Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen

Diskutiere Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, ich habe mir nun diverse Internetseiten angesehen und auch hier im Forum gewühlt - aber eine wirkliche Antwort auf meine Frage...
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #1

DirkFlakowski

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Hallo zusammen,

ich habe mir nun diverse Internetseiten angesehen und auch hier im Forum gewühlt - aber eine wirkliche Antwort auf meine Frage habe ich leider nicht gefunden.
Ich bin Besitzer eines ganz normalen Zweifamilienhauses in welchem ich selbst wohne und dann noch eine Wohnung vermietet habe. Ich werde mir nun 2023 eine PV-Anlage anschaffen und würde dann gerne einfach beide Stromzähler (je Wohnung bisher einer mit getrennten Stromverträgen) durch EINEN Zweirichtungszähler ersetzen. D.h. die Mieter hätten keinen eigenen Zähler/Stromanschluss mehr was dann auch den Eigenverbrauch - und somit die Rentabilität der PV-Anlage steigern würde. Sie würden also den Strom über mich als Vermieter zu einem zwischen uns zu vereinbarenden Preis beziehen.
Eigentlich dachte ich, dass das mit dem EEG 2023 (wenn es denn von der EU zugelassen wird) so möglich und erlaubt ist, finde aber nicht wirklich etwas dazu.
Kann mir jemand dazu sagen, ob das nun (vermutlich) möglich sein wird oder ob es noch weitere Hürden gibt?

Falls es möglich sein sollte: wie würdet ihr einen fairen Strompreis festlegen? Laut meinem Elektriker ist es - ohne großen Aufwand - wohl NICHT möglich zu messen wieviel Strom die Mieter von der PV-Anlage verwendet haben und wieviel aus dem Netz - nur die Gesamtmenge ist natürlich an einem Zwischenzähler ablesbar.

Vielen Dank für eure Mühe im Voraus!

Viele Grüße
Dirk
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #2

ehrenwertes Haus

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Kann mir jemand dazu sagen, ob das nun (vermutlich) möglich sein wird oder ob es noch weitere Hürden gibt?
Das ist auch jetzt schon zulässig und umsetzbar.

Die Hürden in der Praxis werden sich noch zeigen.
Den Gedanken Mietwohnungen an einer PV-Stromerzeugung anzuschließen birgt die Gefahr dass der PV-Strom nicht ausreicht und Strom zugekauft werden muss. Zu welchen Preisen, steht in den Sternen.

Falls es möglich sein sollte: wie würdet ihr einen fairen Strompreis festlegen?
Nicht auf fair ausgelegt, sondern auf wirtschaftlich rentabel. "Fair" ist nur ein Modewort der Politiker geworden, überwiegend mit der Bedeutung "Angebot zu Selbstkosten oder darunter". Als Unternehmer brauchst du aber Gewinn.
Der Rest ist eine Spekulation auf zukünftige Strompreise und wie weit deine PV-Anlage den Strombedarf liefern kann.

Ohne eignene Stromspeicher halte ich das (noch) für unrentabel. Mit eigenem Stromspeicher ebenso, nur die Chance auf längerfristige Amortisierung für wahrscheinlicher.

Laut meinem Elektriker ist es - ohne großen Aufwand - wohl NICHT möglich zu messen wieviel Strom die Mieter von der PV-Anlage verwendet haben und wieviel aus dem Netz - nur die Gesamtmenge ist natürlich an einem Zwischenzähler ablesbar.
Es müssen nur ausreichend Stromzähler installiert werden, nicht nur für erzeugte Menge und Verbrauch, auch für Einspeisung ins Netzt und zugekauften Strom. Das Problem sind nicht die zu installierenden Zähler selbst, sondern u.U. der Aufwand dafür.

Wie hoch der Aufwand ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Abhängig vom Alter der elektrischen Anlage kann das von wenig Aufwand bis hin zu einer vollständig zu erneuernden Hauselektrik reichen.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #3

DirkFlakowski

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Das ist auch jetzt schon zulässig und umsetzbar.
Ja, das ist schon richtig. Aber momentan wird man dann ja noch als Energieversorger mit allen zugehörigen Pflichten und steuerlichen Komplikationen betrachtet. Das ist für mich bei nicht mal 1.000kWh Verbrauch pro Jahr in der Mietwohnung natürlich keine Option. Deshalb ist die Frage, ob das EEG 2023 es einfach zulassen wird, dass man mit dem Mieter einfach einen Preis pro kWh festlegt (z.B. der momentan günstigste Anbieter) und ich ihm dann allen Strom (egal ob von der PV oder aus dem Netz gezogen) zu diesem Preis verkaufe ohne dass ich dann das irgendwie versteuern muss.

