Rückforderungen aus früheren Hausgeldabrechnungen

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von freddieflopp, 12.08.2010.

  1. #1 freddieflopp, 12.08.2010
    freddieflopp

    freddieflopp Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen,

    durch Google bin ich auf dieses Forum gestossen und will auch gleich mein Problem schildern.

    Wir hatten Ende 2008 eine vermietete Eigentumswohnung verkauft und bekommen nun einen Brief von der jetzt neu (1.1.2010) zuständigen Hausverwaltung.

    Diese haben nun nach Aufarbeitung von Altlasten festgestellt, dass wir doch noch ca.600 Euro Rückstand hätten und diesen gefälligst kurzfristig bezahlen sollen.

    Es handelt sich hierbei um Leerstand und Abrechnung aus 2005 und die Abrechnung aus 2007.

    Kann das denn so sein?

    Wir sind unseren finanziellen Verpflichtungen immer nachgekommen und wundern
    uns nun schon sehr darüber.

    Wäre schön wenn uns hierbei Jemand Tipps geben könnte.
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Der Tipp lautet: selbst denken. :wand:

    Wer um alles in der Welt - wenn nicht der (ehemalige) Wohnungseigentümer - soll hier wissen, ob Rückstände bestehen oder ob alles immer bezahlt wurde?

    Es kann nur eine von beiden Behauptungen richtig sein.

    Falls die Erinnerung nicht soweit zurück reicht, wäre ein Blick in die Unterlagen vielleicht hilfreich.

    Falls die entsprechenden Unterlagen fehlen sollten, könnte man sich vom Verwalter vielleicht auch Kopien beschaffen.

    Für die Abrechnung 2005 könnte man über Verjahrung nachdenken. Leerstand ist ein Zustand, der sich möglicherweise auf die Höhe von Abrechnungsergebnissen auswirkt, keinesfalls aber von irgendwelchen Verpflichtungen befreit.
     
  4. #3 Ladrett, 13.08.2010
    Ladrett

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    Ein Blick in die Unterlagen sollte, wenn diese Gewissenhaft aufbewahrt wurden, klären können ob Zahlungen geleistet wurden oder nicht. Gegebenenfalls Kontoauszüge checken.

    Ansonsten schließe ich mich meinem Vorredner an: Leerstand befreit nicht von der Verpflichtung Hausgeld zu zahlen.

    Wenn es also wirklich so sein sollte, dass es Hausgeldrückstände gibt, so werden Sie diese wohl zahlen müssen. Falls Sie auf die Idee kommen, der neue Eigentümer könnte dafür in die Pflicht genommen werden, muss ich Sie enttäuschen. Denn, Schuldner ist, wer im Zeitpunkt der Beschlußfassung im Grundbuch stand.

    Viel Erfolg bei Durchsicht der Unterlagen.
     
  5. #4 freddieflopp, 14.08.2010
    freddieflopp

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    Danke erst mal für die bisherigen Antworten. Dann werde ich wohl oder übel meine Unterlagen durchforsten müssen.

    Was bedeutet das denn genau?
     
  6. #5 Ladrett, 26.08.2010
    Ladrett

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    Verjährt bedeutet, das die Zeit abgelaufen ist, der Zug abgefahren ist oder wie man es sonst ausdrücken mag:) Klartext, Sie können Ihre Ansprüche die Sie gehabt haben nicht mehr geltend machen. Genauso im umgekehrten Fall, kann ein Gläubiger wenn etwas verjährt ist, seine Ansprüche gegen Sie nicht mehr geltend machen.
     
  7. #6 freddieflopp, 06.09.2010
    freddieflopp

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    So; nun muss ich mich doch noch einmal zu dieser Sache melden. Es waren tatsächlich noch offene Rückstände vorhanden und was 2007 betrifft haben wir diese auch beglichen.

    Meine ergänzende Frage richtet sich nun aber gezielt auf das Jahr 2005 dessen Abrechnung von Ende Mai/2006.

    Frecherweise habe ich der neuen Hausverwaltung geschrieben, dass hierbei wohl schon Verjährung anzunehmen sei.

    Deren Antwort nun:

    Die Abrechnung 2005 wurde im Jahr 2009 auf der Eigentümerversammlung vom 13.3.2009 genehmigt und wurde rechtlich gesehen ab da erst fällig.
    Verjährung ist damit nicht eingetreten.

    Ist diese Auffassung so korrekt?, obwohl wir da schon nicht mehr Eigentümer der Immobilie waren.
     
  8. #7 PHinske, 06.09.2010
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    Fällige Forderungen kann die Eigentümergemeinschaft bzw. der für sie handelnde Verwalter immer nur bei den aktuell im Grundbuch eingetragenen Eigentümern platzieren.

    Wenn ihr die Vorauszahlungen für 2005 aufgrund eines damals gültigen Wirtschaftsplans vollständig geleistet habt, muss der Verwalter die Nachforderung aus dem Beschluss von 2009 beim aktuellen Eigentümer anbringen.

    Je nach Formulierung im Kaufvertrag könnte sich der neue Eigentümer dann aber im Innenverhältnis evtl. an euch wenden.

    MfG
    PHinske
     
Thema: Rückforderungen aus früheren Hausgeldabrechnungen
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