Techem oder Wärmemengenzähler ?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Vermieter0815, 22.05.2016.

  1. #1 Vermieter0815, 22.05.2016
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    Hallo,
    Ich habe ein Dreifamilienhaus und baue das auf 6 Familien + Hausmeister (Gemeinschaftsverbraucher, Diele usw) um, D.h. ich brauche 7 Heizkostenabrechnungsstellen. Bislang habe ich eine WW Zentralheizung mit zwei Kreisen die an den Heizkörpern von TECHEM abgerechnet worden sind.
    Da ich an der Heizung ohnehin etwas ändern muss werde ich für 3 Wohnungen eigene Heizkreise vorsehen die ich dann auch mit Wärmemengenzähler abrechnen könnte. Die anderen Wohnungen auch noch in eigene Heizkreise auf zu teilen ist (technisch) nicht notwenig (2000-3000Eurs). Würde mir aber von der Abrechnung her gefallen.
    Bringt der Wärmemengenzähler da aber wirklich praktische Vorteile oder kann ich gleich bei der Heizkörpermethode bleiben ? Da TECHEM ja recht teuer ist dachte ich im letzten Fall eigene Geräte zu verwenden und aus zu lesen - oder rentiert sich das nicht ? Wer hat da Erfahrung ?
    Danke ! Peter
     
  2. AdMan

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  3. #2 immobiliensammler, 22.05.2016
    immobiliensammler

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    Alternativen zu Techem gibt es wie Sand am Meer, einfach mal Angebote einholen, die beiden Großen (T**** und I***) sind meiner Erfahrung nach sowohl am teuersten als auch am unflexibelsten. Bei Problemen darfst Du Dich mit irgendwelchen Callcentern rumstreiten, ich kündige solche Verträge nach Übernahme eines Objektes konsequent und wechsele zu kleineren Anbietern.

    Verteiler/Zähler kaufen ist am unwirtschaftlichsten, da Du dann die Kosten nicht umlegen kannst, wenn Du diese mietest sind die Kosten im Rahmen der Heizkostenverordnung umlagefähig. Und vergiss nicht, alle 5 bzw. 6 Jahre müssen wegen der Eichfrist dann neue Geräte angeschafft werden, die Du dann wiederum selbst bezahlen musst
     
  4. #3 anitari, 22.05.2016
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    Du kannst auch die Heizkostenabrechnung selbst machen wenn Du Dir das zutraust.
     
  5. Nanne

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    ..sofern Du die Geräte kaufst. Bei Anmietung ist die Eichung i.d.R. inklusiv, ausser es wäre anderes vereinbart.
     
  6. #5 immobiliensammler, 22.05.2016
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    Und was habe ich geschrieben???
     
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  7. #6 Vermieter0815, 22.05.2016
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    keine Ahnung, muss man dazu studiert haben ? Möglichst viele Kosten umlegen zu können mag ja ganz nett sein, treibt aber doch nur Warmmiete in die Höhe ? Sind denn die Mieter so blöd nur auf die Kaltmiete zu schauen ? Denke es wäre sinnvoll generell die Kosten flach zu halten und "Outsourcing", also Techem+Co, soweit als möglich zu vermeiden.
    Sieht bei 100 WohnEinheiten freilich wieder ganz anders aus ...
     
  8. #7 immobiliensammler, 22.05.2016
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    Ich sehe das Problem wo anders: Klar kannst Du die Heizkostenabrechnung selbst machen, ist kein Zauberwerk wenn man die diversen Formeln mal (z.B. in Excel) erstellt hat. Nur wird Deine eigene Abrechnung sofort von Mietern, Mieterverein etc. angezweifelt und dann kannst Du Dich mit dem Richter streiten, ob Deine Formeln so stimmen oder nicht. Und wenn Du dann unter 600 Euro Streitwert liegst, dann bist Du ganz dem Wohlwollen des Richters ausgeliefert.

