Suche: Leih bzw. Mietvertrag für EBK

Diskutiere Suche: Leih bzw. Mietvertrag für EBK im Immobilien - Downloads Forum im Bereich Immobilien Forum; Hallo, ja du hast Recht, sollte mich für heute krank melden, bin wohl wirr im Kopf. Gruß BHShuber

BHShuber

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Hallo, ich denke da hast Du es falsch herum verstanden, der Entleiher ist der Nutzer, in diesem Fall der Mieter. Einfach den Link aus einem der Postings noch mal lesen. Die andere Partei ist der Verleiher (also der Vermieter).

Grüsse, jorg

Hallo,

ja du hast Recht, sollte mich für heute krank melden, bin wohl wirr im Kopf.

Gruß
BHShuber
 

BHShuber

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um himmels willen, ja nicht.
das Ding darf im Mietvertrag nicht erwähnt werden.
sonst gilt es als "einheitlich"

Hallo,

Sorry, nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil, grins!

Gruß
BHShuber
 

AJ1900

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Das wäre in dem Fall der Mieter. Das ist ja das Tolle an einer Leihe: Der Verleiher (also der Vermieter) trägt nur den Wertverlust aus Alterung, die Instandhaltung kann (SOLLTE!!!) man dem Entleiher 'aufbürden'.

Zur Ursprungsfrage zurück: Eine Leihe wäre in dem Fall des TE ja rechtlich gut abgesichert, da erst nach dem Beginn des Mietverhältnisses die Küche kommt. Damit ist dann klar, dass diese rechtlich voneinander abgegrenzt sind - und das dies nicht künstlich nur durch 2 Verträge, Wohnungsmietvertrag und Leihe aber bei Einbauküche i.d.R. zeitgleich, gemacht wurde.

Man/frau muss sich dann nur so verhalten, das man kongruent zur Leihe bleibt, nicht so wie hier am Ende ... das klappt dann wahrscheinlich nicht.

Und: Eine Leihe ist kostenfrei.
Na ich halte es da mit dem Grundsatz:
"Gute Dinge sind einfach"
Kurz gesagt je weniger Papier man produziert, desto größer ist die Chance sich darüber nicht ins hauen zu bekommen. Eigentlich wäre schon die offensichtliche Problematik so ein Geschäft rechtssicher in Vertragsform zu giessen ein Grund das ich den Mieter bitten würde doch selber sein Küche zu kaufen.
Oder man geht halt den sicheren Weg, übernimmt dann auch den Unterhalt, dann aber bitte nicht für 30€ im Monat. So mache ich das jedenfalls.
 

BHShuber

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Na ich halte es da mit dem Grundsatz:
"Gute Dinge sind einfach"
Kurz gesagt je weniger Papier man produziert, desto größer ist die Chance sich darüber nicht ins hauen zu bekommen. Eigentlich wäre schon die offensichtliche Problematik so ein Geschäft rechtssicher in Vertragsform zu giessen ein Grund das ich den Mieter bitten würde doch selber sein Küche zu kaufen.
Oder man geht halt den sicheren Weg, übernimmt dann auch den Unterhalt, dann aber bitte nicht für 30€ im Monat. So mache ich das jedenfalls.

Hallo,

wir handhaben das eben mit einer individuellen Vereinbarung, der Mieter darf die Küche nutzen (kein Schrott) und kommt hierfür für alle Reparaturen Pflege und Instandhaltung selber auf, das wird mit ihm ausgehandelt und beiderseitig unterschrieben.

Gruß
BHShuber
 

AJ1900

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Hallo,

wir handhaben das eben mit einer individuellen Vereinbarung, der Mieter darf die Küche nutzen (kein Schrott) und kommt hierfür für alle Reparaturen Pflege und Instandhaltung selber auf, das wird mit ihm ausgehandelt und beiderseitig unterschrieben.

Gruß
BHShuber
Ist das nicht der klassische Fall der vor Gericht im zweifel kassiert wird?
 

BHShuber

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Ist das nicht der klassische Fall der vor Gericht im zweifel kassiert wird?

Hallo,

nein, denn es wird ja mit dem Mieter darüber verhandelt und in einer schriftlichen Vereinbarung beiderseitig akzeptiert, der Mieter hat keinen Nachteil daraus, denn er darf eine hochwertige Küche ohne Entgelt nutzen.

Er hat auch die Wahl, eigene Küche oder eben die bereits verbaute ( mit Augenzwinkern hat er die natürlich offiziell nicht, wer baut schon die Küche aus) alle anderen Wohnungen haben eben eine mit vermietete Küche als Bestandteil der Mietsache.

Gruß
BHShuber
 

indi

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Hallo, ich denke da hast Du es falsch herum verstanden, der Entleiher ist der Nutzer, in diesem Fall der Mieter. Einfach den Link aus einem der Postings noch mal lesen. Die andere Partei ist der Verleiher (also der Vermieter).

