Solaranlage (Strom, Wasser u. Heizung)

Dieses Thema im Forum "Bautechnik" wurde erstellt von immobald09, 27.01.2010.

  1. #1 immobald09, 27.01.2010
    immobald09

    immobald09 Neuer Benutzer

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    Hallo Leute,

    ich bin mir nicht sicher ob ich den richtigen Unterforum erwischt habe,
    aber ich poste mal einfach hier, falls es ganz die falsche Stelle ist,
    könnte doch bitte ein netter Admin verschieben. :Blumen

    In diesem Jahr wollen wir ein 3-stökiges Gebäude für 6 Familien bauen.
    In dem werden auch wir selber wohnen.

    Früher hat mich das alles mit Solarenergie nicht so ganz interessiert, da wir
    sowieso kein Eingentumshaus hatten, das wird sich hoffentlich dieses Jahr ändern.

    Strom
    - Durch etwas Recherche habe ich mitbekommen, dass es mit der Solarenergie nicht
    so einfach abläuft. Mir wurde von meinen zukünftigen Nachbarn erzählt, dass ich die
    erworbene Energie (Solar) an die Stadt/oder des gleichen einspeisen(verkaufen)
    müsse um diese dann erneut einzukaufen. Stimmt das und muss ich einen
    Ernergieausweis haben ?

    Hat vielleicht jemand einen Link, wo das ganze überschaubar dargestellt und erklärt wird?


    Warmwasser, Heizung
    - Durch zufall habe ich auch mitbekommen, dass man durch Solarenergie auch
    Warmwasser und Heizung betreiben kann. Ist die Anlage die gleich oder ist da eine
    spezielle Solaranlage nötig ? Muss ich, wie auch bei Storm, auf bestimmte Gesetze
    achtgeben.


    Wie schon erwähnt habe ich mich noch nicht ganz informiert :shame. Bevor es aber losgeht, wollte
    ich mir hier im Forum einige Tipps und Erfahrungen holen und lesen.

    Nimmt mir das bitte nicht übel. :o


    Mit freundlichen Grüßen
    immobald09
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 27.01.2010
    lostcontrol

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    das stimmt so.
    der strom, den deine photovoltaik-anlage erzeugt, wird ins stromnetz eingespeist und du erhälst die sogenannte "einspeisevergütung" (die leider im lauf der jahre deutlich gesunken ist). der strom, den du einspeist ist deutlich teurer als der, den du einkaufst, und genau darin liegt die förderung, die du vom staat erhälst.
    für eine PV-anlage musst du ein gewerbe anmelden.
    selbst verwenden kannst du diesen strom im normalfall nicht, da du ja keine speichermöglichkeit dafür hast. leider ist die forschung immernoch nicht so weit vernünftige speichermöglichkeiten für strom entwickelt zu haben, das geht nur bis zu einem gewissen grad (beispiel: sogenannte "inselanlagen", wie man sie z.b. für gartenhäuschen, bauwägen und ähnliches installieren kann, bei denen der erzeugte strom dann in einer batterie - ob nun einfache autobatterie oder spezielle "solarbatterie" - gespeichert wird).

    einen energiepass brauchst du dafür nicht - der bezieht sich ja aufs gebäude und nicht auf die photovoltaik-anlage, die komplett getrennt davon behandelt werden muss.

    google mal nach "einspeisevergütung" - da findest du die wichtigsten infos.
    wenn du dich tiefer einlesen willst bietet sich
    http://www.solarserver.de
    als informationsplattform an - dort findest du alle info die du brauchst.

    eine thermische solaranlage erzeugt warmwasser, das du direkt im haus auch nutzen kannst, du bist also im vergleich zur photovoltaik deutlich autonomer.
    technisch ist das was völlig anderes als photovoltaik.
    ob man dieses warmwasser dann nur zum duschen/baden etc. benutzt oder damit auch die heizungsanlage unterstützt ist so 'ne grundsatzfrage, über die man endlos diskutieren kann.

    ich vertrete die meinung, dass sich die heizungsunterstützung nicht lohnt, weil eine thermische solaranlage über 90% ihres warmwassers nun mal AUSSERHALB der heizperiode erzeugt. das bedeutet im klartext, dass man gegenrechnen muss, ob sich das lohnt, denn natürlich brauchst du auch eine heizung mit der das überhaupt machbar ist, und das sind natürlich kosten, die je nachdem auch ganz schön hoch ausfallen können. und wenn die solaranlage dann nur wenige liter warmwasser im winter erzeugt, die du locker auch mit der täglichen dusche verbrauchst, dann musst du dich ja einfach fragen ob der aufwand der heizungsunterstützung wirklich lohnt oder nicht.

