Stark schwankende Heizkosten fürs WW noch normal?

Diskutiere Stark schwankende Heizkosten fürs WW noch normal? im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, ich habe im Netz gelesen, dass es 125 kWh wärme benötigt, um 1m^3 Wasser von 10 auf 60° zu erwärmen. Jetzt ist es so, dass ich heute ne...

  1. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    ich habe im Netz gelesen, dass es 125 kWh wärme benötigt, um 1m^3 Wasser von 10 auf 60° zu erwärmen.

    Jetzt ist es so, dass ich heute ne weile hatte und mir die letzten Nebenkosten Abrechnungen meiner Mietwohnung angesehen habe und mir scheint, da stimmt gewaltig was nicht. Bevor ich mich an meinen Vermieter wende, wollte ich hier mal nachfragen:

    Also Ich schreibe:
    Genessen wird mit einem Wärmemengen Zähler die Wärme, mit der der Speicher geladen wird und die Summer alles WW Wasser Zähler in den Wohnungen sind die gemessenen m^3 in der NK Abrechnung.

    2012 = 76 kWh /m^3 WW
    2013 = 72 kWh /m^3 WW
    2014 = 133 kWh /m^3 WW
    2015 = 114 kWh /m^3 WW
    2016 = 132 kWh /m^3 WW


    Kann es sein, dass die eingesetzte Wärmemenge pro m^3 Warmwasser so stark schwankt?


    ciao
     
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  3. Andres

    Andres
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    Ich komme auf 58 kWh. Enthält deine Zahl Überlegungen zum Wirkungsgrad? (Meine nicht ...)


    Ja. Der Wirkungsgrad der Warmwasserbereitung kann ziemlich stark schwanken. Beim Sprung von 2013 auf 2014 würde ich zwar vermuten, dass die Heizanlage z.B. auf eine andere Zieltemperatur eingestellt wurde oder andere technische Veränderungen vorliegen, aber grundsätzlich unplausibel sind auch solche Schwankungen nicht.
     
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  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Wie lange ist der Wärmemengenzähler denn schon drinnen? Nach 5 Jahren muss er wegen der Eichung ausgetauscht werden.
     
  5. #4 anitari, 27.08.2017
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Das war sicher ein Durchschnittswert. Und da liegen doch deine Werte drin.
     
  6. Duncan

    Duncan
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    wir erinnern uns um das Brimborium Legionellen/Legionärskrankheit?
    An sich sind die Werte von diesem Sprung abgesehen doch recht konstant. Wenn man hier nun die Zieltemperatur durchaus auch mal auf 65° oder 70° erhöht hat "um auf Nummer sicher zu gehen", kann schon allein daraus sich die Differenz erklären.
     
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  7. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    Die Heizungseinheiten der einzelnen Wohnungen und des WW Speichers werde alle mt WMZ gemessen. Ich habe zu beginn meiner Hausmeister Tätigkeiten moniert, dass die Zähler abgelaufen sind. Die waren ein Jahr drüber. Dann wurden neue eigebaut.
     
  8. #7 Alex_B, 27.08.2017
    Zuletzt bearbeitet: 27.08.2017
    Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    So wie ich das gelesen habe, sollten die 125 kWh nur die Reine Energie für die einmalige Erwärmung sein. Speicher- und Leitung-und Stillstandsverluste waren da nicht mir eingerechnet.

    Ja, da habe ich als Hausmeister angefangen. Die Anlage, lief konstant auf 90° durch. Die Ladepumpe für den Speicher läuft 24/365 durch - ohne Steuerung. D.h. das Warmwasser kam brühend heiß aus der Leitung. Die Armaturen in der Wohnung sahen dementsprechend aus...
    Ich habe den Kessel auf 60° reduziert. Da ist das Warmwasser immer noch so heiß, dass man sich die Hände verbrennt und die Heizkörper könnte man, wenn man einen Mischer mit Aussensteuerung hätte noch deutlich niedriger fahren.

    Wobei bei einer Reduzierung der Speichertemperatur müsste die kWh / m^3 eigentlich sinken, wegen weniger Wärmeverlust...
    Wieso die dann gestiegen sind kann ich nicht nachvollziehen.
    BTW: Im Januar 2015 wurde alle Leitungen im Heizraum isoliert. Davor waren alle ungedämmt. Jetzt ist es im Heizraum deutlich kälter.
    Da der Heizraum (abgemauert) im Bereich der Tiefgarage ist, ist es in der Tiefgarage auch deutlich kälter. Fast so kalt wie draussen.
    Ausserdem gingen die Gaskosten um ca 1000€ pro Jahr zurück. Da haben wir im Keller einiges verheizt...
     