Nicht auf fair ausgelegt, sondern auf wirtschaftlich rentabel. "Fair" ist nur ein Modewort der Politiker geworden, überwiegend mit der Bedeutung "Angebot zu Selbstkosten oder darunter". Als Unternehmer brauchst du aber Gewinn.
Der Rest ist eine Spekulation auf zukünftige Strompreise und wie weit deine PV-Anlage den Strombedarf liefern kann.
Die Idee ist eigentlich, dass der Mieter den Brutto-Preis pro kWh bezahlt, den ich auch dem dann einzigen Stromanbieter bei Netzbezug bezahlen muss. Meine Anlage rentiert sich dann durch den Gap aus Strompreis und Einspeisevergütung und der Mieter spart sich die Grundgebühr, die ich trage. Da wir von nicht mal 1.000kWh/Jahr sprechen, ist die Grundgebühr durchaus relevant und würde aktuell zu einer Ersparnis für den Mieter von 15% führen.
Was natürlich nicht geht: einfach ohne Berücksichtigung des Preises des aktuellen Tarifs einen Preis zu vereinbaren, da ja nie klar ist wieviel % aus dem Netz für den Mieter zugekauft werden müssen.

Es müssen nur ausreichend Stromzähler installiert werden, nicht nur für erzeugte Menge und Verbrauch, auch für Einspeisung ins Netzt und zugekauften Strom. Das Problem sind nicht die zu installierenden Zähler selbst, sondern u.U. der Aufwand dafür.
Ich werde zum Einen natürlich ersehen können wieviel kWh die PV-Anlage produziert hat (z.B. pro Monat oder Abrechnungszeitraum). Weiterhin wird es eben den Zweitarifzähler geben ,der dann genau aufzeigt wieviel kWh aus dem Netz bezogen wurden und wieviel kWh eingespeist wurden. Somit weiß ich also auch wieviel kWh selbst verbraucht wurden. Durch einen zusätzlichen Zwischenzähler für die Mietwohnung weiß ich dann auch wieviel kWh in dieser verbraucht wurden.
Aber wie soll man erfassen können wieviel kWh der Mietwohnung tatsächlich Eigenverbrauch waren? Das geht laut meinem Elektriker nicht.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #4

Ferdl

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Messtechnisch lässt sich das schon lösen, glaube ich, nur dürften die Kosten dazu nicht unerheblich sein. Du brauchst für die Wohnung auf jeden Fall einen zweiten Zähler.
Weiter gehe ich davon aus, das es so wie du dir das Vorstellst nicht geht. Du kannst nicht einfach zugekauften Strom weiterverkaufen, dies ist, mE, nicht zulässig, wenn, dann kannst du nur den eigenerzeugten Strom verkaufen, dies soll ja auch die große Erleichterung sein, zumindest wird es so versprochen...
Was mir nicht klar ist, wie die Abrechnung erfolgen kann. Netzbetreiber möchte man nicht werden, kann also den Strom nicht frei verkaufen, als Betriebskosten können aber nur tatsächlich entstandene Kosten umgelegt werden, also vermutlich Abschreibung und Betriebskosten sowie Versicherung.

Wenn da tatsächlich nur 1.000 kwh/a hinterstehen, würde ich da keinen Aufriss machen, das rechnet sich nie.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #5

Dschei2

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Hallo,
mich interessiert das Thema auch und da ganz viele Seiten im WWW verschiedene Meinungen vertreten, habe ich einfach mal ins Gesetz geguckt:


-> dem entnehme ich, dass der Mieter jederzeit den Vertrag mit dir kündigen kann und dass du gewährleisten musst, dass Mix aus PV-Strom und Netz-Strom nur 90 % an Kosten der Grundversorgung machen.

-> hier würde ich sagen, wenn du den Mieterstromzuschlag haben willst, musst du genau messen, was du an deinen Mieter verkauft hast.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #6

Ferdl

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  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #7

DirkFlakowski

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ich denke, das sind olle Kamellen, ab 01.01.2023 soll doch alles neuer, besser, schöner werden, nur Beschlossen ist das wohl noch nicht.
Genau das ist eben auch meine Hoffnung und Denke. Nur inwiefern soll das vereinfacht werden? Ist dann ein wie von mir skizziertes Modell möglich/erlaubt?
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #8

