Solarzellen aufs Dach

Dieses Thema im Forum "Modernisierung und Sanierung" wurde erstellt von Ratlos78, 01.09.2009.

  1. #1 Ratlos78, 01.09.2009
    Ratlos78

    Ratlos78 Neuer Benutzer

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    Hallo,
    in der Zeitung stand ein sehr interessanter Artikel. Dort stand, dass Elektrokonzerne Dächer "anmieten" wo sie Solarzellen drauf installieren. Was haltet ihr davon?
    Wisst ihr wie ich sowas ergoogle?

    Gruß
    Ratlos78
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 01.09.2009
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    wenn man sich da nicht so endlos langfristig (minimum 20 jahre) verpflichten müsste und das ganze ohne entsprechenden grundbucheintrag ginge, würd ich das sofort auch machen.

    am sinnvollsten ist es für die elektrokonzerne aber, sich die dächer von z.b. getränkemärkten oder discountern auf der grünen wiese zu mieten, und da läuft auch tatsächlich so einiges. mit privathäusern ist das deutlich schwieriger und lohnt meist auch nicht.

    was genau willst du denn wissen?
    ich hatte dich ja schon mal gefragt, aber keine antwort erhalten.
    wie google funktioniert weisst du ja sicher.
    wenn du sonst noch fragen hast, dann stell sie doch einfach konkret - auf "was haltet ihr davon" hast du ja zumindest meine antwort jetzt schon mehrfach bekommen...
     
  4. #3 F-14 Tomcat, 01.09.2009
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    Hallo

    Nix

    ja

    über diese seite

    http://de.search.yahoo.com/search?p=google&fr=yfp-t-501&ei=UTF-8&rd=r1

    oder hier

    http://www.gidf.de/
     
  5. #4 juergen388, 20.02.2010
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    hallo,selber eine photovoltaikanlage darauf bauen ,noch lohnt es sich,Kreditzinsen niedrig ,100% fremdfianzierung moglich(kfw-darlehn).
     
  6. #5 frenchberlin, 03.05.2010
    frenchberlin

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    Hallo,

    ich hatte angefangen, mich mit der thematik zu befassen..
    Dann war ich mal in Hamburg und habe mir dort die Solaranlage der Elektrikwerke angeschaut. Sie war schon 8 Jahre alt und hatte in ihrer ganzen Betriebszeit wirklich nicht einmal genug Strom produziert für eine Woche Warmwasser für eine Kleinfamilie :stupid

    Seitdem bin ich davon abgekommen, eine installlieren zu wollen.
    Freunde, die in Süddeutschland eine auf's Dach eines Einfamilienhauses gepackt haben, wundern sich auch über den geringen Ertrag.

    Also, mach's wirklich von der Lage abhängig, nicht nur von Fördergeldern..

    Und dann überleg' mal, wie umweltfreundlich die Herstellung der Zellen ist..
     
  7. #6 Kitzblitz, 04.05.2010
    Kitzblitz

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    ... der Unterschied zwischen einer Photovoltaikanlage und einer Solaranlage ist dir schon bewusst ?

    Zwischenzeitig gibt es sogar schon Module, die beides können. Strom erzeugen und Wasser aufwärmen (das Wasser wird zur Kühlung der Module genutzt, was die Stromerzeugungseffizienz sogar leicht erhöht).
     
  8. #7 frenchberlin, 04.05.2010
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    Jupp, das ist mir schon bewußt - nur leider macht's außer dem Marketing eben keinen so großen Unterschied.
    Ich habe hier gerade ein Special von Stiftung Warentest in den Händen und sogar dort wird behauptet, es sei wirklich so toll, sich Solarzellen auf's Dach zu legen..

    Ich kenne leider nur leute, die schlechte erfahrungen gemacht und die kosten *noch lange* nicht wieder drin haben werden in 10 Jahren.

    Wo wir gerade beim Thema sind: und Passivhäuser *brr* Aber das ist wohl das Schlimmste, was es gibt :? Und wenn ich ergänzen darf: das ist ja nur meine Meinung. Aber der Gestank (!) in einem Passivhaus ist wohl kaum zu übertreffen. Und ich habe das bereits bei Münchner Freunden und Bekannten bereits mehrmals bewundern dürfen.
    Ich hätte am liebsten erst einmal das Fenster aufgerissen, aber nein, das ging ja nicht..

