Sanierung Renovierung Mehrfamilienhaus, wie vorgehen?

Diskutiere Sanierung Renovierung Mehrfamilienhaus, wie vorgehen? im Bautechnik Forum im Bereich Technische Abteilung; Das Wissen und handwerkliche Können kann man sich aneignen, wenn man nicht 2 extrem linke Hände hat oder körperliche Argumente dagegen sprechen...

ehrenwertes Haus

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Du siehst doch schon an den hilflosen Fragen, dass keinerlei Baufachwissen vorhanden ist, sonst wäre man auch nicht so hilflos.
Das Wissen und handwerkliche Können kann man sich aneignen, wenn man nicht 2 extrem linke Hände hat oder körperliche Argumente dagegen sprechen. Man muss sich halt dafür interessieren und Lernen wollen. KLar, ist nicht für Jedermann/frau geeignet.

Ich kenne einige Handwerker, die ihre erlernte 0-8-15-Arbeit wirklich gut machen, nur darf man ja nix über ihr Gewerk hinaus oder Sonderfälle erwarten. Da fehlt der Mut, nicht das Geschick. Mit dezentem Tritt oder ganz vorsichtig am Händchen nehmen, klappt es dann doch.
 
immodream

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Hallo,
ich habe nur Objekte aus den fünfziger Jahren die in den letzten 30 Jahren alle einmal kernsaniert wurden.
Die ältesten Badezimmer sind hell gefließt und lassen sich immer noch vermieten.
Da alle Strom- , Gas-, Wasser und Abwasserleitungen erneuert worden sind, gibt es keinen direkten Handlungsbedarf.
Als Berufsbezeichnung kann ich inzwischen auch Rentner angeben.
Ich halte alles mit Grundreinigungen und Farbanstrichen vor der nächsten Vermietung instand und fahre auf Verschleiß.
Wegen der guten Lage lassen sich die Wohnungen vor allen an junge Leute sehr gut vermieten und seit ca. 5 Jahren sind nach fast 20 Jahre Stillstand wieder bei Neuvermietung Mieterhöhungen durchsetzbar.
Da bei Verkäufen von Mehrfamilienhäusern zur Zeit immer noch die derzeit erzielte Nettomiete der Maßstab ist und im nördlichen Ruhrgebiet der Faktor vom 12 fachen auf das 18-20 fache gestiegen ist, sehe ich keine Notwendigkeit, große Investitionen zu machen.
Erfahrungsgemäß bekommt man beim Verkauf eines Mehrfamilienhauses selten gerade getätigte hohe Investitionen bezahlt.
Und da die Politiker und Medien jeden Tag eine "andere Sau durchs Dorf treiben " weiß man nicht mehr , was denen noch alles einfällt und wie man das als Rentner noch bezahlen soll.
Also abwarten und Miete kassieren .
Grüße
Immodream
 
immodream

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Hallo,
nur mal so eine Anregung. Da ich sehr viel in Eigenarbeit gemacht habe, sind ca. 30 000 -35 000 € in jede Wohnung geflossen.
Mit Handwerkern wären das sicherlich mindestens 60 000 € / Wohnung gewesen.
Das sind aber Preise, die heutzutage nicht mehr zu Grund zu legen sind.
Zuzüglich oft monatelanger Mietausfall.
Und daran denken, im Wort Eigenarbeit streckt das Wort Arbeit.
Das heißt hunderte von Eimern Schutt teilweise aus dem vierten Stockwerk schleppen . Hunderte von Quadratmetern Fliesen schleppen, Paletten von Fliesenkleben und Putz bewegen, hunderte von Türen schleifen und neu streichen.
Ich behaupte einfach, das ist keine Rentnerhobbyarbeit.
Wie lange will man denn Miete herausziehen, bis diese Investitionen von ca. 60 000 € / Wohnung wieder zu positiven Einnahmen führen.
Einfach den Mist verkaufen, Geld mit ein paar Euro Zinsen anlegen und wenn man keine Erben hat, genau bis zum Tode alles ausgeben.
Und nichts aufheben für irgendwelche Altenheime oder Beerdigungen. Auch die Hartz4 Empfänger bekommen einen Heimplatz und werden irgendwann beerdigt.
Man muß sich einfach rechtzeitig von diesem Ballast befreien.
Grüße
Immodream
 
CS.Immobilien

CS.Immobilien

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Ich mache schon lange nichts mehr in den Buden selber.
Maximal ne Kleinigkeit, werde meine Arbeitszeit nicht noch dem Staat schenken.
Mit Rechnung die kann abgesetzt werden. Der Cashflow macht es möglich.
 
immodream

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Hallo,
du sprichst ja wie meine Mieter. " Das können sie doch alles absetzten ".
Die glauben sogar , ich könnte nicht vereinnamte Mieten wegen Leerstand absetzen.
Ich habe meinen Cashflow lieber dazu genutzt, mit 45 Lebens-Jahren die Arbeitszeit auf die Hälfte zu reduzieren und mit 60 Jahren den Abflug zu machen, anstatt irgendwelche Handwerker zu füttern.
Grüße
Immodream
 

Ferdl

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Ich habe meinen Cashflow lieber dazu genutzt, mit 45 Lebens-Jahren die Arbeitszeit auf die Hälfte zu reduzieren
ich hab dazu bis 52 gebraucht, mit meinem "Teilzeitruhestand" bin ich trotzdem zufrieden.

Es wäre alles eigentlich fällig, aber nichts ist aktuell ganz schlimm,
Dies ist der wirtschaftlich vernünftigste Zeitpunkt zu verkaufen.
Ich habe verstanden das du dass nicht hören willst, aber es nutzt ja nichts, alles was du jetzt noch da rein steckst ist für dich verloren, wenn du etwas für die nachfolgenden Generationen hinterlassen möchtest ist das etwas anderes, jedoch höre ich dies nicht aus deinem Schreiben.
 
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