    du solltest auch bedenken, dass bei heizungsunterstützung die solaranlage natürlich mit der heizung verbunden werden muss, was nicht immer ganz einfach ist, denn naturgemäss befindet sich die solaranlage üblicherweise auf dem dach und die heizung meist im keller eines hauses. was das für die nötige rohrverlegung bedeutet kannst du dir leicht ausrechnen. im schlimmsten (und teuersten) fall musst du dafür wände über mehrere stockwerke hinweg aufreissen und danach entsprechend neu renovieren, im einfachsten (und billigsten) fall kannst du die rohre durch einen stillgelegten kamin ziehen. bei neubau sicher kein thema, bei altbau ein echtes problem.
    ich für meinen teil habe auf die heizungsanbindung verzichtet sondern betreibe warmwassererzeugung (winters gas, sommers solar) und heizung komplett getrennt.

    je nachdem wie euer haus später aussehen soll gibt's also jede menge möglichkeiten.

    wenn ihr für die photovoltaik-anlage einen kredit aufnehmen müsstet, würde ich es an eurer stelle sein lassen, denn leider rechnet sich das nicht mehr wie früher, mit der höheren einspeisevergütung so dass du nach 10 jahren gewinn machst.
    wenn du das geld bar auf der kralle hast rechnet es sich zwar noch, aber es ist lange nicht mehr so lukrativ wie früher.

    wenn ihr in eurem späteren haus im obersten stock wohnen werdet, würde ich mir eventuell überlegen eine thermische anlage zu nehmen, die lediglich warmwasser erzeugt und deren speicher auf eurer ebene bzw. auf dem dachboden eingebaut wird und auch nur euch versorgt. so habt ihr (zumindest im sommer) immer kostenloses warmwasser.
    du kannst das solar erzeugte warmwasser ohnehin nicht mit den mietern abrechnen ("die sonne schickt uns keine rechnung") sondern lediglich die wartungskosten, die versicherungskosten und natürlich das kaltwasser.
    natürlich ist warmwasser umsonst (zumindest im sommer) ein gutes vermiet-argument das dann auch für höhere kaltmieten sorgen kann, aber um eine entsprechende zentrale warmwasserversorgung für die mieter kommst du ja trotzdem nicht herum.

    um 3 haushalte mit solar erzeugtem warmwasser zu versorgen braucht's schon 'ne ganz schön grosse solaranlage, da müsstest du erstmal schauen ob euer künftiges dach das überhaupt ermöglicht.
     
  4. #3 Annika1975, 27.01.2010
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    PV-Strom kann - und sollte man selbst verbrauchen. Das ist ab einem bestimmten Strompreis, ca. 20 cent, günstiger... selbst wenn du heute 18,xx cent zahlst sollte man das bauseitig machen, die nächste Preiserhöhung wird kommen.

    Wenn Du neu baust, solltest Du statt Heizung ein kleines Blockheizkraftwerk installieren. Das erzeugt Wärme und Strom (viel Strom) bei einem Wirkungsgrad von fast 100%. Diese Investition amortisiert sich durch den eingesparten Strom meist nach nur 3-5 Jahren. Damit erfüllt man dank Ausnahmeregelung auch den Erneuerbaren Energienanteil.

    Anbieter in deiner Größenordnung wären KW-energietechnik.de oder (vermutlich eine nummer zu klein) senertec.de
     
  5. #4 lostcontrol, 27.01.2010
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    1.) wie willst du den strom speichern? du hast ja mittags sehr hohe erträge und nachts (wenn du den strom brauchst) garkeine, ergo musst du speichern.
    2.) warum sollte man strom verbrauchen, der, wenn man ihn verkauft, deutlich mehr geld bringt als man für strom aus dem netz bezahlen muss? das ist ein echtes verlustgeschäft! theoretisch kannst du ja sogar geld damit verdienen, wenn du einen starken strahler auf ein pv-modul richtest und den so erzeugten strom verkaufst.

    was ist das für 'ne ausnahmeregelung? daran bin ich brennend interessiert!

    da wir eigentümer einer grossen, ungenutzten räumlichkeit mitten in der stadt sind haben wir auch schon überlegt dort ein blockheizkraftwerk einzurichten, mit dem man nicht nur das dazugehörige haus hervorragend versorgen könnte sondern gleich noch ein paar umliegende häuser mehr, erste pläne wurden sogar schon mit dem amt besprochen, uns wurde gesagt dass man da evtl. mit förderung rechnen könne, weil die stadt daran ein interesse hat (die umliegenden häuser gehören teilweise der stadt), aber dass dies nicht für den "erneuerbare energienanteil" angerechnet wird (da ja keine erneuerbaren energien zum einsatz kommen).
    wäre super wenn du mir das erläutern könntest, wie die ausnahmeregelung da funktioniert!

    die technische seite ist kein problem, die finanzierung auch nicht...
     