    Dann doch lieber Photovoltaik, das riecht nicht, bringt nichts wenn man es schön warm haben will unter der Dusche - schon mal in so einem Haus geduscht? - und kostet ein Heidengeld. Nichts für ungut ! Ich mag's halt gern warm, ich lüfte gern, ich dusche heiß. Das ist alles nicht sehr umweltfreundlich, das stimmt.
    Und sorry, wenn ich nun wirklich alles in einen Pott werfe, aber ich hatte alle Alternativen durchgespielt und war wirklich auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Lösung. Leider habe ich die bisher nicht gefunden.
     
  9. #8 lostcontrol, 04.05.2010
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    also ich kenne jede menge beispiele bei denen sich thermische solaranlagen mehr als rentiert haben.
    es kommt halt immer drauf an was man da für 'ne anlage hat, in welcher ausrichtung und neigung usw.

    und natürlich darauf, was man sich davon erwartet.
    ich hab ja schon mehrfach erwähnt dass meiner ansicht und erfahrung nach sich eine heizungsanbindung definitiv NICHT rechnet (weil 90% der warmwassererzeugung einer thermischen solaranlage nun mal ausserhalb der heizperiode anfallen und sich die restlichen 10% gegen den aufwand der heizungsanbindung mit allem drum-und-dran einfach nicht rechnen, jedenfalls nicht innerhalb der lebenszeit einer solchen anlage, schon garnicht dann, wenn man dafür erst noch rohre vom dach bis zum heizungskeller verlegen muss, was leider meistens der fall ist).
    die einfachsten varianten solcher thermischer solaranlagen sind die effektivsten, also z.b. solarmodul auf dem dach, warmwasserspeicher auf dem dachboden, badezimmer direkt darunter.

    und natürlich kommt's auch auf die art der anlage an.
    im grossen ganzen gibt's da zwei varianten, die flachmodule (quasi schwarze kästen) und die vakuumröhren. letztere sind deutlich effektiver als flachmodule, dafür aber empfindlicher z.b. gegen hagel, entsprechend ist die versicherung hier deutlich teurer. auch der wartungsaufwand ist höher und für laien weniger einfach selbst zu bewerkstelligen (was dann unter umständen den besuch des fachmanns erfordert). bei flachmodulen hält sich der wartungsaufwand in grenzen, das meiste kann man selbst machen und auch die versicherung ist deutlich billiger.

    meistens liegt der fehler darin, dass leute sich von handwerkern eine irre teure variante aufschwätzen lassen (siehe heizungsanbindung), die sich garnicht rechnen kann.
    oder dass leute wirklich so unglaublich behämmert sind, dass sie solaranlagen auf nordseiten legen wollen und es tatsächlich handwerker gibt, die das auch machen.
    kein witz. ich hab das in meiner zeit in der solarbranche mehrfach erlebt, dass ich im aussendienst unterwegs war um ein dach auf seine tauglichkeit zu prüfen um die entsprechenden berechnungen vorzunehmen und dann vor/auf einem norddach stand, obwohl mir vorab gesagt wurde das dach sei gegen west bzw. ost gerichtet (wo man immerhin noch 80% rausholen kann).
    ihr würdet euch wundern wieviele leute nicht mal eine windrose verstehen, vom grundrisse und baupläne lesen können ganz zu schweigen...
     
  10. #9 frenchberlin, 04.05.2010
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    Das ist natürlich eine wesentlich qualifiziertere Antwort :)
    Und es kann sein, dass sich die Leute, die ich kenne, auch ungeschickt angestellt haben, obwohl es alles Ingenieure von Beurf gewesen sind (zumind. die Ehemänner)

    Ich kann nur aus dem Stiftung Warentest zitieren und das hilft dann vielleicht auch wieder:
    Das Haus muss wirklich gut wärmegedämmt sein.
    Alle Systeme (Solarkollektoranlage, Holzpellet, Wärmepume) sind einfach teurer in der Anschlaffung als Gas- und Ölbrennwertheizungen - trotz aller Zuschüsse.
    Es ist natürlich richtig, dass unter idealen Installationsbedingungen gerade in Süddeutschland die laufenden Energiekosten sinken oder ganz wegfallen -

    Mein Einwand wäre auch immer wieder: Aber wer will denn so lange in seinem Haus wohnen???

