Telefonleitung in Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus gestört.

Dieses Thema im Forum "Mietvertrag über Wohnraum" wurde erstellt von ToTho, 22.05.2014.

  1. ToTho

    ToTho Gast

    Hallo.

    Ich frage im Auftrag meiner Eltern, folgenden Sachverhalt an:

    Wohnung in Mehrfamilienhaus wurde Besichtigt und Telefondose, samt eines Angeschloßenem Telefons
    (Wählscheibe- Funktionstüchtig) festgestellt.

    Einzug war Mai 2012.

    Jedoch mit Kratzen, und knacken in der Leitung!

    Meine Eltern haben bei der Telekom einen Neuvertrag abgeschlossen, die alte Rufnummer aus der alten Wohnung wurde nicht übernommen.

    Die Anschlußnummer des bestehenden Anschluß wurde ebenfalls nicht übernommen, und ist gecancelt worden.

    In Dez. 2012 wurde bei der Telekom ein Entertain Premium IP Vertrag bestellt, der
    am 07.01.2013 geschaltet werden sollte.

    Die Leitung, die nach dem einzug ja vorhanden war, und auch angeschlossen war, war es dann
    als der Techniker kam zum 07.01.2013 plötzlich nicht mehr.

    Leitungsunterbrechung vom Verteiler im Keller, bis zur Wohnung, obwohl in Wohnung die Telefondose angeschlossen war
    und im Keller genauso.

    Da es Milde, aber winterliche Temperaturen gab, musste die Telekom nochmal anrücken, aber unter
    aufsicht des Hauseigentümers, bei der dann festgestellt wurde, das
    die Leitung vor der Wohnung unterbrochen wurde.

    Das Kabel wurde schlicht ergreifend durchgeschnitten, und lag eingerollt am boden, ungeschützt rum.

    Es wurde dann, vom Keller bis zur 1 Etage ein Kabel Nagelneu verlegt, und die leitung der Wohnung meiner Eltern, als Steigleitung angeschlossen. - So wurde es meinen Eltern erklärt.

    Da die leitung zerstückelt wurde, ist sie Proviesorisch instand gesetzt worden.

    Der Techniker hat dem Hauseigentümer gesagt, das er das richtig verlegen lassen muss, da dies nur ein Provisorium darstellt, und es nicht lange dauern wird, bis es Ärger mit der Leitung gibt.

    Selbiges ist durch dem Techniker meinen Eltern gesagt worden, das der Hauseigentümer eine vernünftige
    Leitung legen lassen muss, da es nur Provisorisch geflickt wurde.

    Die Leitung ging also "Provisorisch" am 27.02.2013 in Betrieb, und im August 2013 traten schon die ersten Probleme auf.

    Internet ständig ausgefallen, TV standbild. Telefon ebenfalls tot.
    Das Telefon läuft nicht Analog, sondern ist ein IP Telefon.
    (Leider wird das bei der Telekom nicht mehr anders angeboten)

    Als die Probeleme immer schlimmer wurden, ist letzlich in Sept. 2013 die Telekom informert worden
    das mit der Leitung etwas nicht stimmt.

    Netz abbrüche, TV standbild, und Telefon auch tot.

    Es kamen seit Sept. 2013 - Jan. 2014 4 Telekom Techniker.

    Der erste konnte nicht messen, weil er entsprechende instrumente nicht dabei hatte.

    Der zweite kam vorbei, und hat eine Analog messung durchgeführt, wo er dann feststellte
    Leitung hat Schaden, da aber Digital, kann auch er nicht weiter messen, da kein Digitaltes Messgerät dabei.

    Der dritte kam vorbei, und hat auf seinem Messgerät "Fehler" in der Leitung festgestellt, konnte sie aber nicht nachgehen, weil ca. 80% der Kabel außen entlang laufen, und kein Zugang vorhanden.

    Der vierte hat vor Termin (2 min. vorher) angerufen, das er vor ort sei und die leitung abklemmt, man sollte
    sich nicht wundern, wenn die leitung unterbrochen sei.

    In der Zeit kam dann auch der Hauseigentümer, der bei den Technikern 2 + 3 schon hätte kommen sollen, aber nicht kam.

    Auf Str. Signal 1a, keine Fehler.

    Im Haus, am Anschlusskasten, ca. 10 minuten später, auch 1a.

    Auf der 1 Etage wo der Verteiler sitzt, der 1:1 zum Keller beschaltet ist, 1a.

    In der Wohnung (Küche), wo ein Indoorverteiler sitzt, Probleme.

    In der Diele, wo die eigentliche Telefondose sitzt.. noch mehr Probleme, mit krasseren verlustwerten, als in Küche.

