Rücklagenübernahme bei Kauf von Mehrfamilienhaus

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland" wurde erstellt von Lexenlewax, 29.06.2012.

  1. #1 Lexenlewax, 29.06.2012
    Lexenlewax

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    Hallo,

    Habe vor, ein Mehrfamilienhaus zu 100% zu finanzieren. <= Nicht das Thema für diesen Thread!

    Habe nun bei meiner Bank angefragt. Außer, dass der Berater sehr verdutzt war, kam noch folgende Frage: Bestehen Rücklagen für dieses Haus.

    Nun meinge Frage: Sind die Rücklagen an das Haus gebunden, bei einem Besitzer? Es ist klar, wenn es mehrere Besitzer sind, dass beim Besitzerwechsel die eingezahlten Rücklagen nicht "mitgenommen" werden dürfen.

    Aber wie ist es bei einem einzigen Besitzer. Kann er diese Rücklagen "entziehen"?

    Danke schon mal für eure Antworten!

    Gruß Lexenlewax
     
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  3. #2 Christian, 29.06.2012
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    Ach so. Trotzdem danke für die Info.

    Meine Oma ist letztens 80 geworden, und auf der Feier habe ich mich mit meinem Cousin unterhalten. <= Nicht das Thema für diesen Thread!

    Gruß,
    Christian
     
  4. #3 Lexenlewax, 29.06.2012
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    Hallo,

    wie gesagt, ich möchte hier keine Diskussion über den (Un-)Sinn einer 100 % Finanzierung für ein Mehrfamilienhaus anstoßen. Es geht mir nur um die Frage, ob Rücklagen beim Hauskauf mit übernommen werden oder nicht. Wenn du etwas zu meiner Frage beitragen kannst, dann gerne.

    mfg Lexenlewax
     
  5. #4 Christian, 29.06.2012
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    Hallo Lexenlewax,

    warum schreibst du hier was zu deiner Finanzierung, wenn du keine Diskussion darüber wünscht?
    M.W. nach ist dies ein offenes Diskussionsforum, in dem die Forenregeln es nicht verbieten, über Themen, die zum Bereich Immobilien gehören, zu diskutieren.
    Ich kann ja deinen Wunsch verstehen, aber warum hast du dann überhaupt geschrieben, wie du finanzierst?
    Da muss doch irgendwas dahinterstecken, was ich bisher noch nciht durchschaut habe!?!?

    Gruß,
    Christian
     
  6. #5 lostcontrol, 29.06.2012
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    wieso soll das klar sein? verstehe ich nicht.
    wir haben auch eine erbengemeinschaft, und im fall des verkaufs würden die vorhandenen rücklagen (die übrigens garnicht existieren müssen, niemand - auch keine erbengemeinschaft - ist gezwungen rücklagen zu bilden, das ist nur bei WEGs zwingend (und ich nehme an selbst da ist es eine frage des WEG-vertrags).

    im normalfall geht es dich noch nicht mal was an, ob der einzige "besitzer" (du meinst vermutlich eigentümer) überhaupt rücklagen gebildet hat. muss er ja auch nicht.
    ich hab auch noch nie davon gehört dass jemand sein haus inklusive rücklagen verkauft, wozu soll das gut sein?
     
  7. #6 Christian, 29.06.2012
    Christian

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    Rücklagen können auch negativ sein. Außerdem kann der Betrag negativ sein.

    Am ehesten wird hierzu m.E. der Verkäufer Auskunft geben können. Man könnte auch in den Kaufvertrag gucken, was man denn gerade so alles gekauft hat - oder den Kaufvertrag so aufsetzen, daß darin beschrieben wird, was man kauft und was nicht.
     
  8. #7 lostcontrol, 29.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2012
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    du meinst dass das vom aktuellen eigentümer als "rücklagenkonto" bezeichnete konto im minus sein könnte? und dass man dieses konto - also die schulden - als käufer übernehmen müsste? oder worauf willst du raus?

    sorry, aber ich kenn das eigentlich (wohlgemerkt: wir sind - ausser bei der erbengemeinschaft - immer allein-eigentümer) so, dass man halt was zurücklegt falls bei den häusern irgendwas anfällt, ob nun neue fenster, dachisolierung, neue bäder, was-auch-immer. ob man dafür ein extra-konto anlegt ist eigentlich egal, wir haben für jedes haus ein "hauskonto" über das auch die jeweiligen mieten, nachzahlungen/rückzahlungen usw. laufen, natürlich könnte man auch ein extra-konto dafür anlegen namens "rücklagenkonto" aber ich wüsste ehrlich gesagt nicht so recht wozu. wenn sich grad mal wieder viel angesammelt hat auf dem hauskonto, dann wird das geld umgeschichtet so dass es anderswo besser kinderchen kriegen kann, aber wie man ein konto nennt ist doch nun wirklich schnurz.
    dieses jahr werden wir wohl seit jahrzehnten erstmalig von nicht-hauskonten geld dazuschiessen müssen, weil grad mehr ansteht als über die beiden betroffenen hauskonten (bzw. deren ableger) gedeckt ist, aber ein problem sehe ich da nicht.

    wenn's um einen einzigen eigentümer geht bzw. eine erbengemeinschaft, die das komplette haus besitzt, dann gibt's doch keine verpflichtung entsprechende konten zu führen, genauso gut könnte man das geld auch einfach verprassen und wenn was ansteht das eben vom privatkonto bezahlen...
    (dass rücklagen sinnvoll sind brauchen wir nicht zu diskutieren, es ist aber wie gesagt keine pflicht bei privateigentum).
     
  9. #8 Christian, 29.06.2012
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    Nein, ich meine kein Konto. Den Begriff habe ich (bewusst) nicht erwähnt.
    Ich meine Rücklagen.
    Und müssen muss man quasi gar nichts als Käufer, können kann man aber recht viel.
     
  10. #9 lostcontrol, 29.06.2012
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    geld gegen geld tauschen? ich kann dir nicht folgen.
    will der käufer "rücklagen" mitkaufen, dann wird er diese "rücklagen" halt bezahlen müssen. dazu muss er aber doch nicht das konto des derzeitigen eigentümers übernehmen, dafür zahlt er dann halt einfach weniger und legt sich mit dem gesparten selbst ein rücklagenkonto (oder wie auch immer er's nennen will) an.
     
  11. #10 BarneyGumble2, 29.06.2012
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    Rücklagen einer WEG bleiben m.E. bei einem Verkauf bestehen.
    Warum sollte aber ein Eigentümer eines MFH dem Käufer sein erspartes Geld geben, auch wenn es evtl. mal für das Haus gedacht war. Außerdem ist ein Eigentümer eines ganzen Hauses auch nicht verpflichtet, Rücklagen zu bilden...
     
Thema: Rücklagenübernahme bei Kauf von Mehrfamilienhaus
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