Streit mit der Mutter des Vermieters - was tun?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von RatloserMieter, 25.09.2015.

  1. #1 RatloserMieter, 25.09.2015
    RatloserMieter

    RatloserMieter Gast

    Hallo!
    Ich bin neu hier und hoffe, dass ich von den Erfahrungen anderer profitieren kann - egal ob Mieter oder Vermieter. Ich beschreibe gleich die Situation, in der wir uns befinden und hoffe auf Erfahrungswerte anderer.
    Wir und die Nachbarsfamilie haben uns jetzt von einem Anwalt beraten lassen. Dabei kamen drei Optionen auf den Tisch:
    a) Mietminderung - davor zögern wir zurück, denn aktuell ist der Vermieter wie gesagt auf unserer Seite
    b) Unterlassungsklage / Abmahnung und dann eine Zivilklage
    c) Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft (der Anwalt hatte viele Ideen dazu)
    Wir tendieren aktuell zu Option b - nicht, dass wir das wirklich wollen oder ernsthaft glauben, dass das eine Lösung wäre. Wir wollen alle einfach nur unsere Ruhe. Doch bevor wir noch mehr Geld und Energie in diesen totalen Mist investieren: Welche Erfahrungen haben andere mit diesem Weg? Gibt es Tipps, wie man dem Ganzen noch Herr werden kann? Was hat bei anderen funktioniert? Haben wir überhaupt irgendeine Chance auf Besserung? Gerade Erfahrungen von Vermietern würden uns interessieren.
    Danke im voraus (auch für das Lesen dieses ewig langen Textes!!

    Also:
    Meine Freundin und ich sind vor ca. 10 Monaten in unsere Mietwohnung gezogen. Innenstadt Münster, also aus unserer Sicht ein absoluter Glücktreffer, denn Wohnungen wie unsere sind fast unmöglich zu bekommen und auch nicht gerade billig.... Jetzt haben wir den Haken an der Wohnung gefunden. Insgesamt wohnen hier 4 Parteien: EG eine allein stehende Dame, 1. OG die Mutter des Vermieters, 2. OG wir beide, DG ein Paar mit einem 10 Monate alten Baby. Zu unserer Wohnung gibt es Gartenmitnutzung (steht im Mietvertrag) und ein Carport (das nicht im Mietvertrag steht). Erd- und Dachgeschoss sind super nett und genauso verzweifelt wie wir.
    Der aufmerksame Leser hat es geahnt: Das Problem ist die Mutter des Vermieters. Die Dame dürfte um die 70 sein und früher hat ihr das Haus mal gehört. Heute gehört es dem Sohn (der außerhalb lebt) und sie hat Wohnrecht auf Lebenszeit. Und leider terrorisiert sie alle anderen. Das geht wohl schon seit Jahren so, mit jeder Mietpartei, die hier gelebt hat. Die Mieterin im Erdgeschoss lebt hier schon seit über 10 Jahren und ist völlig verschüchtert. Bei uns fing es am Tag nach dem Einzug an. Über Briefe, die seitenlang unsere angeblichen Verfehlungen auflisten, Beleidigungen, Durchwühlen des Mülls (und verteilen der Dinge, die laut ihr zuviel sind - z.B. Babywindeln) etc. sehen wir dabei sogar alle hinweg. Anfangs haben wir versucht mit ihr zu reden, was sie abblockt. Mittlerweile verkehren wir nur noch schriftlich (sowohl um ihr Dinge zu untersagen woe auch Friedensangebot zu machen), worauf sie aber nur mit noch mehr Beleidigungen reagiert. Oder indem sie uns anbrüllt und dann Tür / Fenster zuknallt.
