Solar im vermieteten Objekt

Dieses Thema im Forum "Modernisierung und Sanierung" wurde erstellt von bernhardbaden, 13.03.2008.

  1. #1 bernhardbaden, 13.03.2008
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    müssen Mieter eine Solaranlage dulden ? Mein Energieberater vom Landkreis hat mir geraten eine Solaranlage zu installieren und die Kaltmiete zum Abzahlen zu erhöhen, da die Wohnungen nun weniger Nebenkosten haben.
     
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  3. #2 lostcontrol, 13.03.2008
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    wieso haben die mieter weniger nebenkosten?
    wird das eine thermische solaranlage zur warmwasserbereitung, und das warmwasser steht dann den mietern kostenlos zur verfügung?

    bei einer photovoltaik-anlage haben die mieter keine niedrigeren nebenkosten...

    grundsätzlich müssen mieter solaranlagen dulden. hier in bawü soll ja künftig sogar eingeführt werden, dass eigentümer, die nicht mindestens 10% ihrer energie aus regenerativen quellen beziehen bzw. selbst erzeugen zur kasse gebeten werden...
     
  4. #3 onkelfossi, 13.03.2008
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    wieso? der erzeugte strom kann doch für den allgemeinen strombedarf verwendet werden bzw. einspeisung wird mit dem verbrauch verrechnet. das geht sehr wohl.
     
  5. #4 lostcontrol, 13.03.2008
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    nein, das geht eben nicht, da es hierfür keine geeigneten speichermöglichkeiten gibt.
    du kannst zwar bei 'ner kleinen pv-anlage z.b. für 'nen bauwagen oder ein gartenhäuschen etc. den erzeugten strom in einer batterie speichern (autobatterie z.b. oder eben spezielle solarbatterie), aber für den haushalt ist das bei weitem nicht ausreichend.

    ausserdem laufen pv-anlagen immer auf deren besitzer, der hierfür auch ein gewerbe angemeldet haben muss. der strom wird ins netz eingespeist und der besitzer erhält dafür eine entsprechende vergütung. diese vergütung ist übrigens nach wie vor deutlich höher als das was man für strom aus der steckdose bezahlt. es wäre also auch unwirtschaftlich, den erzeugten strom nicht einzuspeisen.
    erst recht wenn man bedenkt, dass der besitzer der solaranlage für den erzeugten strom von den mietern kein geld verlangen darf - schliesslich hat er keine belege dafür (franz alt: "die sonne schickt uns keine rechnung").

    eine photovoltaik-anlage lebt von der einspeisung.
    in über 90% der fälle werden photovoltaik-anlagen auch über genau diese einspeisung finanziert, dafür gibt's jede menge standard-verträge. da gibt's dann auch der bank gegenüber die verpflichtung den erzeugten strom möglichst optimal wirtschaftlich zu nutzen, d.h. eben nicht auf die hohe vergütung zu verzichten.
     
  6. #5 onkelfossi, 13.03.2008
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    ja mein ich doch. auf der einen seite haste das geld aus der einspeisung. auf der anderen seite den verbrauch für allgemeinstrom. die vergütung rechne ich dann gegen den verbrauch. das kann ich als eigentümer ja wohl entscheiden. und nachweise über einspeisung und verbrauch habe ich ja. jedenfalls kann ich die einspeisung voll den mietern zukommen lassen. betreiber bleibt natürlich der vermieter. abrechnung über einspeisung und verbrauch erfolgt über bka.
     
  7. #6 F-14 Tomcat, 13.03.2008
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    Wenn es eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung ist muss der Mieter meines Erachtens die Modernisierung dulden § 554

    Und diese Modernisierung wäre nach § 559 umlagefähig 11 % der kosten auf die Jahremiete aller betroffenen Wohnungen
     
  8. #7 lostcontrol, 13.03.2008
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    nein, da hast du was nicht verstanden.

