Terminprobleme Verbrauchszähler-Ablesung

Diskutiere Terminprobleme Verbrauchszähler-Ablesung im Kantine Forum im Bereich Off-Topic; Hallo zusammen, eine Frage vor allem an die "Großvermieter" hier. Wie jedes Jahr steht die Ablesung der Zähler im Mietshaus an. Datum und Uhrzeit...
GS_Schweig

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Hallo zusammen,
eine Frage vor allem an die "Großvermieter" hier.
Wie jedes Jahr steht die Ablesung der Zähler im Mietshaus an. Datum und Uhrzeit habe ich an die 3 Parteien weitergegeben, sobald ich selbst davon informiert war (ist immer Anfang August). Nun ist es halt so, dass die Geschichte am frühen Nachmittag stattfindet, wenn üblicherweise alle nicht zuhause sind.
Zwei Parteien haben sich den Termin irgendwie hingebogen bzw. haben im Bekanntenkreis jemanden gefunden, der anwesend ist. Eine Partei kam jetzt mit einigen Tagen Verspätung an, dass sie an dem Tag zu dieser Uhrzeit definitiv nicht können und auch sonst keiner in die Wohnung darf, weil die Personen sonst vom Hund angefallen werden.
Verschieben des Termins wäre möglich, die Firma konnte mir aber nicht sagen, wann dann der nächste Termin wäre. D. h. es bestejt das Risiko, dass dann wieder jemand partout nicht zuhause sein kann.

Das sind jetzt nur 3 Parteien und es gibt schon Terminprobleme.
Wie wird denn sowas in den großen Mietshäusern gehandhabt? Ich kenne von anderen Häusern so ein "schwarzes Brett", an das die entsprechenden Termine ausgehängt werden.
Bietet ihr Alternativtermine an? Oder wie macht ihr das?
 
immodream

immodream

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Hallo,
bei einem Objekt mit einer Zentralheizung hat die Ista früher Terminkarten geschickt.
Es war aber regelmäßig ein zweiter Termin notwendig , weil in einem 6 Familienhaus immer irgendeine Partei nicht anwesend war.
Inzwischen wird seit ca. 3 Jahren über Funk abgelesen und das scheint zu funktionieren.
Da Gas und Stromzähler offen in den Kellergängen montiert sind, ist dort die Ablesung immer einfach. Irgendjemand findet sich , der die Haustür öffnet.
Wenn ich gegen Ende des Jahres die Zettel für die Wohnungs-Wasseruhren verteile, klebe ich die meinen Spezialmietern immer direkt an die Korridortür über das Schlüsselloch.Manchmal brauche ich aber auch bis zu 3 Termine und muß dann Abends laut an die Türen klopfen.
Es gibt aber auch Mieter, die seit Jahren immer alle Mitteilungen am silbernen Brett lesen und ohne Diskussion und Nachfrage ihre Wasseruhren ablesen und die Zettel in eine Plastikhülle am silbernen Brett einwerfen.
Grüße
Immodream
 
Ino75

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Datum und Uhrzeit habe ich an die 3 Parteien weitergegeben, sobald ich selbst davon informiert war (ist immer Anfang August).
Aus meinem Laienhafte Bauch heraus würde ich sagen, eine Information für einen Ablesetermin Anfang August dürfte Anfang Juli absolut rechtzeitig angekündigt sein. Daraus würde folgen, dass es selbst arbeitenden Mietern zugemutet werden kann, ihre Planung mit so langem Vorlauf entsprechend anzupassen und es dann so einzurichten, dass entweder sie selbst zuhause sind, oder jemand den Zugang ermöglicht, der nicht sofort vom Hund gefressen wird.

Andererseits kann man eben nicht über den Kopf von anderen Leuten hinweg Termine für sie festlegen. Mieter haben durchaus das Recht, Terminvorschläge abzulehnen, in gewissem Rahmen. Eine einmalige Absage, am besten noch mit Alternativvorschlägen, dürfte rein rechtlich auch in Ordnung sein.