    Ich fände es unwirtschaftlich. Einen Neubau muss man nach spästens 10 Jahren wiederverkaufen. Auch in einer Wohnung muss man mind, alle 7 Jahre wieder neu sanieren. Da hat sich die Heizung noch nicht rentiert. Diese einfach auf den Kaufpreis aufschlagen? ICh vermute, sie senkt einfach nur den Gewinn beim Verkauf. Die Zeiten des "ewigen Eigenheims" auf der grünen Wiese sind doch vorbei.
    Aber grundsätzlich ist ja nichts gegen ENergiesparen und alle diese Methoden einzuwenden, ich würde es nur selbst nicht tun. - Gerade in Norddeutschland nicht.
     
  11. #10 Kitzblitz, 04.05.2010
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    :geil ... hast du gerade was bewusstseinerweiterndes geraucht ? Deinen Erkenntnissen kann ich nicht unwidersprochen folgen - vielleicht ist es für mich aber auch schon zu spät. :help
     
  12. #11 lostcontrol, 05.05.2010
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    das ist schon mal quark. wenn's dir nur um die warmwasserbereitung per thermischer solaranlage geht ist es völlig uninteressant ob das haus wärmegedämmt ist oder nicht.
    und wie gesagt: meiner meinung nach ergibt die heizungsanbindung einer thermischen solaranlage im normalfall wenig bis keinen sinn.
    und wenn eine heizungsanbindung vorgenommen wird: wenn 90% der warmwassererzeugung AUSSERHALB DER HEIZPERIODE stattfinden, dann spielt die wärmedämmung eine entsprechend geringfügige rolle bezüglich der sinnhaftigkeit und einsparungsmöglichkeiten von thermischen solaranlagen.

    bei photovoltaik sieht's erst recht so aus:
    damit erzeugst du strom, der gegen vergütung ins netz eingespeist wird. da ist es erst recht völlig wurschd ob das haus gedämmt ist oder nicht.
    sonst würden die vielen PV-anlagen auf z.b. kuhställen wohl auch wenig sinn ergeben, oder kennst du einen kuhstall mit vollwärmeschutz?

    na ich zum beispiel. und fast jeder, der sich was fürs altenteil gebaut oder gekauft hat.

    sehe ich ganz anders. das ist doch wie bei neuwagen.
    abgesehen davon: es ist ein riesen-unterschied ob man für sich selbst baut (bzw. kauft und saniert) oder zwecks vermietung. ich kenne keinen einzigen vermieter, der seine mietwohnungen auch nur annähernd auf gleichem niveau ausstattet wie seine privatwohnung/sein privathaus. wäre auch dämlich.

    renovieren vielleicht. aber sanieren doch nicht! es sei denn du hast echten schrott gekauft der nach 7 jahren schon zusammenbricht. dann musste dich aber wirklich fragen ob du richtig investiert hast, das kann sich nicht lohnen.

    das sehe ich anders, selbst wenn ich nur die angebote auf immoscout und konsorten anschauen. da spielt das eine grosse rolle ob und wann die heizung zuletzt saniert wurde, und das schlägt sich mächtig im preis nieder.
    falls wir jemals noch eine immo kaufen, wird eine einigermassen aktuell heizung auf jeden fall eine grosse rolle spielen - wir haben schon genug heizungen saniert um zu wissen dass sich der aufwand dabei nicht nur auf die heizung selbst bezieht sondern auch auf jede menge "kleinkram" drumrum, der ganz schön teuer werden kann.

    ich weiss nicht warum du das glaubst - bei uns hier gibt's jede menge leute die sich genau sowas wünschen und die preise sind auch entsprechend.

    warum sollte man in norddeutschland keine energie sparen? leuchtet mir jetzt nicht so wirklich ein. zumal es unzählige methoden gibt energie zu sparen - angefangen mit den ganz einfachen varianten wie "einfach nicht so lange duschen" oder "1°C weniger raumtemperatur = 6% weniger heizkosten" bis hin zu windkraft (die sich wiederum in süddeutschland kaum lohnt).

    ich versuche jedenfalls energie zu sparen, nicht nur aus ökologischen gründen (um mein grünes gewissen zu beruhigen), sondern auch weil ich's direkt im geldbeutel spüre, und wenn's auch nicht allzu viel ist, was dabei rüber kommt, ich hab nichts dagegen mir ab und an einen kleinen luxus zusätzlich leisten zu können.
     
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