Silberfischbefall. Wann muss der Vermieter eingreifen?

Diskutiere Silberfischbefall. Wann muss der Vermieter eingreifen? im Schädlingsbekämpfung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, wenn der Mieter behauptet, dass er die Wohnung richtig lüftet und die Feuchtigkeit sogar mithilfe der Feuchtigkeitsmesser in...

Marned

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Hallo zusammen,


wenn der Mieter behauptet, dass er die Wohnung richtig lüftet und die Feuchtigkeit sogar mithilfe der Feuchtigkeitsmesser in jedem Zimmer, der Küche und dem Badezimmer beobachtet und bei Bedarf nachlüftet, wobei das nicht immer vom Mieter abhängt, sondern auch vom Wetter, die Luft draußen mag ja sehr feucht sein, die Wohnung regelmäßig sauber macht, es keine Schimmelpilze gibt, und es in der Wohnung trotzdem viele Silberfische gibt, muss da der Vermieter eine entsprechende Firma dafür beauftragen?


Der Mieter würde nicht sagen, dass das ein allzu starker Befall ist. Es dauert sehr lange, bis man sogar einen Silberfisch im Köder findet, aber das mag ja am Köder liegen. Auf jeden Fall bemerkt man jeden Tag mindestens 10 Silberfische und das ist alles andere als gut belästigt ihn.


Muss der Vermieter in diesem Fall eine Firma auf seine Kosten beauftragen? Was müssen in diesem Fall der Vermieter und der Mieter tun? Muss der Mieter etwas nachweisen?


Danke
 

Andres

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Der Mieter würde nicht sagen, dass das ein allzu starker Befall ist.

Eine konkrete Angabe wäre schön. Eine geringe Zahl an Silberfischen ist nämlich völlig normal. Die Viecher ernähren sich unter anderem von Hautschuppen und Haaren, haben also auch in einer sauberen Wohnung immer ein gutes Nahrungsangebot.


Muss der Vermieter in diesem Fall eine Firma auf seine Kosten beauftragen?

Firma? Schon die käuflich erhältlichen Köder (Stück unter 2 €) sind eine eher hohe Eskalationsstufe.
 

Marned

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Die Köder hat der Mieter bereits ausprobiert, die haben aber nicht geholfen. Der Mieter bemerkt täglich durchschnittlich 10 Silberfische.
 

Andres

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Der Mieter bemerkt täglich durchschnittlich 10 Silberfische.

Ich würde zunächst die üblichen Hausmittelchen ausprobieren. Persönlich habe ich einmal mit Backpulver gute Erfahrungen gemacht. Das setzt allerdings voraus, dass man das Versteck wenigstens grundsätzlich lokalisieren kann.

Grundsätzlich halte ich das aber für keinen Mangel, also nichts, was irgendjemand melden oder beseitigen müsste oder woraus irgendwelche Rechte resultieren würden. Das ist ein ganz normaler Umwelteinfluss.
 

Duncan

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Wenn der Mieter es meldet könnte der Vermieter da schon eine Firma beauftragen, die regelmäßig die Silberfischchen bekämpft. Da hier ein zyklisches Auftreten grds. zu vermuten ist, wäre auch der Bekämpfungsauftrag entsprechend zu fassen und damit wäre die Umlegbarkeit in der Nebenkostenabrechnung gegeben. Allein die Fahrtkosten (je nach Anzahl der An- und Abfahrten) so auf 50 bis 150 € per Anno geschätzt, zuzüglich Stundenlohn, dürfte es die jeweiligen Mittel fast als kostenlose Zulage geben...
Was wolltest du in welcher Position nochmal erreichen?
 

ehrenwertes Haus

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wenn der Mieter behauptet, dass er die Wohnung richtig lüftet und die Feuchtigkeit sogar mithilfe der Feuchtigkeitsmesser in jedem Zimmer, der Küche und dem Badezimmer beobachtet und bei Bedarf nachlüftet, wobei das nicht immer vom Mieter abhängt, sondern auch vom Wetter, die Luft draußen mag ja sehr feucht sein, die Wohnung regelmäßig sauber macht, es keine Schimmelpilze gibt, und es in der Wohnung trotzdem viele Silberfische gibt, muss da der Vermieter eine entsprechende Firma dafür beauftragen?
Nein.
Nur weil ein Mieter etwas behauptet, muss der Vermieter nicht gleich eine Firma mit irgendwas beauftragen.

Die Köder hat der Mieter bereits ausprobiert, die haben aber nicht geholfen. Der Mieter bemerkt täglich durchschnittlich 10 Silberfische.
Es gibt zahlreiche Hausmittel gegen Silberfischchen, die wenig bis nichts kosten und funktionieren oder diese Gäste verschwinden von selbst wieder.

Der Vermieter sollte was unternehmen, wenn die Ursache nicht im Mieterverhalten liegt und es sich nicht nur um ein kurzfristiges Auftreten der Tierchen handelt.
Z.B. wenn eine hohe Luftfeuchtigkeit durch marode Wasserleitungen verursacht wird und die kleinen Gäste sich deswegen wie im Paradis fühlen. Ohne Futter (Staub), das i.d.R. mit normalen Reinigungsmitteln beseitig werden kann, ist die Lebensdauer der ungebetenen Gäste trotzdem sehr überschaubar.
 

Hartmut1955

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Ich hatte einen Mieter der sich Schlangen und Geckos als Haustierchen zugelegt hat. Nach dem Auszug heftige Probleme mit Ofenfischchen ( gehören auch zur Familie der Silberfische ) mit Köderdosen kein Erfolg !!!
Ich habe Rentokill beauftragt - die haben Köderdosen die auch äußerst gut wirken.
 
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