    ... mit dem in fast allen fällen erstmal der kredit für die anlage abgezahlt wird...

    der allgemeinstrom kommt aus der steckdose. zu einem deutlich niedrigeren preis.
    das kannst du also nicht über den verbrauch gegenrechnen.
    ausserdem läuft das über 2 unterschiedliche juristische personen, nämlich bezüglich der einspeisung auf das gewerbe, das du für die solaranlage angemeldet hast und bezüglich der entnahme aus dem netz auf den hauseigentümer (NICHT das solargewerbe).

    die einspeisung läuft grundsätzlich über den versorger, dem die netze gehören (das wäre hier bei uns die enbw oder evtl. die süwag). die entnahme kann aber auch über yellow oder schönau oder sonstwen laufen - da kannst du aussuchen bei wem du kaufst.

    nein, denn du musst unterscheiden zwischen deinem solargewerbe und dir als eigentümer - das sind dann juristisch 2 personen.
    und deine mieter würden dir da richtig ärger machen können, wenn du sie zwingen willst einen erhöhten strompreis zu zahlen. abgesehen davon, dass sie ja eben nicht den teuren einspeise-strom kriegen sondern den billigen steckdosenstrom. geht garnicht anders technisch.

    nein, das geht technisch nicht. es sei denn du baust dir irgendwo im haus einen riesigen raum voll mit hunderten von solarbatterien. da haste dann aber massig wartungskosten, aufgrund von umweltgiften wirste das vermutlich nicht erlaubt kriegen und vor allem: du hast irrwitzige verluste (wir wissen alle dass batterien kein gutes speichermedium sind).

    betreiber ist das solargewerbe das den einspeise-vertrag mit dem netzbetreiber hat.
    stromabnehmer (allgemeinstrom) ist erstmal der vermieter.
    selbstverständlich können der gewerbetreibende und der vermieter dieselbe leibhaftige person sein. juristisch sind es aber zwei personen.
    allgemeinstrom wird über die BKA abgerechnet und ganz normal umgelegt auf die mieter. der vermieter hat hier eine verpflichtung zur wirtschaftlichkeit und sollte deshalb einen möglichst günstigen versorger wählen.

    ganz wichtig bei der sache:
    das solargewerbe wird zu allererst daran interessiert sein, die solaranlage abzuzahlen (sofern sie nicht zu 100% eigenfinanziert ist, was definitiv die ausnahme ist, denn vom wirtschaftlichen standpunkt ist es sinnvoller, das über die bank zu finanzieren (zinslose darlehen der kfw-förderbank), selbst wenn man massig eigenkapital dafür hätte...

    es gibt übrigens auch leute die dächer anmieten, um dort ihre solaranlage zu installieren...

    ****************************************

    die erstellung einer solaranlage, egal ob thermisch oder photovoltaisch, muss der mieter in jedem falle dulden.
    falls sein dachfenster damit verdeckt wird bzw. geschlossen werden muss, kann er natürlich die miete entsprechend mindern, das ist aber auch schon alles.

    das gilt nicht für photovoltaik-anlagen.
    eine photovoltaik-anlage kommt nicht dem haus und seinen bewohnern zugute, sondern einem eigens dafür angemeldeten gewerbe, das völlig unabhängig vom ort der aufstellung der anlage ist. du kannst deine photovoltaik-anlage ja auch auf ein maisfeld stellen.
    eine photovoltaik-anlage ist definitiv keine modernisierung deren kosten auf die mieter umgelegt werden können.
    eine photovoltaik-anlage ist ein unabhängiges wirtschaftsobjekt, das vorzugsweise auf dächern installiert wird, aber mit dem haus und dessen wirtschaftlichkeit nichts zu tun hat.
    eine photovoltaik-anlage ist übrigens vom grundprinzip her auch mobil, will heissen: sie kann jederzeit ohne viel aufwand abgebaut werden und anderswo wieder aufgebaut werden.
    (bei einer thermischen solaranlage zur warmwasserbereitung ist dies anders - die muss ja mit rohren mit einem entsprechenden warmwasserspeicher / mit der heizung etc - da gibt's verschiedene möglichkeiten - verbunden werden, die demnach im gebäude fest integriert werden. eine thermische anlage geht also eine feste verbindung mit der bausubstanz ein, was bei einer photovoltaik-anlage nicht der fall ist).

    allerdings:
    bevor man eine photovoltaik-anlage installiert, sollte man das dach auf dem sie installiert werden soll gründlich prüfen. auf einem schrottreifen dach eine solaranlage zu installieren wäre ja auch blödsinn - so 'ne anlage hält mindestens 20 jahre (die hersteller geben solange auch produktgarantie, manchmal sogar 25 jahre), erfahrungsgemäss häufig auch 30 jahre. so lange sollte das dach darunter dann natürlich auch noch halten.
    und die dachsanierung läuft natürlich ganz offiziell als modernisierung und da können die kosten auch umgelegt werden...
     
