Sonderkündigung Zweifamilienhaus und Probleme

Diskutiere Sonderkündigung Zweifamilienhaus und Probleme im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Aktuell handhabe ich das einfach so, dass ich den Anwalt über neue Geschehnisse einfach kurz per E-Mail informiere. Das ist das Beste. Es bringt...

  1. Olbi

    Olbi Erfahrener Benutzer

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    Das ist das Beste.
    Es bringt einfach nichts hier den Kopf zu verlieren. Ruhe bewahren, auch wenn es extrem schwerfällt. Ihr seit anwaltlich vertreten. Das ist gut!

    Und noch als Tipp: Mach dir über Sachen, die Du nicht ändern kannst, keinen Kopf. Es bringt nichts bereits jetzt einen Prozess im Kopf durchzuspielen, wenn die Klageschrift noch gar nicht verfasst ist. ;-)
     
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  3. #102 uncontrolled, 23.11.2020
    uncontrolled

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    Doch, die erste ist ja schon durch, darf ich die posten? Darf ich auch posten was der Anwalt zuletzt geschrieben hat? Natürlich nur den Text, falls es interessiert.

    Die Klageerweiterung wird kommen, sobald er ein Aktenzeichen hat. Wir sind eher gespannt, welche Widersprüche der gegnerische Anwalt gegen die Klage vorbringen wird. Und da es ja auch um Prozesskostenbeihilfe gehen wird, welche Begründung dann unser Anwalt wiederum dagegen anbringen wird.
     
  4. #103 uncontrolled, 25.11.2020
    uncontrolled

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    Hi nochmal. Macht es Sinn weiter abzumahnen, wenn nun trotz der fristlosen Kündigung weiterhin die Hausordnung nachweislich nicht eingehalten wird oder würde es reichen, es einfach zu dokumentieren? Denn wir müssten jede Woche ein Einschreiben senden...

    Wäre es in dem Fall, dass es dennoch ratsam wäre weiter abzumahnen, evtl. besser, wir würden diese vorab per Fax an den Anwalt der Mieter senden zwecks Nachweisbarkeit? Unser Anwalt hatte das auch so gemacht. Oder was wäre sinnvoll?

    Danke im Voraus. Wir möchten ja auch etwas lernen.
     
  5. #104 ehrenwertes Haus, 25.11.2020
    ehrenwertes Haus

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    Dokumentieren und eigenen Anwalt informieren. Weitere Abmahnungen können sinnvoll sein, das sollte aber dein Anwalt entscheiden und bei Bedarf umsetzen.

    Mit dem gegnerischen Anwalt besser keinen Kontakt aufnehmen.
    Zum Einen muss er nicht mit dir reden, zum Anderen willst du deinem Anwalt weder vorgreifen noch in den Rücken fallen. So wie du durch den Wind bist, geht das schneller als du denkst.

    Geh den Mietern aus dem Weg, lass dich nicht auf Provokationen und Gespräche ein. Bei Begnungen wortlos aneinander vorbei gehen. Die Mieter wie Luft behandeln ist besser für eure Nerven. Den Rest macht euer Anwalt und wird vor Gericht geklärt. Das wird für euch noch nervenaufreibend genug, den Mietern u.U. dort direkt zu begegnen. Vor Gericht ist für euch keine Alltagssituation.
     
  6. #105 uncontrolled, 25.11.2020
    uncontrolled

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    Ja danke. Sowas hatte ich auch mal gelesen, glaube ich, den Anwalt nicht selbst zu kontaktieren. Wir haben ja letztendlich schon einen Fehler gemacht, als wir die letzte Abmahnung geschickt hatten. Und die Polizei musste ja auch gerufen werden.

    Wir sind nur nicht sicher, ob wir nun quasi fast täglich die Bilder oder sonstigen Nachweise schicken sollen, weil es ja quasi täglich nachweisbar ist, dass die machen was die wollen.
    Oder halt gebündelt.

    Die Polizei hat uns aber auch etwas beruhigt. Sie hatten dem Mieter auch schon mitgeteilt, dass er besser nach einer neuen Wohnung suchen sollte. Und er meinte nur er hat kein Geld, worauf die Polizei nur meinte, dass das ja dann der Richter entscheiden wird.

    Die Polizei hat uns im abschließenden Gespräch das Du angeboten. Wissen aber nicht wie wir das deuten sollen. Vielleicht wollten die uns nur beruhigen, weil meine Freundin ja dann auch geweint hat. Sie nimmt das sehr mit. Und ich muss eh sehr viel arbeiten.
     
