Strombetrugs-Mieter

Diskutiere Strombetrugs-Mieter im Mietvertrag über Wohnraum Forum im Bereich Mieter- und Vermieterforum; Mal folgendes angenommen: ==> Eine Partei Mieter zieht ein ... und hat 1/2 Jahr spaeter noch keinen Strom angemeldet, trotz Aufforderung. Die...

  1. #1 Koenig Arthur, 02.09.2013
    Koenig Arthur

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    Mal folgendes angenommen:
    ==> Eine Partei Mieter zieht ein ... und hat 1/2 Jahr spaeter noch keinen Strom angemeldet, trotz Aufforderung. Die EVU haben also nach 1/2 Jahr noch nix gehoert ...

    Der Vermieter kriegt das mit und meldet die dann letztlich doch mal an, mit Uebergabeprotokoll.
    Der Vermieter kriegt auch mit, dass die zu dem Zeitpunkt schon fuer ca. 1000 EUR Strom verbraucht haben, wahrscheinlich weil weil sie damit heizten ; das meldet er aber erstmal nicht den EVU, er will ja auch Miete kassieren ...
    ======================

    Der Vermieter fragt beim Amtsgericht des Herkunftsortes der Mietpartei an, und prompt kommt folgendes heraus: Die Stadtwerke in dem Ort hatten gerade erst ein ZivilVerfahren gegen den einen der Mieter, im letzten Jahr.
    ==> Kann in der Regel nur 2 Gruende haben: Nicht gezahlt ... oder gar manipuliert.

    ======================

    Folgendes weitere Indiz kommt noch dazu: Der Winter steht vor der Tuer, und die Mieter haben angekuendigt ... sich "nach einer anderen Wohnung umzusehen" ... wegen dem "vielen Stress" (Nachbarn beschwerten sich zu Recht ueber deren Tierhaltung).

    ========================
    ========================

    Wer schon mal Mietnomaden hatte, erkennt nun folgende Eventualitaet: Die Mieter wollen den Winter ueber Strom verheizen, und sich dann im Fruehjahr (nach der Ablesung der EVU) aus dem Staub machen, punktlich wenn der Zaehler gesperrt wird.

    Dei Mieter sind knapp bei Kasse (Amt), und muessten alternativ eine Ladung Heizoel bestellen. Vielleicht kriegen sie dafuer vom Amt auch einen Zuschuss (1000 EUR), die Hoehe wurde schon angefragt.

    Was wird wohl passieren:
    ==> Werden die Mieter die schoenen 1000 EUR fuer Heizoel ausgeben ... :hut015:
    ==> oder lieber bis zum Fruehling Strom verheizen ... das Geld behalten ... und dann weiterziehen ? :50:

    ===========================

    Muss der Vermieter in dem Fall was tun ? Ist er geschuetzt vor Anspruechen der EVU ?
     
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  3. GJH27

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    Guckst Du #13 Deines anderen Threads http://www.vermieter-forum.com/zahl...n-via-gerichtsvollzieher-direkt-ausueben.html zu diesem Thema:

    Zu Deiner Beruhigung: der Vermieter muss nicht mal dann offene Stromrechnungen auf Grundlage eines Vertrags zwischen Mieter und Versorger bezahlen, wenn der Mieter verstirbt und alle Erben das Erbe ausschlagen und somit der Vermieter von seinem Recht auf allen anfallenden Kosten sitzenzubleiben Gebrauch machen kann!
     
  4. #3 immodream, 02.09.2013
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    Hallo König Arthur,
    Ich bin zwar kein Hellseher und habe auch keine Kristallkugel aber meine Erfahrungen aus 25 Jahren Vermietung lassen befürchten, das die Mieter sicherlich kein Heizöl kaufen werden, sondern so lange wie möglich den nicht bezahlten Strom verheizen werden.
    Den korrekten gesetzlichen Weg haben die Anderen dir schon beschrieben, den anderen Weg, den ich in ähnlichen Fällen bis jetzt erfolgreich beschritten habe, darf ich hier nicht mehr schildern und werde auch auf PN nicht antworten.
    Man muß im Leben auch Mal etwas riskieren .Die Richter sind nicht grundsätzlich Mieterfreundlich. Manchmal findet der Vermieter vor Gericht auch Verständnis.
    Viel Erfolg
    Immodream
     
  5. #4 Papabär, 02.09.2013
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    Sorry immodream, aber Deine wiederholten Andeutungen haben was von einem Schuljungen, der von einem Bein auf´s andere springt und immer ruft "Herr Lehrer, ich weiss was - ich weiss was".

    Die meisten hier werden sich wohl hin und wieder in rechtlichen Grauzonen bewegen - aber der König hat hier von Anfang an deutlich gemacht, dass er sich für den korrekten Weg überhaupt nicht interessiert. Für mich ist das bereits ein No-go.


    Soweit ich die anderen Threads verfolgt habe, reden wir hier ja immer noch von einem MFH mit Zentralheizung. Wie ist das bei Dir immodream, müssen Deine Mieter auch selber Heizöl einkaufen?
     
  6. #5 Aktionär, 03.09.2013
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    Ein Richter mag Verständnis für vieles haben, nur hat das i.d.R. keine Auswirkung auf die Rechtsprechung.
     
  7. #6 immodream, 03.09.2013
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    Hallo Papabär,
    meine Mieter müssen kein Heizöl selber einkaufen.
    Sie müssen bei der Gaszentralheizung Nebenkostenvorauszahlungen an mich leisten oder direkt für ihre Gasetagenheizungen an die jeweiligen Versorger bezahlen.
    Grüße
    Immodream
     
  8. #7 immodream, 03.09.2013
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    Hallo Aktionär,
    hast du denn schon einmal Gerichtsprozeßen beigewohnt?
    Für mich sind Prozesse beim Amtsgericht nichts anderes als Verhandlungen auf einem Basar.
    Wer am besten lügt oder die besten Argumente bringt , gewinnt.
    Nicht umsonst gibt es den Spruch " vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand "
    Grüße
    Immodream
     
  9. #8 Papabär, 03.09.2013
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    Genau, so kenne ich das wohl auch.

    Einem der anderen Threads war zu entnehmen, dass es sich um ein zentral beheiztes MFH handele. Jetzt kann ich zwar nicht sagen, ob es sich hierbei um Mieter aus dem gleichen Haus handelt, aber die Vermutung ist halt da ... und mit ihr ein arger Verdacht ...
     
  10. #9 Aktionär, 04.09.2013
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    @immodream: Ja, habe ich. Kann deine Einschätzung allerdings nicht bestätigen.

    Die Redewendung ist mir selbstverständlich auch bekannt.
     
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