Steckdose defekt

Dieses Thema im Forum "Beleuchtung" wurde erstellt von nTla, 16.09.2015.

  1. nTla

    nTla Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    16.09.2015
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    ich und meine 3 Mitbewohner haben folgendes Problem. Wir hatten unseren Kühlschrank und Waschmaschine an 2 nebeneinanderliegenden Steckdosen betrieben. Als wir die Waschmaschine angemacht haben roch es immer leicht verbrannt, wir dachten es kam von der Waschmaschine,da diese schon alt ist. Jetzt geht diese Steckdose leider nicht mehr, ich vermute die Leitung ist durchgeschmort. Meine frage wäre jetzt wer nun für die kosten des Elektrikers aufkommen? Wir oder der Vermieter, welcher sagte es sei Eigenverschulden? Und müsste nicht bevor die Leitung durchschmort die Sicherung rausfliegen sobald zu viel Last anliegen?
    Ich hoffe ihr könnt uns weiter helfen.
    MfG
    Vlad
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Pharao, 16.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 16.09.2015
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    entschuldige mal, aber das ist m.E. schon grob fahrlässig! Ich mein, nur weil ihr dachtet es sei die Waschmaschine, deswegen kann man doch nicht einfach weiter machen als wäre nichts gewesen. Auch eine defekte Waschmaschine kann ggf. einen Wohnungsbrand verursachen! :erschreckt014:

    Gab es dafür einen Grund? Ich mein, normalerweise steht die Waschmaschine eher im Badezimmer und hat im besten Fall sogar eine eigene Steckdose mit eigener Sicherung. War es nicht möglich das anders aufzustellen bzw anzuschließen?

    Zur Frage wer jetzt bezahlen darf (mal unabhängig das ihr m.E. den Vermieter schon darauf ansprechen hättet müssen, als es des öfteren verbrannt roch), dazu müsste man m.E. erstmal genauer Wissen, ob die Leitungen hier allgemein wirklich zu schwach sind/waren?

    Desweiteren ist ja doch offen, was genau jetzt hier defekt ist. Es kann sein das die Leitungen einen Schaden hat, kann aber auch sein, das nur die Steckdose erneuert werden muss. Und im schlimmsten Fall müsste man ggf. (wenn die Leitung tatsächlich zu schwach wären) die gesamte Elektrik wahrscheinlich erneuern und das macht im bewohnten Zustand keinen Spaß .... :109:
     
  4. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    06.02.2014
    Beiträge:
    4.358
    Zustimmungen:
    735
    Bei Überlastung der Elektroleistung fliegt i.d.R. die Sicherung raus. Wenn es aber schon leicht verbrannt riecht, wenn ein Gerät angeschaltet wird, ist doch Gefahr in Verzug, das sollte auch ein Mieter wissen und sofort den VM verständigen. Wer letztendlich die Rechnung bezahlt wird sich heraus stellen, wem man die Schuld zuweisen kann.
     
    Pharao gefällt das.
  5. Duncan

    Duncan
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    19.01.2014
    Beiträge:
    4.392
    Zustimmungen:
    1.418
    Ort:
    Mark Brandenburg
    oder wie wahrscheinlich in diesem Fall auch in der Küche. Insbesondere in Altbauten deren Bäder oftmals relativ klein sind.

    Schuld hin oder her, bevor eine Steckdose sich in Rauch auflöst muss eine Sicherung kommen. Also ist die Elektroanlage zwingend von einem Elektriker zu prüfen und ggf. Schäden zu reparieren. Je nach dem was dabei herauskommt und wie man dem begegnen kann findet sich dann auch eine Lösung wie weiter. Die Kostentragung sehe ich trotz nicht unerheblicher Nachlässigkeit der Mieter hier in erster Linie beim Vermieter/Eigentümer. Ab sofort sollten die Mieter da etwas sensibler sein.
    Wie beim Militär: melden macht frei. Also alle Schäden die euch auffallen umgehend an den Vermieter melden, dann wird man weitersehen.
     
  6. #5 Jobo45, 17.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 17.09.2015
    Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.02.2010
    Beiträge:
    1.300
    Zustimmungen:
    93
    Welche Begründung liefert der Vermieter zu der Aussage dass es Eigenverschulden sei?
    Wenn Ihr natürlich dem VM mitgeteilt habt, dass Ihr schon seit Wochen oder gar Monaten beim Waschen einen Brandgeruch bemerkt habt, dann wird es für euch schwer werden vom Eigenverschulden abzulenken, ob allerdings der Schaden deshalb viel größer geworden ist muss auch nicht sein.