Würde es eventuell eine gangbare Möglichkeit sein, dass die Mieter am genannten Datum den Zähler selbst ablesen, meinetwegen auch fotografieren, und an entweder Dich und/oder den Ablesedienst schicken? Ansonsten besteht ja auch immer noch die Möglichkeit, den Verbrauch basierend auf dem Vorjahreszeitraum zu schätzen, oder nicht?

Aber wenn alles nichts hilft, dann muss der Ableser ein zweites Mal kommen. Ich verstehe eh nicht, warum das Ableseunternehmen nicht gleich zwei Termine zur Auswahl gegeben hat. Das dürften die doch kennen, dass bei Mehrfamilienhäusern nie einer reicht, und einfach mal ein bisschen vorausschauender planen.
 

ehrenwertes Haus

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Aber wenn alles nichts hilft, dann muss der Ableser ein zweites Mal kommen. Ich verstehe eh nicht, warum das Ableseunternehmen nicht gleich zwei Termine zur Auswahl gegeben hat. Das dürften die doch kennen, dass bei Mehrfamilienhäusern nie einer reicht, und einfach mal ein bisschen vorausschauender planen.
2. oder noch mehr Anfahrten sind i.d.R. nicht kostenlos, die 1. schon.

Die Extrakosten werden dem VM in Rechnung gestellt. Ob und wie er das vom Verursacher wieder bekommt, ist nicht Problem der Ablesedienste.


Würde es eventuell eine gangbare Möglichkeit sein, dass die Mieter am genannten Datum den Zähler selbst ablesen, meinetwegen auch fotografieren, und an entweder Dich und/oder den Ablesedienst schicken? Ansonsten besteht ja auch immer noch die Möglichkeit, den Verbrauch basierend auf dem Vorjahreszeitraum zu schätzen, oder nicht?
Möglich ist sicherlich viel, wenn der Mieter kooperativ ist.
Muss er aber nicht sein ohne Urteil auf Duldung.


Eine Partei kam jetzt mit einigen Tagen Verspätung an, dass sie an dem Tag zu dieser Uhrzeit definitiv nicht können und auch sonst keiner in die Wohnung darf, weil die Personen sonst vom Hund angefallen werden.
Ist die Hundehaltung bekannt bzw genehmigt?
Wirklich gefährliche Hunde können ein Grund sein eine zunächst genehmigte/geduldete Hundehaltung im MFH zu untersagen.

Spannend wieviel "Aggrohündchen" als Ausrede für "kein Bock" herhalten müssen und schlagartig zum friedlichsten Haustier mutieren, sobald Stichworte wie Tierschutz, Klage Kündigung, ... fallen.

Als VM bist du in der Pflicht die Sicherheit deiner Mieter zu gewährleisten, für alle Hausbewohner und deren Besucher.
Die Haltung gefährlicher Tiere kann unter Auflagen gestellt bis untersagt werden.
Bei Aggrohunden kann man überlegen, ob die Haltungsbedingungen und Eignung des Hundehalters wirklich zu einem Zusammenleben mit anderen Parteien in einem MFH passen und das überprüfen lassen.

Eine die Ankündigung einer Meldung beim Veterinäramt wirkt manchmal Wunder im Terminkalender von Mietern.
Manchmal erledigt sich mit einer echten Meldung das Hundeproblem dann von amtlicher Seite. Anordnungen wie Hundeführerschein, Hundeschule, Wesenstest usw. überzeugen immer wieder Halter von wirklich auffälligen/aggressiven Tiere, dass diese Tiere nicht für diesen Haushalt geeignet sind.
Oder man nimmt diese Herausforderungen an. Dann löst sich das Problem in einiger Zeit unter wachsamen amtlichen Augen.
 
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Eine die Ankündigung einer Meldung beim Veterinäramt wirkt manchmal Wunder im Terminkalender von Mietern.
Manchmal erledigt sich mit einer echten Meldung das Hundeproblem dann von amtlicher Seite. Anordnungen wie Hundeführerschein, Hundeschule, Wesenstest usw. überzeugen immer wieder Halter von wirklich auffälligen/aggressiven Tiere, dass diese Tiere nicht für diesen Haushalt geeignet sind.
Oder man nimmt diese Herausforderungen an. Dann löst sich das Problem in einiger Zeit unter wachsamen amtlichen Augen.
Danke für den Tipp hat zwar mit der Frage nix zu tun, aber ist sehr nützlich.
 
