Stundenlohn Vermieter als Gärtner

Diskutiere Stundenlohn Vermieter als Gärtner im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo! Ich mache als Vermieter die Gartenarbeit immer selber, also Rasen mähen, Hecke schneiden, Bäume kappen usw. Wenn ich das auf die Mieter...

onkelfossi

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Hallo!

Ich mache als Vermieter die Gartenarbeit immer selber, also Rasen mähen, Hecke schneiden, Bäume kappen usw. Wenn ich das auf die Mieter umlegen will, welchen Stundenlohn kann man da nehmen? Den eines Gärtners? Den könnte ich ja ohne weiteres sonst auch nehmen.

VG

fossi :wink
 
lostcontrol

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richtig - den stundenlohn eines gärtners (naja - vielleicht nicht grad den des gärtner-MEISTERS, aber den eines ganz normalen landschaftsgärtners).
allerdings selbstverständlich OHNE märchensteuer.

um das den mietern gegenüber zu vertreten wär's gut, wenn du dir da mal von einem landschaftsgärtner einen kostenvoranschlag machen lassen würdest (z.b. für fällige gartenarbeiten jährlich), damit du was vorlegen kannst.
bedenke bitte auch: du brauchst für dieselbe arbeit vermutlich länger als ein "profi" normalerweise brauchen würde, also versuch da gerecht zu bleiben und setze nicht einen profi-lohn für nicht-profi-zeit an.

achtung: neu-anlagen (z.b. hecke pflanzen, gartenhäusle bauen, bäume setzen/fällen) darfst du natürlich NICHT umlegen - nur das, was zur PFLEGE UND EHRALTUNG des bestehenden garten(zustand)s dient. (d.h.: wenn ein baum kaputt ist und gefällt werden MUSS darfst du das dann schon umlegen, ebenso die neuanpflanzung eines ersatzes - aber eben NICHT das anlegen einer neuen hecke oder ähnliches.)

empfehlenswert:
einen pauschal-betrag für gärtnerarbeiten aufs jahr festsetzen (am besten entsprechend dem kostenvoranschlag eines profis) und diesen umlegen. die mieter haben immer sehr wenig verständnis, wenn das im einen jahr horrend hoch ist und im anderen nur minimal.

und: um himmels willen nicht vergessen, die arbeiten dann auch regelmässig, gründlich und sauber zu machen - sie werden dich darauf festnageln, 100%ig!
wenn du also mal wieder 4 wochen auf hawaii weilst, solltest du dafür sorgen, dass die 14tägige rasenmaht von jemand anderem erledigt wird.
 

Jerry

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Wohnst Du mit in dem Haus? Dann kann ich den Eigeneinsatz nachvollziehen. Ansonsten würde ich in der Tag einen "Profi" hinschicken und das entsprechend abrechnen. Ausser, Du machst es auch deswegen, weil Du auf das Geld angewiesen bist (wäre zumindest ein nachvollziehbarer Grund). Was durch Rechnungen belegt ist, ist immer sauberer als was man selbst als "Hobbygärtner" ansetzt.

"Mein" Gartenbauer nimmt für die normale "Pflegestunde" 25 EUR incl. Steuer, was ich ganz okay finde angesichts des Arbeitstempos (Der Punkt stimmt nämlich: Ohne geeignetes Gerät und entsprechende Erfahrung braucht man selbst länger für sowas, und dann den gleichen Stundensatz nehmen ist unfair).

Und für (steuerlich abzugsfähige) Neuanlagen lohnt sich der Profi evtl. auch...

Jerry
 

onkelfossi

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Hallo!

Ich wohne nicht in dem Haus. Bisher haben wir die Gartenarbeit selber gemacht und aus Kostenersparnis nicht umgelegt. Wenn ich nun wegen jedem Kram Firmen beauftrage, wird das irgendwie zu teuer, obwohl ich das alles umlegen kann. Deswegen sollte die Gartenarbeit in Eigenleistung ein Mittelweg sein. Man macht es selber, und nimmt aber weniger als ein professioneller Gärtner. Deswegen wollt ich zahlen hören, was man so nehmen kann. Die Arbeit konzentriert sich zu 90% auf Rasenmähen. Das kann ja nun wirklich jeder Depp. Aber ich hab eh sehr viel Werkzeug, wie Rasenmäher, Kettensäge, Heckenschere, Vertikutierer, Häksler etc. Das ist alles kein Problem. Also kann ich z.B. 15 Euro nehmen, wenn ein richtiger Gärtner 25 haben will?

