Rücktrittsrecht des Vermieters?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Snoozer, 09.05.2007.

  1. #1 Snoozer, 09.05.2007
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    Hallo,

    habe letzte Woche einen Mietvertrag unterschrieben (ab.01.06.) und danach beim Makler nach einer genauen Wohnraumermittlung gefragt. Die wollte ich haben, da die Nebenkosten (inkl. Heizung) über die Fläche abgerechnet werden sollen.
    Dabei stellte sich raus, dass Treppenflächen mitberechnet wurden und Fehler bei der Berechnung von Schrägen aufgetreten sind. Habe den Makler daraufhin auch deswegen angesprochen.
    Heute kommt der Anruf, dass er Rücksprache mit dem Vermieter gehalten hat und der wohl meint, ich wäre ein "schwieriger" Mieter und mit dem Gedanken spielt von dem Mietvertrag zurückzutreten, wenn ich das nicht alles so akzeptiere, wie das berechnet worden ist.

    Meine Frage: Kann der Vermieter ohne einen vernünftigen Grund von dem Mietvertrag zurücktreten?

    Vielen Dank im Voraus schonmal.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Martens, 10.05.2007
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    moin,

    Du hast also unterschrieben - hat denn der Vermieter auch schon unterschrieben?

    Ein von beiden gegengezeichneter Vertrag kann nicht widerrufen werden, ein Rücktrittsrecht einer Partei - egal, welcher - ist mir unbekannt.

    Solange der Vermieter aber noch nicht unterschrieben hat...

    Mir stellt sich die Frage, ob ich da wirklich mieten möchte, wenn die Flächenberechnung irgendwie schräg sein sollte und der Vermieter jede Nachfrage als Majestätsbeleidigung empfindet?!

    hoffe geholfen zu haben,
    Christian Martens
     
  4. #3 Snoozer, 10.05.2007
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    Danke für die shnelle Antwort.

    Der Vermieter sowie ich haben beide am 05.05. den Vertrag unterschrieben.

    Habe mich jetzt erstmal nicht bei denen gemeldet, da ich erstmal kein Öl ins Feuer gießen will.
    Bin auf die Wohnung angewiesen, da ich zum 01.06. einen neuen Job anfange und auf die Schnelle keine andere Wohnung finden kann (Bin nicht Vorort).

    Ist es denn möglich später bei der Jahresabrechnung das noch zu beanstanden?

    Gruß,

    Sascha Rinne
     
  5. #4 Martens, 10.05.2007
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    moin Sascha,

    die Betriebskostenabrechnung sollte immer geprüft werden, gerade die erste, die man in einer neuen Wohnung erhält.

    Der Vermieter muß immer eine korrekte Betriebskostenabrechnung erstellen, Punkt fertig aus.

    Die Flächenangabe der Wohnung ist grundsätzlich vereinbart, gewisse Abweichungen sind hinzunehmen, da sie überall auftauchen werden. Die Frage wäre, wie weit differiert die Wirklichkeit von den Angaben im Vertrag... Das Nachweisproblem hast Du als derjenige, der meint, Ansprüche gegen den Vermieter zu haben.

    Letztlich ist die ausgewiesene Fläche ein Verteilungsschlüssel und wenn jeder Miete seine Wohnfläche "herunterrechnet" zahlen wieder alle den gleichen Betrag, wie vorher auch...

    hoffe geholfen zu haben,
    Christian Martens
     
  6. #5 Snoozer, 10.05.2007
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    hi Christian,

    das Problem ist, dass es eine Dachgeschosswohnung ist (laut Mietvertrag ca. 60 m²) und bei der Wohnflächenberechnung nachher 59,32 m² bei rausgekommen sind. Hier wurde aber auch eine Treppe, die usserhalb meiner eigentlichen Wohnung liegt mitgerechnet.
    Zudem habe ich einen Grundriss der Wohnung, bei der ich auf 64 m² komme, wenn ich die Schrägen nicht mit einrechne. Bin da etwas skeptisch, ob das nachher nicht doch erheblich weniger m² sind, wenn die Schrägen richtig berechnet werden.
     
  7. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Man könnte jetzt auf den Gedanken kommen, mit Maßband und Taschenrechner nachzumessen und nachzurechnen... :zwinker
     
  8. Cesar

    Cesar Erfahrener Benutzer

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    hast du denn auch die II BV beachtet?
     
  9. Dr.No

    Dr.No Erfahrener Benutzer

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    Warum sollte er?

    Ich würde die Wohnflächenverordnung zugrunde legen.
     
  10. #9 Snoozer, 13.05.2007
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    Mit der Wohnflächenverordnung hat ja alles angefangen, damit hab ich die ja wild gemacht. Ist eher die Frage, ob ich das gleich klären soll, oder erst wenn die NK-Abrechnung in einem Jahr kommt.

    P.S.: Kann die genauen m² erst nach Einzug am 29.05. messen. Hab bisher ja nur nen Grundriss, wo die Schrägen nicht eingezeichnet sind.
     
  11. Birgit

    Birgit Benutzer

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    Wenn es einen von beiden Seiten unterschriebenen Vertrag gibt (von dem Du ja wohl hoffentlich ein Exemplar besitzt) besteht für keine der beiden Vertragsparteien ein Rücktrittsrecht.

    Ein Recht auf Anpassung der vereinbarten Miete hast Du, wenn die tatsächliche Fläche gravierend (lt. Rechtsprechung sind bis zu 10 % hinzunehmen) von der im Mietvertrag vereinbarten Fläche abweicht.

    Deshalb würde ich in Deinem Fall nach Einzug bzw. Wohnungsübergabe ein Aufmaß der Wohnung unter Beachtung der geltenden Vorschriften zur Wohnflächenberechnung (inbesondere was die Schrägen anbelangt) vornehmen.

    Gegen die Betriebskostenabrechnung kannst Du Widerspruch einlegen, wenn Du eine solche erhalten hast und der Meinung bist, sie sei fehlerhaft weil z.B. eine falsche Wohnfläche zugrundegelegt wurde.
     
Thema: Rücktrittsrecht des Vermieters?
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