GS_Schweig

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Danke erstmal für die vielen Antworten. Dann bin ich also nicht alleine mit den Terminproblemen.
Würde es eventuell eine gangbare Möglichkeit sein, dass die Mieter am genannten Datum den Zähler selbst ablesen, meinetwegen auch fotografieren, und an entweder Dich und/oder den Ablesedienst schicken? Ansonsten besteht ja auch immer noch die Möglichkeit, den Verbrauch basierend auf dem Vorjahreszeitraum zu schätzen, oder nicht?
Bei den Wasserzählern würde das so funktionieren, aber bei diesen Meßgeräten an den Heizkörpern?
Aber wenn alles nichts hilft, dann muss der Ableser ein zweites Mal kommen. Ich verstehe eh nicht, warum das Ableseunternehmen nicht gleich zwei Termine zur Auswahl gegeben hat. Das dürften die doch kennen, dass bei Mehrfamilienhäusern nie einer reicht, und einfach mal ein bisschen vorausschauender planen.
Das Ableseunternehmen hat seinen Sitz einige Kilometer weit weg, das ist über eine Stunde Anfahrt für den Ableser.
Ist die Hundehaltung bekannt bzw genehmigt?
Wirklich gefährliche Hunde können ein Grund sein eine zunächst genehmigte/geduldete Hundehaltung im MFH zu untersagen.

Spannend wieviel "Aggrohündchen" als Ausrede für "kein Bock" herhalten müssen und schlagartig zum friedlichsten Haustier mutieren, sobald Stichworte wie Tierschutz, Klage Kündigung, ... fallen.

Als VM bist du in der Pflicht die Sicherheit deiner Mieter zu gewährleisten, für alle Hausbewohner und deren Besucher.
Die Haltung gefährlicher Tiere kann unter Auflagen gestellt bis untersagt werden.
Bei Aggrohunden kann man überlegen, ob die Haltungsbedingungen und Eignung des Hundehalters wirklich zu einem Zusammenleben mit anderen Parteien in einem MFH passen und das überprüfen lassen.

Eine die Ankündigung einer Meldung beim Veterinäramt wirkt manchmal Wunder im Terminkalender von Mietern.
Manchmal erledigt sich mit einer echten Meldung das Hundeproblem dann von amtlicher Seite. Anordnungen wie Hundeführerschein, Hundeschule, Wesenstest usw. überzeugen immer wieder Halter von wirklich auffälligen/aggressiven Tiere, dass diese Tiere nicht für diesen Haushalt geeignet sind.
Oder man nimmt diese Herausforderungen an. Dann löst sich das Problem in einiger Zeit unter wachsamen amtlichen Augen.
Von der Hundehaltung haben wir um ein paar Ecken erfahren. Prinzipiell ist Tierhaltung im Haus erlaubt, wir wären aber schon gerne darüber informiert worden, dass neben einigen Katzen jetzt auch noch ein Hund in der Wohnung ist. Der Hund ist recht groß (Labradormischling) und mit schlimmer Vergangenheit. Der ist Fremden gegenüber tatsächlich aggro. Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, ob "sie" den Hund wirklich kontrollieren könnte, wenn der mal abgeht. Ich habe selbst Erfahrung mit Hunden und weiß, dass schon kleine Hunde einen aus der Balance bekommen können.
 

ehrenwertes Haus

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Von der Hundehaltung haben wir um ein paar Ecken erfahren. Prinzipiell ist Tierhaltung im Haus erlaubt, wir wären aber schon gerne darüber informiert worden, dass neben einigen Katzen jetzt auch noch ein Hund in der Wohnung ist. Der Hund ist recht groß (Labradormischling) und mit schlimmer Vergangenheit. Der ist Fremden gegenüber tatsächlich aggro. Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, ob "sie" den Hund wirklich kontrollieren könnte, wenn der mal abgeht. Ich habe selbst Erfahrung mit Hunden und weiß, dass schon kleine Hunde einen aus der Balance bekommen können.
Naja, irgendwo wird sich schon ein Fleckchen finden den Hund sicher wegzusperren. Sei es das WC, eine Abstellkammer oder eine Transportkiste für Handwerkerzutritt oder Abrechnungsdienste.

