Steuern bei Wohngemeinschaft

Dieses Thema im Forum "Steuer - Vermietung und Verpachtung" wurde erstellt von edk, 29.12.2014.

  1. edk

    edk Neuer Benutzer

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    Hallo Leute,

    ich bin ganz neu hier und habe nicht viel Ahnung was man berücksichten sollte und wie man die Steuern an das Finanzamt abführt.
    Es geht hier um eine WG in der 4 Studenten wohnen und pauschal 280 euro Miete zahlen. Wie ist es nun mit Steuern zahlen wie berechnet man den Gewinn?

    Danke im vorraus
     
  2. AdMan

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  3. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Ich nehme an, dass Du Vermieter bist. Dann schaue Dir mal das Formular "Anlage V" an.
     
  4. Andres

    Andres
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    Wenn du eine genauere Antwort als die (eigentlich ziemlich gute :)) von Berny willst: Wohnst du dort? Bist du Eigentümer der Wohnung/des Hauses? Hast du die Räume selbst von jemandem gemietet? Welche Kosten entstehen dir durch die Vermietung?

    Ansonsten Grobformel: Einnahmen - Ausgaben = zu versteuerndes Einkommen aus V&V. Im Detail kann das komplizierter sein, vor allem wenn eine Eigennutzung zu berücksichtigen wäre.
     
  5. edk

    edk Neuer Benutzer

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    Danke für die hilfreichen Antworten.

    Die Anlage V hatte ich mir angesehen und habe festgestellt dass ich die schon längst rausgeschickt habe. Nun brauche ich dringend eine AfA Berechnung bis zum Ende des Jahres. Ich hatte den Termin schon zwei mal aufgeschoben. Vielleicht rufe ich morgen mal an und frage die Dame freundlich, ob sie den Abgabetermin für die AfA Berechnung entwas aufschieben kann.

    Ist es schwierig als Leie so eine Berechnung zu erstellen oder sollte man unbedingt zum Steuerberater?

    Noch etwas zur Wohnung, mir gehört die Wohnung und ich wohne selbst nicht darin.
     
  6. #5 Berny, 29.12.2014
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2014
    Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Als Laie fülle ich die Zeile 33 der Anlage V folgendermassen aus:
    AfA X linear 2,50% X wie Vorjahr Gesamtbetrag 2.982 € X Feld 30: 2.982 €
    Die 2,50% beziehen sich wohl auf den Anschaffungspreis der Immobilie.
     
  7. edk

    edk Neuer Benutzer

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    Hallo Berny, danke für die Antwort.

    Ich hätte noch eine Frage, wie bist Du auf den Gesamtbetrag 2.982 € gekommen?
    Oder woraus ergibt es sich?

    Danke
     
  8. Andres

    Andres
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    (Hier beliebigen bissigen Kommentar einfügen. :D)

    Ist auf Basis dieser Erklärung ein Bescheid ergangen? Falls ja: Ist der noch anfechtbar? Sonst wäre das hier eine rein theoretische Diskussion - das Thema wäre dann für dieses Steuerjahr durch.


    Warum gibt es einen Termin für die Ermittlung der AfA? Hier läuft irgendwas ab, bei dem man dir bestimmt wenigstens ein bischen helfen kann, aber dazu musst du mal sagen, was hier gerade vor sich geht - und zwar nicht häppchenweise wie bisher. Sonst ist das alles ein bischen schwierig.


    Man hätte mal vorher zum Steuerberater gehen sollen, wenn solche Dinge unklar sind. Die reine Erklärung jetzt geht auch ohne - was natürlich zur Folge haben kann, das man wesentliche Gestaltungsspielräume übersieht.


    Geht nichts über einen gesunden Humor. :90:

    Wenn es um die Fortführung einer Abschreibung aus dem Vorjahr ginge, hätte er kaum gefragt. Außerdem ist die Annahme einer Abschreibung über 40 Jahre schon ein Spezialfall. Der Regelfall ist eine Abschreibung über 50 Jahre, d.h. 2 %.

    edk: Baujahr der Immobilie? Denkmalschutz? Wann gekauft?


    Nein. Aus dem Kaufpreis ist der Wert des Grundstücks herauszurechnen, der nicht abgeschrieben wird. Man kann das vom Finanzamt erledigen lassen (wird z.B. hier erklärt) oder selbst Nachweise erbringen, was sich bei besonderen Umständen lohnen kann.

    Kaufnebenkosten werden entsprechend des Verhältnisses Gebäudewert/Grundstückswert aufgeteilt. Der auf das Grundstück entfallende Anteil wird nicht berücksichtigt, der Rest wird ebenfalls abgeschrieben.

    Dann gibt es noch das Thema "anschaffungsnaher Aufwand", was womöglich den abzuschreibenden Betrag weiter verändert. Ist alleine hier im Form mehrfach beschrieben -> Suchfunktion.
     
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