Spülmaschine mit einbauen ?

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von beutelkatze, 08.05.2010.

  1. #1 beutelkatze, 08.05.2010
    beutelkatze

    beutelkatze Neuer Benutzer

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    Hallo,

    zur Vermietung steht eine 4 Zimmer Wohnung in Stuttgart Süd ( Altbau, jedoch nagelneu saniert mit neuem Bad, neuem Laminat usw..).
    Ich würde diese gerne als 3er WG mit einem Aufenthaltsraum vermieten. Eine Küche wurde ebenfalls eingebaut.
    Hierzu hätte ich einige Frage.

    1. Macht es Sinn noch eine Spülmaschine zu installieren. Kostenpunkt hierfür wäre für ein Neugerät etwa 400EUR und gebraucht circa 150 EUR. Problem hierbei wäre das im Falle eines Defektes der Vermieter für die Instandhaltung auzukommen hat und Mieter evtl ( da nicht dessen Eigentum ) nicht sorgsam damit umgehen werden.
    Wie ist da eure Erfahrung bzw. sollte eine Spülmaschine rein, wenn ja gebraucht oder neu ?
    Eine Waschmaschine ist auch nicht installiert, würde dies evtl. auch noch Sinn machen ?

    2. Wie vermietet man am besten an eine WG ?
    Erste Möglichkeit wäre, die Zimmer jeweils einzeln zu vermieten ( in Stuttgart gibt es da durchaus eine hohe Nachfrage ) und dann ink. Nebenkosten ? Nachteil hierbei wäre sicherlich, dass die Mieter wohl deutlich mehr Strom/Wasser verbrauchen werden.
    Oder sollte man lieber das ganze komplett ohne Nebenkosten an jdm. vermieten, der dann die komplette Kaltmiete übernimmt und sich seine eigenen WG zusammenbaut ?




    Vielen Dank
     
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  3. #2 Thomas76, 08.05.2010
    Thomas76

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    Ich würde weder Wasch- noch Spülmaschine mitvermieten.Hauptproblem ist, wie du schon schriebst, das dann der Vermieter auch für die Instandhaltung dieser Geräte verantwortlich ist.Wer diese Geräte braucht, soll selber welche mitbringen.Ich würde lediglich dafür sorgen, das Anschlußmöglichkeiten für beides vorhanden sind.

    Ich persönlich habe keine Erfahrung mit der Vermietung an WG's, aber ich stelle es mir einfacher vor, wenn man einen Hauptmieter hat, der dann entsprechend untervermietet und alles weitere regelt.Gerade auch, da es in WG's ja sicherlich eine relativ hohe Fluktuation unter den Mitgliedern gibt, den Aufwand würde ich mir, soweit möglich, vom Hals halten.

    Aber es haben sichererlich beide denkbaren Varianten Vor- und Nachteile.
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Es gibt nicht nur diese beiden denkbaren Varianten, sondern auch noch die naheliegende: ein Mietvertrag mit allen Bewohnern gemeinsam. Der entscheidende Vorteil gegenüber einer einzelnen Person als Mieter ist, dass alle gesamtschuldnerisch haften.

    Ob der Wasser- und Stromverbrauch bei einer Inklusivmiete höher ist als bei Abrechnung, muss den Vermieter nicht so dringend interessieren. Der Vermieter muss erst mal nur darüber nachdenken, in welcher Höhe die Kosten zu erwarten sind und diesen Betrag einkalkulieren. Wird die Miete dadurch zu hoch, könnte man jederzeit auch bei der Vermietung von Einzelzimmern eine Abrechnung machen. Das erfordert nur einen geringen Zeitaufwand um die Kosten der Wohnung auf die einzelnen Bewohner umzulegen. Wichtig ist nur, dass man vor Abschluss der Mietverträge nachdenkt und geeignete Umlageschlüssel vereinbart.

    Bei einem Hauptmieter, der seinerseits untervermietet besteht das Hauptproblem darin, dass nur der Hauptmieter für die Miete haftet. Zahlt er nicht, kann auf die weiteren Bewohner nicht zurück gegriffen werden. Der Hauptmieter könnte also erst mal die Mietzahlungen der Untermieter auf den Kopp hauen...

    Vom Aufwand sollte man sich nicht abschrecken lassen. Jede denkbare Variante ist mit Aufwand verbunden. Der absolute Unterschied zwischen dem höchsten und dem geringsten Aufwand dürfte relativ bescheiden sein.