Tierhaltung prinzipiell erlaubt bedeutet nicht, dass eine Genehmigung grundsätzlich nicht widerrufen werden kann, wenn eine echte Störung oder Gefahr von den Tier ausgeht oder die Anzahl der Tiere beliebig aufgestockt werden kann.

Schau doch mal was genau im Mietvertrag steht zur Tierhaltung. In vielen Vordrucken steht sinngemäß "Hunde nur mit Zustimmung des VM, Einzelfallentscheidung".
Wenn Handwerkertermine wegen einer Tierhaltung nicht möglich sind, wäre das für mich ein Grund diese Tierhaltung zu untersagen.
 
GS_Schweig

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Naja, irgendwo wird sich schon ein Fleckchen finden den Hund sicher wegzusperren. Sei es das WC, eine Abstellkammer oder eine Transportkiste für Handwerkerzutritt oder Abrechnungsdienste.

Tierhaltung prinzipiell erlaubt bedeutet nicht, dass eine Genehmigung grundsätzlich nicht widerrufen werden kann, wenn eine echte Störung oder Gefahr von den Tier ausgeht oder die Anzahl der Tiere beliebig aufgestockt werden kann.

Schau doch mal was genau im Mietvertrag steht zur Tierhaltung. In vielen Vordrucken steht sinngemäß "Hunde nur mit Zustimmung des VM, Einzelfallentscheidung".
Wenn Handwerkertermine wegen einer Tierhaltung nicht möglich sind, wäre das für mich ein Grund diese Tierhaltung zu untersagen.
In das WC muss der Ableser ja auch, da ist ein Heizkörper. Abstellkammer gäbe es - an die habe ich gar nicht gedacht, die ist sogar groß genug, dass es nicht in Tierquälerei ausarten würde - aber dann müsste das armearme Tier da mehrere Stunden drin ausharren, das geht gaaaaar nicht!
Aber vielen Dank für den Hinweis, dass wir bei solchen Voraussetzungen die Tierhaltung verbieten können. Ich schau mir jetzt gleich mal den Mietvertrag an.
 
Ino75

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Ich bin schon wieder ein bisschen überrascht von den Reaktionen hier.

Die Mieter sind also bockig, wenn sie einen Termin nicht wahrnehmen können? Ist hier jemandem vielleicht schon mal der Gedanke gekommen, dass Mieter oft berufstätig sind (um z.B. auch die Miete zu verdienen) und dass es selbst mit genügend Vorlauf immer mal wieder Termine gibt, die schlicht nicht gehen und bei denen einem der Arbeitgeber was hustet, wenn man um einen oder einen halben Tag Urlaub bittet?

Aber nein, der Mieter ist dann natürlich Verursacher der zusätzlichen Kosten und daran schuld und außerdem hat er einen Denkzettel verdient und man kann ihn dann auch ohne schlechtes Gewissen erpressen, damit er den Termin doch noch möglich macht. Muss er zur Not eben eine Abmahnung vom Arbeitgeber kassieren. Da bietet sich doch das Thema Haustier an! Da kann man bestimmt genug Druck und Angst, das geliebte Haustier zu verlieren, aufbauen, dass der renitente Mieter doch noch spurt, gelle?

@GS_Schweig Ich kann mich noch an einen letzten Post von Dir erinnern, wo es darum ging, dass es Dir während der Arbeitszeit eben manchmal einfach nicht möglich ist, dass Du Dich um Mietangelegenheiten kümmerst. Hast Du auch vollkommen recht mit, muss dann für Deine Mieter umgekehrt aber auch gelten.