  7. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Innerhalb gewisser Grenzen dürfen Mieter durchaus machen, was sie wollen.
     
  8. #107 ehrenwertes Haus, 26.11.2020
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

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    Das wichtigste für euch ist einen klaren Kopf zu behalten und nicht kopflos wie aufgescheuchte Hühner zu handeln. Haltet eine sachliche Distanz ein.

    Ansonsten Abschalten. Finde raus was bei euch wirkt. Die Möglichkeiten sind endlos.
    Manchen hilft Joga, Joggen, Puzzle. Andere gehen in den Wald, umarmen einem Baum oder Schreien ihren Frust raus. Frühstückseier anmalen mit Mieterköpfen (denen kann man alles sagen was nervt und darf auch draufhauen).
    Der Fantasie freien Lauf lassen. In Gedanken dürft ihr wirklich absolut alle Rachegelüste ausleben, getreu dem Motto: die Gedanken sind frei.
    Stellt euch die Mieter in einer für euch lustigen und/oder für sie peinlichen Situation vor, so dass ihr darüber lachen müßt. Holt das Bild im Kopf bei der nächsten Begegnung hervor. Mit etwas Übung lacht ihr den Mietern dann entgegen, egal was sie anstellen oder sagen.


    Überleg dir mal wie du reagieren würdest, wenn bei dir jemand täglich "petzten" würde "heute hat Frau X vermutlich nicht geduscht. Das Treppenhaus war unbegehbar wegen Schweißgeruch und die dreckigen Latschen, aus denen der stinkende Qualm noch aufsteigt, stehen vor der Wohnungstür". Das wiederholt sich das 5x die Woche...
    Merkst du, wie kopflos auch du bist?
    Updates an den Anwalt ja, aber nicht täglich wegen Kleinkram. Sowas kann man bündeln. Und aufpassen, dass die Doku nicht in Mietern nachspionieren ausartet. Auch das kann schnell passieren, wenn die Nerven blank liegen. Man wird dann leicht überempfindlich.
    Nur bei wirklich ganz schweren Fehlern der Mieter sofort Anwalt einschalten.
     
  9. #108 uncontrolled, 26.11.2020
    uncontrolled

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    Ja klar. Nur verstehe ich nicht, warum eine Hausordnung dann unterschrieben wird.
    Außerdem wurden wir auch aufgefordert unsere Sachen wegzuräumen, was unverzüglich getan wurde.
    Obwohl es von den Mietern immer so war, dass etwas im Weg steht oder unordentlich abgelegt wurde.

    Wir lernen gerade Abstand zu nehmen, aber es ist sehr schwierig, die Situation einfach zu hinzunehmen.

    Irgendwie werden wir das hinbekommen. Die versuchen es ja vielleicht auch...

    Der Anwalt wurde ja eingeschaltet, nachdem wir gekündigt haben, was bereits durch einige Vorfälle notwendig wurde.
    Grundsätzlich war es kein Problem, mal einen Fehler zu machen, aber insgesamt ist zu viel passiert und seitdem versuchen sie halt durch weitere Provokationen dafür zu sorgen, dass wir ggf. Fehler machen.

    Wir haben gestern dem Anwalt noch einmal ein letztes Update geschrieben und auch sowieso mitgeteilt, dass wir zunächst einfach weiter sammeln werden.
    Damit er auch nicht die ganze Zeit von uns belästigt wird. Ganz offensichtlich machen die aber auch einige Dinge extra, z. B. das Putzwasser über die Regenrinne zu entsorgen. Wir sammeln das Wasser in der Regel nämlich als Gießwasser.

    Wenn die Mieter natürlich einen Vergleich wünschen, wird es für uns umso schwieriger dort entgegen zu kommen, je mehr Probleme und bereitet werden und je schlimmer das Verhalten wird. Wir fragen uns nur, ob der Anwalt denen nicht sagt, dass sie sich besser an die Hausordnung halten... Immerhin weiß er von den Abmahnungen und dass wir belegen können, dass die Mieter nicht gerne ehrlich sind.
     
  10. #109 ehrenwertes Haus, 26.11.2020
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    Wozu?
    Die Kündigung wurde ausgesprochen, Klage eingereicht.
    Wenn die Klage gut begründet ist, das Fehlverhalten nachweisbar und die Mieter nicht völlig auf den Kopf gefallen, wissen sie, dass der Zwangsumzug vor der Tür steht. Nur der genaue Termin ist dann noch offen. Sie haben dann nichts mehr zu verlieren und lassen ihrem Frust freien Lauf.