    Unser Hauptproblem ist aber, dass sie die Finger nicht von unserem Eigentum lässt. Hauptstreitpunkt ist hierbei besagter Carport. Keine Mietpartei hat ein Auto, es werden also primär Fahrräder und Gartenmöbel unter gestellt. Die Vermietermutter besteht darauf, dass es ihr Carport ist und sie nur ausgewählte Dinge hier duldet (was sich täglich ändert). Der Vermieter selbst sieht das anders. Laut ihm ist der Carport quasi zweigeteilt zu nutzen - links seine Mutter und die Mieterin aus dem Erdgeschoss. Rechts wir und die Familie aus dem Dachgeschoss. Die linke Seite ist quasi leer bis auf Rad aus dem Erdgeschoss, dem Rad der Vemietermutter und ihren Gartenutensilien. Rechts steht viel herum: Von der Nachbarsfamilie stehen neben zusammengeklappten Gartenmöbeln zwei Fahrräder, ein Kinderanhänger und ein Kinderwagen dort. Von uns erst fünf, jetzt "nur noch" vier Fahrräder. Ja, richtig gelesen.... Das ist unser Hobby (und der Beruf meiner Freundin). Insgesamt besitzen wir sechs Fahrräder (Gesamtwert gut 8000 Euro), was wir sofort bei der Besichtigung und in jedem weiteren Schritt gesagt haben. Wir wollten die Räder im Keller unterstellen, was wiederum der Vermieter nicht wollte. Er war einverstanden, dass die wertvollsten Räder in den Keller kommen (das war erst nur eins, mittlerweile zwei), der Rest sollte ins Carport. Dazu haben wir mit ihm einen Punkt im Carport abgesprochen, an dem wir die Räder auch anketten können. Und das sieht weniger dramatisch aus als es ist. Dadurch, dass wir Erfahrungen mit dem Handling so vieler Räder haben, sind die vor- und nebeneinander gestapelt, so dass wir letztenendes nur wenig Platz mehr brauchen als andere mit zwei Rädern. Als wir eingezogen sind (letzten Dezember) war dieser Stellplatz auch leer. Der Vermieter war in der Folgezeit mehrfach vor Ort und hat unseren "Aufbau" angesehen und war damit einverstanden (leider bisher nur mündlich).
    Aber: Seit gut 6 Monaten hat die Vermietermutter beschlossen, dass sie auch die rechte Seite des Carports nutzen muss. Das sei schon immer so gewesen, das muss auch jetzt so sein. Entsprechend stellt sie z.B. heimlich den Kinderwagen der Nachbarn vor den Carport (gerne nachts oder im Regen). Oder verschiebt und verstellt alle Gartenmöbel der Nachbarn so, dass keiner von uns vieren an die eigenen Räder kann. Die Räder der Nachbarn nebst Kinderanhänger werden auch gerne verstellt. Unsere Räder kann sie nicht verstellen, weil diese ja angekettet sind (nichts, dass sie es nicht schon versucht hätte, es gibt entsprechend Macken im Lack). Aber dafür stellt sie Gegenstände von sich oder der Nachbarn vor unsere Räder. Neuerdings ketten sie auch gerne ihre Holzgartenbank an unsere Räder, wenn wir bei der Arbeit sind. Auch jetzt gerade hat sie das wieder vor 15 Minuten gemacht (ich habe heute frei - yippieh).