Was jetzt nicht bedeutet, dass es mit dem Hund nicht vielleicht tatsächlich Probleme geben könnte. Kann keiner hier beurteilen. Wenn Du Dir also ernsthaft Sorgen um die Sicherheit der Menschen im Haus machst, dann solltest Du da tätig werden. Aber doch bitte nicht als Retourkutsche für Terminschwierigkeiten oder als Versuch, einen Termin doch noch durchzupressen.

Und wie es damit aussieht, dass die Mieter bei Alternativvorschlägen unkooperativ sind, das weiß hier keiner, das wurde mit keinem Wort erwähnt. Nur, dass sie mit einigen Tagen Verzögerung mitgeteilt haben, dass sie an dem Termin nicht können. Ich würde da vermuten, sie haben einige Tage versucht, das irgendwie hinzukriegen, nur leider ohne Erfolg.

Es ist natürlich blöd, wenn das Ableseunternehmen einen weiten Anfahrtsweg hat und ein zweiter Termin zusätzlich kostet. Aber hat man da als Vermieter nicht einen gewissen Einfluss drauf und könnte dann vielleicht ein lokaleres Unternehmen als Vertragspartner haben? Dann wären solche Probleme bestimmt kostengünstiger zu regeln. Die Schuld hier so achselzuckend allein auf den Mieter zu schieben, finde ich doch ziemlich unfair.

Und soweit ich das verstehe, darf ein Mieter die Termine ablehnen und dann ist der Vermieter verpflichtet, Ersatztermine anzubieten:

Ablesung der Zähler versäumt oder verspätet - Heizung und Warmwasser - Mietrecht.org.

In das WC muss der Ableser ja auch, da ist ein Heizkörper. Abstellkammer gäbe es - an die habe ich gar nicht gedacht, die ist sogar groß genug, dass es nicht in Tierquälerei ausarten würde - aber dann müsste das armearme Tier da mehrere Stunden drin ausharren, das geht gaaaaar nicht!
Last but not least: Ich weiß nicht, wie groß die Abstellkammer ist, aber bei einem Hund dieser Größe müsste Sie mindestens 10m² haben und natürlich ein Fenster, damit man den Hund da von morgens, wenn man zur Arbeit geht, bis abends, wenn man wieder nach Hause kommt, einsperren könnte, ohne dass es Tierquälerei ist. So 2-3m² ohne Fenster geht wirklich nicht. Also bitte, bitte, egal wie schlecht Dein Verhältnis zu Deinen Mietern ist, fang nicht an, das an wehrlosen Tieren auszulassen.
 

Ferdl

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und auch sonst keiner in die Wohnung darf, weil die Personen sonst vom Hund angefallen werden.
Von der Hundehaltung haben wir um ein paar Ecken erfahren
Diese beiden Aussagen passen, für mich, nicht so recht zusammen.
Ab davon, ist es egal warum, der Mieter muss niemand in seiner Abwesenheit in die Wohnung lassen, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich, diesen Zugang auch nicht wollte.

@GS_Schweig die Selbstablesung der Wasseruhren klappt eigentlich Problemlos, die HKV kann man auf Funk umstellen, kommt aufgrund der Gesetzeslage sowiso auf auf Dauer.
Bis dahin musst du schlicht damit leben, dass Mieter, insbesondere erwerbstätige, eben nicht jeden Termin wahrnehmen können.
 

ehrenwertes Haus

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Last but not least: Ich weiß nicht, wie groß die Abstellkammer ist, aber bei einem Hund dieser Größe müsste Sie mindestens 10m² haben und natürlich ein Fenster, damit man den Hund da von morgens, wenn man zur Arbeit geht, bis abends, wenn man wieder nach Hause kommt, einsperren könnte, ohne dass es Tierquälerei ist. So 2-3m² ohne Fenster geht wirklich nicht.
Das geht und ist von der TVT ausdrücklich zulässsig als Kurzzeitunterbringung, nur nicht als Daueraufenthalt. Selbst XXL-Transportboxen für Hunde haben nicht deine geforderten Maße. Nach deiner Theorie wäre jeder Hundetransport und jeder Klinikaufenthalt dann Tierquälerei, selbst die Fahrt zum TA, Hundeschule, ...

