle.

    Die HKVs musst Du für JEDEN Heizkörper im Haus anschaffen/mieten, also auch für die Heizkörper in Deiner Wohnung. Wenn die also wesentlich größer ist, zahlst Du den Löwenanteil der Rechnung nur damit Dein Einlieger-Mieter sowas wie "Gerechtigkeit" erlebt, auch wenn das 'ne sehr teurer "Gerechtigkeit" auch für ihn ist.
    Dabei brauchst Du die Dinger garnicht...

    Grund für Beanstandungen gibt's immer - aber drum versucht man gute Mieter zu finden und eben vorher genau abzuklären wie das mit den Betriebskosten läuft

    Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Denkmalschutz und Energieausweise - auch wenn das gerne mal so dargestellt wird, es kommt beim Denkmalschutz immer erstmal drauf an was da überhaupt geschützt ist. Wenn's nur die Fassade ist, brauchst Du trotzdem einen Energieausweis.
    UND hast den Ärger mit dem Denkmalamt, der zudem laufend hohe Kosten verursacht.
    Also nix von wegen "leider" kein Denkmalschutz - sei froh drum! Dann doch lieber Energieausweis, ganz klar.

    Die Firma T***** hat von vielen Dingen keine Ahnung, sorry. Aber dass sie für Energieausweise zuständig wären, wäre mir jetzt neu.
    Viel wichtiger als das Baujahr wäre letztendlich ob Du in dieser Konstellation überhaupt einen Energieausweis brauchst - mal ganz abgesehen davon dass das tatsächlich so gut wie keinen Mieter tatsächlich interessiert, und in Einliegerwohnungen wohl noch weniger.

    Du musst in Deiner Konstellation überhaupt nichts nach Verbrauch abrechnen - und wenn Deine Wohnung deutlich größer ist würde ich das auch nicht tun.
    Einzig Wasser und Strom sollten auf jeden Fall eigene Zähler haben!

    Und anders als Pharao schreibt ist das mit den Wasserzählern normalerweise auch garkein so großer Aufwand, die kann man nämlich auch auf Putz montieren, dafür muss man nicht immer zwingend gleich die ganze Wohnung renovieren oder auch nur die Wände aufstemmen und soooo teuer ist das auch nicht. Das solltest Du mal von einem Installateur angucken lassen.

    Ich hab die Einliegerwohnung hier im Haus jahrelang mit einer anpassbaren Pauschale vermietet (abgesehen vom Wasser, darüber wurde abgerechnet, wir haben ja Zähler), alternativ wäre auch eine Abrechnung der Heizkosten nach Quadratmetern möglich gewesen.
    Wenn die Pauschale entsprechend angesetzt ist, kommt das selbst dann, wenn jemand das ausnutzt, immernoch um einiges billiger als die Kosten für Ablesung und Abrechnung. Für das Geld kann man nämlich verdammt viel heizen!

    Schildere mal genauer wie die Größenunterschiede zwischen Einliegerwohnung und Deiner Wohnung sind - nicht dass Du versehentlich den Kürzeren ziehst und reichlich drauflegen musst.
     
  9. #8 tina2803, 01.12.2015
    tina2803

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    Ok, das es Ausnahmeregelungen für 2-Parteien Häuser, in dem der Vermieter selbst drin wohnt, gibt, wusste ich nicht.

    Also meine Wohnung ist ca 210 qm und über zwei Etagen verteilt. Die Einliegerwohnung hat so ungefähr 90-100 qm (wird die nächsten Tage genau vermessen) und liegt im Untergeschoss und verfügt über insgesamt 6 Heizkörper, meine Wohnung hat 13 Heizkörper.

    T... meinte mir gegenüber, dass sie auch Energieausweise ausstellen, des wegen dachte ich alles komplett zu machen und habe danach gefragt. Das die davon keine Ahnung haben, war mir vorher nicht bewusst. lol.

    Heizkosten nach qm? Ist das nicht ein Risiko? Das Haus läuft über eine Ölheizung. Hätte bedenken, dass es wirklich ausgenutzt wird....Und ich dann auch noch für die Mieter mit bezahlen muss.
     
  10. #9 lostcontrol, 01.12.2015
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    Solltest Du aber - das hat so einige Vorteile, z.B. dass Du (mit verlängerter Kündigungsfrist) Deinem Mieter auch ohne Begründung kündigen kannst. Das geht normalerweise ja nicht.