    Wir alle haben ihr schriftlich mehrfach untersagt, sich an unserem Eigentum zu schaffen zu machen. Wir bemühen uns sehr die Dame zu ignorieren. Aber je mehr wir sie ignorieren, umso schwerere Geschütze fährt sie auf, z.B. Verstellen des Treppenhauses mit Blumenkübeln und Regalen da, wo manchmal der Kinderwagen steht. Oder Diebstahl von Türkeilen für die Haustür (uns sind mittlerweile zwei abhanden gekommen). Oder wie gesagt das Anketten von Gegenständen an unsere Räder. Alles nur Kleinscheiß, der einfach nervt. Wenn wir von der Arbeit kommen, wissen wir nicht was uns heute erwartet.
    Wir haben das Okay vom Vermieter, dass wir die Kette zerstören dürfen, mit der sie Sachen ankettet (seitdem war sie vorsichtiger, aber seit 15 Minuten ist die Bank wieder angekettet...) und sowieso alles "gegen" sie tun dürfen, was wir wollen. Der Vermieter und seine Mutter hassen sich. Was sie ihm an Beleidigungen um die Ohren haut, hat mich echt sprachlos gemacht. Er ist also theoretisch auf unserer Seite, kann aber nach eigener Aussage nichts tun.

    Ich weiß, das klingt für viele jetzt total albern (dann schafft doch die Räder halt weg!). Doch entfiele damit ein wichtiger Grund FÜR diese Wohnung, für den wir entsprechend auch mehr Miete zahlen als für andere Wohnungen hier im Viertel. Für uns sind die Räder wirklich wichtig. Als Hobby, als Gefährt zu Arbeit, als Reisemittel. Das Geld, was andere in ihr Auto investieren, investieren wir in die Hege und Pflege der Räder.
    Wir schauen uns mittlerweile auch nach einer neuen Wohnung um, aber das ist a) nicht einfach auf dem hiesigen Wohnungsmarkt und b) natürlich auch kostenintensiv. Geld, das wir gerade vor 10 Monaten in die Wohnung hier investiert haben.... Wir sind wirklich ratlos.
     
  2. AdMan

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  3. AJ1900

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    1. Die Biologische Lösung abwarten
    2. Sich der Tatsache bewußt sein das man vor Gericht zwar ein Urteil aber sicher keine Recht bekommt.
    3. Den Unsinn den euer RA alles machen will, bloß sein lassen, oder wollte ihr mit Beweisphotos und Zeugen vor Gericht auftauchen um den Diebatahl von Türkeilen zu beweisen?
    4. Davon ausgehen das ihr irgendwann Ketten und Schlösser ausgehen werden, und sich ansonsten einen S......ß drum kümmern.
     
  4. #3 Mattieu, 25.09.2015
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    Für die Räder einen geeigneten exklusiven Stellplatz in der Nähe suchen.
     
  5. #4 Martens, 25.09.2015
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    Sowas ist immer schwierig und kann die Hölle werden...

    Im konkreten Fall könnte man den Carport mit einem Zaun (Stabgittermatten) samt Tür versehen, damit Manipulationen am Lagergut unterbunden werden. Ich gehe davon aus, daß die Dame nicht mehr über Zäune von z.B.1,20m klettern wird.
    Das Vorgehen und die Kostentragung soltle natürlich mit dem Vermieter vorab und schriftlich abgestimmt werden.

    Sofern ihr noch Nerven habt, weiter dagegenhalten.
    Juristisch ist da nichts zu machen, die Dame wird auch künftig Regeln oder ggfs. Gerichtsurteile ignorieren.

    Christian Martens
     
  6. #5 Aktionär, 25.09.2015
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    Hallo RatloserMieter,

    Du schreibst ja selber, dass der Carport nicht in eurem Vertrag erwähnt wird. Daher würde ich nicht zu viel Geld in den RA investieren und lieber nach einem neuen Stellplatz Ausschau halten.

    Und nur so nebenbei: 6 Räder für insgesamt 8.000€? Da würde ich jetzt nicht von wertvoll sprechen. Der Rahmen meines Rennrades kostet mehr ...
    Abgesehen davon ist Münster doch eine echte Fahrradstadt, da stehen die Räder doch an jeder Ecke draussen. Könnte auch eine Option sein.
     
  7. #6 RatloserMieter, 26.09.2015
    RatloserMieter

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    Deswegen sind wir Mieter und keine Eigentümer. :92:
    Mit 8000 Euro (plus Zubehör und Anbauteile) treiben Sie jeder Hausratversicherung in Münster Innenstadt schon die Schweißperlen auf die Stirn.

    Die Idee mit dem Zaun gefällt mir gut. Das schlage ich den Nachbarn und dem Vermieter mal vor und rechne das durch. Denn dass sich das Problem tatsächlich juristisch lösen lässt, glaube ich nicht (abgesehen davon, dass Gericht und Polizei wichtigeres zu tun haben als unsere Türkeile).
    Nach einem externen Stellplatz sehen wir uns um (das hätte ich schreibe sollen), aber das ist hier noch seltener zu finden als Wohnungen.

    Auf jeden Fall danke für die Rückmeldungen!
     
  8. Nanne

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    Das kann dauern. Solche Biester sind zäh...:010sonst:
     
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  9. Duncan

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    Du sprichst aus Erfahrung? ;)

    Ich warte da ja auch noch, aber die sind erst gut über 80....:91:

    zur Idee das Carport mittels Gittermatten vierzuteilen: Wenn man das handwerklich ordentlich machen will, sollte man durchaus mit 4stelligen Kosten rechnen. Ein gewisser Diebstahlschutz und Vandalismusfestigkeit möchte man davon ja schon haben. Deshalb mit allen Beteiligten auch die Kostentragung vereinbaren, wenn der Vermieter nicht sagt alles geht auf meine Kappe, dann macht das bitte schriftlich. z.B. als Zusatz zum Mietvertrag, auch mit einer Regelung was soll bei Beendigung des Mietverhältnisses damit geschehen. Eine einfache Handskizze und eine Materialkostenrecherche via Baumaktseiten helfen auch bei einer DIYS-Variante.