    Die Krönung kommt aber erst noch.

    In der Küche kommt aus der Wand die Leitung als Starres Kabel (Draht).
    Aber von dem Verteiler ist ein Litzenkabel.
    Und der oberknaller.... in der Diele hat man wieder Starren draht.

    Ges. Ergebnis:

    Das Kabel vom Außenverteiler muss einen Leitungsschaden haben da vom Keller
    bis ins Haus, und Verteiler auf 1. Etage alles funktioniert.

    Der Hauseigentümer wurde dazu angehalten das Kabel zu erneuern, was in Okt. 2013 geschehen sollte.
    Die Störungen sind mitlerweile noch schlimmer geworden, und Telefon und TV, sind seitdem an
    garnicht mehr zu gebrauchen.

    Der Hauseigentümer, der auch der Vermieter meiner Eltern ist, sagte im Febr. diesem Jahres
    das er sich um garnichts kümmern muss, weil der Anschluss nicht im Vertrag enthalten sei.

    Bei der Anmietung war eine Leitung samt Telefon vorhanden.

    Hauseigentümer schiebt die Angelegenheit einer Neuverkabelung der Telekom in die Schuhe.
    Telekom erklärt von sich aus, das
    sie genauso wie Strom, und Gas, und andere Zulieferer Leitungen nur bis ins Haus zu einem Verteiler [APL] zuständig
    sind, und von der Str. bis ins Haus "Entstören".

    Die Telekom sagt es ist eine Hausinstallation, wo sich der Hauseigentümer drum kümmern muss.

    Aber er will es nicht, und verweigert sich.

    Es will es weder Neuverlegen lassen, noch Kosten übernehmen.

    Meine Eltern Beabsichtigen, da der VM fest zugesagt hatte, im Okt. 2013 eine Neue Leitung
    verlegen zu lassen, und sich bis jetzt nicht drum gekümmert wurde, und der VM
    sogar auch nen Errinerungsschreiben als Einwurfeinschreiben
    bekommen hat, rührt er sich nicht.

    Aus diesem Grund wollen meine Eltern nun eine Mietminderung durchführen.

    Die Mietminderung als Begründung? würde wie folgt abgegeben:

    Da die Telefonleitung eine Einrichtung des Hauses, und an meine Eltern mit vermietet wurde
    das der Vermieter bezüglich des Mietobjektes eine Garantiehaftung (ohne Verschulden des Mieters) nach § 535 BGB er das Kabel instandsetzen muss.

    Zugesichert wurde der Austausch für Okt. 2013.

    Man schreibt jetzt seit vergehen mit allem drum und dran 9 Monate.

    Was könnten meine Eltern jetzt noch tun?

    Wenn man Mindern wollte, wieviel % kann man angeben?

    Bei nichtvorhandensein des Anschlusses sind wohl 5% machbar.
    Hier wäre ja ein Anschluss vorhanden, aber Defekt durch Störung im Hausleitungsnetz.

    Wären evtl. 2,5 % gängelbar?

    Ich bedanke mich für die antworten

    Totho
     
  2. AdMan

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  3. #2 Bürokrat, 22.05.2014
    Bürokrat

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    Hallo,

    der Eigentümer ist für die Erneuerung des Kabels zuständig.
    Der Eiegntümer wird sich nicht zwingen lassen müssen die vergeblichen Telekom-Besuche zu zahlen und ich würde auch euch raten eine zahlung an die telekom zu vermeiden wenn die besuche so sinnlos waren wie von euch geschildert.
    Eine Minderung von 2,5% liegt sicherlich im grünen Bereich.

    Was ich noch nicht verstehe: Wer hat das Kabel durchgeschnitten?

    Bitte den text etwas kürzer halten, mit der menge an zusatzinfos kann man wenig anfangen...
     
  4. Andres

    Andres
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    Damit liegen die Telekomiker auch richtig. An der Hausinstallation scheint aber ein Bastler am Werk gewesen zu sein:

    Litze ist in fest verlegten Verkabelungen höchstens ausnahmsweise zu verwenden.

    Man könnte jetzt ausführlich über die Ursachen der Probleme spekulieren, d.h. welche Quellen die Störung verursachen und wie die Verkabelung dazu beiträgt. Wirklich sinnvoll ist das aber nicht. Wenn der Vermieter mit einer verpfuschten Ausführung ein funktionierendes Ergebnis erreicht, wäre das hinzunehmen.

