Steuersparmodell?

Dieses Thema im Forum "Steuer - Vermietung und Verpachtung" wurde erstellt von Lejero, 29.01.2016.

  1. Lejero

    Lejero Benutzer

    Dabei seit:
    04.10.2014
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    13
    Ort:
    München
    Hallo zusammen,


    ich habe mir zur steuerlichen Optimierung folgendes Modell überlegt. Natürlich werde ich das auch mit meinem Steuerberater diskutieren, aber mich interessiert eure Meinung bzw. Erfahrung.


    Folgende Situation:


    MFH für 1 Mio. €, davon Bodenanteil 70%, Gebäude instandhaltungsbedürftig.

    Gutachten liegt vor, das wirtschaftliche Restlebensdauer auf 30 Jahre benennt.


    Nun meine 3 Fragen:

    • Kann ich den Anteil am Gebäude in Höhe von 300.000 € über 30 Jahre abschreiben, also jährlich 3,3 %? Macht ja keinen Sinn über 40 Jahre (vor 1925), da die wirtschaftliche Lebensdauer nicht mehr so lange ist.

    • Unter Berücksichtigung der 3 Jahresfrist möchte ich ca. 500.000 € in die Instandhaltung stecken, sprich Fassade, Garten, Treppenhaus, Böden, Türen etc. und insbesondere Sanitär und Heizung (nicht Fenster und nicht Elektro-installation). Kann ich nun die 500.000 € komplett im Jahr der Maßnahmen absetzen bzw. über z.B. 5 Jahre verteilen? Oder bin ich doch mit Herstellungskosten und Abschreibung über 40 Jahre dran?

    • Wann könnte ich dann Fenster und Elektroinstallation instand halten, ohne dass dann die Gesamtsumme als Sanierungs-/Herstellungskosten betrachtet werden?

    Vielen Dank schon mal und Grüße,


    Lejero
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Soontir, 29.01.2016
    Soontir

    Soontir Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    10.02.2011
    Beiträge:
    680
    Zustimmungen:
    11
    Ort:
    Heidelberg
    Hallo,

    da es allen hier im Forum verboten ist, steuerliche Beratungen durchzuführen, wende Dich doch bitte mit Deinen Fragen
    an (D)einen Steuerberater. Dieser wird Dir Deine Fragen sicherlich alle beantworten können.

    Gruß
     
  4. Lejero

    Lejero Benutzer

    Dabei seit:
    04.10.2014
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    13
    Ort:
    München
    Hallo Soontir,

    siehe oben: "Natürlich werde ich das auch mit meinem Steuerberater diskutieren, aber mich interessiert eure Meinung bzw. Erfahrung."
    Ziel ist also keine Beratung, sondern Erfahrungen, ob das jemand vielleicht schon mal so (erfolgreich) gemacht hat.

    Danke und Gruß,

    Lejero
     
  5. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    6.713
    Zustimmungen:
    1.254
    Grundsätzlich ja, aber das FA wird dafür schon Nachweise sehen wollen, z.B. das angesprochene Gutachten. Die AfA-Tabellen binden aber grundsätzlich nur die Finanzverwaltung, nicht den Steuerpflichtigen.


    Wird das Ausstattungsniveau in drei wesentlichen Merkmalen verbessert, handelt es sich um Herstellungskosten. Mit diversen Oberflächen, Sanitär und Heizung wäre das schon großzügig erfüllt. Es gibt noch eine Reihe weiterer Bedingungen, aber diese hier erscheint mir am eindeutigsten.

    Auch macht mir etwas Sorge, dass der Erhaltungsaufwand den Gebäudewert deutlich überschreitet. Das ist eine weitere Frage für den Steuerberater.


    Dazu gibt es keine festen Regeln. Es wäre aus steuerlicher SIcht eine gute Idee, mit der Planung von Maßnahme B erst zu beginnen, wenn Maßnahme A komplett abgeschlossen ist. Das reicht dann auch bei der für dich unvorteilhaftesten Auslegung. Ob das technisch sinnvoll ist, wäre eine andere Frage.
     
    Lejero gefällt das.
  6. Lejero

    Lejero Benutzer

    Dabei seit:
    04.10.2014
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    13
    Ort:
    München
    Hmm, gute Anregungen, vielen Dank Andres
     
Thema:

Steuersparmodell?