  9. #8 bernhardbaden, 14.03.2008
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    prinzipiell habe ich an eine Solaranlage gedacht, um Ölkosten zu senken, also Warmwassergewinnung, bzw. heizen. Die Nebenkosten für WW und Hzg. würden sinken. Wenn ich nun 6000€ investiere und 1000l Öl spare (Jahresverbrauch2007=4200l) wären das nach heutigem Preis 700€. Die Mieter sparen 700€ und genehmigen mir 10% von 6000€ als Erhöhung der Kaltmiete wegen Modernisierung. Hinzu kommen für mich evtl Versicherung/Finanzierung.
    Also sparen sie, besonders wenn das Öl weiter steigt und ich habe die Anlage nach ca. 12 Jahren bezahlt.
    Mein Weishauptkessel läßt sich anschließen. Dachneigung 20grd. ca. 50qm nach Südwesten.

    Muß ich nur noch meine Mieter überzeugen ??
     
  10. #9 Vermieterheini1, 14.03.2008
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    Welche "Modernisierungs-Vorteile" haben denn die Mieter von einer Solaranlage des Vermieters?
    Diejenigen, die das behaupten mögen mir das bitte mal an einen realistischen Beispiel, also mit realistischen Kosten, Preisen, usw. vorrechnen!
    Zusätzlich bitte die Rechnung für den VERmieter vorlegen, damit ich sehen kann, wo die finanziellen Vorteile einer Solaranlage für den VERmieter sind.
     
  11. #10 bernhardbaden, 14.03.2008
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    ich appeliere an ihr biobewußtsein und kalkuliere mit dem heutigen Ölpreis.
    Allerdings habe ich vom Heizungsbauer noch keine Rückmeldung, wie hoch die Investition sein sollte :( :vertrag
     
  12. #11 gr.9846, 14.03.2008
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    Für mich sind Solaranlage und Haus zweierlei. Der Eigentümer darf doch auf seinem Haus die Anlage installieren. Die Zustimmung der Mieter wird er dafür nicht benötigen.
     
  13. #12 lostcontrol, 14.03.2008
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    du musst deine mieter nicht überzeugen - das müssen sie dulden.
    wäre aber nett wenn du sie entsprechend informierst, die baustelle rechtzeitig ankündigst usw.[/quote]

    versichern solltest du die anlage in jedem falle!
    bei einer vakuumröhren-anlage sowieso - da musst du leider immer wieder mit schäden rechnen, das lässt sich kaum vermeiden. aber auch die anderen anlagen (ich nenn's jetzt mal "kästen") sollte man versichern, es kann da durchaus immer mal was passieren.

    rechne auch unbedingt mit den entsprechenden wartungskosten! die kannst du zwar auf die mieter umlegen, aber du solltest sie auf jeden fall im hinterkopf behalten wenn du deinen finanzierungsplan aufstellst.

    deine dachneigung ist an der untergrenze, thermische solaranlagen verlieren da zwar bei weitem nicht soviel an effizienz wie photovoltaische solaranlagen (für die empfiehlt man zwischen 30° und 60° dachneigung), aber du wirst mit einem anderen problem zu kämpfen bekommen, nämlich dem fehlenden selbstreinigungs-effekt.
    will heissen: du wirst ab und an auf dein dach steigen müssen um die anlage zu reinigen, je nach modell betrifft das entweder nur ablagerungen, die bei geringer neigung nicht mehr vom regen weggespült werden oder eben auch moosbewuchs, der sich in profilen bilden kann.
    eine verschmutzte anlage (das gilt sowohl für photovoltaik als auch für thermische anlagen) arbeitet deutlich schlechter! je nach verschmutzung kann man da durchaus bis zu 40% einbussen haben.
    achte also darauf beim kauf der anlage darauf zu achten, dass da möglichst wenig vorsprünge an der anlage sind und achte beim bau der anlage darauf, dass du möglichst gut rankommst zum reinigen!
    ALTERNATIV: lass die anlage ein bisschen aufständern, so dass 25-30° neigung erreicht werden. üblicherweise setzt der selbstreinigungseffekt ab etwa dieser neigung ein.