Grüsse, jorg


danke dir.
da ich Ausländer bin, hab ich schon befürchtet im Deutschunterricht vor 40 Jahren etwas verpasst zu haben.


etwas Ironie muss jetzt sein...

lese Heute Abend weiter
 

AJ1900

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Hallo,

nein, denn es wird ja mit dem Mieter darüber verhandelt und in einer schriftlichen Vereinbarung beiderseitig akzeptiert, der Mieter hat keinen Nachteil daraus, denn er darf eine hochwertige Küche ohne Entgelt nutzen.

Er hat auch die Wahl, eigene Küche oder eben die bereits verbaute ( mit Augenzwinkern hat er die natürlich offiziell nicht, wer baut schon die Küche aus) alle anderen Wohnungen haben eben eine mit vermietete Küche als Bestandteil der Mietsache.

Gruß
BHShuber
Habt ihr das schon mal durchgeklagt, oder hat es bislang einfach immer geklappt? Ich meine ich schreibe so etwas manchmal auch rein, bzw. gibt es Altverträge in denen das so steht. Nur gehe ich nicht davon aus, das das bis zuletzt bestand haben wird.
 

BHShuber

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Habt ihr das schon mal durchgeklagt, oder hat es bislang einfach immer geklappt? Ich meine ich schreibe so etwas manchmal auch rein, bzw. gibt es Altverträge in denen das so steht. Nur gehe ich nicht davon aus, das das bis zuletzt bestand haben wird.

hallo,

nicht durchgeklagt doch aber von einem Anwalt absegnen lassen.

Gruß
BHShuber
 

Nanne

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Für den Verschleiß bist du eh verantwortlich, egal ob das im MV. steht oder in einem separaten Leihvertrag.

Also wenn ich die Küche nur verleihe, kostenlos, dann trifft den Mieter die Instandhaltung, d.h. der M. hat mir die Sache so zurückzugeben, wie ich ihm diese zur Verfügung gestellt habe. Meine Meinung.
 

Nanne

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danke für die Erleuchtung.

"Er hat die gewöhnlichen Kosten der Erhaltung der geliehenen Sache zu tragen. Konkret heißt das, der Entleiher muss die Reparaturkosten der Spülmaschine selbst zahlen."

ach ja, noch ne Frage:
wer ist der "Entleiher"?

Langsam bekomme ich auch einen Drehwurm. Wer ist nun was? Auf jeden Fall muss der M. der die Küche lostenlos leiht die Instandhaltungskosten tragen und dem VM die Sache in ordnungsgemäßem Zustand zurückzugeben.
Entleiher (Mieter), Verleiher (Vermieter), richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:

GJH27

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Also wenn ich die Küche nur verleihe, kostenlos, dann trifft den Mieter die Instandhaltung, d.h. der M. hat mir die Sache so zurückzugeben, wie ich ihm diese zur Verfügung gestellt habe. Meine Meinung.
Rechtsgrundlage? Schließlich handelt es sich nicht um das Fachgebiet "gesunder Menschenverstand" sondern "Mietrecht" - also quasi das Gegenteil davon...
Langsam bekomme ich auch einen Drehwurm.
Besteht hier Schreibzwang...?
Der Entleiher ist in diesem Fall der Vermieter.
Nö, das wurde in #20 schon klargestellt und in #21 gleich noch zitiert.

PS: wieso bloß schießt mir grad der Name "Dieter Nuhr" durch den Kopf?
 

indi

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oje, ihr seid irgendwie nicht weiter gekommen.
nun gut, nachdem ich wegen meinen paragraphenreitermieter seit 22 Monaten das Mietrecht, nebst hunderten Gerichtsurteilen, versuche auswendig zu lernen, kann ich ein kleines bischen zeigen.
man bedenke bitte, daß ich noch in der Ausbildung bin.

zunächst hat es ein Anwalt mal plausibel beschrieben
zitat:
"
Da Ihnen die Küche kostenlos zu Verfügung gestellt wurde, handelt es sich hierbei um eine Leihe im Sinne des § 598 BGB.
Nach § 602 BGB hat der Verleiher die Kosten der vertragsmäßigen Abnutzung zu tragen. Mit anderen Worten: Wenn Sie den Defekt am Kühlschrank nicht durch eine vertragswidrige Nutzung desselben verursacht haben, müssten Sie Sie nach § 602 BGB auch nicht die Kosten der Reparatur bzw. des Austauschs tragen. Nach Ihrer Schilderung wurden Ihnen aber durch Vereinbarung die Instandhaltungskosten übertragen. Dies ist grundsätzlich möglich, wenn die entsprechende Klausel im Vertrag nicht überraschend ist. Für die Eigenschaft einer überraschenden Klausel spricht hier, dass der vorherige Mietvertrag eine solche Klausel nicht beinhaltete


quelle: http://www.frag-einen-anwalt.de/Kue...ngt-Neuwertig-Zustand-bei-Auszug--f42079.html


nun zum fett gedrucktem:

diese Vereinbarung kann man unter § 6 in meinem bereits genannten vertrag rein schreiben.
 

