Solarernergie? Erdwärme?

Dieses Thema im Forum "Bautechnik" wurde erstellt von Insolvenzprofi, 19.08.2006.

  1. #1 Insolvenzprofi, 19.08.2006
    Insolvenzprofi

    Insolvenzprofi Erfahrener Benutzer

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    In heutigen Zeiten ist es gut unabhängig zu sein... vorallem vor energieversorgern, ich frage mich, warum nicht mehr leute in Solarernergie und Erdwärme investieren... selbstvcerständlich istz doe Anschaffung teuer, aber noch wird es subventioniert.... ich dachte immer, dass die Leute bei steigendem Strompreisen auf so welche Sachen ausweichen... tun sie aber nicht, das ist ärgerlich...

    soviel milliarden gewinne und trotzdem steigende preise, das ist eine frechheit!!!! wie man nun in bayern sieht, und die regierung schaut bloß zu.... was soll das???
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Ob wir jetzt von normaler Solarenergie oder Photovoiltak reden: Beide Möglichkeiten haben eine (noch) zu geringe Ausbeute. Waren die Kosten früher nach 25-26 Jahren eingespart, so sind es heute zwar noch 11 Jahre, was jedoch nicht unbedingt diese Technik empfehlenswert macht.

    Ich kenne einige Häuser mit photovoiltak-Anlagen. Das Problem bleibt jedoch. Bei Schatten ist ende. Dann wird vom Netz gezapft. Scheint die Sonne, wird ins Netz eingespeist. Für diese Anlagen ist jedoch ordentlich Platz notwendig. Deswegen wird diese Technik auch vorwiegend nur auf öffentlichen Gebäuden installiert.

    Die einzigste lohnenswerte Nk Einsparung gibt's im Moment noch bei Fernwärme. Ist einfach eine saubere Sache.

    Den Versorgern werden bereits auflagen auferlegt und Grenzen gezeigt, oder warst du die letzten Monate nicht uptodate :)

    Ich würde jedoch sagen, dass dieses Prob nicht nur Energieversorger haben, sondern alle größere Firmen. Aber wir müssen hier ja nicht politisch werden und klären, ob es sinn macht, dem arbeiter 4% zu gönnen und dem Vorstand 24%.
    auch ob 30% für Ärzte iO ist, während Krankenschwestern mit 1,5% abgespeist werden.

    Das werden wir nicht ändern können. (Aber wir können es versuchen :ätsch)
     
  4. #3 lostcontrol, 20.08.2006
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    photovoltaik

    da ich geschäftlich lange zeit in der solartechnik-branche tätig war nur mal eine kleine erläuterung am rande:

    PV = photovoltaik kann man nur sehr begrenzt unabhängig nutzen, denn: es mangelt an einem vernünftigen speichermedium.
    es gibt zwar sogenannte "inselanlagen", die z.b. für bauwägen, gartenhäuschen etc. prima funktionieren, aber für wohnhäuser im eigentlichen sinne ist das noch lange nicht möglich. inselanlagen speichern den strom in entsprechenden "solarbatterien" (eine ganz normale autobatterie tuts auch, ist aber nicht ganz so effektiv wie eine dafür konstruierte spezielle solarbatterie).
    den effekt des so gespeicherten stroms kennen wir alle in form von akkus etc. - die verluste sind ziemlich gross...
    grob gerechnet brüchte man für die derzeit möglichen speichermedien für ein klassisches einfamilienhaus mit entsprechender PV-anlage einen speicher-medien-raum, der um ein gutes stück grösser wäre als die derzeitigen öltanks (nur um das mal ein bisserl zu illustrieren) und die verluste wären enorm.

    eine PV-anlage muss man als kraftwerk in privatbesitz betrachten (übrigens braucht man dafür auch einen gewerbeschein!), das jährlich den betrag X abwirft, für den man sich dann alles mögliche kaufen kann, z.b. ein diamantencollier fürs frauchen, aber eben auch öl für das hauseigene ökomonster ölheizung im keller.

    sprich: mit PV kann man nicht die stromkosten aushebeln, aber immerhin ein bisserl etwas damit verdienen, denn NOCH kriegt man für den eingespeisten strom mehr geld, als man für den abgenommenen zahlen muss.

    derzeit könnte man theoretisch sogar gewinn machen, wenn man im keller oder sonstwo ein paar gute strahler auf ein PV-modul richten würde um den so erzeugten strom dann einzuspeisen - absurd aber wahr.

    ökologisch gesehen macht das ganze aber durchaus sinn, sofern man gewillst ist an ein kollektives system zu glauben. gleichmässige einspeisung könnte auch tatsächlich helfen, das eine oder andere atomkraftwerk abzuschalten...
     