Nach TVT ist artgerechte Hundehaltung für vollzeit Berufstätige Singles (nicht im Homeoffice oder Hund darf mit zur Arbeit) ohne zusätzliche Betreuungsperson für den Hund nicht möglich.

Artgerechte Tierhaltung und Mietrecht, da prallen 2 Universen aufeinander.

Die Mieter sind also bockig, wenn sie einen Termin nicht wahrnehmen können?
Das hat niemand hier behauptet.

Und soweit ich das verstehe, darf ein Mieter die Termine ablehnen und dann ist der Vermieter verpflichtet, Ersatztermine anzubieten:
Richtig. Das setzt aber voraus, dass man grundsätzlich einen Ableser/Handwerker in die Wohnung lassen kann und nicht solche Termine wegen einem Haustier ablehnt.
Hier sehe ich den Mieter in der Pflicht und das Problem um gefahrlosen Zutritt zu lösen, Termine abzusagen und nicht einfach verstreichen zu lassen.
Von Termin geht nicht aus beruflichen Gründen oder Abwesenheit wegen Urlaub war nicht die Rede, sondern wegen einem Hund.

@GS_Schweig die Selbstablesung der Wasseruhren klappt eigentlich Problemlos, die HKV kann man auf Funk umstellen, kommt aufgrund der Gesetzeslage sowiso auf auf Dauer.
Bis dahin musst du schlicht damit leben, dass Mieter, insbesondere erwerbstätige, eben nicht jeden Termin wahrnehmen können.
Für Ablesungen kann Selbstablesung und Funkversionen eine Lösung sein, für anderen erforderlichen Zutritt nicht.
 
Ino75

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Die Extrakosten werden dem VM in Rechnung gestellt. Ob und wie er das vom Verursacher wieder bekommt, ist nicht Problem der Ablesedienste.

Möglich ist sicherlich viel, wenn der Mieter kooperativ ist.
Muss er aber nicht sein ohne Urteil auf Duldung.

Spannend wieviel "Aggrohündchen" als Ausrede für "kein Bock" herhalten müssen und schlagartig zum friedlichsten Haustier mutieren, sobald Stichworte wie Tierschutz, Klage Kündigung, ... fallen.

Eine die Ankündigung einer Meldung beim Veterinäramt wirkt manchmal Wunder im Terminkalender von Mietern.
Wenn Du Dir Deine eigenen Worte nochmal durchliest (Fett und Unterstrich durch mich), dann wird es sich Dir eventuell erschließen, wieso ich mich für das Wort "bockig" in meiner Beschreibung entschieden habe. Denn genauso kommt Dein Post rüber. Mieter ist bockig, den muss man mal zur Räson bringen.
Das geht und ist von der TVT ausdrücklich zulässsig als Kurzzeitunterbringung, nur nicht als Daueraufenthalt. Selbst XXL-Transportboxen für Hunde haben nicht deine geforderten Maße. Nach deiner Theorie wäre jeder Hundetransport und jeder Klinikaufenthalt dann Tierquälerei, selbst die Fahrt zum TA, Hundeschule, ...

Nach TVT ist artgerechte Hundehaltung für vollzeit Berufstätige Singles (nicht im Homeoffice oder Hund darf mit zur Arbeit) ohne zusätzliche Betreuungsperson für den Hund nicht möglich.

Artgerechte Tierhaltung und Mietrecht, da prallen 2 Universen aufeinander.
Die 10-12 stündige Unterbringung in einer dunklen Abstellkammer ist NICHT mit einer kurzen Fahrt zum Tierarzt zu vergleichen und wird vom TVT ganz sicher nicht als hinehmbar bezeichnet! Aber ansonsten stimme ich Dir zu, Hunde den ganzen Tag allein in der Wohnung zu lassen, ist suboptimal.