    So ist es, es muss demnach schon ein Fehler entweder in der Dose, in der Leitung oder sonst in der Installation vorgelegen haben, der dann im laufe der Zeit sich verschlimmert hat. Denn eine Steckdose mit dem Kabeln (oder auch zwei Steckdosen an einem Kabel) sollte bei uns 16 A Dauerstrom aushalten. Jedoch ist das die oberste Grenze und das heißt bei 3680 Watt ist die max. zulässige Leistungsentnahme über eine Leitung erreicht. Je nach Waschmaschine und Kühlschank könnte das schon sein, dass es zu viel wird.

    Wir können nur unsere Meinung dazu kund tun, ob das eine Hilfe ist?
     
  7. nTla

    nTla Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    16.09.2015
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Das eine Waschmaschine anfangen kann zu brennen wussten wir nicht. Die Waschmaschine war an der Decke offen, mein Mitbewohner hat wie dumm es auch klingen mag ein wenig Tofu reinfallen lassen. Wir dachten dies wäre der Grund für den Geruch.

    Dem Vermieter haben wir nicht gesagt das es leicht verbrannt roch. Das ganze spielte sich auch in etwa einer Woche ab letzte Woche fing es an verbrannt zu riehen und seit Dienstag geht die Steckdose nicht mehr. Der Vermieter sagt da nur eins zu "es ist in Ordnung zu bringen da es Eigenverschulden ist und das alle Steckdosen bevor wir eingezogen sind noch funktioniert haben". Dann habe ich versucht ihm zu erklären das die Leitungen einen bestimmten Mindestquerschnitt und eine Mindestlänge bei einer 16A Leitung haben müssen und diese vermutlich nicht verlegt sind. Darauf sagte er nur das ich mich ja mit seinem Haushaltselektronik (der vermutlich schon seit 20 Jahren nicht Arbeit stätig ist) unterhalten kann. Mein Vermieter eine äußerst anstregende Persönlichkeit.

    Naja wenn eure Meinung keine Hilfe wäre bräuchte ich auch keine Frage stellen.

    Vielen Dank für die Antworten ich werde vermutlich einfach einen anderen Elektriker und nicht dem vom Vermieter empfohlenen bestellen und mal sehen was dabei rauskommt.
     
  8. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    06.02.2014
    Beiträge:
    4.358
    Zustimmungen:
    735
    @nTla
    Wer den Handwerker bestellt bezahlt ihn auch, das wirst Du ja wissen. Grundsätzlich bestellt der VM den Handwerker und bei Verschulden des Schadens zahlst Du die Rechnung.
     
  9. #8 lostcontrol, 17.09.2015
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.617
    Zustimmungen:
    840
    Ein guter Elektriker macht dann GARNICHTS wenn er nicht die Erlaubnis vom Vermieter/Eigentümer hat.
    Ich würde mir das als Vermieter/Eigentümer nicht gefallen lassen wenn da ein anderer Elektriker als meiner drangeht, schliesslich bin ich ja verantwortlich und muss das auch mit der Versicherung entsprechend abklären.

    Apropos Versicherung: Habt Ihr den Schaden schon Eurer Haftpflicht gemeldet?
     
  10. #9 Martens, 17.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 17.09.2015
    Martens

    Martens
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    05.04.2006
    Beiträge:
    2.909
    Zustimmungen:
    157
    Ort:
    Berlin
    Also mal ganz langsam und von vorne:
    Tofu gehört nicht in die Waschmaschine (auch nicht in die Küche, Tofu ist kein Lebensmittel sondern Müll aber das ist ein anderes Thema) und der Betrieb von elektrischen Geräten mit teilweise demontiertem Gehäuse ist grob fahrlässig.

    Egal.

    An eine Steckdose darf ich als Mieter so viele Verbraucher dranhängen, wie ich Mehrfachsteckdosen auftreiben kann, es darf nichts passieren, außer daß die Sicherung bei Überlastung auslösen muß.

    Der Vermieter ist für die Instandhaltung zuständig, es liegt in der Natur der Dinge, daß etwas heute funktionsfähig sein kann und morgen schon defekt. Ein Verschulden des Mieters hat diesem der Vermieter nachzuweisen, ich sehe hier keines.

