Stromzähler abmelden ?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Incertidumbre, 06.02.2007.

  1. #1 Incertidumbre, 06.02.2007
    Incertidumbre

    Incertidumbre Neuer Benutzer

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    Guten Tag,

    mein Mieter ist zum 14.01.2007 ausgezogen (Fristlose Kündigung zum 31.12.06, Wohnungsübergabe am 14.01.2007)

    Ein Nachmieter wird frühestens am 01.03.2007 einziehen. Jetzt teilt mir das Stromversorgungsunternehmen, dass der ausgezogene Mieter noch keine Schlussrechnung beantragt hat. (Dies übrigens erst nach meiner Nachfrage, da ich es schon ahnte dass der Mieter das vergessen hat)

    Meine Frage: Bin ich verpflichtet dem Stromlieferant die Zählerstände des Mieters durchzugeben, der Mitarbeiter meinte die Zähler müssten in der Zwischenzeit auf mich angemeldet werden.

    Ich bin aber der Meinung, das dies Sache des Mieters ist und da ich die Wohnung nicht bewohne fehlt mir dafür so ein wenig das Verständnis.

    Was meint Ihr?

    Mit freundlichen Grüßen
    Incertidumbre
     
  2. AdMan

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  3. #2 anitari, 06.02.2007
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    1. verpflichtet ist der Vermieter nicht den Strom des Mieters ab-/anzumelden.

    2. Ja, eigentlich ist es Sache des Mieters.

    Ich jedenfalls melde Mieter beim Stromversorger an bzw. ab.
    Es soll ja Mieter geben die vergessen, ob bewußt oder unbewußt sei mal dahingestellt, sich umzumelden.

    In der Zeit wo die Wohnung leersteht fällt ja nicht soo viel Stromverbrauch an. So das man das durchaus verschmerzen kann.

    Als meine Mietwohnung mal 4 Wochen leerstand war der Verbrauch so gering (ab und zu mal Licht) das der Versorger keine Rechnung geschickt hat.


    Gruß Anita
     
  4. #3 lostcontrol, 06.02.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    also nachdem es bei uns neulich mal ähnliches "chaos" gegeben hat, wurde mir von der EnBW mitgeteilt, dass wir als vermieter EIGENTLICH verpflichtet seien, ihnen mitzuteilen, wenn es einen mieterwechsel gibt.
    ob's nun stimmt oder nicht sei mal dahingestellt, vielleicht ist das ja auch abhängig vom jeweiligen eigner der stromnetze (bei uns halt die EnBW).

    normalerweise läuft das aber so, dass wenn der scheidende mieter sich beim stromversorger abmeldet (logisch, er will ja nicht weiterzahlen müssen) und sich niemand neues anmeldet, sich der stromversorger beim vermieter meldet und künftig mit dem vermieter abrechnen will. das lässt sich dann üblicherweise ja ganz leicht klären, und der zählerstand wird ja üblicherweise vom alten mieter angegeben bei der abmeldung.

    sollte es leerstand geben: dafür haben die meisten stromversorger einen extra tarif, übrigens auch für baustellen etc. - die rechnung geht dann selbstverständlich an den vermieter. letztendlich dann natürlich verbrauchsabhängig abgerechnet.

    genau für solche fälle ist es natürlich SEHR nützlich, wenn man im übergabeprotokoll die zählerstände festgehalten hat.
    bei "fliegendem wechsel" ist das natürlich ohnehin nie ein problem, bei zwischenzeitlichem leerstand sollte man da aber in jedem falle drauf achten (natürlich auch bezüglich der anderen zählerstände - also wasser, heizkostenverteiler usw.).
     
  5. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Angesichts vergangener Unregelmäßigkeiten (alte Hausverwaltung/Vorbesitzer) macht meine Verwaltung das auch konsequent so: Bei jeder Veränderung in einer Wohnung (Mieterwechsel, Leerstand, wasauchimmer) werden zum Veränderungstermin sämtliche relevanten Zählerstände notiert - im Zweifel auch ohne Beisein des betreffenden Mieters, weil man da ja nunmal nicht immer drauf warten kann.

    Diese Zählerstände geben wir dann bereitwillig dem zuständigen Versorgungsunternehmen. Dass im Falle des Leerstandes dann die Zählermiete "auf uns" geht, ist auch klar, ist aber höchst sinnvoll, da die Alternative "Demontage des Zählers" unattraktiv hohe Folgekosten aufwirft, die im Normalfall kein Mieter übernimmt (und wohl auch nicht muss...)

    Schadensbegrenzung heisst das Schlüsselwort

    Jerry
     
  6. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Der Eigentümer ist zwar nicht verpflichtet den Mieter abzumelden oder einen neuen anzumelden, jedoch hat er den Leerstand und somit sich anzumelden und bei Neubezug sich wieder abzumelden. Die Grundkosten während des Leerstandes sind Vermietersache.

    Kommt also unter dem Strich auf dasselbe raus.

    Am einfachsten ist es immer dem Versorger eine Kopie der Übergabeprotokolle zuzufaxen. Die Stromzähler werden ja eh bei jeder Übergabe/Übernahme abgelesen und im Protokoll vermerkt.

    Schon aus eigenem Interesse würde ich das als Vermieter machen wollen. Manche schreiben da schnell mal einige kWh zu wenig drauf bei der Abmeldung. Und später bekommt dann der Eigentümer eine ordentliche Stromrechnung obwohl die Wg. leer stand. Dann ist es aber nicht mehr nachweisbar ob damals der Mieter den richtigen Stand gemeldet hat und der Eigentümer wird schnell einige hundert Euronen los.
     
  7. #6 Incertidumbre, 07.02.2007
    Incertidumbre

    Incertidumbre Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure aufschlussreiche Meinungen. Nachdem der erste Ärger bei mir verraucht ist (der Mieter ist derart verantwortungslos, dass es mir immer wieder die Sprache verschlägt), denke ich ist es wirklich besser, wenn ich die entsprechende Ummeldung veranlasse.

    Gruß und danke nochmals
    Incertidumbre
     
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