    Dann würde ich definitiv auf HKVs verzichten. Ich hab das hier fürs Privathaus ("EFH mit Einliegerwohnung") schon mal ausrechnen lassen was das kosten würde - dafür kann man wirklich viel heizen...
    Wären die Wohnungen gleich groß säh's anders aus - aber bei dem Wohnflächenverhältnis zahlst Du nur drauf für die vermeintliche Gerechtigkeit.
    Hinzu kommt auch noch dass wenn die Einliegerwohnung unter der Vermieterwohnung liegt, man ja durchaus auch was davon hat dass von unten mitgeheizt wird. Ich merke das hier ganz extrem wenn unten in der Wohnung die Heizung zugedreht ist, dann muss ich nämlich oben mehr aufdrehen.
    Ohnehin muss man bei so einem Haus auch etwas "ganzheitlicher" denken, und das gilt nicht nur für die Heizung.

    Wusste ich bisher nicht, aber ich würde sowas niemals der T***** anvertrauen - die bauen schon in ihrem Hauptgeschäft mehr als genug Mist (jahrzehntelange schlechte Erfahrung).
    Ob man im "EFH mit Einliegerwohnung" überhaupt einen Energieausweis braucht weiss ich noch nicht mal - meine Einliegerwohnung ist aber jetzt auch "familienintern" vermietet, so dass das bei uns ohnehin keine Rolle mehr spielt.

    Früher liefen die Heizkosten eigentlich immer über die Quadratmeter und das ging auch. Und natürlich musst Du da ein bisschen mitzahlen, umgekehrt aber eben auch. Soviel Unterschied macht's eh nicht - auch mit HKVs wird ja ein großer Anteil letztendlich nicht nach Verbrauch verteilt.
    Und wie gesagt: Gerätemiete, Ablese- und Abrechnungskosten sind ein ganz schöner Brocken für den man verdammt viel heizen kann. Ich hab hier Beispiele bei denen man mit allein diesen Kosten eine andere (kleine) Wohnung mit Wohnungsheizung problemlos ein ganzes Jahr beheizen kann.

    Aber lass Dir das doch einfach mal von einem entsprechenden Unternehmen vorab ausrechnen, nur damit Du mal siehst wie teuer das ist.
    Bitte immer im Hinterkopf behalten dass Du keine HKVs brauchst sondern dass das nur 'ne Option zwecks "Gerechtigkeit" ist.

    Kannst Du denn die übrigen Betriebskosten einigermaßen ausrechnen? Also so Dinge wie Außenbeleuchtung, Allgemeinstrom usw.?
    Für eine wirklich "gerechte" Abrechnung brüchtest Du auch hier diverse zusätzliche Zähler etc.
    Hier hab ich letztendlich 'ne Mischkalkulation gemacht und daraus dann 'ne anpassbare Pauschale (außer fürs Wasser wie gesagt) gemacht.

    Btw. bezüglich Wasser: Dass Küche und Bad an unterschiedlichen Leitungen hängen ist kein Problem, haben wir in fast allen Altbau-Wohnungen. Braucht man halt mehrere Zähler...
    Unterschätz das mit dem Wasser nicht! Das ist nach den Heizkosten der dickste Brocken und auch der mit den individuellsten Verbräuchen. Wir hatten schon Single-Mieter die nur 10 Kubik im Jahr an Wasser verbraucht haben, aber auch welche die 140 Kubik verbraucht haben. Dagegen sind ein paar Grad mehr an Wärme in der Wohnung dann ein Witz, da ist die Bandbreite normalerweise nicht so extrem.
     
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  11. Syker

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    Hallo zusammen,

    Zum Energieausweis:
    Auch den Bedarfsausweis kann man heutzutage problemlos im Internet bestellen und online bekommen. Problem dabei: man braucht wesentlich mehr Fakten vom Haus als beim Verbrauchsausweis. Was die ganze Sache fehleranfälliger macht.