    bezüglich der dachfläche bedenke bitte, dass du gewisse abstände zur dachkante einhalten solltest, damit die erreichbarkeit der anlage gewährleistet ist - und in deinem falle eben auch die möglichkeit der reinigung.
    vermutlich wirst du mehrere module installieren, je nachdem wirst du da aus oben genannten gründen evtl. abstände dazwischen einplanen müssen.
    aber ich denke mal du hast da jemand an der hand, der dir das ganze plant und umsetzt, der wird da hoffentlich schon erfahrung haben und diese punkte einplanen. frag aber lieber noch mal nach, gerade wegen der reinigung und zugänglichkeit!

    rechne die ganze geschichte gründlich durch, denn:
    mit einer 50qm-anlage erzeugst du womöglich mehr warmwasser als du überhaupt verbrauchen kannst, insbesondere wenn sie zur heizungsunterstützung gedacht ist. im sommer, wenn die anlage am effizientesten arbeitet, braucht deine heizung keine unterstützung und das warmwasser wird lediglich in dusche und küche etc. verbraucht (es sei denn du hast einen swimming-pool, dafür wär das dann natürlich super).
    im winter, also zu der zeit, in der deine heizung am meisten unterstützung gebrauchen könnte, wird die anlage nur einen bruchteil des warmwassers vom sommer erzeugen (bei südausrichtung ca. 20% maximal - bei geringer dachneigung deutlich weniger, da die sonneneinstrahlung dann ja auch flacher ist - hier würdest du mit einer vakuumröhren-anlage besser fahren als mit einem "kasten". rechne also lieber mal mit nur 10% dessen, was du im sommer an warmwasser mit der anlage erzeugen kannst).
    will heissen: wenn du warmwasser-überschuss hast, bringt dir der garnichts, es sei denn du kannst den an die nachbarn verkaufen oder sowas in der art.
    wenn du also die anlage zu gross auslegst, gibst du unnötig viel geld aus.
    da hättest du dann von einem hübschen dachfenster sicherlich mehr.

    @ vermieterheini1:

    bei einer thermischen anlage (warmwasserbereitung) sparen sie jede menge geld ein, denn ein teil der heizungswärme wird über die solaranlage erzeugt, und hierfür müssen sie nicht bezahlen (franz alt: "die sonne schickt uns keine rechnung"). hinzu kommt natürlich auch noch ein gewisser image-faktor, der dürfte aber wohl eher dem vermieter zugute kommen.
    realistische rechenbeispiele gibt's zuhauf - findest du auch im netz.
    kundendaten darf ich hier nicht veröffentlichen, sonst könnte ich dir das ja mal am konkreten mir bekannten beispiel vorrechnen, und meine eigene anlage befindet sich derzeit leider noch in der planung...

    wenn es sich um eine photovoltaik-anlage (stromerzeugung) geht, dann hängt da sehr viel von der art der finanzierung ab. da kann ich dir gerne eine entsprechende excel-tabelle zukommen lassen, die du dann mit diversen daten befüllen kannst (inklusive darlehensbedingungen usw.) um zu sehen wie sich das rechnet.

    wenn es sich um eine thermische solaranlage (warmwassererzeugung) geht, dann hat der vermieter, falls er selbst im haus wohnt, dieselben vorteile wie die mieter, er spart definitiv energiekosten. da es verschiedene varianten gibt die man da realisieren kann (z.b. kann man ja auch die solaranlage nur zur warmwasserbereitung ohne heizungsanbindung bauen) kommt's eben immer ganz auf die anlage und natürlich auch auf die häuslichen gegebenheiten an, z.b. wie problematisch es ist die benötigten rohre zu verlegen usw.

    für mich persönlich wird der grösste vorteil sein, dass ich sehr viel energiekosten sparen werde bei der warmwassererzeugung für dusche & küche etc.
    UND - und das ist wirklich nicht zu verachten - in bawü ist geplant die eigentümer zur kasse zu bitten wenn sie nicht mindestens 10% ihres energiebedarfs aus regenerativen energien beziehen. dass das umgesetzt wird in den nächsten jahren ist sicher, nur noch nicht wie man das umsetzen wird (evtl. über die grundsteuer, evtl. über gebühren).
     
