Stromkosten über Pauschale

Diskutiere Stromkosten über Pauschale im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, kure Lagebeschreibung wie folgt: IST-Situation: 7 Wohneinheiten, 7kwp PV Anlage, Elektrik komplett erneuert (Jede Wohnung eigenen Zähler),...

  1. Grosche

    Grosche Neuer Benutzer

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    Hallo,
    kure Lagebeschreibung wie folgt:

    IST-Situation:
    7 Wohneinheiten, 7kwp PV Anlage, Elektrik komplett erneuert (Jede Wohnung eigenen Zähler),
    Mieterstrommodell von allen gewünscht aber nicht rentabel da zu klein.

    Ziel:
    Jeder Mieter zahlt eine Pauschale im Monat, damit sind Stromkosten abgegolten.
    Bei übermäßigem Verbrauch, Anpassung der Pauschale.

    Frage:
    Gesetzlich erlaubt? Evtl. andere Ideen zur möglichen Umsetzung?

    Danke für eure Antworten.
     
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  3. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Es ist schwer verständlich was du eigentlich möchtest.
    Ich vermute, du möchtest den Eigenverbrauchsanteil der PV-Anlage pauschaliert auf die Mieter umlegen?
    Ich würde, wenn möglich, eine Lösung mit Zähler für jede Wohneinheit bevorzugen.
    Den technischen Teil der Lösung ist Sache eines Elektrikers.
     
  4. Grosche

    Grosche Neuer Benutzer

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    Danke für deine Antwort!
    Gerne nochmal etwas verständlicher:
    Momentan zahlt jeder Mieter Zählergebühren für RWE, Eon, whatever. Und ich bekomme ca. 12ct Einspeisevergütung/ kwh.
    Nun möchte ich, das alle 7 Zähler der Mieter hinfällig werden. Dafür würde ich den PV Strom(von mir) und die Reststromlieferung(RWE abkaufen)
    übernehmen. Um die Kosten zu decken würde ich eine Pauschale für Strom (bspw. 40€/Monat) von jedem Mieter erheben - im Zählerschrank sind meine
    eigenen Zähler eingebaut. für mich zur Kalkulation.

    Ich bekomme mehr für meinen PV Strom und Mieter sparen Kosten.
    Technische Lösung ist geklärt.
     
  5. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Ich gebe zwei kleine (Teil-!!!)Aspekte/Gedanken zu bedenken:

    1.
    Wenn der Mieter mal nicht an den Energieversorger zahlt, "dreht" dieser den Strom ab. Ich befürchte, dass du das nicht einfach so machen darfst (Stromlieferung als Eigenschaft/Bestandteil der Mietsache oder sowas). Du musst also weiter fleißig Strom liefern (u. U. sogar zukaufen und selbst bezahlen) und bekommst vom Mieter gar nichts dafür.

    2.
    Ich weiß nicht, ob du durch diese ganze Aktion sowas wie ein Stromlieferant wirst - evtl. kommen dadurch Kosten und Regelungen auf dich zu.
     
  6. Grosche

    Grosche Neuer Benutzer

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    Das wäre ein akzeptables Risiko, da ich ausreichend Steuerungsmöglichkeiten in anderen Betriebskostenpositionen (s.u.) habe um mir die entstandenen Kosten bei
    dem Mieter wieder zuholen.
    Eine Energiefirma ist bereits vorhanden (Stromlieferant u.a. durch diverse PV Anlagen), sowie Heizungsanlagen, Abrechnungen, etc.
    Die Frage wäre die Regelungen insbesondere im Hinblick auf den Messstellenbetrieb
    und die Pauschale Abrechnung von Strom.
     
  7. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Da er sowieso zum Stromversorger wird kann er auch über geeichte Zähler abrechnen. Ob dass Zulässig ist entscheidet das genaue Datum der Erstinbetriebnahmen der Anlage.
    Ein rechtliches Problem ist, daß du die Wahlfreiheit des Mieters über den Stromversorger einschränkst. Dies ist zumindest bei bestehenden Mietverträgen nur mit Zustimmung des Mieters möglich.
    Pauschalen haben den Nachteil dass dem Nutzer der Verbrauch egal ist... und nebenbei die Stromlieferung Bestandteil der Mietsache wird.
     
  8. Grosche

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    Leider nicht, da wir kein Messstellenbetreiber sind - oder irre ich da ?

    Die Wahlfreiheit kann ich einschränken? Änderung der Mietverträge ist möglich und mit den Mietern abgesprochen.
    Was würde es bedeuten wenn die Stromlieferung Bestandteil der Mietsache wird?
    Die wirtschaftlichen Risiken sind mir bewusst und mit einkalkuliert.

    Danke erstmal für die umfangreiche Antwort!
     
  9. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Das glaube ich erst mal nicht, solange du nicht z. B. ein konkretes Beispiel oder eine Erklärung lieferst.
     
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  10. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Dass du liefern musst - unabhängig davon, ob der Mieter dir monatlich diese Pauschale zahlt oder nicht.
     
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  11. Grosche

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    Brauchst du auch nicht, da dies nichts zum Thema beiträgt.
     
