Schadenersatzforderung an Firma t....

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Bamboo, 05.06.2009.

  1. Bamboo

    Bamboo Neuer Benutzer

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    Inkompetenter geht es nicht mehr.

    Umstellung der Heizkostenzähler durch die Firma t…. von Röhrchen auf digital.

    Schon die Auftragsabwicklung war ein mittleres Drama. Installation erfolgte nicht wie versprochen. Versprochene Rückrufe wurden nicht eingehalten. Irgendwann wurde dann doch installiert. Dann kam die Rechnung. Da die Leistung noch nicht vollständig erbracht war, teilweiser Einbehalt + Mitteilung. Danach Mahnung. Ich soll ggf. mitteilen, warum nicht bezahlt wird. Also zum zweiten Mal mitgeteilt. Statt Antwort zweite Mahnung. Wieder Formular mit dabei, dass ich doch mitteilen soll, warum nicht bezahlt wurde. Ihr ahnt, wie es weiter ging. Es war ein Kraftakt, wieder aus dieser Mühle herauszukommen.

    Bei der Heizungsablesung der nächste Schock. Bei 2 von 16 Wohnungen waren die Zähler nicht aktiviert. Andere waren – wie sich später herausstellte – falsch programmiert, so eine Wohnung allein schon einen großen Anteil der der gesamten Heizkosten verursacht haben soll. Auf die Mängelanzeige hin stellt sich die t…. erst mal tot. Es passiert mehrere Monate nichts trotz mehrerer emails + Briefe. Rückrufe werden zugesagt, aber erfolgen nicht.

    Dann werden die Geräte überprüft und neu kodiert. Die t… macht die Abrechnung. Die Werte scheinen immer noch nicht zu stimmen. Also Fachmann eines unabhängigen Betriebes angefordert. Dieser stellt bei Stichproben fest, dass alle geprüften Heizkostenzähler falsch installiert sind (falsche Montagehöhe). Stichprobe einer Abrechnung ergibt, dass in dieser ein Heizkörper zu viel aufgeführt ist, der gar nicht zu der Wohnung gehört.

    Habe bislang ca. 40 Stunden in die Sache gesteckt und ein Teil der Hausgemeinschaft in Rechnung gestellt, da dies nicht über die Verwaltervergütung gedeckt ist. Dies habe ich der t… in Rechnung gestellt und des weiteren gefordert – da nun wohl über m² abgerechnet werden muss – dass diese auf Basis § 12 der Heizkostenverordnung 15% der Kosten zu übernehmen hat. Zwar ist nur ein Teil der Wohnungen vermietet, aber ich bin der Meinung, dass bei dieser groben Fahrlässigkeit diese Regelung analog anzuwenden ist. Ansonsten müssten Eigentümer, die sich sparsam verhalten haben, für das Unvermögen der t…. bluten.

    Des weiteren hatte ich eine 2-wöchige Frist gesetzt, die Mängel vollständig zu beseitigen, die nicht eingehalten wurde. Also sollte Rücktritt mit Schadenersatz möglich sein.

    Gibt es zu den o.g. Punkten schon Urteile?
    Liege ich richtig mit meinen Forderungen?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Michael_62, 06.06.2009
    Michael_62

    Michael_62 Erfahrener Benutzer

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    Rechtsberatung ist ja nicht erlaubt deshalb nur mal freundschaftshalber ein unverbindlicher Tip:

    1. Erkundige dich wer geschäftsführender Zustellvertreter der t.... ist. (ebundesanzeiger - schauen wer unter dem JA steht, kurz Sekretärin anrufen ob das noch stimmt)
    2.) Postzustellurkunde ode EBF/RS mit dem Zaubersatz:

    ... wir setzten Ihnen eine letzte Nachfrist bis zum Tag:Monat:Jahr zur Beseitigung der Mängel im Objekt .... aus folgenden Punkten:

    ....



    Sollten Sie sich bereit erklären, die bereits angefallen Kosten

    ...

    ...
    zu übernehmen, verlängern wir diese Frist letztmalig bis zum Tag:Monat:Jahr,

    anschliessend werden wir ohne weitere Ankündigung diese zu Ihren Lasten beseitigen lassen.

