Sonderumlage Strombezugszähler- Wer muss zahlen?

Dieses Thema im Forum "Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan" wurde erstellt von BooZ, 06.05.2010.

  1. BooZ

    BooZ Neuer Benutzer

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    Hallo Leute,

    ich als neuer Eigentümer und Vermieter habe heute einen Brief von meiner Hausverwaltung bekommen.

    Dies sieht vor, daß die Kosten der eingebauten Bezugszähler für Stromverbrauch an die Eigentümer weiterzuleiten, da dies nicht im Wirtschaftsplan berücksichtigt wurde.

    Problem: a.) In der Eigentümerversammlung, in der ich nicht dabei war, wurde dies
    beschlossen. Leider steht nichts davon im Protokoll.


    b.) Der Beitrag für den Einbau des Bezugszählers wurde als Sonderumlage deklariert.
    Also muss jeder Eigentümer wie o.g. das alles selbst zahlen.

    Frage: 1. Wie zulässig ist das ganze?
    2. Sollte das alles nicht schon in dem Kaufpreis der Immobilie stecken? (Ich habe im
    Vertrag nichts gefunden)

    Ich hoffe, daß jemand mir helfen kann. Vielen Dank!

    Gruß
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Mal abgesehen davon, dass im konkreten Fall ein Beschluss auch nicht erforderlich ist, ist ein Beschluss, der nicht nichtig ist, mit der Beschlussverkündung gültig und für alle Wohnungseigentümer verbindlich. Eine Protokollierung ist nicht Voraussetzung für die Gültigkeit.
    Es geht in der Sache um die Stromversorgung der Wohnung. Damit hat die Gemeinschaft - auch wenn Leitungen verwendet werden, die möglicherweise Gemeinschaftseigentum sind - nichts zu tun.

    Wie die verlangte Kostenerstattung genannt wird, ist völlig unerheblich. Die Kosten betreffen nicht die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums und sind daher durch jeden Wohnungseigentümer unmittelbar zu tragen.

    Ob die Kosten für den Einbau eines Stromzählers schon mit dem Kaufpreis bezahlt sein müssten, ist für die Kostenerstattung an die Genmeinschaft unerheblich. Diese Frage muss der Käufer mit dem Verkäufer klären. Der Wohnungseigentümer kann die Gemeinschaft nicht darauf verweisen, dass er einen Anspruch auf einen eingebauten Stromzähler gegen den Verkäufer hätte.

    Die Fragestellung ging m.E. in die falsche Richtung. Die entscheidende Frage dürfte lauten: wer hat die Gemeinschaft mit dem Einbau der Stromzähler beauftragt. Waren es die Wohnungseigentümer, dann haben selbstverständlich auch die Wohnungseigentümer zu zahlen. War es dagegen der Bauträger (=Verkäufer), hätte dieser zu zahlen.
     
  4. BooZ

    BooZ Neuer Benutzer

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    Hallo RMHV,


    soweit ich es verstanden habe, ist der Bezugszähler ein Gerät, daß den Verbrauch von elektrischer Energie misst. Und dieser Zähler hat doch jedes Haushalt, oder nicht?


    Warum?

    Danke,

    BooZ
     
Thema: Sonderumlage Strombezugszähler- Wer muss zahlen?
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