    Nicht über ungelegte Eier einen Kopf machen. Einen Vergleich eingehen ist kein muss vor Gericht, ihr könnt auf ein Urteil bestehen, wenn euch das lieber ist.
     
  11. dots

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    Weil du verstehen solltest, dass Jammern auf einem derart allgemeinen Niveau wie z.B.
    überhaupt nciht zielführend ist. Was soll ein Anwalt mit solchen Aussagen anfangen? Erst recht, wenn solche Aussagen täglich auflaufen?
    Ich habe ja nur diesen Thread, um mir ein Bild von dir zu machen, aber wenn du dich ggü. deinem Anwalt genau so verhältst und ausdrückst, wie hier, kann das eigentlich nur schief gehen. Ist echt nicht böse gemeint, ehrlich. Ich fände es schade, wenn die ganze Sache schief geht.

    Mal ganz konkret: Beantworte doch bitte mal ALLE (ja, wirklich alle!) Fragen, die sich hinter "die machen was die wollen" verbergen:

    1. WAS machen die Mieter WIE und WANN?
    2. Dürfen die das? Wenn nicht, warum nicht?
    3. Geht mich das was an?
    4. Nutzt es mir etwas, wenn sie das nicht mehr machen? Oder will ich aus Prinzip, dass sie das nicht machen?
    5. Was für Möglichkeiten habe ich, darauf zu reagieren?

    Wenn es irgendwie geht, bitte möglichst kurz, knapp und eindeutig antworten - herumgeschwafelt hast du schon genug, das hilft nicht weiter.

    Genau deswegen sollte man das auch nicht tun.
     
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    Ja, und? Dürfen die Mieter nun das Putzwasser über die Regenrinne entsorgen, oder nicht? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum?

    Nur, weil du komische Hobbys hast (Wasser sammeln), muss der Mieter sich doch noch längst nicht deswegen in irgendeiner Form anpassen oder danach richten.
     
  13. dots

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    Und ich frage mich, warum ihr euch nicht an die Hausordnung haltet, sondern immer erst einen Anschubser vom Mieter braucht:
    Kann euch euer Anwalt nicht mal sagen, dass ihr euch daran halten solltet?
     
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    Du hast keinerlei Recht, zu verlangen, dass jemand gerne ehrlich ist.
    Der Mieter darf so gerne und/oder ungerne so ehrlich/unehrlich sein, wie er mag.

    Wenn dir das nicht passt, hättest du nicht an DIESEN Mieter vermieten dürfen. Das hättest DU vor Vor Vertragsabschluss prüfen können/dürfen/müssen.
     
  15. #114 uncontrolled, 26.11.2020
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    Wir glauben eher, dass sie sich sicher sind, dass sie bleiben können.

    @dots: Ob ich mich falsch gegenüber dem Anwalt verhalte, weiß ich nicht. Er wurde über alles informiert und später haben die Mieter weitere Pflichverletzungen begangen, welche gegen die Hausordnung sprechen und dort schriftlich definiert sind sowie unterzeichnet wurden.

    Und ja, wir hatten KURZZEITIG etwas im Treppenhasu liegen, wurden angemahnt von deren Anwalt und haben das unverzüglich entfernt.
    Die Mieter haben einen Schrank aufgebaut, und lassen alles stehen und liegen wo es passt, die Haustüre immer offen stehen, etc.

    Richtig ist, dass nicht alles in der Hausordnung definiert wurde, aber 90% wurde unterzeichnet. Das Andere war auf Bitten hin, also kein muss, aber vielleicht wäre es nett gewesen, wenn man sich ein gutes Verhältnis wünscht.

    Dass Flächen die nicht vermietet wurden oder Wasser, welches nicht zugewiesen wurde nutzt, sollte eigentlich bekannt sein, aber auch das werden wir zukünftig definieren.

    Übrigens: Der Anwalt meldet sich auch nicht zurück, weil er viel zu tun hat. Und er hat genügend Gründe gesehen, eine weitere Kündigung fristlos auszusprechen.
    Demnach lassen wir das nun laufen, mehr können wir nicht machen.

    Richtig ist: Wir haben soweit unsere Möglichkeiten waren geprüft, ob der Mieter ehrlich ist. Er hat auch einen guten Eindruck gemacht und uns erst später enttäuscht. Nun, wir haben auch Fehler gemacht und das wird für die nächste Vermietung auch vermieden.

    Ob das Putzwasser in den Vorgarten entsorgt werden darf (mit Müll), müssen wir beim Ordnungsamt erfragen.
     
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    dots Erfahrener Benutzer

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    Oh doch.
    Das würde allerdings voraussetzen, dass du von der Ebene "ich habe alles so gut wie ich konnte gemacht, also sind die anderen jetzt Schuld" runterkommst.