    Ich lasse meine Abrechnungen z.B. von A+S (bzw. von regionalen Dienstleistern) machen, deren Abrechnung zweifelt eigentlich keiner an, Streit wären dann nur die angesetzten Kosten, ggfs. auch die Zählerwerte, aber die können ja problemlos belegt werden. Die Richtigkeit der eigentlichen Abrechnung (also dass die Verteilung der Kosten entsprechend der Zählerwerte passt) zweifelt aber niemand an und im Fall der Fälle unterstützt Dich der Abrechnungsdienstleister mit entsprechenden Gutachten/Zertifikaten, das überzeugt im Zweifel den Richter schnell.

    Dafür zahle ich z.B. für ein Vierfamilienhaus (Abrechnung liegt mir gerade zufällig vor, mache dieses WE die NK-Abrechnung 2015) 297 Euro, (incl. Gerätemiete), also pro WE und Monat rund 7 Euro. Das geht bei den Mietern problemlos durch. Und ganz ehrlich: Warum soll ich mir Arbeit machen, die mir nicht bezahlt wird, wohl aber, wenn diese durch jemand anderen erledigt wird?
     
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  9. #8 anitari, 22.05.2016
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    Nö. Etwas kaufmännischen Wissen, Kenntnisse zur Betriebs- und Heizkostenabrechnung, sowie Exel-Kenntnisse genügen. Ach so, Zeit braucht man auch. Vor allem für die Erstellung der ersten Abrechnung. Dazu habe ich anno dunnemals so etwa eine Woche gebraucht.

    Es gibt natürlich auch Abrechnungsoftware. Aber davon halte ich nichts.

    Sicher. Aber sparen am falschen Ende und evtl. unwirksame Abrechnungen kosten auch Geld. Vor allem das des Vermieters.
     
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  10. #9 Vermieter0815, 22.05.2016
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    Ja, Danke, das ist die Antwort die ich mir gewünscht habe.
    Dann ist TECHEM + Co also wirklich State of the Art ? Dachte das ist de facto eher ungenau und grds (technisch) veraltet ?
    Meiner Vorstellung nach leben die allein davon dass die meisten Immobilien eben nur einen Heizkreis haben und sich nie wirtschaftlich umrüsten lassen ?
    Neuere Objekte haben ja i.d.R alle Abrechnung über Wärmemengenzähler, jedenfalls meiner Beobachtung nach ....
     
  11. #10 immobiliensammler, 22.05.2016
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    Sorry, aber aus dem Teil der Frage "Wärmemengenzähler ja / nein" habe ich mich absichtlich rausgehalten. Meine Antworten bezogen sich nur auf die Thematik "Kaufen oder Mieten" und "wer macht die Abrechnung". Ich habe so gut wie keine Neubauten im Bestand und kenne Wärmemengenzähler nur da, wo eben z.B. eine Fußbodenheizung verbaut ist.

    Zur Frage "Einbau Wärmemengenzähler beim Neubau" möge der antworten, der sich damit auskennt, ich tue dies definitiv nicht!
     
  12. Berny

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    Die Frage lässt sich nur mit einem Ironiesmiley beantworten. Über diese Firma möchte ich mich nicht weiter direkt äussern.
    Ich hatte mal eine Ausschreibung gemacht für ein 5-MFH Heizkostenberechnung. Die Angebotssummen (5 Einzelberechnungen, mind. 3-Jahre Miete, funkende HKVs) beliefen sich auf zw. 206€ und 383€ jährlich. Rate mal, wer die beiden teuersten Angebotspreise hatte...
    Den Zuschlag bekam ein örtlicher Anbieter, mit dem wir bisher absolut zufrieden sind.
     
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  13. #12 Papabär, 23.05.2016
    Papabär

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    Ich will mich zu der Zuverlässigkeit der großen Anbieter nicht negativ äußern, weil wir da keine allzu schlechten Erfahrungen haben (schätze mal es macht einen Unterschied, ob unter der Kundenummer sieben oder siebenhundert Einheiten gespeichert sind) ... die kleinen Anbieter sind aber definitiv günstiger.

    Soll es denn? Also mir genügt es vollauf, wenn die Abrechnung einfach nur korrekt ist (was zuweilen schon nicht einfach zu sein scheint).
     
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