    @RatloserMieter : die Strafe fürs nicht mitteilen des Fortganges der Angelegenheit ist 3 mal um den Aasee joggen, wenn du dabei meine Ex triffst darfst sie reinschubsen, meinetwegen auch bei Eis.


    PS: 8.000€ für Fahrräder sind schon eine Hausnummer, soviel haben bei mir Auto und Fahrrad zusammen nicht gekostet.
     
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  10. Nanne

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    Erfahrung, na klar.
    Ich wünsche Dir noch viele schöne Jahre mit Deinen 80jährigen.:001sonst:
     
  11. Duncan

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    Naja, der erste der Ü80-Bande wird nächstes Jahr wohl 90. Hat zwar derzeit mit Hautkrebs zu tun, aber daran wird's sicher nicht scheitern.
     
  12. #11 Goldhamster, 27.09.2015
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    Ich würd mich als Mieter wehren.
    Nicht im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Und auch nicht rückverfolgbar.

    Nagelt ihr z. B. nachts ein Brett quer vor den Rahmen ihrer Eingangstür. Und am nächten Tag helft ihr ihr freundlich beim Entfernen.
     
  13. #12 RatloserMieter, 28.09.2015
    RatloserMieter

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    Ich fürchte auch, dass die Dame ausgesprochen zäh ist....
    Meine "Schwiegermutter" (ihres Zeichens ebenfalls über 70 und großartig) hat schon angeboten, sich der Dame unauffällig anzunehmen, wenn wir im Urlaub sind. :7:

    Der aktuelle Stand sind so aus, dass der Vermieter die Zaun-Idee rundheraus ablehnt. Er hat sich nämlich derweil überlegt, dass er in dem Carport ja eigentlich seinen Anhänger unterstellen will (wovon wir am Samstag zum ersten Mal gehört haben). Er will uns dann eine andere Lösung für die Räder und alles andere anbieten. Doch diesbezüglich bin ich ausgesprochen skeptisch. Solche Ankündigungen macht er nämlich schon seit 10 Monaten zu uns, seit 18 Monaten zur Nachbarsfamilie und seit über 10 Jahren zur Dame im Erdgeschoss. Ich fürchte, der sitzt die biologische Lösung aus, kassiert so lange die Miete und wird dann das Haus verkaufen (was er nicht kann solange sie lebt).
    Vermietermutter hat Samstagnacht noch im Hof randaliert. Leider waren wir nicht schnell genug, sind also nur Ohrenzeugen. Wie ich gerade beim Start auf den Arbeitsweg feststellen durfte, hat mein Rad jetzt ein paar neue Macken. Und kommt ab heute Abend mit in unseren Keller (der dann erstmal voll ist). Das ist zwar gegen die Absprache mit dem Vermieter, aber...
    Ich bin dazu erzogen, dass ein Handschlag und eine mündliche Absprache bindender sind als irgendwas. Und dass man Probleme einfach bespricht und einen Kompromiss findet. Das Ganze ist also einfach so unfassbar doof und unnötig in meinen Augen!

    Mal eine blöde Frage: In unserem Keller ist der Hauptwasseranschluss (und die Hauptstromleitung von der Straße aus). Das wurde uns erst bei der Übergabe gesagt, vorher wussten wir davon nichts (es steht es also nicht im Mietvertrag). Entsprechend sollten wir den Keller gar nicht abschließen und auch die Ecke mit dem Wasseranschluss komplett frei lassen. Wir hatten uns in der Zwischenzeit mit dem Vermieter darauf geeinigt, dass wir den Keller doch abschließen (sonst wäre das 4000 Euro-Rad meiner Freundin laut Hausratmensch nicht versichert gewesen), aber einen Schlüssel für Notfälle für alle Nachbarn zugänglich im allgemeinen Keller verstecken. Das haben wir bisher auch gemacht. Den Schlüssel werde ich nachher wieder an mich nehmen, weil uns nun das Vertrauen fehlt, dass sich da nicht doch jemand im Keller zu schaffen macht. (Wenn wir im Urlaub sind, werden wir den Schlüssel natürlich einem der netten Nachbarn geben).
    Können wir dafür eine Abmahnung kassieren?