  14. #13 F-14 Tomcat, 14.03.2008
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    ich habe von einer thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung geschrieben


    Vermieterheini1

    da ich heute meinen Installateur zu besuch hatte habe ich ihn gleich auf die kosten angesprochen ca 7000-8000€ (20 m²)bei einer die das Warmwasser unterstützt und 13000-15000€ (40 m²)bei einer die Warmwasser und Heizung unterstützt
    Förderungen 60 € pro m² bei Warmwasser
    110€ pro m² bei Warmwasser und Heizung

    Umlage auf den Mieter bei 8000€ sind 73,33€ monatlich bei einem Haushalt bei 15000€ sind 137,5 € abzüglich förderung 97,16€

    Bei meinem Kreditrechner kommt raus das es sich in 10 Jahren rechnet
    15000 – Förderung zu 3% Sollzinsen sind 97,16€ auf 10 Jahre

    wie das bei dem Mieter aussieht ist eine andere Sache
     
  15. #14 lostcontrol, 14.03.2008
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    stimmt, aber zu dem zeitpunkt im threat war noch nicht klar WELCHE art der solaranlage hier geplant wird, da wollte ich das gleich für beide versionen beantworten.

    naja - ganz so einfach kannst du dir die rechnung nicht machen.
    wieviel so 'ne anlage kostet hängt ja nicht nur von den benötigten modulen (wobei es hier schon verschiedene technologien gibt die auch sehr unterschiedliche preise haben), speichern und sonstigen technischen anlagen ab, sondern leider eben auch von diversen rohren.
    das mag jetzt "harmlos" klingen, ist es aber im einzelfall unter umständen eben nicht.
    es gibt zig verschiedene möglichkeiten für thermische solaranlagen.
    die einfachste wäre z.b. eine, die nur das badezimmer im OG versorgt und die inkl. speicher im dachstock untergebracht wird. dann hat man nur sehr wenig rohre zu verlegen und das geht unproblematisch durch die decke.
    richtig kompliziert und aufwendig wird es aber (um das andere extrem zu nennen) wenn eine unterstützung der im keller existierenden heizung geplant ist, und hierfür rohre durch mehrere stockwerke gezogen werden müssen (womöglich noch unter putz durch mehrere wohnräume) und die bestehende heizungsanlage hierfür erstmal aufgerüstet werden muss.

    da muss definitiv der einzelfall betrachtet werden!

    wenn man dafür in mehreren wohnräumen die wände aufstemmen muss, dann sind das kosten, die sich gewaltig summieren können.
    wenn die alte heizung aufgerüstet werden muss, ist es vielleicht sinnvoller gleich eine neue heizung einzubauen die optimal auf unterstützung durch solar ausgelegt ist.

    ein allgemeines beispiel kann es hierfür garnicht geben, schon garnicht ohne angabe der art und grösse der anlage sowie deren ausrichtung und neigung, den hiervon hängt entscheidend ab, wieviel wärme durch diese anlage tatsächlich erzeugt werden kann. besonders wichtig scheint mir hier auch die effizienz der anlage im winter (bei flacherer sonneneinstrahlung) sofern sie die heizung unterstützen soll.
    manch einer hat sich da schon gewaltig verrechnet, weil die angaben, die ihm der installateur gemacht hat, sich aufs jahr beziehen - die heizung die unterstützung aber genau dann braucht, wenn man am wenigsten wärme erzeugt mit der solaranlage.

    bei photovoltaik lässt sich da bedeutend leichter rechnen...

    *****

    edit:

    es wäre interessant zu wissen was denn in den genannten preisen alles inklusive ist.
    da steckt ja mehr drin als nur die module (die alleine wären ja billiger, ausserdem wäre der preis pro qm ja dann derselbe).
    ist da der speicher schon drin?
    und die aufrüstung der heizung? (einfach so an die alte heizung dranhängen geht nur im allerseltensten fall.)

    da würde mich jetzt schon interessieren wie diese preise sich zusammensetzen und was für module da verwendet werden sollen...

    btw.: die anlage selbst (also die module) unterscheiden sich nicht, egal ob heizungsunterstützung oder nur warmwasserbereitung...
     
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