    Einen konkreten Minderungssatz aus der Schilderung in einem Forum anzugeben, wäre unseriös. Dazu kommt noch, dass zumindest mir persönlich kein Urteil zum Ausfall eines triple-play-Anschlusses bekannt ist. Basierend auf Urteilen für den Ausfall von entweder Telefon oder Fernsehen wird das aber auf einen Satz im niedrigen einstelligen Prozentbereich hinauslaufen.


    Neben der Minderung dürften inzwischen auch Schadenersatzansprüche entstanden sein. Die orientieren sich an den monatlichen Gebühren, die deine Eltern für den nutzlosen Anschluss zahlen.

    Selbstvornahme gegen Kostenersatz wäre auch eine Möglichkeit, hier aber etwas schwierig. Welche Maßnahmen wären denn erforderlich, um an den Verteiler im 1. OG zu gelangen und die Leitung bis in die Wohnung auszutauschen? Grundsätzliches Problem bei solchen Maßnahmen: Wenn etwas schief geht, haften deine Eltern.

    Den Ersatz von Kosten und den Schadenersatz würde ich nicht einfach mit der Miete verrechnen. Das kann erheblichen Ärger (bis zu Kündigung!) geben.
     
  5. ToTho

    ToTho Gast

    Hallo zusammen.

    Erstmal danke für die Antworten.

    Also ich war Heute nochmal Dort, um mir das anzugucken, weil die Beschreibung der Eltern recht kompliziert klang.

    Der Verteiler von der 1. Etage kommt ja vom Keller (APL) als neue Leitung an.
    Von dem Verteiler geht das Kabel unter einer Dämmverkleidung hervor.

    Vom Verteiler 1. Etage bis zur Küche (2. Etage) kann man ca sagen 3-4 m wo das Kabel
    unter der Verkleidung nach Oben kommen muss.

    Sie ist Mehradrig, mehr wie 8 Adern, dies scheint die "Alte" Steigleitung zu sein.

    Ich vermute, das unter der Dämmung noch eine Verteilerdose sein müsste.

    Von den Baulichen gegebenheiten:

    Es sind keine Leerrohre vorhanden, und wenn man ein Neues Kabel nimmt, verzwirbelt das mit dem Alten
    um es zu "ziehen"
    das wird nicht gehen, weil ich denke das es bis nach oben 3. Etage die "Alte" Steigleitung geht, und ein "Ziehen" kontraproduktiv ist..

    Ansich zur Frage, wer das Kabel Zerschnitten hat..
    Wir wissen das nicht, und die Telekom, sowie der VM weiss es auch nicht.

    Dieses Abgeschnittene Kabel war die Alte Steigleitung.

    Meine Mutter hat mir gesagt, das sie mal im Haus gefragt hat, also oben in der 3. Etage, ob dort Telefon genutzt wird, und da
    hieß es von den Nachbarn, das wo sie selbst umgezogen sind, und vorher bei 1&1 waren, sollte
    der Anschluß umgezogen werden, bzw. der Vertrag sollte mit, aber hier gab es das selbe Prob. wie bei meinen Eltern, blos
    das hierbei garnichts unternommen werden konnte, weil die Nachbarn selbst kein direkter Kunde des großen T ist.

    Daher wurde der umzug Storniert, und der Vertrag nach Angaben der Nachbarn gekündigt.

    Seit dem waren sie mit UMTS Surfstick im www unterwegs.

    Der Nachbar aus der 1. Etage hat eine komplett eigene Leitung.

    Bei dem Nachbarn ging das Einfacher, weil die Verkleidung hat ca. 15-20 cm luft vom Boden (Flachdach).
    Zwischen Boden und der Dämmung konnte ein Loch gebohrt werden, und das Kabel direkt raus geschossen, und im Keller angeklemmt werden.

    Wie sieht das denn mit dem witeren Hinweis aus:

    Haus, Altbau, BJ noch vor 1 wk.. also doch schon recht alt.

    Wie bewertet sich das?
     
  6. Andres

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    Das siehst du vermutlich richtig. Die Verkabelung dürfte aus einer Zeit stammen, in der es üblich war, vom Keller bis zum Dach ein mehradriges Kabel (Telefonkabel, 6, 10 oder 20 Doppeladern) zu verlegen und für die einzelnen Wohnungsanschlüsse jeweils die gewünschte Zahl von Adern aufzutrennen und vom Hauptstrang abzuzweigen.

    Das Ziehen des Kabels wäre also ein äußerst schlechte Idee, da man damit vermutlich die übrige Installation im Haus zerstören würde.

    Ihr müsst keine technische Lösung bieten - das ist der Job des Vermieters. Der wird euch aber vermutlich nicht ernst nehmen, wenn ihr an diesem Thema schon seit 2 Jahren herumwürgt.
     