Richtig. Das setzt aber voraus, dass man grundsätzlich einen Ableser/Handwerker in die Wohnung lassen kann und nicht solche Termine wegen einem Haustier ablehnt.
Hier sehe ich den Mieter in der Pflicht und das Problem um gefahrlosen Zutritt zu lösen, Termine abzusagen und nicht einfach verstreichen zu lassen.
Von Termin geht nicht aus beruflichen Gründen oder Abwesenheit wegen Urlaub war nicht die Rede, sondern wegen einem Hund.
Und wo bitte steht hier, dass die Mieter den Termin grundsätzlich wegen des Hundes ablehnen oder ihn einfach verstreichen lassen? Nirgends. Die Mieter lehnen wegen des Hundes lediglich ab, dass jemand in ihrer Abwesenheit die Wohnung betritt. Die müssten dafür gar keinen Grund anführen, ein Mieter ist, außer in absoluten Ausnahmefällen, nicht dazu verpflichtet, fremde Leute in seiner Abwesenheit in die Wohnung zu lassen, um es dem Vermieter so bequem wie möglich zu machen.

Nach allen uns vorliegenden Informationen sind die Mieter hier einfach im Recht. Sie sind nicht verpflichtet, jeden Termin erfüllen zu müssen und sie müssen in ihrer Abwesenheit niemanden in die Wohnung lassen. Der Vermieter hingegen ist verpflichtet, mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Alternativtermine für die Ablesung ohne zusätzliche Kosten für die Mieter zu ermöglichen.

Wie Du es bei dem Sachverhalt schaffst, die Mieter im Brustton der Überzeugung als "die Bösen" hinzustellen und Handlungsempfehlungen zu geben, die zumindest aus meiner Sicht schon sehr stark Richtung Schikane gehen, ist mir schlicht schleierhaft...
 

Trygg2807

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Eine Partei kam jetzt mit einigen Tagen Verspätung an, dass sie an dem Tag zu dieser Uhrzeit definitiv nicht können und auch sonst keiner in die Wohnung darf, weil die Personen sonst vom Hund angefallen werden.
Das ist vielleicht etwas zweideutig formuliert, das "auch sonst" bezieht sich für mich auf die Abwesenheit und Vertretung. Das heißt für mich, dass der Mieter selbst anwesend sein möchte wegen des Hundes.
 
Ino75

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Das ist vielleicht etwas zweideutig formuliert, das "auch sonst" bezieht sich für mich auf die Abwesenheit und Vertretung. Das heißt für mich, dass der Mieter selbst anwesend sein möchte wegen des Hundes.
Also, da muss man sich aber schon arg anstrengen, um das so zu verstehen, dass Termine grundsätzlich wegen des Hundes nicht möglich sind ;-)

Es sei denn natürlich, man ist der Meinung, dass Mieter eh nichts anderes als ein Ärgernis sind und sowieso immer an allem Schuld und ggf. "erzogen" oder unter Druck gesetzt werden müssen. Dann kann man natürlich alles in den falschen Hals bekommen und darüber jammern, wie schwer man das als Vermieter doch hat.

Sorry für den Sarkasmus, aber der eine oder andere Poster lässt mir doch ein wenig die Halsschlagader anschwellen in diesem Thread hier...
 
immobiliensammler

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Sorry für den Sarkasmus, aber der eine oder andere Poster lässt mir doch ein wenig die Halsschlagader anschwellen in diesem Thread hier...

Das kommt wohl daher, dass es auch entsprechende Mieter gibt bei denen man von vorneherein wieder Probleme erwartet.

Mal einer aus meiner Sammlung:
Ein total verbautes, nachträglich zum 3-Familienhaus umgebautes Einfamilenhaus, Hauptwasseruhr ist nur über die Wohnung Mieter 1 (im EG) erreichbar, dafür ist die SAT-Anlage nur über die Wohnung Mieter 3 (im DG) erreichbar.

