selbst erstellte Heizkostenabrechnung

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Schraml, 30.01.2016.

  1. #1 Schraml, 30.01.2016
    Schraml

    Schraml Neuer Benutzer

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    Können die fiktiven Kosten bei einer selbst erstellten Heizkostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden?

    Bei den Betriebskosten können selbst erbrachte Leistungen, wie z.B. Gartenarbeiten, dem Mieter zum ortsüblichen Verrechnungssatz ohne Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt werden. Gilt analoges auch für die Heizkostenabrechnung?
     
  2. AdMan

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  3. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Kannst du mal erklären was fiktive Kosten sein sollen, bzw. was du damit meinst?

    Wenn du die Berechnung der Heizkostenverteilung die du selbst erstellst meinst, dann nein!
     
  4. Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    Wie Du sagst. das Wort fiktiv sagt eigentlich alles - nämlich nichts.
     
  5. #4 Schraml, 30.01.2016
    Schraml

    Schraml Neuer Benutzer

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    Mit fiktiven Kosten meine ich, wie bereits richtig vermutet, dass Erstellen der Heizkostenabrechnung. Also das Ablesen der Wärmemengenverteiler, sowie die Umlage entsprechend dem definierten Umlageschlüssel auf die Mieter, quasi genau die Arbeit, die externe Dienstleister wie Ista, Brunata, usw. erbringen.

    Mein Ansatz ist der, dass die Abrechnung über einen externen Dienstleister umlagefähig ist.
    Genauso, als wenn ich beispielsweise die Gartenarbeiten an einen Gärtner vergebe.
    Führe ich diese Gartenarbeiten in Eigenregie durch, so kann ich diese Dienstleistung gegenüber den Mietern geltend machen.
    Für mich ist es deshalb nicht nachvollziehbar, warum die selbst erstellte HK-Abrechnung nicht auch umlegbar sein soll.
     
  6. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Ebenfalls ohne Gruss:
    Du kannst nur Dir selbst entstandene Kosten umlegen. Selbsterstellung einer HK-Abrechnung sind Verwaltungskosten und mit den Mieteinnahmen abgegolten. Ausserdem kannst Du Deine Arbeitsqualität nicht mit der von Dir hier genannten Providern vergleichen. Ausserdem sind die von Dir genannten ca. doppelt so teuer wie preisgünstige/qualitativ vergleichbare örtliche Anbieter.
     
  7. Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    Sara: Wie Du sagst. das Wort fiktiv sagt eigentlich alles - nämlich nichts.
     
  8. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    ... abba sein Mieter könnte ihm ja auch etwas fiktiv bezahlen...:038sonst:
     
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  9. #8 Nero, 30.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 30.01.2016
    Nero

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    Schraml: was denn jetzt genau - liest der Externe offiziell objekiv ab und Du gibst die Ergebnisse lediglich subjektiv an die Mieter weiter?
    Oder hast Du keine Belege für deine Ansprüche. Wenn doch, warum tust Du es nicht.
    Ich möchte Dir sagen - ich nehme es manchmal auch nicht so genau.
    In einem aber schon - was offizielle Rechnungen und deren Umlage anbelangt. Da gibt es kein fiktiv, sondern nur möglichst oder sehr genau. .
     
  10. #9 Schraml, 30.01.2016
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  11. #10 Schraml, 30.01.2016
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  12. Berny

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    Üüüüüben...!
     
  13. Andres

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    Für mich auch nicht. Rechtsprechung zu diesem Thema ist mir aber nicht bekannt. Ich persönlich lege solche Kosten nicht um. Wenn's mir zu blöd wird (insbesondere mit gewissen Mietern ...), lasse ich die Abrechnungen eben vorübergehend extern erstellen. Dafür zahlen die Mieter dann natürlich ...


    Die BetrKV sieht das anders.


    Nein, die Erstellung der Heizkostenabrechnung gehört ganz ausdrücklich zu den Betriebskosten. Nur die Kosten der übrigen BK-Abrechnung gehört zu den Verwaltungskosten, die mit der Miete abgegolten sind.


    Warum nicht? Mehr als eine korrekte Abrechnung erstellen, können die schließlich auch nicht. Oft genug nicht einmal das.


    Die Überlegung zur Wirtschaftlichkeit ist grundsätzlich schon interessant, aber das war nicht die Frage.
     
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  14. #13 Schraml, 30.01.2016
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  15. #14 Schraml, 30.01.2016
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    Danke für die Information. Bisher habe ich die HK-Abrechnungen auch selbst erstellt. Ist auch kein Hexenwerk, mit der entsprechenden Software gebe ich die Daten, die ich sonst den externen Dienstleistern zur Verfügung stellen muss, in das Programm ein und habe die Abrechnung direkt vorliegen.
    Nachdem die unentgoltenden Verwaltungsaufgaben immer mehr zunehmen, jetzt ist ja noch die Vermieterbescheinigung hinzugekommen, überlege ich ob ich die Abrechnung nicht an eine Wärmemessgesellschaft abgeben soll, wenn mein Aufwand nicht umgelegt werden kann.
    Bei der BetriebskostenVerordnung ist die Sache ja eindeutig. Bei der Heizkostenverordnung habe ich bisher aber noch keine Gerichtsurteile zu diesem Thema gefunden und ich bin mir eben nicht sicher, ob die Urteile aus der Bk-Verordnung analog angewandt werden können.
     
  16. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Wirst Du wohl auch nicht finden, denn aufgrund wessen bzw. welcher Preisliste würdest Du dann Dein Entgelt definieren?
     
  17. #16 Schraml, 30.01.2016
    Schraml

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    Entsprechend den Preislisten der Wärmemessgesellschaft ohne Mehrwertsteuer.
     
  18. #17 immobiliensammler, 30.01.2016
    immobiliensammler

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    Ich würde den teuersten Dienstleister nehmen, also wohl I*** <g>

    Stefan
     
  19. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Wenn Du die Abrechnung durch eine entsprechende Firma erstellen lässt, werden deren Abrechnungskosten automatisch mit der HK-Rechnung verrechnet. Genau so könntest Du Deine eigenen Kosten für diese Tätigkeit verrechnen, allerdings dürften Deine Kosten die der Fremdabrechnung nicht übersteigen. Wirtschaflichkeit.
     
  20. #19 Schraml, 31.01.2016
    Schraml

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    So habe ich mir das auch gedacht. Ich bin aber auf der Suche nach einer Quelle aus der hervorgeht, dass ich diese "Eigenleistung" auch vom Gesetz her auf die Mieter umlegen kann.
     
  21. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Weniger suchen und dafür mehr denken führt zur Lösung...
    Die Vorschrift ist § 1 Abs. 1 BetrkV und ist nach dem bisherigen Vortrag bekannt.
    Was sollte wohl die Heizkosten von den übrigen Betriebskosten unterscheiden? Stehen die Heizkosten etwa nicht als umlagefähige Betriebskosten in § 2 Nr. 4 bis 6 BetrkV? Es handelt sich auch bei den Heizkosten um nichts anderes als "gewöhnliche" Betriebskosten.

    Die einzige Besonderheit ist, dass es für die Verteilung - also den Umlageschlüssel - eine gesonderte Verordnung gibt.
     
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