Saufgelage

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von hawu, 26.01.2013.

  1. hawu

    hawu Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.11.2009
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Gemeinde,

    folgendes Problem , ich habe einen Mieter , leider ist er Arbeitslos geworden , aber er bekommt sein Geld und die Miete von der ARGE . Seit kurzen finden bei Ihm jeden Tag sogenannte Saufgelage statt . Wenn die Party vorbei ist wird im Treppenhaus lautstark sich verabschiedet,und das nun seit über einem Monat. Was kann ich gegen seinen Besuch machen ?Andere Mieter beschweren sich schon, Alkohol Qualm von Ziggaretten . Hausverbot geht ja nicht , weil ich ja seinem Besuch ja in Haus hinein lassen muss , vllt .eine Abmahnung ?
    Was meint Ihr ?
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 MonikaBerger, 26.01.2013
    MonikaBerger

    MonikaBerger Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    19.11.2012
    Beiträge:
    149
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Hawu,

    der erste Weg wäre immer zuerst den Mieter anzuschreiben und um Stellungnahme zu bitten oder ihn anrufen und um einen persönlichen Termin bitten zum Gespräch.
    Hast Du dies schon getan?
    Oft hilft ein eindringliches aber freundliches Gespräch.

    Gegen den Zigarettenqualm kannst Du nichts machen, das ist kein rechtsgültiges Argument.
    Nur der Lärm wäre dies.

    Aber probiere es erst im freundlichen Gespräch.

    lG
    Moni
     
  4. #3 Pharao, 26.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    also m.E. kann jeder Mieter so oft er lustig ist, seine Bekannten einladen zum Besuch. Dagegen kannst du als Vermieter erstmal i.d.R. nichts dran ändern.

    Also fängt hier erst die Störung an, wenn ich das richtig rauslese. Erstmal wäre m.E. interessant, um welche Uhrzeit dieser Krach stattfindet, wie lange dies dauert und wie laut das dann wirklich ist.

    Aber eigentlich wäre das Problem so einfach zum lösen, wenn dieser Besucher sich einfach schon innerhalb der Wohnung vom Hausherren verabschieden würde. Evtl. hilft hier also ein nettes Gespräch mit dem Mieter oder ggf. auch mal mit den Gästen.
     
  5. #4 wschopp, 28.01.2013
    wschopp

    wschopp Benutzer

    Dabei seit:
    16.01.2013
    Beiträge:
    43
    Zustimmungen:
    0
    Zuerst ein Gepräch

    Naja, was jetzt die Überweisung der Miete mit dem Krach zu tun hat, versteh ich zwar nicht. Hört sich nach unterschwelligem Verdacht an.
    Zuerst wäre natürlich ein klärendes Gespräch angebracht.

    Es gibt Grenzen der Lärmbelästigung.Tagsüber ist ein Geräuschpegel von 45 dB erlaubt.
    Während der Ruhezeiten nur 25 dB.
    Ich habe mir ein kleines Meßgerät gekauft.Gibts ganz günstig.

    Wenn die Lärmbelästigung nicht aufhört, dann mußt Du den Mieter abmahmen.Denn wenn das nicht machst, wirst vermutlich bald eine Klage ins Haus haben.
    Ansonsten hier im Forum mal blättern. Gibt viele Infos hier.
     
  6. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    19.09.2011
    Beiträge:
    2.814
    Zustimmungen:
    347
    Ort:
    28857 Syke
    Hallo wschopp


    Woher hast du diese Zahlen?
    Bitte mal die Quelle dazu posten.
    Ich finde die Werte doch reichlich niedrig.


    VG Syker
     
  7. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi Syker,

    kann es hier nicht sein, das jedes Bundesland, evtl sogar jede Stadt/Gemeinde dies festlegt bzw festlegen kann ?
     
  8. #7 Tisha, 01.02.2013
    Zuletzt bearbeitet: 01.02.2013
    Tisha

    Tisha Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    15.01.2007
    Beiträge:
    255
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Berlin
    Es gibt zunächst das Bundesimmissionsschutzgesetz es regelt das Gebiet des Umweltrechts und es ist das praxisrelevante Regelwerk dieses Rechtsgebietes, solange es kein einheitliches deutsches Umweltgesetzbuch gibt.
    Allerdings sind mir bisher keine dB-Werte für "Zimmerlautstärke" bekannt. Bisher kenne ich aus der Rechtsprechung lediglich Zimmerlautstärke sind demnach Geräusche, die in den angrenzenden Wohnungen nur geringfügig zu hören sind. Geringfügigkeit liegt dann vor, wenn es sich um Geräusche handelt, die der verständige Durchschnittsmensch kaum noch empfindet. Es kommt also darauf an, ob die Nachbarn die Geräusche gerade noch wahrnehmen können. Wird diese Wahrnehmungsschwelle jedoch überschritten und sind Geräusche deutlich hörbar, ist die Grenze der Zimmerlautstärke überschritten. Der Wohnungsmieter ist mietrechtlich verpflichtet, zwischen 22.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens ("Nachtruhe") ruhestörenden Lärm, verursacht z. B. durch Zimmerlautstärke überschreitendes Radiohören oder Herumtrampeln, zu unterlassen. Aus dem Rechtsgebot der Nachtruhe folgt das Einhalten von Zimmerlautstärke in durch die Landesimmissionsschutzgesetze geregelten Nachtruhezeiten.
    Nach den Grundsätzen im Mietrecht dürfen durch die Nutzung der Wohnung nicht die Belange anderer Mieter mehr als unvermeidbar beeinträchtigt werden. Unwesentliche Beeinträchtigungen müssen die Mieter gegenseitig akzeptieren; ein gewisses Maß an Toleranz ist also immer erforderlich. Alle Arten von Geräuschverursachung sind zu unterlassen, wenn hierdurch der Wohnbereich eines anderen Mieters nicht nur unwesentlich beeinträchtigt wird.

    Deshalb bin ich echt an der Grundlage der dB-Werte interessiert. Wäre supi wenns dazu ne Quellenangabe gäbe.

    Ich hatte mal -ohne Quelle- von folgenden Werten gehört, Lautstärke darf am Tage nicht über 55, nachts nicht über 40 Dezibel liegen.
     
Thema: Saufgelage
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. Geräusche Saufgelage

    ,
  2. nachbar hat jeden abend saufgelage lärm