  9. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Nein, muss er nicht.
     
  10. Berny

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    Warum?
     
  11. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Weil es reichen würde, den Zähler zu eichen.
    Ein (Aus-)Tausch ist weder vorgeschrieben noch verpflichtend.
     
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  12. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Die Akkus halten doch auch nicht länger. Werden die denn bei der Neuen Eichung mit getauscht?
     
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  13. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    Ich habe nachgesehen. Was Andres schreibt stimmt.

    Wenn ich mir die Werte bei uns so ansehe, frage ich mich: Haben wir eine sehr schlechte Heizung? Warum geht 50% der Wärme vom Speicher verloren? Ist das noch im Bereich des Normalen?
     
  14. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Nein.3 Tage später, weil die erst dann leer sind. Ist aber total egal, weil das mit der falschen Aussage "Nach 5 Jahren muss er wegen der Eichung ausgetauscht werden." gar nichts zu tun hat.

    Oder möchtest du jetzt allen Ernstes behaupten, dass irgendein Zähler nach Ablauf der Eichfrist getauscht werden muss (nicht kann), weil irgendwelche Akkus nicht länger (als was auch immer) halten?
     
  15. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Wenn ein WMZ nach 5 Jahren eichgetauscht wird, dürfte das mit der (Lebensdauer der) Batterie wohl nichts zu tun haben.
     
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  16. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Bei uns ist die Batterie beim 5. Ablesen ganz schwach gewesen. Wir haben den kompletten WMZ getauscht
     
  17. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    ... also nach fünf bzw. sechs Jahren nach Einbau?
     
  18. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Ja, fand ich sehr schwach
     
  19. #18 Benni.G, 28.08.2017
    Benni.G

    Benni.G Erfahrener Benutzer

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    Hallo, kann es sein, dass an deiner Rechnung irgendwas nicht stimmt?

    Nehmen wir an, dass jede Wohnung jedes Jahr 30 m³ 40°C warmes Wasser brauchst.

    Um dieses aus deinen 90°C warmen und dienen 10°C kalten Wasser zu mischen benötigst du 37,5% warmes und 62,5% kaltes Wasser.
    Dann sollte dein Warmwasserzähler am Ende des Jahres bei 11,25 m³ stehen, dein Kaltwasserzähler bei 18,75 m³.

    Wenn du nun die Warmwassertemperatur auf 60°C runterstellst, benötigst du plötzlich 60% warmes und nur noch 40% kaltes Wasser.
    Somit sollte dein Warmwasserzähler bei 18 m³ liegen und der für kaltes Wasser bei 12 m³.

    Wenn wir nun anhand der Ersparnis von 1.000 € der Gasrechnung annehmen, dass der Gasverbrauch von 60.000 kWh auf 40.000 kWh gesunken.

    Wenn nun alle 10 Wohnungen in deinem Haus genauso gehaushaltet haben wie du, müsstest du bei dem 90°C warmen Wasser, die 60.000 kWh durch 112,5 m³ teilen und landest bei 533,33 kWh/m³
    Bei 60°C müsstest du die 40.000 kWh durch 180,0 m³ teilen und würdest nur noch bei 222,22 kWh/m³ landen.

    Ja, ich weiß, die zahlen passen jetzt nicht zu deine Zahlen, aber ein gesunkener Gasverbrauch mit einer Erhöhung der Warmwassermenge müssen zu Senkungen des Bedarfs pro Einheit führen. Alles andere ist unlogisch!
     
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  20. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Schän, dass ihr den Zähler getauscht habt.

    Aber das soll doch wohl hoffentlich keine Begründung sein, dass man den Zähler nach Ablauf der Eichfrist tauschen muss?!?!?

    Zur Erinnerung: Du hast geschrieben:
     
  21. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    Gasverbrauch ging von etwa 100-120.000 kWh auf 70-80.0000 kWh gesamt zurück.


    Es sind 14 Wohnungen.





    ...ja, das habe ich mir auch gedacht.

    Vielleicht wurde der WW Anteil auch vorher geschätzt...

    Was auch sein kann, dass ein oder mehrere Mieter falsch abgelesen haben. Bei uns ist vor Weihnachen ein Zettel von der Verwaltung im Briefkasten. Da muss man seine Wasser Zähler Stände eintragen. Wenn da jemand geschummelt hat, könnte es zu falschen Werten gekommen sein. Oder jemand hat nicht abgelesen und wurde geschätzt.
    Kontrolliert werden die Ablesewerte nur, indem alle 5 Jahre die Zähler getauscht werden - sonst nicht.
     
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