  5. #4 lostcontrol, 20.08.2006
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    solarthermie

    bei der SOLARTHERMIE sieht das anders aus - da kann man wirklich was einsparen.
    per solarthermie wird wasser erwärmt, das man dann entweder einfach verduschen kann oder eben auch zur heizungsunterstützung verwenden kann.

    da gibt es verschiedene varianten, sowohl diejenige, die sich "lediglich" auf die brauchwassererwärmung bezieht (dusch- und badewasser), unabhängig vom heizungssystem also (was dann bedeuten kann, dass man die heizung im sommer komplett abschalten kann, sofern diese ansonsten für die warmwasserbereitung zuständig ist), als auch diejenige, die ganzjährig an die heizung angebunden ist.

    eine von der heizungsanlage unabhängige solarthermie-anlage ist mittlerweile relativ günstig zu haben, meist sind dies moderne röhrenanlagen, an einen entsprechenden heisswassertank gekoppelt. zum duschen muss im sommer dann kaltwasser zugegeben werden (direkt aus dem tank wär das wasser zu heiss) und im winter evtl. (aber keinesfalls immer - das prinzip funktioniert ja auch im winter) heisswasser z.b. per durchlauferhitzer.

    richtig gemacht kann man mit so einer anlage selbst an nach westen gelegenen dächern einen 4-personen-haushalt mit aufs jahr gerechnet 80 bis 90% des warmwassers versorgen. das rechnet sich schnell, zumal die preise da gerade nach unten gehen...
     
  6. #5 DiplomHM, 20.08.2006
    DiplomHM

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    RE: solarthermie

    Aber so wie der Sommer in Deutschland derzeit ist, wohl ehr nicht. In den südlichen Ländern wird das schon lange gemacht - und da macht es meiner Meinung nach auch Sinn!
    In Deutschland ... :? ... ehr nicht!
     
  7. #6 lostcontrol, 20.08.2006
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    sorry capo, aber ich muss dich da korrigieren:

    bei schatten ist nicht grundsätzlich ende - es gibt sowas wie eine "diffuse" einstrahlung, d.h. es wird auch bei verschatten durch z.b. bäume weiterhin strom erzeugt, nur halt nicht soviel.
    aber ich nehme an du meintest die stromversorgung des hauses - nur: die gibt es ohnehin nicht, denn der strom wird komplett eingespeist (ist auch lukrativer, denn fürs einspeisen gibt es mehr geld, als man für die abnahme zahlen muss).

    der platzbedarf hängt von den verwendeten modulen ab.
    zum einen gibt es da hauptsächlich 2 verschiedene techniken, von denen sich nur eine wirklich für privathäuser eignet, zum anderen ist es auch hier so, dass ältere module deutlich weniger leistung haben als moderne (das geht mittlerweile bis zum 10fachen bei gleicher fläche), deshalb braucht man deutlich mehr platz dafür. heute ist es problemlos möglich mit leistungsstarken modulen den stromverbrauch eines durchschnittlichen einfamilienhauses auf entsprechender dachfläche zu erzeugen.

    dass photovoltaik so oft auf öffentlichen gebäuden installiert wird, hat meist mit der einstellung des jeweiligen bürgermeisters zu tun...

    viele der grossen "öffentlichen" anlagen (ich denke da jetzt auch an anlagen z.b. auf getränkemärkten etc.) sind wirtschaftsobjekte mit verschiedenen teilhabern, die die dachfläche tatsächlich gemietet haben. so etwas ergibt übrigens absolut sinn!
    bedenkt man, dass auch auf dem eigenheim eine PV-anlage eigentlich "nur" ein kleines privates kraftwerk ist, das (zumindest derzeit) garnicht autonom genutzt werden kann sondern zwangsläufig ans netz der energieversorger angeschlossen sein MUSS, dann macht es für privatmenschen unter umständen mehr sinn, sich einen anteil an so einer anlage zu kaufen, als aufs eigene dach eine zu bauen.
     
  8. #7 lostcontrol, 20.08.2006
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    RE: solarthermie

    ich nehme an du meinst jetzt die solarthermie...

    das ist ein leider weitverbreiteter irrtum - das geht auch in deutschland prima (siehe meine erläuterung dazu).
    mit der südländischen methode (tank direkt aufs dach und fertig) würde das natürlich nicht klappen, sehr wohl aber mit den modernen röhren- oder auch kastensystemen...

    ich hätte sowas schon längst auf meinem (west)dach, wenn mein badezimmer schon umgebaut wäre - im moment macht es wenig sinn, es sei denn ich würde einen provisorischen badezimmerumbau riskieren ohne genau zu wissen, wie der eigentliche umbau dann später tatsächlich aussieht.

    aber ich kenn das beispiel von meinem ex-scheff, der damit sich und 3 pubertierende mädels versorgt (und frauen brauchen ja bekanntlich deutlich mehr warmwasser).
     
  9. #8 CS Immobilien, 22.08.2006
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    Das die Photovoltaikanlagen nicht privat genutzt werden, ist nicht wahr. In Ostdeutschland und Norddeutschland boomt der Betrieb von Photovoltaikanlagen.

    Die privaten Leute lassen sich ne Anlage auf's Dach bauen und produzieren Strom und verkaufen den an den Energieanbieter und haben unterm Strich am Jahresende ne plus von ... €. Die Technik ist ja mitlerweile ausgereift und wir (SCN Energy GmbH) haben viele Aufträge.

    Ich würde nicht sagen, das sich die Photovoltaikanlagen für Privatpersonen nicht lohnt.
     
Thema: Solarernergie? Erdwärme?
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