AJ1900

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oje, ihr seid irgendwie nicht weiter gekommen.
nun gut, nachdem ich wegen meinen paragraphenreitermieter seit 22 Monaten das Mietrecht, nebst hunderten Gerichtsurteilen, versuche auswendig zu lernen, kann ich ein kleines bischen zeigen.
man bedenke bitte, daß ich noch in der Ausbildung bin.

zunächst hat es ein Anwalt mal plausibel beschrieben
zitat:
"
Da Ihnen die Küche kostenlos zu Verfügung gestellt wurde, handelt es sich hierbei um eine Leihe im Sinne des § 598 BGB.
Nach § 602 BGB hat der Verleiher die Kosten der vertragsmäßigen Abnutzung zu tragen. Mit anderen Worten: Wenn Sie den Defekt am Kühlschrank nicht durch eine vertragswidrige Nutzung desselben verursacht haben, müssten Sie Sie nach § 602 BGB auch nicht die Kosten der Reparatur bzw. des Austauschs tragen. Nach Ihrer Schilderung wurden Ihnen aber durch Vereinbarung die Instandhaltungskosten übertragen. Dies ist grundsätzlich möglich, wenn die entsprechende Klausel im Vertrag nicht überraschend ist. Für die Eigenschaft einer überraschenden Klausel spricht hier, dass der vorherige Mietvertrag eine solche Klausel nicht beinhaltete


quelle: http://www.frag-einen-anwalt.de/Kue...ngt-Neuwertig-Zustand-bei-Auszug--f42079.html


nun zum fett gedrucktem:

diese Vereinbarung kann man unter § 6 in meinem bereits genannten vertrag rein schreiben.
Die Wahrheit zeigt sich meiner Erfahrung erst vor Gericht. Und die meisten Richter werden wohl solche Klauseln schlicht kassieren, denke ich. In der juristischen Theorie mag sich das alles schlau anhören, nur meine Frage wäre hier mal zuerst, wer hat so etwas hier schon mal rechtswirksam durchgeklagt?
Und mal rein logisch betrachtet, wenn es rechtsicher möglich wäre, einem Mieter die Reparatur, Wartungskosten, Abnutzung einer Einbauküche zu übertragen, warum dann nicht auch für den Fußboden, die Wanne die Armaturen usw.
Dann verleiht man halt alles.
Meine Einschätzung wäre, das die meisten Richter, egal wie schlau man formuliert, den Kern der Sache schon sehen werden, nämlich das mit der Miete die Wartung vom Vermieter zu übernehmen ist, sprich, die Küche einen Teil der Mietsache darstellt
Wie gesagt, ein andere Sache wäre das vieleicht, bei wirklich nachträglichen Änderungen Wünschen des Mieters usw.
 

BHShuber

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Die Wahrheit zeigt sich meiner Erfahrung erst vor Gericht. Und die meisten Richter werden wohl solche Klauseln schlicht kassieren, denke ich. In der juristischen Theorie mag sich das alles schlau anhören, nur meine Frage wäre hier mal zuerst, wer hat so etwas hier schon mal rechtswirksam durchgeklagt?
Und mal rein logisch betrachtet, wenn es rechtsicher möglich wäre, einem Mieter die Reparatur, Wartungskosten, Abnutzung einer Einbauküche zu übertragen, warum dann nicht auch für den Fußboden, die Wanne die Armaturen usw.
Dann verleiht man halt alles.
Meine Einschätzung wäre, das die meisten Richter, egal wie schlau man formuliert, den Kern der Sache schon sehen werden, nämlich das mit der Miete die Wartung vom Vermieter zu übernehmen ist, sprich, die Küche einen Teil der Mietsache darstellt
Wie gesagt, ein andere Sache wäre das vieleicht, bei wirklich nachträglichen Änderungen Wünschen des Mieters usw.

Hallo,

da muss ich dir Recht geben, die einfachste Lösung ist wohl, dass der Mieter seine Küche selber mitbringt, wenn dann doch eine drin ist, sollte diese als Bestandteil der Mietsache mit vermietet werden und Ruh ist.

Gruß
BHShuber
 

Nanne

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Und mal rein logisch betrachtet, wenn es rechtsicher möglich wäre, einem Mieter die Reparatur, Wartungskosten, Abnutzung einer Einbauküche zu übertragen, warum dann nicht auch für den Fußboden, die Wanne die Armaturen usw.
Dann verleiht man halt alles.

Dann bekommst Du dafür auch keine Miete, Miete nur noch für Fenster und Türen:geil
 
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