  6. #5 Annika1975, 27.01.2010
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    Strom wird nicht gespeichert, der erzeugte Strom wird selbst verbraucht und nur der nicht selbst verbrauchte Strom wird eingespeist. Warum? Wie gesagt, man erhält auch für selbst verbrauchten Strom Förderung (x), für den eingespeisten Strom gibt es Förderung (y). Ist die Differenz kleiner als der Strompreis für Bezug, lohnt der Eigenverbrauch. Die Werte sind irrelevant, weil die sich demnächst eh mehrmals ändern. Diese Betrachtung muss man für den Preis machen, den man als Förderung erhalten wird. Und derzeit lohnt es den Strom vorrangig selbst zu verbrauchen.

    Bildliche Darstellung: http://www.sunpowerenergy.de/images/Eigenverbrauch.PNG

    Dort wo die PV Anlage im Bild sitzt, kann man sich auch ein BHKW denken.

    § 7 I b EEWärmeG
    Zu deutsch: Der Wärmebedarf muss zu mindestens 50% aus einer Kraft-Wärm-Kopplungsanlage (ein BHKW) bezogen werden.

    Ein BHKW ist nicht viel größer als der alte Brenner. Du musst nur den Strom direkt an die Mieter verkaufen - schon machst Du Gewinn. Allerdings braucht man auch immer eine Zuheizung, denn das BHKW soll das ganz Jahr über etwas zu tun haben, dafür bietet sich in der Regel der alte Kessel an.
     
  7. #6 lostcontrol, 27.01.2010
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    nun steht aber ja der selbsterzeugte strom nicht 24 stunden am tag zur verfügung und schwankt auch im jahreslauf mächtig. man kann also nur einen bruchteil davon selbst nutzen.

    wo kann man das nachlesen? gilt das deutschlandweit?
    lohnt sich der einbau der entsprechenden regeltechnik (zuzüglich der diversen zähler) finanziell gesehen?

    hast du da auch schon die investitionskosten + evtl. kreditkosten mit reingerechnet?
    wenn ich das mal so grob überschlage rechnet sich das nämlich nicht.

    ah super, vielen dank - werd ich demnächst mal dem amt vorlegen.
    gilt das auch, wenn man so 'ne anlage gewerblich betreiben will?
    immerhin will ich ja so einiges an strom und wärme verkaufen...

    die grösse des BHKWs spielt keine rolle - es gibt massig platz.
    die überlegung ist ja grade eben kein mini-BHKW zu bauen sondern schon was grösseres...
    der alte brenner ist (leider?) nicht sonderlich alt sondern eigentlich ziemlich neu.
    wenn, dann würden wir sowohl wärme als auch strom verkaufen wollen, nicht zwangsläufig an unsere mieter.
     
  8. #7 Kitzblitz, 27.01.2010
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    Vorsicht mit den BHKW's im Wohngebäudebereich !

    Mit Gas betrieben handelt es sich um erprobte Technik. Gas ist aber nicht gerade billig. Der so erzeugte Strom wird nicht nach dem EEG vergütet !

    Mit Pflanzenöl betrieben kann es sein, dass die von den Vertreibern vorgegaukelte Wirtschaftlichkeitsberechnung hinhaut - muss es aber nicht.

    Der Pflanzenölpreis ist stark schwankend - vor allem steigend - gerechnet wird i.d.R. mit einem konstanten Wert. Das ist schon einmal der erste Gedankenfehler. Mancher Anbieter verkauft das BHKW mit einem 3 Jahre garantierten Pflanzenölpreis - doch was kommt danach ?