  12. Grosche

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    Okay, das wäre auch akzeptabel
     
  13. Grosche

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    Brauchst du auch nicht, da dies nichts zum Thema beiträgt. Ich kann aber bspw. die Heizkosten anpassen, da
    meine Energiefirma einen Wärmelieferungsvertrag mit mir hat. Zähler tauschen kann seperat in Rechnung gestellt werden, etc.
     
  14. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Dass was genau du darfst oder auch nicht hängt wie bereits geschrieben von dem Datum der Erstinbetriebnahme und ggf vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Eigenverbrauchsanlage. Die Gesetzgebung ändert sich zu dem Thema andauernd. Es hängt auch davon ab, ob und wenn ja welche Verträge du mit deinem Netzbetreiber hast.
    Da wirst du dich wohl selbst einlesen müssen oder diese Arbeit einem Anwalt überlassen.

    Oder einfach machen, es scheint so durch, dass du das Risiko liebst und wirtschaftliche Ausfälle eher zu vernachlässigen sind.
     
  15. Grosche

    Grosche Neuer Benutzer

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    Inbetriebnahme 10.01.2016
    Wirtschaftlich gesehen würde ich es auch einfach machen, wäre da nicht das rechtliche Risiko welches ich gerne eliminieren würde.
     
  16. #15 ehrenwertes Haus, 04.12.2019 um 12:22 Uhr
    ehrenwertes Haus

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    Klar, solange du dabei gegen keine Gesetze verstößt.


    Erwartest du hier ernsthaft verbindliche Antworten auf deine spezielle Situation zugeschnitten?
    Das wäre Rechtsberatung, die in Foren nicht erlaubt ist.


    Lass dich anwaltlich und steuerlich zu deiner konkreten Sachlage beraten. Dazu sollte deinen Beratern aber auch die Gesamtsituation bekannt sein und nicht nur bruchstückhaft wie du das hier Preis gibst. Vermeindliche Kleinigkeiten können die Rechtslage entscheidend ändern.
     
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  17. Andres

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    § 560 BGB. Ich halte das für unpraktisch. Die Anpassung der Pauschale erfordert ein fortlaufende "Abrechnung" und dann kann man über den Strom auch gleich richtig abrechnen. Ermäßigungen sind an den Mieter weiterzugeben, Erhöhungen muss man begründen. Ich kann nicht erkennen, warum man sich das als Vermieter antun sollte.
     
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  18. GSR600

    GSR600
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    Ein insichgeschäft ohje das ist glaub gesetzlich etwas wackelig.
     
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  19. #18 immobiliensammler, 04.12.2019 um 16:20 Uhr
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    War auch meine Idee - meine Frau meldet morgen einen Heizölhandel an und verkauft mir das Heizöl mit einem geringfügigen Aufschlag von sagen wir mal 50 % ......

    Aktuell hauen die ersten Gericht sowas der Vonovia um die Ohren, die haben einen eigenen Hausmeisterservice gegründet, der aber bei den meisten Objekten überhaupt nicht tätig wird, sondern dann wieder örtliche Hausmeisterdienste als Subunternehmer beauftragt!
     
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  20. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    nach Heizkostenverordnung abzurechnen ist auch blöd, da bleibt ja nix hängen.
    Ich gründe eine Energiefirma und verkauf meinen Mietern ein Wärmekontrakting für mein Nahwärmenetz da kann ich endlich mal richtig Geld verdienen mit meiner Zentralheizung.
     
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  21. #20 ehrenwertes Haus, 04.12.2019 um 19:48 Uhr
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

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    Das darf deine Frau doch versuchen. Du musst ja nicht teuer bei ihr einkaufen.
    Kritisch wird es doch erst, wenn deine Frau deine Sub- oder Tochterunternehmerin ist und überteuert 0an dich verkauft, oder hab ich Knoten zwischen den Öhrchens?

    Mir stoßen andere Dinge mehr auf.
    Wenn der Strombezug zwingend über den VM bzw. eine seiner Firmen im Mietvertrag vorgeschrieben wird, hat der Mieter keine freie Anbieterwahl mehr. Der VM erhält Infos über das Nutzerverhalten seiner Mieter, die ihm normalerweise nicht zugänglich sind. Bei Heiz- und Wasserabrechnung können Mieter theoretisch Alternativen zur zentraler Versorgung nutzen. Die freie Anbieterauswahl bei Strom bleibt dabei völlig auf der Strecke.

    Ich bezweifel mit dieser Aussage:
    eine grundsätzlich auf Richtigkeit ausgelegte Aufstellung der Neben- und Betriebskosten.

    Wenn ein Mieter seinen Strom nicht bezahlt, soll das mit erhöhten anderen Nebenkosten kompensierbar sein. Das geht nur mit getürkten (Schätz)Werten, aber niemals mit echten gemessenen Verbräuchen.


    Wie kann man wirtschaftliche Risiken einkalkulieren, wenn man die Bedeutung von Stromlieferung ist Bestandteil der Mietsache nicht kennt?
    Damit bewegst du dich doch auf rechtlichem Neuland für dich.


    Dank deiner dir selbst widersprechenden Aussagen bist du für mich entweder Jemand mit gnadenloser Selbstüberschätzung oder ein Troll.
     
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