Stadt treibt mich in den Wahnsinn

Dieses Thema im Forum "Grundsteuer" wurde erstellt von Sam23, 09.09.2010.

  1. Sam23

    Sam23 Benutzer

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    Also ich bekommen im Januar 2009 die Abrechnung für das gesamt Jahr 2009 Januar-Dezember. Grundsteuer-Müll-Kanalgebühren etc.

    Die tatsächlichen entstandenen Kosten sind aber von 2008. Sie nehmen die DAten von 2008 als Grundlage.

    Das geht dann Jahr für Jahr so weiter
    Abrechnung für 2010 tatsächlich entstanden 2009

    Es steht aber nirgends in der Abrechnung das die qm-Zahlen etc. von dem Jahr davor sind.

    Wie bzw. mit welchen Unterlagen soll ich jetzt die Nebenkostenabrechnung erstellen??
    Es steht nirgends das sie kosten ein Jahr davor entstanden sind.

    Wenn jetzt z.B. mehr Abwasser- oder Niederschlagskosten entstehen in 2009 diese aber erst für 2010 abgerechnet werden ?????????

    Versteht das jemand????? Ich weiß nicht mehr weiter, bitte um Hilfe. Danke im Voraus.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Christian, 09.09.2010
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    Hallo,

    woher soll die Stadt im Januar 2009 wissen, wie viel Wasser du bis Ende 2009 verbrauchen wirst? Der Verbrauch 2009 steht doch erst frühestens Anfang 2010 fest.

    Du musst natürlich die Werte in der Betriebskostenabrechnung berücksichtigen, die auch tatsächlich in dem Zeitraum angefallen sind.

    Daß du über die Betriebskostenvorauszahlungen eines Mieters erst abrechnen kannst, wenn der Abrechnungszeitraum 'rum ist, sollte doch logisch sein.
     
  4. Sam23

    Sam23 Benutzer

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    genau die Frage hab ich mir ja auch gestellt aber sie berechnet den Verbrauch vom letzten Jahr, ohne Anmerkung das es eine Vorrauszahlung ist. Es wird auch nichts verrechnet (eine quasi entstandene Vorrausszahlung mit den eigentlich entstandenen Kosten)

    So wie ich es sehe ist aber wohl die Stadt hier durcheinandergekommen und ich werde mich wohl mal mit denen auseinandersetzen
     
  5. #4 Christian, 09.09.2010
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    Sei doch einfach froh, daß die Stadt ihre in 2009 erbrachten Leistungen erst im nächsten Jahr in Rechnung stellt.

    (Oder nimm es einfach so hin, daß niemand hellsehen kann und das deswegen halt einfach so ist).

    Der Begriff "Vorauszahlung" ist eher im Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter zu suchen.

    Wenn in 2010 drei Liter Wasser in Deiner vermieteten Wohnung verbraucht wurden, wirst Du die vermutlich nicht dem Mieter, der Silvester 2009 ausgezogen ist, in Rechnung stellen wollen. Dem Mieter, der Neujahr 2011 einziehen wird, wohl auch nicht.

    Dem Mieter kann es egal sein, wann irgendwelche Dritte mit dir über irgendwas abrechnen; der Mieter hat lediglich das zu zahlen, was er verbraucht/verursacht hat.
     
  6. #5 lostcontrol, 09.09.2010
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    das widerspricht sich doch?
    wenn der verbrauch vom letzten jahr berechnet wird, dann ist das keine vorauszahlung.

    wieso "quasi entstandene vorauszahlung"? verwechselst du da grad vielleicht was?

    ehrlich gesagt glaub ich eher dass du da irgendwie durcheinandergekommen bist.
    vielleicht solltest du dir die abrechnung nochmal sehr genau anschauen...

    bei uns läuft das wie folgt:
    vermieter/eigentümer zahlt übers jahr regelmässig vorauszahlungen für den wasserverbrauch (ob monatlich, quartalsmässig, halbjährlich oder jährlich kann man sich aussuchen wenn ich mich recht erinnere, wir machen's quartalsmässig).
    anfang des nächsten jahres kommt die abrechnung über den tatsächlichen verbrauch, hier werden dann auch die vorauszahlungen verrechnet und es gibt 'ne rückzahlung bzw. nachzahlung.
    anhand der abrechnung wird die neue vorauszahlung fürs nächste jahr festgelegt.

    was du dann mit dem mieter abrechnest steht auf einem ganz anderen blatt...
     
  7. Sam23

    Sam23 Benutzer

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    So ich hab jetzt ewig gegrübelt und den Fehler gefunden.
    Man hat 2010 die Vorrauszahlung von 2009 nicht verrechnet, sondern einfach den Verbrauch von 2009 genommen um die Kosten der Vorrauszahlung zu setzen.

    Quasi 200 Euro gespart, da der Verbrauch 2009 Höher ist als er 2008 war.
    Folgendes steht dort die Eurobeträge habe ich jetzt mal weggelassen.