  7. ToTho

    ToTho Gast

    Danke für die bisherigen Antworten.
    Meine Eltern haben aber nun doch bei der Telekom angerufen, und "erneut"
    eine Störung gemeldet.

    Ich hatte zuvor davon abgeraten, aber irgendwie verstehen sie das nicht.

    Beim Anruf hat sich herrausgestellt, das auf einmal doch die Telekom bis zur 1. Telefondose
    in der Wohnung meiner Eltern zuständig sei.

    Inzwischen ist auch klar, das der Kabelstrang offensichtlich völlig tot ist [Im sinne von, weiter als 2. Etage gehts nicht mehr] , und nur die Wohnung
    meiner Eltern an Defekter Leitung hängen.

    Meine Eltern haben im Haus gefragt, ob jemand ärger mit der Leitung hat, und da haben die
    Nachbarn der 3. Etage gesagt das sie seit 2006 keine Leitung mehr haben da der Hauseigentümer
    Arbeiten am Haus hat machen lassen, wonach das Kabel derart beschädigt wurde, das die Leitung permanent ausser Betrieb ist.

    Dies soll auch seit der Zeit so angehalten sein.

    Man kann zwar vom Fenster aus sehen, das die Verkabelung (Steigleitung) in den Verteilerkasten rein gehen
    ob aber die obere Wohnung dabei geklemmt wurde, das kann ich dadurch nicht sehen.

    Das Kabel das die Telekomtechniker am 27.02.2013 Neu verlegt haben ist wesentlich Dünner als
    das Kabel was "unter" der Abdeckung von der Hausfassadendämmung die Wand hoch geht.

    Daher kann das wohl sein, das diese Leitung tatsächlich ein Mehradriges Kabel ist, und auf jeder Etage angepitscht wurde
    und die entsprechenden Drähte (bei meinen Eltern sind es sichtlich 4 stk) in die Wohnung eingeführt wurde.
    Dazu müsste aber vor der Wohnung ja ein Kästchen sein, wo ein Kabel in die Wohnung geht, mit besagtem 4 Drähten.

    Und soweit die Techniker das erläutert haben, durch Messung des Signals liegt der "Fehler"
    bei der Verkabelung Zwischen Wohnung <==> Verteiler 1. Etage.

    Es kann aber auch die aufgepitschte leitung sein, das herraus zu finden müsste die Verkleidung in 1 Linie geöffnet werden.

    Ca. 3.5 Meter hoch.
     
  8. Andres

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    Diese Aussage ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht (mehr) richtig.


    Nö, das geht auch Unterputz, aber nochmal:

    Es ist nicht euer Problem.

    Um die Technik bis zum Übergabepunkt sollen sich die Telekommunisten kümmern, um den Rest der Vermieter.
     
  9. ToTho

    ToTho Gast

    Aber was ist, wenn er das nicht tun will?

    Verklagen.. Grundlage?
    Mietminderung... wie ansetzen.

    Mit unter wird es ja mit sicherheit "Kosten" verursachen, die soweit ich das gelesen habe nicht zu lasten des Mieters(?) gehen darf?

    Aufgrundd noch einer austehender sachen, wird das darauf hinauslaufen, das er das:

    a. nicht in Auftrag geben wird..
    b. nicht bezahlen wollen wird.

    Und dann?
     
  10. #9 Bürokrat, 24.05.2014
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    MIt Anwalt wegen Höhe der Minderung reden, Ankündigung der Mietminderung und dann durchführung derselben.
    Angenommen ihr zahlt 600 kalt. Ergo bei 2,5% 15 euro im monat. auch das läppert sich. Der VM wird dann schon reagieren.
    Des weiteren könnt ihr ja eure kosten (nicht nutzbarer Vetrag einklagen bzw. dies androhen).
    Ein halbwegs normaler VM wird spätestens dann reagieren.

    Noch ein Tipp: Ich als VM bin gegenüber Mietern die freundlich auftreten zu Zugeständnissen weit gewillter als gegenüber Mietern die sofort von einer Einschränkung ihrer Lebensqualität reden, Mindern und mit Anwalt drohen. Aber wenn das alles nichts hilft müsst ihr eben mindern...
     
  11. Andres

    Andres
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    Die Mietsache hat einen Mangel, der vom Vermieter zu beseitigen ist.


    Anwalt fragen und/oder die Minderung als Mietzahlung unter Vorbehalt ausführen. Über die Höhe kann man sich dann vor Gericht streiten.
     
