Strippe BRD II

Diskutiere Strippe BRD II im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo, muss ich mich als Mieter einer Wohnung bei Strippe BRD melden, wenn ich in die Wohnung einziehe und dort ein Kabelanschluss vorhanden ist...

ar2022

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Hallo,
muss ich mich als Mieter einer Wohnung bei Strippe BRD melden, wenn ich in die Wohnung einziehe und dort ein Kabelanschluss vorhanden ist?
Bei mir war ein Medienberater von Strippe BRD und meinte zu mir, ich hätte mich strafbar gemacht, da ich seit 2 Jahren in der Wohnung wohne und das Kabelfernseh nicht bezahle. Er meinte, wenn ich jetzt einen Vertrag abschließen würde, müsste ich keine Strafe bezahlen. Aber eigentlich möchte ich gar kein Kabel haben, da es ja auch Dvbt für umsonst gibt. Leicht eingeschüchtert hab ich dummerweise erstmal den Vertrag mit Strippe BRD unterschrieben, hab aber noch ein 2 Wöchiges Widerrufsrecht.
 
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Jerry

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Generell ist es so, dass Du für einen Kabelanschluss, den Du benutzt, auch bezahlen musst.

Bei Mehrparteienhäusern gibt es m.W. eine vertragliche Gestaltung, bei der der Kabelnetzbetreiber mit dem Vermieter abrechnet und Du als Mieter das dann mit den Nebenkosten an den Vermieter bezahlst.

Ist bei Euch der Kabelanschluß per Wohneinheit ausgelegt (= kein Hausanschluss), musst Du selbst Kunde beim Kabelnetzbetreiber sein. Kabel TV nutzen ohne dafür zu bezahlen ist ungefähr so ärgerträchtig wie irgendwelches TV nutzen ohne GEZ Gebühren zu zahlen. Wenn die Jungs auf Dich aufmerksam werden, machen sie meist auch ein unschlagbares Angebot statt Nachzahlung und Strafe für die Zeit der Nichtanmeldung..

Auch DVB-T ist übrigens nicht GEZ-frei - der Kabel-TV-Anschluss muss dann allerdings verplombt werden. Es ist denkbar und rechtlich wahrscheinlich sogar durchsetzbar, dass die Kabelbetreiber Dich dann für die Zeit der Nichtzahlung zur Rechenschaft ziehen. Insofern kann ich Dir guten Gewissens keinen Rat geben, ob Du nun widerrufen solltest oder nicht. Wird der Vertrag wirksam, lassen sie Dich wahrscheinlich in Ruhe und Du kannst irgendwann regulär kündigen. Check aber mal mit Deinem Vermieter wie das aussieht - nicht dass Du ohne es zu wissen seit Jahren schon Kabel bezahlst (über die Nebenkosten) und die Kabelaner wollen Dir jetzt zusätzlich einen Vertrag aufdrücken. Ich will nicht ausschließen, das sowas vorkommt - vor allem wenn der "Medienberater" Dir in gepflegtem Halbwissen (= Unsicherheit, wie die Kabelsituation bei Euch aussieht) "vorsichtshalber" mal einen Vertrag angedreht hat.

Wenn man nicht weiss, muss man wissen, wo's steht - oder wen fragen, der's weiss -> Vermieter sollte helfen können.

Gruß

Jerry
 

ar2022

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Erst einmal vielen Dank für die Antwort.
Den Vermieter hab ich gefragt, das Kabelfernseh ist nicht in den Nebenkosten enthalten. Der Vermieter hat vorher selbst in meiner Wohnung gewohnt und er dachte selbst immer, dass wäre über die Nebenkosten abgedeckt. Irgendwann hat er rausbekommen das es nicht so ist, hat sich aber selbst auch nie bei Kabel angemeldet, sondern das so genutzt.
Hat die Auslegung des Kabelanschlusses auch was mit der eigentlichen Verkabelung zu? Sprich müsste bei einem Anschluss per Wohneinheit, auch für jede Wohneinheit ein Kabel zum Kabelverteiler an der Straße gelegt werden? Für mich sieht es nämlich so aus, als wenn im Haus ein Verteiler fürs Fernsehen ist.
Aber warum darf Strippe BRD ihren Anschluss einfach so weiter laufen lassen? Bei einem Telefonanschluss gibts das doch auch nicht.
 

Jerry

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Ich schätze mal, umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn der Hausanschluß nicht abgemeldet ist, hat der Netzbetreiber keine Veranlassung, was zu sperren. Die Frage ist nur, wer rechnet denn bitte den Hausanschluss ab?

Wo ein Hausanschluss ist, sind auch andere Mieter - wie geht das denn bei denen? Klingt für mich alles etwas seltsam...

(Grad hatte ich mich noch geärgert, weil es eine Diskussion um die Gemeinschafts-Sat-Anlage in unserem Objekt gab - ich glaub die wissen alle gar nicht, wie gut sie's haben ;) )

Jerry
 

ar2022

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In den Haus wohnen 9 Parteien, und die Wohnungen gehören unterschiedlichen Eigentümer. So wie ich das gesehen hab, hatte nur ein Mieter einen Kabelvertrag. Für mich klingt das auch alles recht seltsam, wenn nicht einmal mein Vermieter als Eigentümer der Wohnung genau bescheid weiß. Wahrscheinlich ist dasmals beim Bau des Hauses schon etwas schief gelaufen.
Müsste man mal überprüfen, ob es sich bei dem was ich im Haus gesehen hab, wirklich um einen Hausanschluss handelt.
Arne
 

Heizer

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Wie dem auch sei. Strafbar hast Du Dich auf keinen Fall gemacht. Auch sind Nachforderungen höchstwahrscheinlich nicht durchsetzbar.

Erstmal müssen die Dir überhapt nachweisen, dass Du den Anschluss überhaupt genutzt hast. Da es in Berlin schon länger DVB-T gibt dürftes Du recht einfach dem Gericht glaubhaft machen können, dass Du ihn nicht genutzt hast. Im Zweifel ist der Antragsteller, also der Kabelbetreiber, Beweispflichtig.

Weiterhin stand es jederzeit dem Kabelbetreiber frei den Anschluss zu sperren was er unterlassen hat.

Ich würde daher den Vertragsabschluss wiederufen und mir für ca. 30-50€ einen DVB-T-Receiver kaufen.
 

ar2022

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ja, das waren eigentlich auch so meine Gedanken.
Ich hab nur noch ein kleines Problem, bzw. weiß ich nicht ob im Falle einer Gerichtsverhandlung ein Problem daraus werden könnte. Ich hatte den Wohnsitz nicht angemeldet, da nur 2. Wohnsitz. Das hab ich nun erst gemacht.
 

Heizer

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Warum sollte das ein Problem sein? Das ist doch die Sachen von Gabel Deutschland Deine ladefähige Adresse beizubringen und nicht Deine. Die werden schon merken wenn die Post unzustellbar zurückkommt.
 

ar2022

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Da hast Du mich jetzt glaub ich falsch verstanden. Die Wohnung, für den ich den Kabelanschluss jetzt habe ist mein 2. Wohnsitz. Den hatte ich für die Zeit, für den mir der Kerl von Kabel Deutschland die Strafe angedroht hat aber gar nicht angemeldet. Da also quasi offiziel gar nicht gewohnt habe. Jetzt wo ich den Vertrag von Kabel Deutschland unterschrieben hab, hab mich auch mal eben bei der Stadt angemeldet.
 
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