    Entwässerung Abrechnung 20.01.2009

    2008 1-12 Kanalgebühr 154 qm
    1-12 Kanalgebührvorrauszahlung bisher 100qm
    neu 0
    2009 1-12 Kanalgebühr 154 qm

    Entwässerung Abrechnung 21.01.2010

    2010 1-12 Kanalgebühr 175qm


    Das wars und die 175 sind die Verbrauchswerte von 2009
     
  8. #7 lostcontrol, 09.09.2010
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    das ist doch die übliche vorgehensweise?
    aber zur sicherheit:
    was verstehst du unter "vorauszahlung"? irgendwie kommt's mir so vor als würdest du das wort falsch einsetzen...

    gespart? wie kann man da denn sparen?
    1.) wenn der verbrauch 2009 höher war als 2008, dann läuft das im normalfall auf 'ne von dir zu leistende nachzahlung raus, weil die vorauszahlungen (die ja aus dem früheren verbrauch berechnet werden) nicht ausgereicht haben dürften.
    2.) du kannst nichts sparen - das wird ja komplett auf die mieter umgelegt.

    meinst du mit "qm" die kubikmeter?
    und warum wird bei euch nur die entwässerung abgerechnet?
    bei uns zahlt man grundgebühr, klarwasser und abwasser. aber das ist vermutlich jetzt 'ne kommunale frage wie sich das nennt.
    aber "entwässerung" ist eben nicht alles...
     
  9. #8 Christian, 09.09.2010
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    Ist das sowas wie eine runde Ecke? ;-)

    Vorauszahlungen sind keine Kosten, und Kosten können keine Vorauszahlungen sein.

    Sam, wenn du derart mit Begriffen, die du offensichtlich nicht verstanden hast, um dich wirfst und diese Begriffe offensichtlich falsch verwendest bzw. was anderes meinst, wird man das Rätsel schwer lösen können. :-(

    Kannst du nicht einfach die entsprechenden Abrechnungen hier als Scan oder Foto einstellen? Die Daten, die keinen was angehen, kannst du ja vorher z.B. per Paint übermalen.
     
  10. Sam23

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  11. #10 Christian, 10.09.2010
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    Nö, nix blöde Situation.

    Bis auf das Bild. Geht das nicht auch einfacher, so daß man das direkt sehen kann? Hab keinen Bock mich, da durchzuklicken.

    Du verbrauchst Wasser. Die Stadt liest aber erst zum nächsten Jahreswechsel die Zähler ab, weiß also erst frühestens am Ende des Jahres, was du verbraucht hast.
    Damit die dir nicht eine Leistung ohne Gegenleistung vorstrecken müssen, leistest du Vorauszahlungen. Eine Vorauszahlung ist der Preis für den GESCHÄTZTEN Wasserverbrauch.
    Den Wasserverbrauch kann man z.B. schätzen, in dem man davon ausgeht, daß der Wasserverbrauch ungefähr so hoch sein wird wie im Vorjahr.
    Wenn dann der tatsächliche Verbrauch bekannt ist, wird dieser mit dem geschätzten Verbrauch verrechnet: Wenn du sparsamer warst als im letzten Jahr, bekommst du was wieder, und wenn du verschwenderischer warst, musst du nachzahlen.
     
  12. #11 lostcontrol, 10.09.2010
    lostcontrol

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    daran ist nichts blöd, das ist die ganz normale vorgehensweise.
    im prinzip dasselbe wie du's mit den mietern machst: die zahlen doch auch eine monatliche betriebskostenvorauszahlung und du rechnest im NÄCHSTEN jahr über die tatsächlichen verbräuche ab.

    zahlst du kein frischwasser?
    zahlst du keine grundgebühr?
    mich wundert dass du immer nur von abwasser redest - erstmal muss doch frischwasser her!

    also ich kann da garnichts sehen...

    sag mal sam, kann das sein dass du anfänger im bereich vermieten bist?
    du verwechselst hier so viele begriffe, das ist schon erstaunlich...
     
  13. Sam23

    Sam23 Benutzer

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    Frischwasser wird bei uns direkt mit dem Wasserwerk abgerechnet. Diese lesen die Wasseruhr ab und geben den Verbrauch dann an die Stadt weiter und diese berechnet dann die Abwasserkosten.

    Die Begriffe die ich verwenden sauge ich mir auch nicht aus den Fingern sondern kommen ja von der Abrechnung der Stadt. Ich hoffe das Bild macht einiges verständlicher. :shame
     
  14. RMHV

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    Ist es denn so schwer? Kanalgebühre sind eine öffentliche Gebühr, die in einer Gebührensatzung geregelt sind. In dieser Satzung - und nirgends sonst - ist auch nachzulesen, wie die Gebühren berechnet werden. Ohne Kenntnis der einschlägigen Satzung wird hier kaum sinnvolle Erklärungen für den Einzelfall geben können.

    Wenn ich mir die Abrechnungen ansehe würde ich mal vermuten, dass bis einschließlich 2008 die Gebühren nach dem Frischwasserverbrauch des jeweiligen Jahres berechnet wurden und auf den zu erwartenden Betrag Vorauszahlungen festgestzt wurden, die sich nach dem Vorjahresverbrauch richteten.
    Ab 2009 könnte es eine Änderung der Gebührenberechnung gegeben haben. Möglicherweise wird ab diesem Zeitpunkt die endgültige Jahresgebühr nicht mehr rückwirkend festgesetzt (wie bis einschließlich 2008), sondern am Jahresanfang für 2009 ff. Berechnet werden die Gebühren nun anscheind nach dem Vorjahresverbrauch.

    Die bei diesem Verfahren vorhersehbaren Einwände kann man sich schenken. Wenn das das satzungsgemäße Verfahren ist, dann ist das schlicht und einfach so. Wer das nicht akzeptieren will, wird gegen die Satzung klagen müssen.
     
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