    Zur Heizkostenabrechnung
    So lange die VM-Wohnung nicht auch irgendwann vermietet werden soll, gibt es im §2HeizkostenV die Möglichkeit von der HeizkostenV abweichende Vereinbarungen zu treffen. Bedeutet man muss die Ausnahme und wie dann Verfahren wird explizit vereinbaren.
    Wenn du Angst davor hast, dass der M bei einer Abrechnung nach m² zum Fenster hinaus heizt, ist die Pauschale evtl. die bessere Alternative, da bei einer Pauschale nicht abgerechnet wird. Hier sollte man aber aufpassen das man die Pauschale ggf. auch anpassen kann.

    VG Syker
     
  12. #11 tina2803, 01.12.2015
    tina2803

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    Dann muss ich mich mal schlau machen und diese Ausnahmeregelungen studieren. :-) Wäre natürlich super. Dann könnte ich früher vermieten.

    Bezüglich des Energieausweises hatte ich bei der Stadtverwaltung gefragt, ob ich für mein Haus mit Einliegerwohnung, die vermietet werden soll, einen Ausweis brauche, meinten sie ja, ansonsten würde Bußgeld drohen und ich müsste dies dem Mieter vorlegen, falls dieser ihn sehen möchte. Energieausweis aus dem Internet? Ich dachte, das hängt nicht nur vom Baujahr ab, sondern auch Quali der Fenster etc.....

    Das mit dem Heizen in der Einliegerwohnung stimmt auch in meinem Haus. Die Wohnung ist im Winter immer warm, obwohl alle Heizkörper aus sind und definitiv nicht geheizt wird in der Wohnung.

    Die Außenbeleuchtung läuft über meinen Stromzähler. Allgemeinstrom? Hm, muss gestehen, wüsste jetzt nicht, was darunter fällt. Die komplette Heizung samt Pumpen etc läuft auch über meinen Zähler. Die Kellerräume der Wohnung sind direkt aus der Wohnung begehbar und hat dementsprechend auch ein kleines eigenes Treppenhaus. Dieses eigene Treppenhaus und die Kellerräume laufen über den Stromzähler der Wohnung.

    Wasserzähler müssen unbedingt rein, das ist ganz klar. Das muss ich auf alle Fälle machen.


    Hab das Gefühl, früher war das vermieten, was das bürokratische angeht, viel leichter. Hat sich anscheinend viel geändert.
     
  13. dots

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    Zum Beispiel die von dir bereits erwähnte Außenbeleuchtung, der Strom für "die komplette Heizung samt Pumpen etc ", Treppenhausbeleuchtung, Kellerbeleuchtung, Strom/Steckdosen in geleinschaftlich genutzten Räumen (Waschkeller, Flure, Dachboden, Raum zum Wäschetrocknen, ...), Strom für die Klingel, Strom für die Fernsehsatelittenschüssel bzw. evtl. -Verstärker, ...
     
  14. #13 lostcontrol, 01.12.2015
    lostcontrol

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    Mach das unbedingt!
    So "mies" das aus Mieterperspektive auch klingen mag, das ist schon ein großer Vorteil mit der erleichterten Kündigung. Gesetzt den Fall Du würdest tatsächlich eine (anpassbare) Pauschale machen hast Du's da nämlich auch einfacher die "Notbremse" zu ziehen wenn der Mieter sich nicht "anständig" verhält.

    Unsere Stadtverwaltung hat davon keinen Plan. Entsprechend würde ich nicht davon ausgehen dass andere Stadtverwaltungen einen solchen haben.
    Zuverlässige Quelle diesbezüglich war bei uns der Schornsteinfeger...

    Auch die Quali der Fenster kann man im Internet angeben...

    Siehste, da bist dann sogar Du der "Wärmedieb" - gerecht ist das ja dann auch nicht...

    Soviel zum Thema "Gerechtigkeit".
    Normalerweise brüchte der Allgemeinstrom, auf den natürlich auch die Außenbeleuchtung laufen sollte, einen eigenen Zähler.
    Gleiches gilt übrigens für die Heizungsanlage - der Strom der hier verbraucht wird gehört eigentlich zu den Heizkosten und brüchte deshalb eigentlich auch einen eigenen Zähler.

    Immerhin, dann passt's ja wenigstens hier.