Ferdl

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Ist dann ein wie von mir skizziertes Modell möglich/erlaubt?
Das was du beschreibst, entspricht ungefähr den derzeitigen Regeln, du würdest zum Netzbetreiber.
Das was jetzt kommen soll, ist Schnee von Morgen, da mache ich mir Gedanken zu, wenn der gefallen ist und ich die Regeln in §§ nachlesen kann.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #9

ehrenwertes Haus

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Durch einen zusätzlichen Zwischenzähler für die Mietwohnung weiß ich dann auch wieviel kWh in dieser verbraucht wurden.
Aber wie soll man erfassen können wieviel kWh der Mietwohnung tatsächlich Eigenverbrauch waren? Das geht laut meinem Elektriker nicht.
Wer verbraucht denn noch Strom in der Mietwohnung außer dem Mieter?
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #10

DirkFlakowski

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Wer verbraucht denn noch Strom in der Mietwohnung außer dem Mieter?
Sorry, das war wohl missverständlich ausgedrückt. In der Mietwohnung verbraucht natürlich nur der Mieter Strom. Die Frage war wie ich herausfinden kann wieviel von diesem Strom, den der Mieter verbraucht hat, von der PV-Anlage kamen (=Eigenverbrauch) und wieviel aus dem Netz vom Stromanbieter zugekauft werden mussten? Da meine Wohnung ja auch an demselben Zweirichtungszähler hängt ist ja nur die Summe beider Wohnungen bezüglich Netzbezug ersichtlich.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #11

ehrenwertes Haus

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Genau das ist eben auch meine Hoffnung und Denke. Nur inwiefern soll das vereinfacht werden? Ist dann ein wie von mir skizziertes Modell möglich/erlaubt?
Dein Modell ist auch jetzt schon möglich und erlaubt und wird das auch bleiben.
An den Risiken, dass du Stromverdorger deines Mieters wirst, ändert sich auch mit dem neuen Gesetz in 2023 nichts. Das Kernproblem bei Mieterstrom bleibt bestehen.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie die großen Vermietungsgesellschaften darauf reagieren. Am ehesten kann man sich an deren Modellen orientieren. Wenn diese Wohnungsanbieter die Finger davon lassen, dann garantiert nicht, weil sie sich Einnahmen entgehen lassen wollen.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #12

ehrenwertes Haus

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Sorry, das war wohl missverständlich ausgedrückt. In der Mietwohnung verbraucht natürlich nur der Mieter Strom. Die Frage war wie ich herausfinden kann wieviel von diesem Strom, den der Mieter verbraucht hat, von der PV-Anlage kamen (=Eigenverbrauch) und wieviel aus dem Netz vom Stromanbieter zugekauft werden mussten? Da meine Wohnung ja auch an demselben Zweirichtungszähler hängt ist ja nur die Summe beider Wohnungen bezüglich Netzbezug ersichtlich.

Das Problem ist nicht die Verbrauchserfassung, das ist weder technisch (vom Grundsatz) noch mathematisch eine Herausforderung.
Das ist nur eine Frage wieviel Geld man in die Hand nehmen will und wieviel Bürokratie man sich zu Gunsten von Mieterstrom aufhalsen will.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #13

DirkFlakowski

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Das Problem ist nicht die Verbrauchserfassung, das ist weder technisch (vom Grundsatz) noch mathematisch eine Herausforderung.
Und wie würde man dann in diesem Konstrukt (Zweirichtungszähler, Zwischenzähler für die Mietwohnung, Zähler für die von der PV-Anlage erzeugte Strommenge) dann für die Mietwohnung berechnen/messen wieviel kWh von der PV-Anlage kamen und wieviel aus dem Netz zusätzlich gezogen werden mussten?

Das ist nur eine Frage wieviel Geld man in die Hand nehmen will und wieviel Bürokratie man sich zu Gunsten von Mieterstrom aufhalsen will.
Das mit der Bürokratie ist eben die Grundfrage. Welche Bürokratie bleibt denn noch, wenn das EEG 2023 so wie geplant dann auch wirklich kommt? Fällt die nicht (fast) komplett weg?
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #14

ehrenwertes Haus

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Und wie würde man dann in diesem Konstrukt (Zweirichtungszähler, Zwischenzähler für die Mietwohnung, Zähler für die von der PV-Anlage erzeugte Strommenge) dann für die Mietwohnung berechnen/messen wieviel kWh von der PV-Anlage kamen und wieviel aus dem Netz zusätzlich gezogen werden mussten?
Gar nicht, weil du einen Denkfehler hast und die Verbrauchstellen nicht vollständig zugeordnet werden können.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass eine Verbrauchszuordnung von Solarstrom und zugekauftem Strom nur über eine entsprechende Anzahl Zählern erfolgen kann.

