Stromklau durch Nachbarn

Dieses Thema im Forum "Beleuchtung" wurde erstellt von jardelunder, 11.12.2013.

  1. #1 jardelunder, 11.12.2013
    jardelunder

    jardelunder Gast

    Hat der Vermieter dafür zu sorgen,dass der Verteilerkasten nicht für jeden zugänglich ist, so dass Strom nicht abgezapft werden kann?
    Jardelunder
     
  2. AdMan

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  3. #2 Papabär, 12.12.2013
    Papabär

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    Nö!

    Zwar ist eine solche Schutzmaßnahme sicherlich zu empfehlen - eine Verpflichtung dazu wäre mir jedoch neu.

    Der geneigte Stromdieb wird sich aber von einem unzugänglichen Verteilerkasten auch nicht abschrecken lassen.
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Wenn es der entsprechende Mieter sieht, wird er schon Strafanzeige erstatten. Das ist eine Zivilrechtliche Sache.
     
  5. Andres

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    Ein starker Kandidat für einen Stilblüten-Thread.
     
  6. #5 Papabär, 13.12.2013
    Papabär

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    Guckst Du.

    :unsicher001: Öhm ... den Witz verstehe ich hier aber noch nicht.

    Gut, evtl. Leerwohnungen und der Verteilerkasten für´s Hauslicht wurden ein klein wenig verdrängt ... aber ´ne Stilblüte?
     
  7. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Naja, für

    muss man doch eher selten

     
  8. #7 Papabär, 13.12.2013
    Papabär

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    Schtonk:wand: ... Ja, da habt´s ihr natürlich vollkommen Recht. Wie war das doch gleich mit der Sichtbarkeit von Forstbeständen, wenn da so viele Bäume im Weg rumstehen ...?
     
  9. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Stimmt, da war was... Meinst Du die, die wo genau so herausschallen, als wie man sie hineingerufen haben tut? :119:
     
  10. Matteo

    Matteo Neuer Benutzer

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    Eigene Erfahrung

    Zurück zum Topic:
    Ich treffe im Keller meines Miethauses einen Typen vom Energieversorger an. Ich frag ihn was er macht, Zähler wären doch erst abgelesen worden? Er murmelt was von "Datenschutz" und das er es mir nicht sagen kann oder darf. Ich hab ihn dann etwas unter Druck gesetzt und er sagt mir, dass er die Plomben an den Zählern kontrollieren müsse. Die nähere Besichtigung meiner Anlage ergab dann, dass an dem Zähler einer Wohnung eine rote Plombe dran war. Das bedeutet Stromsperre, wegen Nichtbezahlung, und wird alle 14 Tage überprüft, ob einer dran gefummelt hat.
    Der Hauseigentümer wird aber über so einen Vorgang nicht informiert.
    Ich sag dem Zählermenschen: Miete zahlt er auch keine, aber Licht brennt und der Fernseher läuft, da bin ich mir sicher. Der sagte mir, dass das nicht sein könne. Naja
    Ich klingle bei dem säumigen Mieter und siehe da:
    Alles paletti, Licht brennt, Fernseher läuft, usw.
    Der Typ hat im Treppenhaus eine Steckdose nach innen in seine Wohnung durchgebohrt. In der Wohnung hing ein Kabel raus, mit einem normalen Schukostecker dran, der in eine Steckdose eingesteckt war und so die Wohnung aus dem Allgemeinstrom einspeiste.
    Was ich daran zu Bemeckern habe:
    1. In der Wohnung wohnten auch 2 Kinder. Was ist wenn einer den Stecker rauszieht und an den Stift langt? Verursacherprinzip? Energieversorger ist schuld? HaHa, sicher nicht. HartzIV-Opfer?
    2. Warum gibts ein Gesetz, dass der Hauseigentümer nicht informiert werden darf und der Zustand schon seit ca. 1/2 Jahr besteht?
    3. Warum dürfen Versorger die Versorgung einstellen, nicht aber Vermieter oder Hauseigentümer. Betrifft nicht nur Strom!
     
