SAT Empfangsstellen

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von Normhaus01, 02.09.2010.

  1. #1 Normhaus01, 02.09.2010
    Normhaus01

    Normhaus01 Neuer Benutzer

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    Hallo



    Zur Zeit haben wir noch KabelTV . In jeder Wohnung eine Antennendose.

    Um wie viele TV Geräte sich die Mieter erweitert haben ist mir unbekannt.

    Jetzt soll evtl. auf SAT umgebaut werden. Da aber in jede Wohnung nur ein Antennenkabel geht
    ist es schwierig mehr als eine SAT Anschlußdose in jeder Wohnung bereit zu stellen.

    Als Alternative käme eine teure Einkablenanlage in Betracht.

    Hat ein Mieter ein Anrecht auf mehrere SAT Empfangsstellen ? Oder reicht ein Anschluss ?
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Der Mieter hat Anspruch auf die vertragsgemäße Ausstattung der Wohnung. Wenn das bisher eine Anschlussdose für Kabel-TV war wird die eine Anschlussdose auch weiter vertragsgemäß sein. Was der Mieter an die Dose angeschlossen hat, ist nicht das Problem des Vermieters.
     
  4. #3 Christian, 02.09.2010
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo RHMV,

    aus dem Bauch heraus würde ich das anders sehen - nämlich dann, wenn der Mieter die Wohnung mit der Eigenschaft "eine Anschlussdose, an die der Mieter mehrere Geräte 'anklemmen' kann" gemietet hat.

    Normhaus, warum willst du überhaupt umstellen? Die durch den Kabelanschluss entstehenden Kosten kannst du doch (wenn ich das recht in Erinnerung habe) komplett umlegen. Eine SAT-Schüssel musst du erst mal kaufen, und eine "Weitergabe" der Kosten ist nicht so unkompliziert wie beim Kabelanschluss.

    Gruß,
    Christian
     
  5. #4 Normhaus01, 02.09.2010
    Normhaus01

    Normhaus01 Neuer Benutzer

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    Hallo Christian

    wir würden gerne bei Kabel bleiben.

    Aber leider haben wir in unserer Stadt ein halb fertig gestelltes Kabelnetz welchen nur lieblos von Primacom betrieben wird. Waren auch schon fast Insolvent.

    Es wird nur Analog eingespeist. Die Umstellung auf Digital dauert noch Jahre wurde uns geschrieben.

    Die Mieter bekommen nicht viele Sender. Seit 7 Jahren sind keine neuen hinzu gekommen. Eher welche verschwunden. Da manche nur noch Digital senden.

    Irgendwas muss passieren. Der Kabelvertrag kann bald gekündigt werden!!
     
  6. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Hmm, schwierige Angelegenheit. Einerseits ist es der Wunsch vieler Mieter, sich mit der bunten digitalen Vielfalt berieseln zu lassen, andererseits ist der _rechtlich_ festgelegte Anspruch der auf Versorgung mit den "üblichen" Informationsdiensten. Ein lokales Kabelnetz kann dabei durchaus als Maß der Dinge angesehen werden. Ich kann ja leider unseren lieben Monopolisten auch nicht verklagen, weil sie in unserer Straße ums Verrecken nur DSL1500 zum Laufen kriegen...

    Das Üble dabei: Wenn die Mieter digitalen Empfang haben wollen, werden sie entweder in eine Wohnung einziehen, die ihnen das bietet, oder aber darauf bestehen, dass sie Deine Fassade zerlöchern dürfen. Da sind die Bohrlöcher noch fast das kleinere Übel weil sie nur hässlich sind, Du aber wenigstens Mieteinkünfte hast.

    Ich hatte das an anderer Stelle schonmal geschrieben - wir haben das Ganze in unserem Objekt mit einer Gemeinschafts-SAT-Anlage gelöst, die sowohl analog als auch digital einspeist. Aufgrund der geringen Größe der Wohnungen ist die Standard-Ausstattung eine Dose pro Wohnung, wobei analog auch weitergeschleift werden kann (funktioniert technisch wie Kabel-TV), nur bei Digital-SAT geht's nicht ganz so einfach, da nur eine Strippe liegt (es gibt zwar Weichen, aber wer die Technik kennt, weiss, wieviele Möglichkeiten zum Empfang unterschiedlicher Sender über ein Kabel damit bestehen...)

    Wenn Ihr also die Wände nicht aufklopfen wollt, die Mieter aber prinzipiell mit Umstellung auf Digital einverstanden sind (bloss nicht gegen ihren Willen - am Ende musst Du noch die Empfangsgeräte zahlen!) ist eine Umstellung auf digitales Sat-TV denkbar. Hoffe darauf, dass die Qualität des verlegten Kabels ausreicht und bau 'ne Anlage mit Multischaltern ein (oder sind es so wenige Mietparteien, dass eine primitive Mehrbenutzeranlage z.B. mit Quad-LNB reichen würde?).

    Anderes Manko: Zu kleine Schüsseln bedeuten i.d.R. Totalausfall des Empfangs bei Schlechtwetter (wir haben 80er Pfannen auf dem Dach und das Bild ist bei Gewitter gern mal komplett weg - am Mietobjekt in der Gemeinschaftsanlage sind's teilweise über 1m-Monster, die packen das dann noch mit Mühe, aber auch nicht immer)

    Und natürlich weckst Du mit so einer Anlage u.U. Begehrlichkeiten (ist man erst mal digital, kommt als nächstes die Frage nach einem HD-tauglichen Upgrade...). Bei unserem Objekt war's z.B. so, dass Astra nicht mehr reichte weil bestimmte Programme bestimmter ethnischer Gruppen nicht verfügbar waren - also wurden aus 4 Schüsseln auf dem Dach mal eben 7 - alles nur damit nicht jeder an seinem Küchenfenster vier Löcher in die Wand macht und eine eigene Kleinschüssel dranschraubt. Der Bau ist noch trocken, wäre nett wenn das so bleibt und nicht durch Perforation geändert wird ;)

    Andere Möglichkeit: Wie sieht's mit "normaler" (großer) Dachantenne und DVB-T aus? Motzen kann da eigentlich keiner weil auch das - sofern überhaupt verfügbar - als "ortsüblicher Standard" angesehen werden kann. Ausserdem hat's den (auch für Mieter) netten Seiteneffekt, dass heute kaum ein neues Gerät mehr ohne DVB-T Empfangsteil kommt - da spart man sich nervige Boxen auf, unter oder neben dem TV. War für uns jedenfalls Grund genug, auf dem Eigenheim die alte Dachantenne stehenzulassen und auch die zugehörigen Dosen nicht zu demontieren (Sat nutzen wir trotzdem...)

    LG
    Jerry
     
  7. #6 Christian, 03.09.2010
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo Normhaus,

    erklär' doch den Mietern das Dilemma (entweder ein Gerät pro Wohnung oder wenige Kabel-Programme) und richte dich nach deren Wünschen. Wenn die Mehrheit eh keinen 2. Fernseher hat, wäre doch das Problem (fast) aus der Welt.

    Wäre doch doof, wenn du dich jetzt für eine Lösung festlegst, die Mieter aber was ganz anderes beser finden. Vielleicht hat ja auch noch einer der Mieter eine Idee oder Anregung. Wenn du die mit ins Boot (= Entscheidungsprozess) holst, werden die bestimmt für einige Dinge viel mehr Verständnis haben, als wenn sie vor vollendete Tatsachen gesetzt werden. Man denke da nur an die geschlitzten Wände - wenn die Mieter das vorher wussten uns trotzdem diese Lösung wollten, werden die eher weniger meckern ;-)
     
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