Schweiz und die liebe Steuer

Diskutiere Schweiz und die liebe Steuer im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Sehr geehrte Forenmitglieder Ich plane die Anschaffung einer Wohnung als Geldanlage. Dazu habe ich eine besondere Frage, da ich in der Schweiz...

  1. #1 Sebastian82, 28.12.2018
    Sebastian82

    Sebastian82 Neuer Benutzer

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    Sehr geehrte Forenmitglieder

    Ich plane die Anschaffung einer Wohnung als Geldanlage. Dazu habe ich eine besondere Frage, da ich in der Schweiz wohne und eine Wohnung in Deutschland erwerben möchte:

    Aufgrund meiner Erfahrungen mit der Erwerbstätigkeit in beiden Ländern bin ich sicher, dass ich in Deutschland eine Einkommenssteuererklärung bezüglich der Miete einreichen muss, da diese eine Einnahme sind.
    In diesem Fall muss in jedem Land nur das dort erworbene Einkommen versteuert werden, allerdings zum Steuersatz der Summe beider Einkommen.

    Ich frage mich, ob jedoch für die Wohnung eine eigene Gewinn- und Verlustrechnung geführt wird, so dass ich von meinen Mieteinahmen zuerst die Abschreibung und übrige Aufwendungen abziehen kann und den übrigen Gewinn zum Satz der Summe beider Einkommen versteuern muss.

    Es spielt für mich eine Rolle, da mein gesammtes Einkommen zu hoch ist - auch unter Abzug der Aufwendungen für die Wohnungen - um in Deutschland unter den Höchststeuersatz zu fallen.

    Über eure Antworten freue ich mich.

    Viele Grüsse
    Seb
     
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  3. #2 dabescht, 29.12.2018
    dabescht

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    frag deinen steuerberater. ich bezweifle dass du hier zu deinem speziellen thema eine belastbare aussage bekommen wirst.
     
  4. Ferdl

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    In D ist das Vermieten von Wohnraum nicht zwingend ein Gerwerbe, sondern Einnahmen aus "Vermietung und Verpachtung" innerhalb der Einkommenssteuererklärung.
    Aber wie sich das mit Steuersätzen etc verhält??? Frag einen Steuerberater.
    Was bring es dir unter den Höchststeuersatz zu fallen? Das geht nur mit geringerem Einkommen. Ob du nur 40 oder 42 % spitzensteuer zahlst macht doch den Braten nicht fett.
    Wenn mans recht bedenkt ist Vermietung durchaus eine Möglichkeit sein Einkommen zu Veringern.:144:
     
  5. #4 immobiliensammler, 30.12.2018
    immobiliensammler

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    Kontaktiere mal den User @walga der hat da wohl Insiderwissen.
     
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  6. #5 taxpert, 31.12.2018
    taxpert

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    Warum so pessimistisch? Die beschränkte STeurpflicht ist nicht komplizierter als die unbeschränkte Steurpflicht!

    Das DBA Schweiz weist in Art. 6 DBA-Schweiz das Besteuerungsrecht für EInkünfte aus unbeweglichen Vermögen dem Belegenheitsstaat der Immo zu, hier also Deutschland. In der Schweiz wird dieses Einkommen von der Steuer freigestellt, jedoch wird dies Einkommen bei der Berechnung des Steuersatzes auf das in der Schweiz steuerpflichtige Einkommen berücksichtigt, Art. 24 Abs.2 DBA-Schweiz (vergleichbar dem Progressionsvorbehalt in Deutschland!).

    In D unterliegen nicht die Einnahmen (= Miete), sondern die Einkünfte (= Miete abzüglich Werbungskosten) der Besteuerung. Mit der Steuererklärung ist eine Anlage V zur Erklärung abzugeben in der alle Einnahmen und Ausgaben anzugeben sind.

    Die in der Schweiz erzielten Einkünfte dürften bei der Besteuerung in D keine Rolle spielen, da kein Fall des §32b EStG in Verbindung mit §50 Abs.2 Nr.4 EStG vorliegt. Bei der beschränkten Steuerpflicht wird jedoch kein Grundfreibetrag berücksichtigt, so dass bereits der erste Euro Einkünfte (nochmal: NICHT Einnahmen!) zu einer Steuerfestsetzung führt!

    Guten Rutsch!

    taxpert
     
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  7. Duncan

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  8. Ferdl

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    er hat doch recht: "nicht Komplizierter" = ganauso Kompliziert:003sonst:
     
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