  11. #10 Papabär, 29.01.2014
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Rollt er nach links, ...
     
  12. sara

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    Sicher kann man mehrere Verbraucher über eine Steckdosenleiste anschließen aber den Strom in das Netz einspeisen über Stecker :smile032:
    Irgendwie kann ich mir das technisch nicht vorstellen???

    Dann hast nun du aber ein größeres Problem bei der Nebenkostenabrechnung die Allgemeinstromkosten umzulegen...
    Bei einem halben Jahr kommt da doch einiges zusammen.
     
  13. GJH27

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    Dem Strom isses doch völlig wurscht, ob er zuerst durch den Stecker oder zuerst durch die Dose fließt - da wird ja nur ne leitende Verbindung hergestellt. Und solang am Ende ne Dose ist, kann man auch lustig alles anschließen. Die Frage nach dem Sinn einer solchenen Eigenbastelei lass ich mal lieber außen vor...
     
  14. #13 immodream, 29.01.2014
    immodream

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    Hallo, das Thema Stromdiebstahl kenn ich auch.
    Die rote Plombe war bei meinen Mietern immer der Anfang vom Ende eines Mietverhältnisses.
    Einer meiner Stromdiebe hat im Zählerkasten einen Verbindungsdraht zum Nachbarzähler gelegt.
    Hat man auf den ersten Blick nicht erkannt.
    Ein anderer Stromdieb hat aus einem Keller eines anderen Mieters auf der Außenwand eine Kabelverlängerung entlanggelegt.
    Es hat schön gefunkt, als ich mit einem Beil diese Verkabelung getrennt habe.
    Grüße
    Immodream
     
  15. Pitty

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    Und was habt ihr jetzt gemacht? Sofort die Steckdose gekappt?

    Ich frage mich, was die Leute sich dabe denken. Strom beim Anbieter nicht zu zahlen ist eine Sache, aber den Strom Klauen ist schon eine Hausnummer. Und die Probleme werden dadurch ja nicht besser.

    Ich habe bei säumigen Kunden Zähler gesehen, wo es Strom per Karte gibt. Da wird der Zähler getauscht und der Kunde erhällt eine aufladbare Karte für den Strom. Wenn das Guthaben abgelaufen ist, wird es dunkel.
     
  16. Andres

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    Was würde dir diese Information denn bringen? Stromdiebstahl habe ich auch bei nicht gesperrten Mietern schon zur Genüge erlebt ...


    Auch der Versorger darf die Versorgung nicht "einfach so" einstellen. Wenn man das im Einzelfall sauber aufdröselt, steht der Vermieter in vergleichbaren Fällen eigentlich ganz ähnlich da.
     
  17. #16 Papabär, 30.01.2014
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    Ein (aus welchen Gründen auch immer) gesperrter Zähler sollte eigentlich durch bloßen Augenschein als solcher zu erkennen sein ... und ich wüsste kein Gesetz, dass es dem Eigentümer verbietet, sich die Stromzähler gelegentlich mal anzuschauen.
     
  18. Matteo

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    Bitte auf korrekte Rechtslage achten!

    Mit dieser Information wüßte ich wenigstens, dass was nicht stimmt, wenn trotzdem Licht brennt. In meinem o.g. Fall hat ja der Versorger dem Mieter die Voraussetzung dafür geschaffen 1/2 Jahr lang illegal Strom zu entnehmen.
    In einem vermieteten Einfamilienwohnhaus hat dem Mieter Anfang Januar der Versorger den Strom abgestellt. Ist natürlich ideal, wenn mir niemand sagt, das die vom Strom abhängige Ölheizung dann auch nicht läuft und meine Rohre und Heizkörper auffrieren. Dem Mieter mit anhängiger Privatinso ist das eh egal, ob da dann noch ein paar Tausender draufkommen oder nicht. In meinem Fall ist der einfach solang es kalt war zu seiner Mama gezogen und hat meine Rohre einfrieren lassen. Zum Glück nicht viel passiert, weil ich es gerade noch rechtzeitig gemerkt habe