  12. ika

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    Halte 2,5% für eindeutig zu wenig, eher 5-10%. Ich persönlich finde das Nichtvorhandensein eines Telefonanschlusses weitaus schlimmer als bspw. ein Baugerüst + Baulärm.

    @Bürokrat: Gemindert wird die Gesamtmiete einschließlich aller Betriebskosten, nicht die Nettomiete.

    Ansonsten wie immer: Mangel anzeigen, Frist setzen, Minderung + Schadenersatz ankündigen + ggf. Selbstvornahme. Nach Fristablauf entweder laufende Zahlungen mindern oder auf Beseitigung + Kostenerstattung klagen.

    Normalerweise sollte man natürlich immer versuchen die Sache einvernehmlich zu lösen, aber deiner Schilderung entnehme ich, dass eure diesbezüglichen Bemühungen vergebens waren.
     
  13. #12 Bürokrat, 25.05.2014
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    10% wegen eines nicht funktionierenden Telefonanschlusses? Das erscheint mir schon leicht übertrieben. Hat heute doch eh jeder handy und suft mobil. In meiner studentenbude habe ich den anschluss gar nicht genutzt...

    rein verständnishalber wegen der Bruttomiete: was hat denn ein fehlender Telefoanschluss mit den NK zu tun?
     
  14. #13 ChristianP, 25.05.2014
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    ChristianP Gesperrt

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    Mal angenommen, 5% Mietminderung wegen dem Telefonanschluss wären okay, dann bedeutet das doch, daß die Wihnung nur zu 95% nutzbar ist.
    Ich spinne mal weiter: Wenn die Wohnung nur zu 95% nutzbar ist, halte ich mich auch nur zu 95% der "normalen" Zeit in der Wohnung auf (in den 5% der Zeit bin ich ja unterwegs zur nächsten Telefonzelle oder zum Nachbarn, um dort zu telefonieren). Also brauche ich auch nur (theoretisch) 95% Licht, Strom, Heizung.

    So gesehen kann ich schon nachvollziehen, daß eine Minderung der Kaltmiete UND der Betriebskosten auf eine Art und Weise logisch erscheint.
     
  15. Duncan

    Duncan
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    Die Betriebskosten sind aber nur eine Vorauszahlung für die tatsächlich anfallenden Kosten, wenn du die kürzt, zahlst halt diesen Betrag bei der Abrechnung drauf.
    Kürzbar ist m.M.n. nur die Kaltmiete. Die Höhe der Kürzung ist wie immer eher vage. Die genannten 2,5% halte ich für angemessener als die auch genannten 5-10%.
    Ich habe privat schon seit gut 6 Jahren keinen Festnetzanschluss....
    Einschränkungen dadurch sind mir noch nicht aufgefallen.
     
  16. #15 Bürokrat, 26.05.2014
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    Eben, auch ich nutze nur Handy, Festnetz macht nur Ärger weil man meist nicht da ist wenn jemand anruft. Und das mit der telefonzelle... ich bitte dich, vor 20 jahren wäre das wohl noch nachvollziehbar gewesen aber heute sicherlich nicht mehr.
     
  17. #16 Tobias F, 26.05.2014
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    Meinst Du das interessiert hier? Der TS schreib doch ganz deutlich das über diese Leitung TV-Programm empfangen werden. "Telekom ein Entertain Premium IP Vertrag bestellt"
    Was also soll der ..... mit dem Handy hier?
     
  18. #17 Bürokrat, 26.05.2014
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    Es interessiert dahingehend dass ich heute fürs telefonieren nicht mehr zur nächsten telefonzelle rennen muss was christianP als argument für die minderung der NK angeführt hat.
     
  19. #18 ChristianP, 26.05.2014
    ChristianP

    ChristianP Gesperrt

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    Ich denke, daß das auf den Einzelfall ankommt.
    Ich kenne nicht wenige Leute (auch näher), die KEIN Handy haben. Was haben die für Alternativen, wenn Festnetz nicht funzt? Telefonzelle ist da das m.E. naheliegendste.

    Außerdem würde ein Handy dem Fragesteller nur zum Teil helfen - man kann zwar per Handy fernsehen, aber ich denke daß jeder einsieht daß das Handy kein adäquater Ersatz fürs TV ist.
     
  20. Andres

    Andres
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    Auch wenn ich mit der Wortwahl von Tobias F nicht einverstanden bin, hat er doch in der Sache recht: Irgendwie geht das hier gerade massiv am Thema vorbei.
     
  21. #20 Bürokrat, 26.05.2014
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    Ich bin derselben Meinung, das ganze fing ja mit der Angemessenheit der Minderung an...
    Naja, ich halte mich hier raus...
     
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