    Pflanzenöl-BHKW's im Wohngebäudebereich sind i.d.R. wärmebedarfsgesteurt - d.h. im Sommer gibt es für die Warmwasserbereitung sehr viele Kaltstarts, die zu starkem Pflanzenöleintrag ins Motoröl führen. Der Siedepunkt von Pflanzenöl ist deutlich höher als die Motoröltemperatur werden kann. Folge ist, dass das Pflanzenöl nicht verdampfen kann, wie es z.B. Diesel- und Ottomotoren im Auto passiert (Kurzstreckenfahrzeuge haben auch hier Probleme, da die Betriebstemperatur nicht erreicht wird). Die BHKW-Hersteller schreiben i.d.R. feste Ölwechselintervalle vor (gängig sind alle 300 Betriebsstunden). Im Sommerbetrieb kann das bereits zu lang sein, da das Pflanzenöl die Schmiereigenschaften des Motoröls erheblich reduziert. Die Folge sind Lagerschäden und Kolbenfresser. Also kapitale Motorschäden, die die ganze Wirtschaftlichkeitsberechnung ad absurdum führen.

    Herstellerabhängig wird nach 30 bis 40.000 Betriebsstunden eine Generalüberholung des Motors vorgesehen - das kostet fast soviel wie ein neuer Motor. Die Generalüberlung kann bei ca. 4.000 Betriebsstunden im Jahr schnell erreicht werden. Prüfen, ob dieser Posten in der Wirtschaftlichkeitsberechnung auftaucht.
     
  9. #8 lostcontrol, 27.01.2010
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    willst du damit sagen dass das nur sinn ergibt, wenn man's auf der grünen wiese baut?

    aber einspeisen kann man ihn doch zum normalen preis, oder?
    aber ich dachte mir schon, dass es da einschränkungen gibt.
    das wärmeschutzgesetz zielt ja immer auf erneuerbare energien ab, und dazu gehört leider weder gas noch öl...

    gelten die von dir geschilderten probleme auch für den betrieb mit gas oder öl?

    sowas gibt's bisher noch garnicht. zumal ich bisher auch an 'ner völlig anderen variante der finanzierung gebrütet hab als aktuell, da hat mich das wenig tangiert.
     
  10. #9 Annika1975, 27.01.2010
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    Der meiste Strom wird tagsüber gebraucht, wie hoch der Eigenverbrauch im Einzelfall ist, muss man durch eine Lastgangmessung überprüfen.

    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) enthält in § 33 Abs. 2 die gesuchte Regelung.

    Es wird keine Regeltechnik benötigt, nur ein zusätzlicher Stromzähler.

    Was für Kreditkosten? Brauchst Du für die Investition in einen ca. 80 Euro teuren Stromzähler einen Kredit? Der Gewinn ergibt sich daraus, dass es günstiger ist den Strom selbst zu verbrauchen und die Selbstverbrauchförderung zu erhalten, als einzuspeisen und den Strom dann wieder ein zu kaufen. Ganz einfache Aufstellung

    Wenn Du gewerblich Energie verkaufen willst unterliegst Du noch anderen Regelungen, wie z.B. der EEG-Umlage beim Strom. Verbrauchst Du in der eigenen Anlage ist dies nicht erforderlich.

    Der alte Brenner bleibt im System. (hellgrün BHKW, okker alter kessel)

    [​IMG]


    Falsch, BHKWs machen insbesondere in Wohngebäuden Sinn.

    Bei Erdgas gibt es natürlich keine EEG Vergütung (hat nichts mit § 7 I b EEWärmeG zu tun), dafür pro erzeugter kWh 5,15 cent Förderung und 20+x cent Einsparung weil man nicht zukaufen muss - bzw. bei Überschusseinspeisung EEX Baseload + VNNE.

    Pflanzenöl-BHKW würde ich nicht bauen, wartungsintensiv und was mit Pflanzenöl und Steuern in der Zukunft kommt... wer weiß.

    Damit das BHKW im Sommer nicht taktet, baut man einen Pufferspeicher ein. Taktet das BHKW liegt ein Planungsfehler vor.

    Bei Gas-BHKWs ist die Wartung (je nach Hersteller) ca. alle 3500 bis 4000 Stunden. Die Motorüberholung ist nicht so aufwendig und teuer wie es klingt. Zumal man in der Bucht auch oft gute Motoren billig kaufen kann... bei KW Energie sind nur Standard Industriemotoren verbaut.
     