    Diese Rechtsansicht ist schlichtweg unrichtig und auch die Rechtsprechung sagt was anderes! Natürlich in beiden Fällen immer vorausgesetzt es gehen der offenen Forderung dann mehrere Mahnungen, Hinterherbetteln, Drohungen der Versorgungseinstellung, usw. voraus. Die Veolia in Sachsen, als Wasserversorger, baut nach meiner Kenntnis unmittelbar nach der 2. Mahnung die Wasseruhr aus und verweist auf ihre Geschäftsbedingungen, die ja der Kunde anerkannt hat.
    Als hartgesottener Profi-Schuldner mit anhängender Räumungsklage wegen Mietschulden brauche ich mir da gar nichts gefallen zu lassen. Mit welchen Tricks die Räumung hinausgezögert wird möchte ich hier nicht ausführen um keine Anleitung zu liefern, wie man das macht und gehört auch nicht hierher. Aber wenn der Vermieter meint, er müsse mich ärgern und Strom, Wasser, Heizung, Mülltonne abschaffen geh ich mit einem Eilantrag zum Amtsgericht und hab am nächsten Tag alles wieder.
    Kurzum, als Vermieter bin ich der A.... und muß gesetzlich verordnet, dem besagten Mieter jeden erdenklichen Komfort bezahlen, auch wenn ich genau weiß, das ich davon keinen Cent zurück bekomme.
     
  19. Matteo

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    Dürft ihr mir glauben, dass ich da inzwischen sensibilisiert bin und öfter mal bei den Zählern vorbei schaue.
    Auch einen farblich gut angepaßten Kabelschuh, mit der mit einer Blechschraube an der Steigleitung befestigt war hatte ich schon. Daran ein Stück unscheinbarer Leitung in die nächste Wohnung führend. Zu diesem Thema, wie man sowas macht, werde ich hier bitte nichts mehr schreiben um technisch weniger versierten Nachahmern nicht noch die passende Anleitung zu liefern. Und ein Profi kriegt das eh so hin, dass keiner was merkt, nicht mal die Zählerrevision des Versorgers.
     
  20. #19 Papabär, 30.01.2014
    Papabär

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    Andres schrieb "vergleichbar" (sogar fett) und "ähnlich" ja nicht aus reinem Spaß an der Freude ...

    Und ich vermute, er bezog sich dabei auf XII ZR 137/07.

    So ganz unrichtig ist die Aussage also nicht (immer vorausgesetzt, der VIII. Senat zieht mit).



    Naja, den Strom zahlt der Mieter für gewöhnlich ja direkt an´s EVU ... und beim Müll gibt es i. d. R. einen satzungsmäßig festgelegten "Anschluss- und Benutzerzwang". Aber der Rest ... siehe oben.
     
  21. Matteo

    Matteo Neuer Benutzer

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    Bei dem zitierten Urteil gehts um einen Gewerbemietvertrag für eine Gaststätte. Da mag das stimmen. Lassen wir mal den Strom außen vor, wenn der Mieter direkt Kunde beim Versorger ist. Bei Wohnraum ist aber immer der Vermieter für die Versorgung mit Wasser, Gas (bei Sammelheizung) und für die Mülltonnen zuständig, auch wenn sicher ist, dass er nie dafür bezahlt bekommt.
    Mir ist ein Fall bekannt, wo der Hauseigentümer so genervt war immer nur der Inkassodepp für andere zu sein, dass er den Gaskessel im Keller in seinem Haus ausbauen ließ und dafür 14 Gasthermen und 14 Gaszähler einbauen, schön in jede Wohnung alles einmal. Den Schlotfeger dürfte es gefreut haben und der Hauseigentümer hat den Versorger von der Backe.
     
Thema: Stromklau durch Nachbarn
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