Schadensersatzanspruch für Strommehrkosten???

Dieses Thema im Forum "Bautechnik" wurde erstellt von tim75, 06.11.2013.

  1. tim75

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    Habe vor mehreren Jahren ein Mehrfamilienhaus übernommen.
    Jetzt kam raus das die Kellerräume strommässig nicht den dazugehörigen Wohnungen zugeordet waren - da die Zählerschränke noch verplombt waren/sind ist eine mutwilige Vertauschung ausgeschlossen und muss seit 1979 schon so sein!
    Eine Mietpartei verlangt nun Schadensersatz von mir für entstandenen Mehrverbrauch!

    Bin ich als Vermieter/Eigentümer dafür haftbar zu machen?
    Habe die Verkabelung direkt am nächsten Tag von einem Fachmann überprüfen und Korrigieren lassen - so das ich meiner Verpflichtung der Schadensbehebung nachgekommen bin!
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Ok, was waren sie denn dann zugeordnet? Dem Allgemeinstrom? Dem Zähler einer anderen Partei? Dem Zähler der Partei, die sich jetzt beschwert?


    Das hast du hoffentlich dokumentiert oder durch Zeugen feststellen lassen.


    Für Schadensersatz wäre zunächst einmal ein konkreter Schaden nachzuweisen. Je nach Anschluss könnte ja auch zu wenig abgerechnet worden sein ...

    Grundsätzlich bist du als Vermieter schon in der Pflicht - hier vor allem die Pflicht, korrekt abzurechnen. Wie das dann im Einzelfall aussieht, können wir versuchen zu klären, wenn du o.g. Fragen beantwortet hast.


    Das ist in jedem Fall schon einmal sehr gut. Zusammen mit der Verplombung bist du damit weitgehend aus dem Thema Täuschung und Vorsatz raus.
     
  4. tim75

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    Jeder Kellerraum sollte Strommässig der zugehörigen Mietpartei zugeordnet sein!
    Diese waren Allerdings ntereinander Vertauscht - Der Algemeinstrom war nicht betoffen!

    Auch wenn ich selbst Elektronier bin, habe ich Vorsorglich das ganze an eine Fachfirma weitergegeben um zu Verhindern das es nachher heist ich hätte selbst was damit zutun, da ich auch selbst langezeit dort gewohnt habe! - hätte auch nicht die möglichkeit neu zu Verplomben!

    Das ganze ist Aufgefallen, weil die besagte Mietpartei auf einmal einen merkbaren erhöhten Stromverbrauch hatte. Daraufhin hat sie Monatlich Ihren Zähler Überprüft und dabei nichterklärbare diverenzen feststellen müssen! Zu mir kam sie mit dem Verdacht das Ihr Strom Angezapft würde. Darauf hin wurde eine Sichtprüfung von mir Durchgeführt und zuordnung der Kellerräume, wo dann die Vertauschungen aufgefallen sind!
     
  5. Andres

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    Mhh, das ist dann die ungünstigste Variante. Schließlich könnten sich die anderen Mieter ja auch noch beschweren - und sicher wird niemand behaupten, dass er zu wenig gezahlt hat.

    Rechnest du mit dem Mietern über den Strom ab oder geht das direkt über den Versorger?

    Ich sehe dich hier schon in der Verantwortung. Trotzdem wäre ein Schaden erst einmal nachzuweisen. Aber auch auf plausible Schätzungen kann sich ein Mieter berufen. Stellt dieser Mieter denn konkrete Forderungen?
     
  6. tim75

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    Die Anderen Mietparteien Wissen davon nichts - habe mit Wartungsarbeiten den Zugang zu den Kellern Begründet und Angemeldet!
    Strom rechnet jeder Mieter dierekt mit dem Versorger ab!
    In dem Kellerraum in dem Ihr Strom lag - Wurde alles genau dokumentiert! - War aber ach kein Verbraucher angeschlossen (Kühltruhe der so)
    Bei der Hausübernahme vor 6Jahren konnte ich das aber auch nicht erahnen und wurde somit nicht überprüft :(
    Auch der Vorbesitzer - mit dem ich mitlerweile geredet habe - kann sich das nicht erklären, da es nie Probleme oder Anzeichen gab!
     
  7. Andres

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    Das ist in soweit hilfreich, als dass es dich ein weiteres Stückchen aus der Schusslinie nimmt. Du hast über den Strom nicht abgerechnet (und damit auch nichts falsch gemacht), du hattest keine Vorteile und es gibt mindestens ein gutes "Ersatzziel". Auf den letzten Punkt würde ich den Mieter aber (noch) nicht unbedingt hinweisen.


    Das ist eine weitere ganz gute Nachricht, beschränkt es doch die Ansprüche gegen dich auf allerhöchstens 6 Jahre. Mit Verjährung ist hier mangels Kenntnis des Umstands leider nichts ...


    Ich würde den Mieter erst einmal auffordern, mitzuteilen, welcher Schaden ihm hier genau entstanden ist. Da hier keine BK-Abrechnung beanstandet wird, liegt die Nachweispflicht voll beim Mieter. Dann sieht man weiter.
     
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