    Ich kann Dir da nur aus vollstem Herzen zuraten - und wie gesagt, so dramatisch ist das meist garnicht, notfalls gibt's halt erstmal Zähler auf Putz, damit lässt sich aber besser leben als ohne Zähler - das gilt auch für den Mieter, denn der kann ja überhaupt nicht einschätzen wieviel Wasser Du mit Deiner Familie so verbrauchst und muss da womöglich ja auch mitzahlen.
    Da kannst Du tatsächlich relativ einfach "Gerechtigkeit" herstellen.

    Gerade bei Deiner Sonderfall-Konstellation kannst Du das komplett unbürokratisch lösen, indem Du Dir einen entsprechenden Schlüssel einfallen lässt. Oder eine Pauschale (dass die anpassbar sein sollte hatte ich ja schon erwähnt - da unbedingt drauf achten, das ist ganz wichtig!). Oder eine Mischkalkulation wie ich's gemacht habe.
    Wichtig ist nur dass das mietvertraglich geregelt wird, sonst gilt automatisch die Betriebskostenverordnung und dann MUSST Du HKVs installieren lassen und bezahlen.
     
  15. #14 tina2803, 01.12.2015
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    Ok, dann ist das mit dem Strom nicht so schwierig bei mir, denke ich mal. Die Wohnung hat eine eigene Klingel am Eingang, da jede Wohnung ihren eigenen Eingang hat, und die Klingel der ELW läuft über deren Stromzähler. Gemeinschaftlich genutzte Räume gibt es hier nicht. Ein Waschmaschinenanschluss ist in der Wohnung vorhanden, Dachboden gibt es keinen und die Beleuchtung der Garage, die zur Wohnung gehört, läuft auch über den Zähler der Wohnung.
    Das heißt, ich brauche eigentlich nur einen separaten Zähler für die Heizungsanlage und die Außenbeleuchtung und die Wasserzähler.

    @lostcontrol
    Ich nehme an, da du familienintern vermietest, erstellst du keine Nebenkostenabrechnung, obwohl du eine Mischkalkulation hast?
     
  16. #15 lostcontrol, 01.12.2015
    lostcontrol

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    Nein, brauchst Du nicht zwingend.
    Du kannst auch einfach Pi-Mal-Daumen peilen wieviel der Mieteranteil davon ist und das in eine entsprechende Pauschale (anpassbar) reinnehmen über die dann ja nicht abgerechnet wird.

    Die Einliegerwohnung ist an meinen Lebensgefährten vermietet - der hat dort seinen "Rückzugsbereich". Ist aber nur 'ne kleine Wohnung mit ca. 45qm.
    Gelegentlich nutzen wir diese Wohnung auch als "Gästezimmer".
    Es wäre Quatsch da großartig abrechnen zu wollen, z.B. geht er ja nicht jedes Mal in seine "eigene Wohnung" runter um das Klo aufzusuchen etc. - und müsste eigentlich umgekehrt in "meiner" Wohnung so einiges mitbezahlen.
    Er zahlt ganz einfach 'ne Pauschale und das war's.
    Da hätten wir ganz andere Posten die wir auch nicht abrechnen und die vermutlich mehr ins Gewicht fallen würden.
    Kann man also nicht wirklich vergleichen.
     
  17. #16 tina2803, 01.12.2015
    tina2803

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    Ah ok, ja in so einem Fall würde ich auch nicht abrechnen, das versteht sich von selbst. :158:

    Vielen lieben Dank für die Hilfe. :wink004:
     
  18. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Du willst also wirklich für den Heizungsstrom einen Zähler einbauen lassen?
    Du willst hunderte Euros investieren, um jedes Jahr von den 3 Cent 42 für Heizungsstrom dem Mieter dreiviertel Cent anrechnen zu können?

    Vielleicht wäre es geschickter, die Heizung über den eigenen Zähler laufen zu lassen und sich über Heizungsstrom keine Gedanken mehr zu machen.
     
  19. #18 immobiliensammler, 01.12.2015
    immobiliensammler

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    Stimme dots vollkommen zu, die Zählerkosten würden den Stromverbrauchsanteil der ELW wohl übersteigen. Ich hatte eine ähnliche Situation in einem Zweifamilienhaus, da war (Fernwärme) tatsächlich nur für zwei Glühbirnen im Treppenaufgang ein Hausstromzähler installiert. Mit den Mietern wurde dann eben vereinbart (schriftlich) dass die Birnen auf die Erdgeschoßwohnung geklemmt werden und der zusätzliche Zähler abgemeldet wird. Die Mietpartei EG bekommt jetzt eben von der Mietpartei OG einmal im Jahr eine Tafel Schokolade (entspricht ungefährt den anteiligen Stromverbrauch der beiden Funzeln) und beide sparen zusammen rund 40 Euro Zählergrundgebühr.