    Ob du die jetztigen Kosten sonst bekommst hängt von der Vertragsgestaltung ab.

    Achtung: Die Frist muss angemessen sein. Lass dir von einem anderen Unternehmen ein Angebot geben in dem steht: Austausch aller ........ Lieferzeit inclusive Montage und Inbetriebnahme in XXX Wohnungen innerhalb XX Tagen nach Auftagserteilung möglich.

    Die Hausgemeinschaft wird für die Stunden sicherlich nur zahlen wenn sie keine Ahnung hat oder das im Vertrag steht. Das du dich 40 Stunden von inkompetenten nerven lässt deutet auf ein weiches Herz.

    Wenn die Termine nicht einhalten, warum hast du nicht abgemahnt, und für Wiederholungsfall Auftragsenzug angemahnt. Kostet Minuten. e-mail? Schöne blaue Zustellurkunde und einmal am Bau laut werden bringt Friede.

    Wenn es sich um grössere Beträge handelt vorher Creditreform Auskunft ob die noch zahlungsfähig sind, sonst Vertragserfüllungsbürgschaft verlangen.
     
  4. #3 lostcontrol, 06.06.2009
    lostcontrol

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    wenn's dich irgendwie tröstet:
    dass die firma T. solchen mist baut ist nichts neues. bei uns haben sie sich jahrelang ähnlich inkompetent verhalten, es war echt eine ochsentour.

    aber immerhin hab ich es durchgekriegt, dass sie die berühmten 15% übernehmen mussten, die von den mietern (zurecht) nicht bezahlt werden mussten, da aufgrund der inkompetenz der firma T. bzw. deren ableser keine korrekte abrechnung erstellt werden konnte.

    ich hab mir aber sagen lassen andere firmen seien da keinen deut besser...
    (keine ahnung ob die auch versuchen einen mit edelsten weinen persönlich vom geschäftsführer der filiale vorbeigebracht ruhigzustellen.)
     
  5. Bamboo

    Bamboo Neuer Benutzer

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    Die Stunden kommen schneller zusammen als man glaubt. Nicht nur Schriftverkehr mit der t., sondern auch z.B. Telefonate mit Serviceleiter Deutschland, Bewohnern, Gutachter, Verwaltungsbeirat, Rechtsanwalt wegen Rechtsberatung, Ortstermine mit der t und einer Konkurenzfirma und letztendlich Fehlersuche, da die t ja nichts dazu beigetragen hat, die Fehlerquellen aufzudecken. Durfte mir alles selbst erarbeiten. In einer solchen Höhe ist das nicht durch den Verwaltervertrag gedeckt.

    Es gibt zwischenzeitlich auch kleine Abrechnungsfirmen, die nach eigener Aussage enormen Zulauf haben. Daß die t ihre Geräte abbauen darf (Brief war mit RA abgestimmt und Nachfrist abgelaufen) steht m.E. außer Frage. Und daß die 15% für die Mieter übernommen werden müssen, auch.

    Mir stellt sich die Frage, ob die Hausgemeinschaft die 15% auch für die Eigentümer durchbekommet (Schadensberechnung analog Heizkostenverordnung) und auch die Arbeitszeit des Verwalters.

    Werde mich wohl auch mal an ein örtliches Wochenblatt wenden. Denke nicht, daß die falsche Montage ein einmaliger Außrutscher war. Das mit der falschen Bauhöhe kann auch der blindeste Rentner mit dem Zollstock prüfen. Man hat ja eine moralische Verpflichtung, seine Mitbürger zu schützen. Ist halt blöd für die t. Die bekommen dann einen riesen Spaß.
     
  6. #5 lostcontrol, 07.06.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    das war kein einmaliger ausrutscher.

    ach was - wenn du lang genug durchhälst bekommt du dein geld. aber das kostet wirklich viel nerven und man muss extrem hartnäckig sein und darf sich auch nicht von briefen von irgendwelchen inkasso-unternehmen ärgern lassen, denen man dann unter umständen sogar erstmal nachweisen muss, dass das ding längst zurückgenommen wurde (die firma T. hält es nicht für nötig ihre bluthunde zurückzupfeifen).
     
Thema: Schadenersatzforderung an Firma t....
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