    Also dem Vermieter schriftlich den Mangel anzeigen und unter Fristsetzung von 10 Tagen um Abhilfe bitten. Verstreicht die Frist ergebnislos, wiederum schriftlich eine letzte Nachfrist von 10 Tagen setzen und Ersatzvornahme ankündigen (nicht androhen, Vorsicht, das ist ein insider ;) ).

    Verstreicht auch die Nachfrist ergebnislos, selbst den Elektriker Eurer Wahl bestellen, den Schaden dokumentieren! und reparieren lassen, die Rechnung bezahlen (wer bestellt, bezahlt) und dann an den Vermieter zur Erstattung schicken. Kopien von der Rechnung und den Schreiben machen...

    Zahlt der Vermieter erwartungsgemäß auch jetzt nicht, dann den Betrag von der nächsten Mietzahlung einbehalten.
    Diesen Vorgang nennt man Ersatzvornahme.

    Christian Martens
     
    Falter und Duncan gefällt das.
  11. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.02.2010
    Beiträge:
    1.300
    Zustimmungen:
    93
    Eine Waschmaschine die bei Betrieb an der "Decke offen" ist würde ich umgehend still legen, oder einen Deckel montieren. Denn war es gestern noch Tofu ist es morgen vielleicht ein Besucher der zufällig reinlangt! und dann dürft Ihr es den Hinterbliebenen erklären!

    Diese Meinung würde voraus setzen, dass etwas nicht kaputt geht! Warum lässt sich dann mit Reparaturservices weltweit viel Geld verdienen?
    Die Steckdose ist Bestandteil der Mietsache und diese ist defekt! Somit hat der Vermieter dafür sorge zu tragen, dass der Defekt behoben wird. Wenn er Euch Vorsatz oder Beschädigung die nicht durch Ihn oder der Sache zu vertreten sind nachweisen kann, wird er sich an Euch wenden.

    Die Dose ist für Euch nicht nutzbar und somit ist sie defekt eine Diskussion über warum weshalb würde ich als Mieter nicht führen.

    Ansonsten siehe Beitrag von Christian Martens
     
  12. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    19.09.2011
    Beiträge:
    2.814
    Zustimmungen:
    347
    Ort:
    28857 Syke
    Hallo zusammen,

    Das ein Leitungsschutzschalter (umgangssprachlich Sicherung) nicht auslöst ist wirklich nicht normal.
    Sind das Kippschalter oder noch alte Schmelzeinsätze?
    Die letzt genannten werden fahrlässigerweise auch gerne mal mit Alufolie überbrückt.
    Da anzunehmen ist das WM und KS auch bei anderen M an der einen Steckdose betrieben wurden könnte hier auch ein verschulden des exM vorliegen.
    Grundsätzlich ist jedoch vorzugehen wie @Martens schrieb

    VG Syker
     
  13. #12 Aktionär, 17.09.2015
    Aktionär

    Aktionär Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    06.06.2013
    Beiträge:
    1.219
    Zustimmungen:
    105
    Ort:
    NRW
    Klingt ganz so, als fehlt in der Elektroinstallation ein FI-Schalter.
     
  14. Duncan

    Duncan
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    19.01.2014
    Beiträge:
    4.392
    Zustimmungen:
    1.418
    Ort:
    Mark Brandenburg
    Ich gehe davon aus, dass es sich um einen Toplader handelt, die lässt man zum abtrocknen und damit zur Vermeidung von Siff und Geruch gerne "oben offen" stehen. Da kann ich nun kein vorwerfbares Handeln erkennen. Eventuell kann der TE hier nochmal Klarheit hereinbringen.


    PS: Kleinere sprachliche Ungenauigkeiten und die Tatsache, dass ich mit dem Namen Vlad den berühmtesten siebenbürger Landadeligen in Verbindung bringe lassen mich weiterhin vermuten wild spekulieren, dass der TE einen südosteuropäischen (rumänischen?) Sprachhintergrund haben kann, was erstere durchaus nahe legen würde.
     
  15. #14 lostcontrol, 17.09.2015
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.617
    Zustimmungen:
    840
    Wieso? Ich dachte die FI-Schalter braucht man nur für Feuchträume?

    Bei uns stehen die Waschmaschinen übrigens auch fast immer in den Küchen - eben weil unsere Altbau-Bäder leider meist relativ klein sind.
     