    Einzelzimmervermietung wird für den Vermieter beim insgesamt vermutlich höchsten Arbeitsaufwand die Möglichkeit zu relativ häufigen Mietanpassungen bei Mieterwechseln eröffnen und vermutlich auch den höchsten Ertrag bringen. Man muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass man die Entscheidung nur mit Schwierigkeiten rückgängig machen kann.
     
  5. #4 lostcontrol, 10.05.2010
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    mach das bloss nicht. du hast ja schon eine küche eingebaut, das ist für 'ne WG schon ganz schöner luxus, das kann ich aber noch irgendwie nachvollziehen.
    somit hast du aber schon die instandhaltungs- bzw. instandsetzungskosten für kühlschrank, backofen, kochmulde, dunstabzug usw. an der backe, mehr würd ich da ganz bestimmt nicht machen.

    bedenke auch:
    wenn das 'ne 3er-WG wird, dann hat ja sicher mindestens einer von den WG-bewohnern 'ne waschmaschine bzw. spülmaschine, hinterherwerfen muss man's den leuten ja nun auch nicht.
    spülmaschinen sind zudem meiner erfahrung nach recht störanfällig.

    das ist die variante, mit der du dir am allermeisten stress und arbeit einhandelst.
    nicht nur, weil die fluktuation recht hoch ist und du somit immer wieder unnötig troubles hast, auch weil die jeweils beiden anderen WG-mitglieder sich mit ihren beschwerden über den dritten dann an dich wenden werden - egal ob's um zu laute musik geht oder ums WG-typische putz-problem. hast du wirklich lust die kindergartentante zu spielen?
    zudem hast du dann das problem mit den betriebskosten, da hast du ja kaum anderen möglichkeiten als die pauschale, und wenn dann z.b. extrem viel wasserverbrauch da ist hast du keine chance festzustellen, welcher der bewohner der "übeltäter" ist.
    zudem wird auch bei beschädigungen und ähnlichem immer "der andere" schuld sein und du bleibst womöglich auf deinen kosten sitzen, obwohl klar ist, dass mieterverschulden vorliegt.

    also erstens mal würde ich nie und nimmer "komplett ohne nebenkosten" vermieten. ich hoffe du meinst damit wenigstens eine inklusivmiete? das könnte schwierig werden, wenn's sich nicht grad um eine wohnung in einem 2-parteien-haus handelt, in dem die andere wohnung vom eigentümer/vermieter selbst bewohnt wird, denn du bist ja verpflichtet nach betriebskostenverordnung abzurechnen.

    ich würde die version "vermietung an einen hauptmieter, der sich dann seine WG-genossen selbst aussucht" vorziehen - mit ganz normaler betriebskostenregelung, d.h. monatliche vorauszahlung und jährliche abrechnung darüber.
    klar stimmt das argument, dass du dann nur den hauptmieter in die haftung nehmen kannst, aber die version alle mieter in den mietvertrag aufzunehmen verursacht eben auch 'ne menge stress, denn dann muss bei jedem wechsel (und die sind in WGs nun mal naturgemäss häufig) den mietvertrag komplett auflösen und neu machen - und brauchst dafür die unterschrift von allen 3 WG-bewohnern.

    soweit ich weiss ist das in stuttgart auch die "standard-WG-version" - zumindest war's früher so, als ich noch dort studiert habe.

    viel glück!
     
  6. #5 Mr.Smile, 12.05.2010
    Mr.Smile

    Mr.Smile Benutzer

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    Zu 1. auf keinen Fall ! Soll jemand aus der WG selber besorgen, du hast nur Ärger damit !

    Zu 2. wie lostcontrol schon sagte, inserier' als "WG Wohnung" und es finden sich mind. 2 Mieter, die ne WG gründen wollen ... die suchen sich dann den 3. dazu.
    Und als Tipp: nimm Erst oder Zweitsemester, die bleiben dann auch ne Weile ... und lass' auf jeden Fall die Eltern von Beiden für die Mietzahlung bürgen !!!

    Und dann mindestens 2mal im Jahr einen Kontrollbesuch ankündigen und nach dem Rechten sehn ... und eher nen Euro mehr pro m² verlangen, die WG - Aufteilung kanns verkraften und Deine Rendite steigt. Ist auch notwendig denn oft sind nach dem Auszug nicht unerhebliche Renovierungen notwendig. :garfield
     
  7. #6 beutelkatze, 14.05.2010
    beutelkatze

    beutelkatze Neuer Benutzer

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    vielen Dank erstmals für die schnellen und weiterhelfenden Antworten.
    Ich werde mir das jetzt mal nochmals durch den Kopf gehen lassen und dann entscheiden
     
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