Da meine Wohnung ja auch an demselben Zweirichtungszähler hängt ist ja nur die Summe beider Wohnungen bezüglich Netzbezug ersichtlich.
Hier muss eine Trennung rein und das wird vermutlichnicht die einzige "Kabelbaustelle" sein.


Wenn Leitungen und/oder Zähler fehlen, müssen die für eine Realisierung deiner Idee eben gelegt werden, was einen Rattenschwanz an erforderlichen Änderungen/Erneuerungen der gesamten Elektrik nach sich ziehen kann.
Ob weitere Leitungen in deiner Immo für deine Idee gezogen werden müssen, damit eine ausreichende Anzahl an Zählern installiert werden kann, kann dir hier niemand beantworten.


Dein Elektriker wird das Problem nicht in der Anzahl der erforderlichen Zähler sehen, sondern in dem Aufwand, die Verkabelung für dein Projekt entsprechend anzupassen.
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #15

DirkFlakowski

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Gar nicht, weil du einen Denkfehler hast und die Verbrauchstellen nicht vollständig zugeordnet werden können.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass eine Verbrauchszuordnung von Solarstrom und zugekauftem Strom nur über eine entsprechende Anzahl Zählern erfolgen kann.


Hier muss eine Trennung rein und das wird vermutlichnicht die einzige "Kabelbaustelle" sein.


Wenn Leitungen und/oder Zähler fehlen, müssen die für eine Realisierung deiner Idee eben gelegt werden, was einen Rattenschwanz an erforderlichen Änderungen/Erneuerungen der gesamten Elektrik nach sich ziehen kann.
Ob weitere Leitungen in deiner Immo für deine Idee gezogen werden müssen, damit eine ausreichende Anzahl an Zählern installiert werden kann, kann dir hier niemand beantworten.


Dein Elektriker wird das Problem nicht in der Anzahl der erforderlichen Zähler sehen, sondern in dem Aufwand, die Verkabelung für dein Projekt entsprechend anzupassen.
Gibt es irgendwo ein Schema/Beispiel oder Ähnliches wo ich mir mal grob ansehen könnte wie so etwas aufgebaut werden müsste? Zugegebenermaßen wird das für mich nicht in Frage kommen, da der Verbrauch der Mietwohnung eben sehr gering ist und mein Haus auch bezüglich Elektrik auch schon etwas in die Jahre gekommen ist. Somit wird es wohl hin wie her unwirtschaftlich sein.
 
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Ferdl

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Das wird davon abhängen was der Gesetzgeber vorschreiben wird und was die Netzbetreiber daraus für Vorschriften basteln. das kann also je nach Netzbetreiber unterschiedlich ausfallen.
Eine technisch mögliche Lösung wäre, je Wohnung zwei Zähler mit Rücklaufsperre, je einmal PV und je einmal Netz, zusätzlich noch einen für die Netzeinspeisung des Überschuss. Vielleicht reicht für die Betreiberwohnung auch ein Zweirichtungszähler.
 
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prinzregent

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die Rentabilität der PV-Anlage
nach 20 Jahren in Thailand hat mir bis heute niemand vorrechnen können, dass sich eine PV Anlage oder Altdeutsch Solarzellen rechnen. Und in Thailand gibt es richtig viel Sonne.

Dabei finde ich die Idee verlockend, selbst Strom auf dem Dach herzustellen, ins E- Auto zu laden und diesen Strom auch noch gewinnbringend an einen eigenen Mieter zu verkaufen.

Mein deutscher Versorger hat mir meinen Strom in Br** zum 1.1.2023 um 61 % erhöht. Auch eine Methode, Solarstrom attraktiv zu machen.
 
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Ferdl

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Schon mal auf die Idee gekommen, dass eine Rentabilitätsberechnung einer PV, in Thailand eine Andere als in Deutschland ist?
 
  • Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen Beitrag #19
Duncan

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Schon mal auf die Idee gekommen, dass eine Rentabilitätsberechnung einer PV, in Thailand eine Andere als in Deutschland ist?
Ach du meinst, weil die Solarmodule in Thailand mehr kosten als in DE und der Strom sehr viel günstiger ist? Und es noch weniger Handwerker gibt, die sich mit der Solartechnik auskennen und man durch wahlloses Mal ausprobieren im günstigsten Fall nur die Module zerschießt und nur selten den "Monteur"? Oder kommst du gar auf so kleine technische Details, dass der Wirkungsgrad mit steigenden Temperaturen sinkt?
 
Thema:

Strom aus PV-Anlage ab 2023 (EEG 2023) an Mieter verkaufen

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