    @Duncan: Wird gemacht! Schatzi muss eh jeden Tag zweimal am Aasee lang. Besondere Kennzeichen? Oder soll sie vorsichtshalber einfach alle Joggerinnen in den See schubsen?

    @Goldhamster: Nicht, dass ich nicht auch Rachegelüste hätte.... Aber ich habe neben Job und Fernstudium tatsächlich andere Hobbys als dieses Wesen. :84:


    Falls jemand nette Vermieter in Münster kennt, die zufällig eine bezahlbare Dreizimmerwohnung mit Balkon und großem Keller in der Ecke rumstehen haben......
     
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  14. AJ1900

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    Ob das Haus dann verkauft wird oder nicht, ist aber nicht euer Problem. Das kann theoretisch sowieso immer passieren, also was solls? Letztendlich musst du dir halt überlegen, ob dir der Mietpreis für die Zumutungen angemessen erscheint. Du kannst sicher auch Miete mindern usw. ob das was ändert glaube ich allerdings nicht.
    Andererseits sieh es doch mal so, wenn der Mietpreis ansonsten recht preiswert ist, ist die randalierende Mutter eben der Preis dafür, das ihr Geld spart.:84: Man muß evtl. auch mal die "positiven" seiten sehen, und sich nicht immer nur auf die keifende Mutter fixieren, als Anregung.:wink5:
    Alles hat eben seinen Preis, ist nur die Frage ob man bereit ist damit zu leben. Wenn nicht sehe ich da wirklich nur die Lösung das man sich eine andere Wohnung sucht, oder sich in einem kleinkrieg evtl. auch vor Gericht aufräuffelt.
     
  15. #14 RatloserMieter, 28.09.2015
    RatloserMieter

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    Recht hast du!
    Leider ist die Wohnung nicht preiswert (relativ zu unserem Einkommen, bevor jemand sagt "also, ich könnte auch 50000 Euro pro Monat zahlen"). Wir waren mal sehr gerne bereit mehr zu zahlen, als wir zu Beginn der Suche zahlen wollten, weil Grundriss, Lage, Carport für die Räder und Gartenmitnutzung so großartig klangen. Davon sind nur noch Grundriss und Lage übrig geblieben, weil Carport und Gartenmitnutzung sich faktisch durch die Streitlage gerade in Luft auflösen. Wenn der Vermieter dafür jetzt 150 Euro mit der Miete runter ginge - prima. Wird er aber nicht machen. Wir müssten also aktiv mindern. Aber ob das die Situation verbessern würde.... Seufz....


    (Und dass ein Verkauf theoretisch jederzeit passieren kann - klar. Es sollte nur zeigen, dass die allgemeine Bereitschaft des Vermieters sich Problemen anzunehmen, nicht die größte ist. Die supernette und mittlerweile total eingeschüchterte Nachbarin im Erdgeschoss kämpft seit Jahren mit ihrer Heizung. Im Winter ist ein Zimmer bei ihr quasi nicht bewohnbar, weil die Heizung hier nicht richtig warm wird. Der Heizungstechniker ist jedes Jahr mindestens einmal da (übrigens bei allen) und sagt unter vorgehaltener Hand, dass er am liebsten die Gasthermen austauschen würde, weil der Druck zu gering ist (oder so - ich habe keinen Plan davon) - er aber vom Vermieter die klare Ansage hat, dass er die Gasthermen von Jahr zu Jahr retten soll.)
     
  16. AJ1900

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    Also, wenn die Einschränkungen wirklich so massiv sind, dann würde ich darüber schon mit dem VM reden. Und auch mit dem finanziellen Argument kommen. Aber eben fundiert, mittels Protokoll, und anderen Mietern usw.
    Das ist am Ende doch irgendwo auch nur eine Rechenexempel. Lass die Emotionen da mal komplett raus, die bringen dir eh nichts. Ich hatte schon Mieter die sich gegenseitig echt das Leben zur Hölle gemacht haben, wegen Nichdichkeiten. Das Lag am Ende eigentlich rational nie an den eigentlichen Fakten oder Taten, sondern immer daran das sich das einfach hochgeschaukelt hat.
    Und da kann dann eben der verlegte Türkeil der Tropfen sein der das Fass zum überlaufen bringt. Rational ist das aber nicht.
     
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