Rundungsdifferenzen beim buchen IHR?

Dieses Thema im Forum "Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan" wurde erstellt von franse0_1, 19.06.2012.

  1. #1 franse0_1, 19.06.2012
    franse0_1

    franse0_1 Gast

    Hallo Ihr Wisssenden,

    beid der letzten ETV wurde uns erklärt, dass es beim buchen der Instandhaltungsrücklage schon `mal zu Rundungsdifferenzen kommen könne... ?! Wir sind 6 ET und haben eine Fläche von 554,70m² mit je 1€/Wfl./ jährlich zu begleichen. Es werdena also `mal 555,-€ gebucht, mal werden 554,82 € gebucht. Ich finde das sehr merkwürdig und kann die Erklärung der Rundungsdiffernzen nicht verstehen. Die m² sind die gleichen im JAhr und 1 € bleibt 1€, so muss z.B. 1ET mit 102,55 m² auch 102,55 € /p.a. bezahlen oder was meint Ihr dazu.

    Grüße franse0_1
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Also Du kannst ja der HV meine Kontonummer geben wenn die nicht wissen wohin mit den Rundungsdifferenzen ;)

    Also wenn die ohnehin schon supergenau angegebenen m² mit 2 Nachkommastellen immer noch gerundet werden müssen, dann ist was Faul.

    Ich vermute eine Fehlbedienung der Verwaltungssoftware.

    Ich würde die Differenzen nicht akzeptieren und die HV nicht entlasten, bis nachgebessert wurde.
     
  4. #3 Kitzblitz, 19.06.2012
    Kitzblitz

    Kitzblitz Erfahrener Benutzer

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    OT

    1 EUR / qm und Jahr dürfte mittelfristig viel zu wenig sein. Schaut zu, dass ihr die Rücklagenbildung etwas höher ansetzt 4 bis 6 EUR / qm und Jahr. Auch wenn momentan alle Eigentümer "flüssig" bei Kasse sind, um ggf. größere Reparaturen / Instandhaltungsmaßnahmen mit Umlagen zu begleichen, kann dass in ein paar Jahren schon ganz anders aussehen.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich

    ... der in 2012 für ein 22 Jahre altes Gebäude die Umlagen von 3 auf 6 EUR/qm & a anheben musste (natürlich durch Beschluss auf Eigentümerversammlung gestützt), um notwendige Erhaltungsmaßnahmen mittelfristig noch über die Rücklagen finanzieren zu können. Die ab Neubaubezug mit 3 EUR/qm & a gebildeten Rücklagen waren nach Heizkesselerneuerung (21 Jahre alt) so dezimiert, dass der notwendige Fassadenanstrich nun nur zur Hälfte aus den Rücklagen bestritten werden kann. Da kommt Freude auf ... und auch der schwäbischte Eigentümer hat begriffen, dass mein Wunsch nach Erhöhung der Rücklagen nicht vollkommen aus der Luft gegriffen war.
     
  5. #4 Papabär, 19.06.2012
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Ich vermute eher das Unvermögen 100´stel Cent zu überweisen. Teile doch 102,55 € mal durch 12 Monate ... ich komme da auf 8,54583333... €. Wie soll man das denn in´nen Überweisungsträger eintragen?

    Bei einer Anpassung der Rücklage auf realistische 0,50 €/m²/Monat sollte das Problem allerdings entfallen.
     
  6. #5 Christian, 19.06.2012
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo,

    ich würde wegen den paar Euro (sind es mehr als 10 Euro/Jahr/Wohnung?) keinen großen Aufstand machen. Es sind nur 6 Wohnungen, reich wird dadurch keiner, und das Geld bleibt ja als Rücklage erhalten. Da ist der Aufwand, das zu prüfen und zu korrigieren höher als der Betrag, um den es geht.

    Gruß,
    Christian
     
  7. #6 Martens, 20.06.2012
    Martens

    Martens
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    Das "Problem" liegt nicht in Unvermögen sondern in Vorgaben des BGH sowie der Buchhaltung.

    Wir reden hier offenbar von einer WEG, dort sind Rücklagen zu bilden gem. beschlossenem Wirtschaftsplan. Wie hoch der Betrag ausfällt, unterliegt der Beschlußkompetenz der Eigentümer und muß hier nicht diskutiert werden.

    Der Weg ist wie folgt:

    Gesamtbetrag (z.B. 10.000 Euro p.a.) / Gesamtteiler (Fläche oder MEA) * Einzelanteil der Einheit (Fläche oder MEA) / 12 ergibt den monatlich zu zahlenden Betrag der Einheit in die Instandhaltungsrücklage.
    Selbst wenn man den monatlichen Zahlbetrag bis auf den Cent genau rechnet (wir runden die monatlichen Zahlbeträge auf glatte 5 Euro), ergibt sich in der Summe aller Einzelzahlbeträge über das Jahr praktisch immer eine Abweichung gegenüber dem Gesamtbetrag.
    Das ist die Soll-Situation.

    Weiterhin dürfen nur die tatsächlichen Zahlungen berücksichtigt werden, Ist-Betrachtung.
    Zahlt also Eigentümer X irgendwann 5,86 Euro zu wenig, dann fehlt am Jahresende dieser Betrag in der abgeführten Rücklage - er wurde ja nicht gezahlt, kann also auch nicht abgeführt werden, so spricht der BGH.
    Daraus ergeben sich die nächste Abweichungen gegenüber dem Plan.

    Ich glaube jedem Eigentümer sofort, daß das Verfahren nicht einfach zu verstehen ist. Man muß sich damit schon mal auseinandersetzen und vielleicht eine halbe Stunde mit der Tabellenkalkulation die Rechenwege nacharbeiten - nur, wer tut das schon?

    Aus dem eigenen Unverständnis heraus jedoch auf die Unfähigkeit des Verwalters oder seiner Buchhaltung zu schlußfolgern, ist etwas kurz geschossen.

    Christian Martens
     
  8. #7 franse0_1, 20.06.2012
    franse0_1

    franse0_1 Gast

    Danke

    Danke, für die Antworten. Mit den Erklärungen wie sich die Rechnungen zusammensetzen konnte ich sehr viel anfangen. Wenn die Buchhaltung bzw. der Verwalter so eine durchsichtige Erklärung liefern könnte, hätte er sich besser verwalten.
    Danke...
    Grüße franse0_1
     
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