  16. #15 Pharao, 17.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 17.09.2015
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi nTla,

    wenn elektrische Geräte beim Benutzen verbrannt riechen, rauch aufsteigt oder unüblicherweise heiß werden, obwohl das an der Stelle nicht vorgesehen ist, dann stellt das i.d.R. IMMER eine Brandgefahr da. Und ein elektrisches Gerät einfach weiter zu benutzen, obwohl es wissendlich defekt ist bzw. den Anschein hat defekt zu sein (und verbrannt riechen würde ich mal dazu zählen, genauso wie ein sichtbar defektes Stromkabel), dann ist das m.E. einfach nur grob fahrlässig.

    Sei froh das hier nicht mehr passiert ist, denn grob fahrlässig mögen Versicherungen i.d.R. so garnicht bzw. die richtige A-Karte hat man gezogen, wenn noch jemand verletzt wird oder schlimmer.

    Weil das evtl. so rüber kam, ihr seit jetzt Schuld und müsst alles bezahlen - so war das von mir nicht gemeint. Erstmal wird man aber trotzdem raus finden müssen, was hier genau passiert ist bzw. jetzt defekt ist. Und natürlich sollte jetzt schnellstmöglich (egal wer hier Schuld hat oder später zahlen darf) die Elektrik überprüft und ggf. repariert werden.
    Ob es hier jetzt einen Zusammenhang gibt oder was genau defekt ist, das wird man aus der Ferne einfach nicht sagen können. Das muss sich schon ein Elektriker vor Ort angucken. Die Vermutung liegt hier m.E. allerdings schon sehr nahe, das hier evtl. irgendein Kabel (kann auch in der Steckdose sein) zu heiß geworden ist und deswegen jetzt die Steckdose nicht mehr geht. Aber das ist eine reine Vermutung - es kann auch was ganz anderes sein.

    So einfach kann & sollte es sich der Vermieter hier nicht machen.

    Erstmal ist der Vermieter natürlich zuständig die Mietsache mängelfrei zu halten und da hier nicht klar ist, was hier eigentlich passiert oder defekt ist, wird man mit der Schuldzuweisung auch erstmal abwarten müssen auf das Ergebnis. Das die Steckdosen vor Einzug funktioniert haben, ist hier völlig unrelevant. Als zweites sollte es m.E. schon im Eigeninteresse des Vermieters sein, sich darum jetzt zeitnah zu kümmern, denn wenn hier ein Defekt an den Leitungen vorliegt, besteht ggf. immer noch eine Gefahr. Deswegen wäre es evtl. auch garnicht schlecht, diese Leitung a`la Sicherung noch auszuschalten, damit da wiklich kein Strom mehr drauf ist.

    Die genauen Bestimmungen kenne ich hier jetzt nicht, aber "Bestandssachen" sind i.d.R. weiterhin zulässig. Hier gibt es also i.d.R keine Pflicht immer auf den neusten Stand der Dinge zu sein, solange da nix großartiges renoviert wird/wurde.

    Allerdings gibt es meines Wissens durchaus die "Auflage" bzw. Urteile, das ein Mindeststandard vorhanden seinen muss, der ein zeitgemäßes Wohnen ermöglicht und das beinhaltet m.E. auch, das normale, übliche Haushaltsgeräte betrieben werden können. Trotzdem wäre hier m.E. noch die Frage offen, lag das ganze jetzt an der Elektrik die ggf. zu schwach ist oder lag es nur an dem defekten elektrischen Gerät was angeschlossen worden ist oder habt ihr einfach übermäßig viel an diese Steckdose angeschlossen oder war für die Waschmaschine einfach eine andere Steckdose vorgesehen, usw.?
     
  17. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.02.2010
    Beiträge:
    1.300
    Zustimmungen:
    93
    FI-Schalter lösen bei Fehlerstrom aus und nicht bei zu hohen Strömen, dafür ist die Sicherung da.

    Als Fehlerstrom wird der Strom bezeichnet der nicht über den Nullleiter zurückfließt, weil er über andere Wege zu Masse fließt (wenn hier die Aussage von "Strom fließt" noch erlaubt ist).
     
  18. #17 lostcontrol, 17.09.2015
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.617
    Zustimmungen:
    840
    Soweit klar.
    Aber FI-Schalter sind doch nicht für alle Räume vorgeschrieben? Sorry, aber ich lass aus gutem Grund die Finger von Elektrik.

    Aber FI hin oder her - eine Sicherung hätte da eigentlich schon rausspringen müssen, denke ich auch.