VG fossi :wink
 

onkelfossi

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Sach- und Arbeitsleistungen des Eigentümers oder Erbbauberechtigten dürfen mit dem Betrag angesetzt werden, der für eine gleichwertige Leistung eines Dritten, insbesondere eines Unternehmers, angesetzt werden könnte; die Umsatzsteuer des Dritten darf nicht angesetzt werden.

Das nur mal so nebenbei
 

Jerry

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Mag sein, dass ich zu sehr aus meiner Perspektive geschaut habe, aber:

- 800qm Rasen kriege ich nicht in derselben Zeit gemäht, die der Profi braucht - ausser ich kaufe mir einen gleichwertigen (= sauteuren) Mäher, was aber wiederum höchstens steuerlich ansetzbar aber nicht umlegbare Ausgaben sind.

- Ich mache Gartenarbeit gern, aber ich muss zunächst die Zeit für meinen eigenen Garten haben, und danach bleibt dann aufgrund anderer Tätigkeiten irgendwann nix mehr übrig.

- Lasse ich den (in unserem Falle eingesetzten) Hausmeister die Arbeiten machen, muss ich immer noch das Gerät dafür anschaffen und der Stundensatz ist höher als beim Gärtner. (Der bringt bei seinem Stundensatz das Arbeitsgerät mit = ich brauche nicht mal einen Lagerraum für das Geraffel).

Natürlich ist Dein Ansatz den Mietern gegenüber sehr fair, und wenn Du die Zeit, das Gerät und die Lust dazu hast - warum nicht? Dann sind die 15 EUR sicherlich auch völlig okay. Das blöde ist halt bloss, dass Du dann wirklich regelmäßig drangehen musst. So'n Gärtner wird mit einem Pflegevertrag u.U. sogar noch günstiger und damit auch aus Sicht der Mieter attraktiver.

Vielleicht bin ich auch momentan bloss auf dem Trip, ein bisschen was für's Handwerk tun zu wollen ;)

Jerry
 

onkelfossi

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bei 800m² ist das natürlich auch was anderes. der garten um den es hier geht ist ca. 40m² groß und beherbergt momentan nur 3 büsche und einen baum. eben die unregelmäßigkeit der pflege bringt doch finanzielle vorteile. es wird nur was gemacht wenn es nötig ist. wenn ich nun einen pflegevertrag mache, kommt der gärtner doch andauernd regelmäßig, also insgesamt öfter, wodurch es ja nochmal teurer wird. oder sehe ich das falsch? ich kann dem gärtner ja nicht andauernd sagen: nun komm, nun komm mal wieder nicht. und ich würde ja nur die stunden im garten abrechnen, die ich dort auch verbracht habe, also keine pauschalbeträge oder so.

vg fossi :wink
 
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Original von fossipower
Sach- und Arbeitsleistungen des Eigentümers oder Erbbauberechtigten dürfen mit dem Betrag angesetzt werden, der für eine gleichwertige Leistung eines Dritten, insbesondere eines Unternehmers, angesetzt werden könnte; die Umsatzsteuer des Dritten darf nicht angesetzt werden.

Das nur mal so nebenbei
sag ich doch, fossi!
 
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Original von Jerry
... wenn Du die Zeit, das Gerät und die Lust dazu hast - warum nicht? Dann sind die 15 EUR sicherlich auch völlig okay. Das blöde ist halt bloss, dass Du dann wirklich regelmäßig drangehen musst.
also ich denk auch, dass die € 15,00 angemessen sein dürften, wenn's dabei um 3 büsche, einen baum und 40qm rasen geht.
trotzdem würde ich lieber einen pauschalpreis aufs jahr machen - das ist für die mieter nachvollziehbarer.

und - wie schon gesagt und von jerry bestätigt: das muss dann schon auch klappen mit dem wirklich regelmässig rasenmähen usw.
gerade WEIL du es selbst machst, werden sie dir auf die finger schauen.
bei einem bestellten gärtner sind sie da komischerweise immer weniger streng (versteh das wer will...)
 

onkelfossi

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nee pauschalpreis will ich ja gerade nicht, weil dann muss ich es ja immer machen, wie du schon sagst. ich wills ja nur nach bedarf machen und dann die kosten umlegen
 

onkelfossi

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wenn gewerbe im haus ist, kann man das dann für den auch umlegen?
 
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du legst doch auch andere sachen für das gewerbe um, oder nicht?
gartenarbeiten sind umlegbare betriebskosten, wieso sollte das nicht gehen?
 
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