Alle Mieter sind (angeblich) immer kooperativ, Mieter 1 vor allem wenn man ihn persönlich antrifft. Es stehen Arbeiten an der Wasserleitung an, dafür muss die Hauptwasserleitung abgesperrt werden, Mieter 1 (im Gespräch) das ist überhaupt kein Problem, der Handwerker soll mich anrufen, wenn ich nicht da bin bitte ich meine Mutter (wohnt im gleichen Ort), den kurz reinzulassen, überhaupt kein Problem. Auftrag erteilt, zwei Wochen später meldet sich der genervte Handwerker, Mieter ruft nicht zurück, hat auch auf Whats-App-Nachrichten nicht reagiert, als ich ihn endlich erreicht habe: Ich habe nicht dauernd Zeit mich um Handwerker zu kümmern, meine Mutter kann auch nicht immer runterkommen - sprich die Arbeiten haben dann drei Monate länger gedauert bis sich der Herr endlich bequemte den Zugang zu ermöglichen.

Jetzt zum Schmunzeln: Mieter 1 ruft an, er hätte keinen SAT-Empfang, das müsse sofort repariert werden, er wolle natürlich fernsehen. Ich habe ihn dann geantwortet, ich müsse sehen wie Mieter 3 Zeit habe, wenn wir Pech haben dauert es halt drei Monate bis der Zeit findet mit dem Handwerker einen Termin zu vereinbaren - die Aussage fand er überhaupt nicht lustig, ich schon!
 
Ino75

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@immobiliensammler
Das ist ja auch eine ganz andere Geschichte! Das kannst Du doch mit der hier nicht vergleichen.

Und ganz nebenbei, ich fand Deine Antwort an den Mieter auch lustig :huepfend013:
 

Hutchinson Hatch

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@immobiliensammler

Danke für die schöne Geschichte! Ich glaube, so ähnlich hätte ich auch gehandelt :)
 

ehrenwertes Haus

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Es sei denn natürlich, man ist der Meinung, dass Mieter eh nichts anderes als ein Ärgernis sind und sowieso immer an allem Schuld und ggf. "erzogen" oder unter Druck gesetzt werden müssen. Dann kann man natürlich alles in den falschen Hals bekommen und darüber jammern, wie schwer man das als Vermieter doch hat

Lies mal die Gesetzestexte. Ich habe noch keinen Paragraphen gefunden, der besagt man muss auf seine Rechte bestehen und darf keine anderen einvernehmlichen Lösungen, als die vom Gesetzgeber vorgegeben finden. Lösungen abseits der Gesetzestexte werden in der Praxis massenhaft angewendet, setzt Kooperations- und Kompromisbereitschaft beider Seiten voraus.

Genau wie du darauf pochst, Mieter hat ein Recht auf persönliche Anwesenheit, mit und ohne Begründung, Alternativtermine usw. hat ein Mieter eine Schadensminderungspflicht.
Das kann auch bedeuten Termine rechtzeitig abzusagen und Kosten durch Mehrfachanfahrten zu vermeiden, oder eben diese Kosten zu übernehmen.


Man sollte auch nicht vergessen, dass in Foren wie diesem, fast ausschließlich Fragestellungen zu mehr oder minder schwierigen Mietverhältnissen gestellt werden, die Antworten sich dementsprechend auf solche Mietverhältnisse konzentrieren. Das ist kein Spiegelbild der Realität. Die absolute Mehrheit aller Mietverhältnisse taucht hier gar nicht auf.

Deine Interpretation pauschal Mieter Schuld, muss erzogen oder unter Druck gesetzt werden... das ist genauso weit hergeholt und weltfremd wie Mieter sind pauschal Unschuldslämmer, höflich und zuvorkommend, stets bemüht ihren Mieterpflichten nachzukommen und jeden Schaden vom VM fern zu halten.
 

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Sorry für den Sarkasmus, aber der eine oder andere Poster lässt mir doch ein wenig die Halsschlagader anschwellen in diesem Thread hier...
Nette Geschichte von Immobiliensammler Danke

Manchen Nutzern sollte man eine schöpferische und geistige Pause hier zwangsvorschlagen, wie dem liebenswerten Tierspezialisten Ehrenwertes Haus.
Dieser ist häufig etwas verbissen unterwegs, nur so als kleine Anmerkung Ino75 bzg. deiner Aussage.
 
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