    Stefan
     
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  20. #19 sara, 01.12.2015
    Zuletzt bearbeitet: 01.12.2015
    sara

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    für den Strom, wenn überhaupt, nur einen Zwischenzähler für die Heizung und gut ist.

    Tina, du hast auch die Möglichkeit das Wasser über Personenschlüssel zu vereinbaren.
    Da brauchst du keine Wasserzähler an jeder Zapfstelle in der vermieteten Wohnung die alle auch nach 5 Jahren bei Warmwasser und 6 Jahre bei Kaltwasser geeicht werden müssen. D.h. die werden dann ausgetauscht.

    In meinem Mehrfamilienhaus wird auch heute noch das Kaltwasser nach Personen verteilt.
    Das ist zwar nicht ganz gerecht, aber bei mehreren Zählern die immer auch getauscht werden müssen, insgesamt günstiger als ein auf den m3 genau berechnetes Wasser u. Abwasser.
    Das solltest du dir nur auch als eine Möglichkeit durch den Kopf gehen lassen.
    Natürlich vor der Vermietung um im Mitvertrag darin die entsprechenden Vereinbarungen bezüglich der anteiligen Betriebskostenabrechnungen festzulegen.

    Schau dir im Internet mal die Aufputzwasserzähler an die an jede Abnahmestelle zu montieren sind.

    Was kosten ein m3 Wasser bzw. Abwasser bei euch?
    Beim oben genannten Objekt beträgt das Wasser m3 1,34€ Brutto und Abwasser m3 1,55 €
    Also noch nicht mal 3 € m3.
    Bei uns in der Stadt sieht es allerdings etwas anders aus.
     
  21. Pharao

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    Hi @tina2803 ,

    also das bei dir die erleichterte Kündigung möglich wäre, ist wirklich sehr praktisch. Denn egal was du machst, wenn`s nicht klappt hast du immer eine offizielle Möglichkeit das Mietverhältnis wieder zu beenden. Trotzdem solltest du dir die Mietinteressenten genau angucken, wen du dir in`s Haus holst.

    Wegen einer Pauschale bei den NK: Zwar hat diese durchaus ihre Vorteile und bietet sich bei dir Teilweise auch an, aber sie hat m.E. auch Nachteile (kommt halt immer drauf an, was über die Pauschale abgerechnet werden soll). Letztlich musst du aber gucken, wie es dir am besten passt mit dem Umlagesatz bzw. Pauschale, ganz egal wie "Gerecht" das dann anderen (insbesondere dem Mieter) erscheint. Allerdings wenn du dich jetzt eh schon so damit beschäftigst, dann wäre m.E. durchaus die Überlegung, die Nebenkostenabrechnung (also wenn jetzt nicht alles über Pauschale gelöst wird) doch selber zu machen. Ich mein, das ist auch kein Hexenwerk und bei so wenigen Wohneinheiten, da lohnt sich doch eine Vergabe dieser Tätigkeit letztlich nicht.

    Da es ja kein Treppenhaus gibt, stellt sich hier schon mal nicht die Frage, welche Regelung man da anwenden will. Allerdings gibt bei einem 2FH doch mit Sicherheit einen Garten und da kann man sich auch noch vorab ein paar Gedanken machen, wie man sich das vorstellt bzw. welche Regelungen da ggf. möglich wären. Und gleich hier auch vorab, die evtl. Regelungen müssen in erster Linie dir passen, ganz egal wie gerecht oder ungerecht der Mieter das empfinden mag.

    Ansonsten solltest du dich mal erkundigen, was für Mieten vor Ort so möglich sind. Hier ist es natürlich hilfreich, wenn es vor Ort einen Mietspiegel gibt. Und da kommen wir dann auch gleich zum Thema Mieterhöhung. Wenn es keinen Mietspiegel vor Ort gibt, dann empfiehlt es sich m.E. immer eine Indexmiete zu vereinbaren, denn mit Vergleichsmieten dann rum zumachen ist oft garnicht so einfach.
     
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