  11. #10 lostcontrol, 27.01.2010
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    also bei mir im privathaus wird deutlich mehr strom abends bzw. nachts verbraucht.
    das liegt schon daran, dass wir tagsüber arbeiten gehen und es nicht so viele geräte sind, die da durchlaufen.

    für jede pv-anlage brauchst du regeltechnik, das geht nicht anders.

    na die für die pv-anlage.

    du hast aber erstmal investitionskosten, und nicht zu knapp.
    wenn du von "gewinn" redest must du die erstmal abziehen.
    es war ja schon bisher, also mit der hohen einspeisevergütung so, dass sich pv nicht von heut auf morgen gerechnet hat. erstmal kostet dich die stromerzeugung vor allem 'ne ganze menge geld.

    dann rentiert sich die ganze geschichte aber nicht - das ganze spielchen wird erst durch die verkaufsmöglichkeit überhaupt interessant.
    und auch im fraglichen haus ist es so, dass strom hauptsächlich abends/nachts/morgens verbraucht wird - da sind die mieter auch berufstätig.

    geht das überhaupt, die mieter zwingen den strom bei dir zu kaufen?
    und selbst wenn - bedeutet das nicht auch, dass man komplett neu verkabeln müsste?

    pufferspeicher = warmwasserspeicher?

    und wie ist's bei öl?
     
  12. #11 Annika1975, 27.01.2010
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    Bitte beachten: Ich thematisiere nicht die Investition der PV-Anlage, sondern Eigenverbrauch kontra Einspeisung.

    Und was den Stromverkauf angeht, ist es wie gesagt in der eigenen Anlage unproblematisch. Selbst bei Verkauf an Nachbarhäuser kann man z.B. die EEG-Stromumlage durch eine GBR-Lösung umgehen - und selbst wenn man es nicht macht, bleibt es sehr rentabel. Ich habe das Gefühl, Du wirfst da sehr viele Sachen in einen Topf, die man getrennt betrachten muss, vermischt das mit Halbwissen und resignierst dann. Bei Eurer Anlage solltet Ihr einen spezialisierten Berater konsultieren. z.B. energy-consulting-meyer.de
     
  13. #12 lostcontrol, 27.01.2010
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    ist ja gut und schön, aber damit du eigenverbrauchen bzw. einspeisen kannst, brauchst du ja erstmal die pv-anlage. und das ist schon 'ne grössere investition.
    "gewinn" ist nun mal das, was übrig bleibt wenn man investitionen etc. abgezogen hat.

    neneeeee - ich resigniere da keineswegs!
    im gegenteil, die idee ist ja noch in der entwicklungsphase, stösst aber schon mal auf grosse gegenliebe bei der stadt.
    und keine sorge, ich hab da schon entsprechende profis an der hand. nur hatte ich bisher mit anderen voraussetzungen überlegt, die sich überraschend geändert haben (grob gesprochen: ich brauch keine investoren mehr).
     
  14. #13 Kitzblitz, 27.01.2010
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    Wenn du auf Zitate antwortest, dann bitte richtig. Ich habe nicht geschrieben, dass BHKW's in Wohngebäuden keinen Sinn machen.

    Gas-BHKW's habe ich nur am Rande erwähnt - die funktionieren tatsächlich.

    Leider stürzen sich viele Mitmenschen in das Abenteuer Pflanzenöl-BHKW - weil Sie die Halbwahrheiten der BHKW-Verkäufer glauben und meinen, dass sie tatsächlich durch die EEG-geförderte Stromeinspeisung quasi kostenlos heizen können. Davor wollte ich nur eindringlich warnen.
     
  15. #14 lostcontrol, 27.01.2010
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    nur um die frage wiederholt zu haben:
    was ist mit öl?
    für meine überlegungen spielt das eine entscheidende rolle, weil der versuch eine gasleitung in das fragliche haus zu legen schon einmal derartig blockiert wurde, dass ich eine gewisse scheu habe das nochmal aufzurollen. machbar wärs natürlich.

    nachdem ich vorhin kurz (wie der zufall so spielt) "meinen" profi diesbezüglich am telefon hatte und genau das thema angesprochen hab: er bestätigt das zu 100% -
    pflanzenöl wär ein unkalkulierbares risiko, einerseits rein technisch, andererseits finanziell.
    ich bin keine grosse freundin von risiken und abenteuern wenn's um sowas geht, das muss schon alles schön sauber und vor allem realistisch kalkulierbar sein.
    ich möcht ja ruhig schlafen können, gelle?
     
  16. #15 Annika1975, 27.01.2010
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    Gute Diesel (Heizöl) BHKWs gibt es. Vom Dachs hört man jedoch oft nicht so gutes was die Öl Anlagen angeht. Aber der ist bei Dir eh viel zu klein. KW Energie Technik bietet da gute "Dieselmotoren" an.

    Wobei ich ganz klar auf Gas setzen würde, da ich vermute, dass der Ölpreis weiter stark steigen wird, der Gaspreis jedoch nicht. Und ich weiterhin der Meinung bin, dass die Gas BHKWs am wenigsten Wartungen und Störungen haben.
     
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