    Aber ob das geht? Ich zweifele noch.
     
  17. dots

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    Da habe ich auch so meine Zweifel.
    Du hast noch gar nicht verstanden, was die eigentlichen Fehler waren, welche du gemacht hast.
    Wie willst du diese Fehler (irgendwann später (warum nicht schon jetzt?)) vermeiden?

    Stattdessen doktorst du hier an wirklich belanglosen Dingen lang und breit herum.
    Und merkst das noch nicht mal.

    So wird das nix!
     
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    Aua.
    Nä, dann überlege dir schon mal, wie du gewährleisten kannst, dass die Mieter den (mitgemieteten?) Abfluss bestimmungsgemäß benutzen dürfen.

    Das Ordnungsamt und dein Mieter können sich dabei entspannt zurücklehnen, und zusehen, wie du ins rotieren kommst - selbst verschuldet.

    Mal wieder: Das eigentliche Problem wurde überhaupt nicht erkannt, stattdessen schafft man aus Verblendung(?) weitere neue Probleme.
     
  19. #118 uncontrolled, 26.11.2020
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    @dots Ich verstehe nicht mehr, was Du von mir möchtest.

    • Für uns ist diese Situation sehr emotional, ich bitte da um ein wenig Nachsicht.

    • Was können wir denn Deiner Meinung nach noch machen, außer den Mietern aus dem Weg zu gehen und keine Diskussionen mehr zu führen?
    Außer dem Anwalt, soweit er es fordert, noch irgendwelche Informationen zukommen zu lassen, da er ja nun die Aufgabe übernommen hat, unser Recht und Interesse zu vertreten?

    • Ich habe nicht behauptet, dass nur die anderen Schuld sind, ich habe selbst gesagt, dass wir Fehler gemacht haben.
    Es geht darum, weitere Fehler zu vermeiden. Und wenn es später um die Auswägung der Interessen beider Seiten angeht, dann können uns ggf. nur noch Belege helfen, die uns als Nachweis dienen. Und davon gibt es eine Menge, die weitaus mehr Gewicht haben, als Schuhe im Treppenhaus.

    • Ich sehe unter anderem folgende Fehler von unserer Seite aus:
    - Wir sind zu sensibel. Daran kann man sicher arbeiten, es wird aber schwer.

    - Man hat sich zu wenig Zeit genommen, den Mieter "zu prüfen". Im Zuge dessen haben wir uns auch noch für den Mieter entschieden, den meine Freundin eigentlich nicht wollte. Auch aufgrund der Dringlichkeit wegen fehlender Mieteinnahmen.

    - Wir haben im Übergabeprotokoll bei Wohnungsübergabe vorhandene Mängel nicht ordentlich aufgelistet und nur mündliche Absprachen gehalten.
    Wobei dennoch einiges belegt werden kann.

    - Die Hausordnung hat in einigen Teilen keine explizite genaue Definition dessen, was erlaubt ist und was nicht. Der Mietvertrag gleicht das allerdings zum Teil aus.

    - Wir haben uns provozieren lassen und sind emotional geworden und wollten bestrafen, weil wir bestraft wurden.

    - Wir haben nicht unverzüglich fristlos gekündigt, nachdem ich angegriffen wurde und dies nur durch die Frauen verhindert werden konnte.

    - Wir haben zuerst den falschen Anwalt ausgewählt.

    - Wir haben zu viel diskutiert und Schwäche gezeigt.

    - Was habe ich vergessen?

    • Natürlich werden wir kein Ordnungsamt rufen, dennoch ist eine Regenrinne kein Abflussrohr. Es ist üblich, das Regenwasser aufzufangen und das werden wir zukünftig in der Hausordnung gegenzeichnen lassen. Ist das auch ein Fehler? Es handelt sich nicht um einen Abfluss. Viele Balkone haben kein Fallrohr in den Abwasserkanal. Deshalb werden wir darauf eben schriftlich hinweisen. Bitte sag mir, ob das dann auch ein Fehler ist und was denn dann richtig wäre. Schließlich wurde das Haus so gekauft.
     
  20. #119 ehrenwertes Haus, 26.11.2020
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    Ich denke, dieser Punkt ist ein KO-Kriterium für Vermietung und mit dem Mieter unter einem Dach leben.