    Wir hatten hier in der Einliegerwohnung auch das Problem dass in der Küche "zu wenig" Strom war. Die Elektrik war zwar nach 1960, aber früher hatte man halt auch lange nicht so viele Geräte gleichzeitig in der Küche in Betrieb.
    Wir haben's dann natürlich richten lassen, aber sowas kommt wohl recht häufig vor, gerade im Altbau (oder nach Umbauten bei denen die Elektrik dann nicht mehr "stimmt").
    Durchgebrannt ist hier aber noch nie was - da hat's halt immer die Sicherung rausgehauen wenn zuviel gleichzeitig dranhing (Kühlschrank, 5-Liter-Boiler, Kaffeemaschine, Toaster, Mikrowelle usw.).
     
  19. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.02.2010
    Beiträge:
    1.300
    Zustimmungen:
    93
    Tja dann scheint die Verkabelung ja in Ordnung gewesen zu sein!

    gerne passieren Schmorstellen und in Folge Unterbrechungen an Verbindungsübergänge.
    Während des Betriebs (meist bei höheren Strömen die aber nicht ausreichen um die Sicherung auszulösen) gibt es dann kleine Funkenbildung und dadurch verbrennt Material, die Kontaktfläche die den Strom zwischen diesen Verbindungen leitet wird immer geringer. Irgend wann, wenn sich diese Verbindung dann abgekühlt hat, ist die elektrische Verbindung dann unterbrochen und somit funktioniert die Steckdose nicht mehr. Das ganze kann auch durch einen eingeschlagenen Nagel oder durch einen Kabelfehler entstehen. Das kann in der Steckdose, in einer Verteilerdose, im Sicherungskasten und natürlich auch im Kabel selbst passieren.
     
  20. Duncan

    Duncan
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    19.01.2014
    Beiträge:
    4.392
    Zustimmungen:
    1.418
    Ort:
    Mark Brandenburg
    Ein Strom strömt, bitteschön. Sonst macht doch Wildwasser Rafting gar keinen Spaß. Tipp: die Sava entlang, von Jesenice oder Kranj bis Belgrad im Kanadier (mit Persenning) oder im Schlauchboot. Unvergesslich.
     
    Syker und Jobo45 gefällt das.
  21. #20 lostcontrol, 17.09.2015
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.617
    Zustimmungen:
    840
    Seither gehört's für mich zum Standard bei größeren Renovierungsaktionen da besonders drauf zu achten.
    Aber zum Glück sind wir da eigentlich durchgängig auf ziemlich gutem Stand.
    Man ist ja lernfähig :-)
     
Thema: Steckdose defekt
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. steckdose defekt vermieter

    ,
  2. kühlschrank steckdose gescholzen vermieter

    ,
  3. alle steckdosen defekt

    ,
  4. steckdose vor mietbeginn defekt,
  5. steckdose defekt wer zahlt,
  6. wie legt man eine geschmorte steckdose still,
  7. steckdose ist etwas durchgeschmort was macht mann,
  8. was passiert steckdosen defekt
Die Seite wird geladen...

Steckdose defekt - Ähnliche Themen

  1. DLE in der Küche defekt

    DLE in der Küche defekt: Hallo in die Runde, ich habe folgenden Sachverhalt: Der Mieter meldet eine defekte Armatur in der Küche. Die Küche ist allerdings nicht...
  2. Durchlauferhitzer defekt - Rechnung von Hausverwaltung

    Durchlauferhitzer defekt - Rechnung von Hausverwaltung: Hallo liebe Community, da ich leider nichts ähnliches über die Suche gefunden habe, möchte ich mein Problem hier gerne schildern: Wir hatten...
  3. Ceran-Kochplatten von Pantryküche defekt

    Ceran-Kochplatten von Pantryküche defekt: Guten Abend, folgende Frage: Ich habe an einen Mieter eine 1-Zimmer-Wohnung vermietet inklusive einer Pantryküche (mit Spüle,...
  4. Defekte Gegensprechanlage und gelber Müll kann nicht entsorgt werden

    Defekte Gegensprechanlage und gelber Müll kann nicht entsorgt werden: Bei mir ist folgendes: 1. Die Klingelanlage ist fortgesetzt defekt. Einmal geht zeitweise die Klingel nicht. Folge, meine Pakete kommen nicht an...
  5. Zu spät gemeldeter Defekt

    Zu spät gemeldeter Defekt: Guten Morgen, am Freitag teilte mir ein Mieter mit, dass bei seinem Waschbecken im Bad der Syphon abgerissen ist und nun neu gemacht werden muss....