    Das Handwerkszeug (Fachwissen), kann man lernen. Ohne dickes Fell und sachliche Distanz wahren können, beides Charakterfragen auf die man nur bedingt Einfluß hat, taugt man nicht zum Vermieter. Als Sensibelchen auf Freundschaftensuche ist Vermietung eine dauerhafte Zerreißprobe für die eigenen Nerven. Das macht auf Dauer krank.
    Mit diesen Eigenschaften solltet ihr beide Abstand von Vermietung mit Selbstverwaltung und Wohnen unter einem Dach.

    Das Gleiche wie ich auch versuche, dir klar machen, wie du als Vermieter rüber kommst, was zu ändern und abstellen solltest.

    Nicht sauer sein bitte, aber du präsentierst dich hier als Jammerlappen, der grundsätzlich nachgiebt, Hauptsache Friede-Freude-Eierkuchen. Wo ist dein Kampfgeist, nicht alles nur hinzunehmen und dem Mieter Grenzen setzten?

    Ich wette, du und deine Freundin schleicht nur noch in geknickter Haltung durch das Haus.
    Was glaubst du wie eine solche Körpersprache wirkt? Vor allem auf ein eindeutig dominateres Gegenüber?
    Wie soll man vor so einer Bücklingsfigur Respekt haben? Diesen Teufelskreis müßt ihr durchbrechen.
    Respekt bekommt man nicht geschenkt. Ohne Respekt und Durchsetzungsvermögen, tanzt euch jeder Mieter auf der Nase rum, ist nur eine Frage der Zeit.


    Hier will dir niemand was Böses, nur deine Fehler und Schwächen aufzeigen, damit du daran arbeiten kannst.
    Nur arbeite bitte zuerst daran, bevor nochmal über Vermietung nachgedacht wird, sonst geht das wieder in die Hose.

    Das Fachliche kannst du u.A. hier im Forum lernen durch Mitlesen und Fragen stellen.
    Am Verhalten (wie wirke ich auf andere, wie setzt man Grenzen usw.) arbeitet man leichter mit Coaches als alleine.
     
  21. #120 uncontrolled, 26.11.2020
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    Ich möchte das auch gar nicht, weil es auch viel Arbeit ist. Nur hier liegt dann der Haussegen schief, wenn ich es immer wieder anspreche, weil meine Freundin das Haus nicht verlieren möchte. Ein Teufelskreis. Deswegen möchte ich lieber ein eigenes Haus kaufen. Und müsste mich ggf. dann nur deswegen trennen. Schwierig.

    Aber das tun wir doch. Wir haben inzwischen 4x abgemahnt. Wir haben mitgeteilt seit Beginn, was wir erwarten, aber wir haben auch den Fehler gemacht, vieles nicht schriftlich festzulegen. Wir geben nach, indem wir doch auch versuchen Eure Tipps umzusetzen: Aus dem Weg gehen, nicht diskutieren, Abstand halten, professioneller wirken. Wir haben eine Räumungsklage am Laufen und können aktuell maximal noch mit dem Anwalt kommunizieren. Wir möchten ja auch keine weiteren Fehler machen.

    Haha nein, das ist genau umgekehrt: Die Mieter schleichen bereits seit Monaten, als es rauskam dass der Bruder zumindest bis zur Anklage dort gewohnt hat, durch das Haus. Wir selbst sind da ganz normal, reden auch vor der Türe mit den Nachbarn. Ausnahmsweise mal anders, als man denken würde. Nur die Baustelle haben wir aktuell gestoppt, damit keine weitere Mietminderung folgt, was der Anwalt im Übrigen befürwortet.

    Ja, das mit dem Respekt merkt man natürlich und dass er dominant ist (er lässt sich aber auch von seiner Frau nichts sagen), lässt sich nicht bestreiten.
    Er ist auch kräftig und hat immer Recht. Aber seitdem er mich angreifen wollte, hat man eben auch Angst und das lässt sich auch sehr schwer verbergen.
    Es klappt allerdings immer besser, weil wir ja auch eben den Anwalt im Rücken haben.

    Das weiß ich doch und das werden wir auch tun. Ich will ja auch keinem etwas böses und wir sind für die Hilfe dankbar, auch für die Kritik. Es ist teilweise nur schwer zu erkennen worauf manche hinaus wollen oder was nun als Antwort gewünscht ist.

    Dennoch hoffen wir, dass wir hier aus der Sache rauskommen, denn ich muss ganz ehrlich gestehen, es ist nicht mein Haus, aber mein Geld, was ich dort reinstecke und ich habe nun auch eine Arbeitsstelle, die mir 45 bis 50 Arbeitsstunden die Woche nimmt. Und die Mieter kommen dann dazu, es bleibt vieles auf der Strecke.

    Aber fliehen ist wohl auch keine Lösung :-).
     
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