Terrassenüberdachung ist genehmigungspflichtig....?!

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Ido, 09.08.2013.

  1. Ido

    Ido Gast

    Hallo, wir Sind vor ein paar Monaten neu in das Reihenhaus eingezogen( Eigentümer) Nun haben wir letzte Woche, das Terrassendach aufgestellt und prompt heute einen Brief bekommen vom Hausverwalter, ein anderer Eigentümer hate uns angezeigt das wir ein e Terrassenüberdachung hätte ohne Baugenehmigung und ohne Beschluß von der Wohnungseigentümergemeinschaft.
    Tja, wussten wir nicht böser Fehler....
    den einstimmigen Beschluss aller Hauseigentümer werden wir weohl auch nicht kriegen..... der Nachbar mag uns nicht. Aber wir hatten gesehn, das der Nachbar in unserer Reihenhausreihe ( zwei Häuser weiter) auch eine Terrassenüberdachung hat und sich die genehmigen lassen hat. Müssen wir da wirklich -nochmal- einen Beschluß haben? Reicht nicht sein Beschluß aus?
    Liebe Grüße und Vielen Dank fürs lesen
    Ido
     
  2. AdMan

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  3. #2 Martens, 10.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 10.08.2013
    Martens

    Martens
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    Willkommen in der wundersamen Welt der Wohnungseigentümer. :)

    Selbstverständlich ist jede Veränderung am Gemeinschafseigentum oder der Außenansicht des Gebäudes / der Anlage zuerst Sache der Gemeinschaft. Möchte ein einzelner Eigentümer eine Veränderung vornehmen, braucht er im Regelfall die Zustimmung aller Miteigentümer.

    Eine bauliche Veränderung (z.B. das Auswechseln von Fenstern oder Türen) oder Änderung der Außenansicht (z.B. Streichen in einer abweichenden Farbe) sollte schon aus wirtschaftlichen Gründen immer im voraus mit der WEG-Verwaltung abgestimmt werden. Aufträge sollten nicht vergeben werden, bis eine Genehmigung, möglichst per Beschluß, vorliegt.

    Manchmal gibt es in der Teilungserklärung spezielle Regelungen, die bestimmte Dinge erlauben oder auch an Bedingungen knüpfen oder ganz untersagen, die Teilungserklärung sollte man sich daher stets als erstes und sehr genau durchlesen und evtl. auftretende Fragen mit der WEG-Verwaltung zu klären versuchen.

    Zur Frage hinsichtlich des Nachbarn:
    Beschaffe Dir den entsprechenden Beschluß und lies ihn durch. Die Verwaltung sollte die Protokolle und ab 2007 die Beschlußsammlung haben und Dir Einsicht gewähren.
    Wurde damals beschlossen, daß dem Miteigentümer A die Errichtung von XYZ genehmigt wird, dann gilt das auch nur für den Miteigentümer A und das Bauwerk XYZ. Es kommt wie immer auf den exakten Wortlaut an.

    Christian Martens
     
  4. #3 Fremdling, 10.08.2013
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

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    Soweit verstanden und d'accord.

    Bringt mich jedoch zu der Frage: Kann ein neuer Eigentümer B von der Gemeinschaft 'gleiches Recht' für sich verlangen und durchsetzen, wie es die Gemeinschaft dem Alt-Eigentümer A eingeräumt hat, zumindest hinsichtlich identischer Veränderungen? Die Verweigerung der Zustimmng wäre ansonsten je nach Einzelfall womöglich Willkür?
     
  5. #4 Tobias F, 10.08.2013
    Tobias F

    Tobias F Erfahrener Benutzer

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    Du kannst darum bitten, einen Antrag auf Zustimmung stellen, aber einen Anspruch auf Genehmigung hast Du nicht.
     
  6. #5 Martens, 12.08.2013
    Martens

    Martens
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    Verlangen kann jeder Eigentümer alles - durchsetzen nicht.
    Natürlich hat ein bestimmter Beschluß für Eigentümer A auch eine Wirkung für Eigentümer B - sofern die Situation vergleichbar ist. Es kommt auf den Einzelfall an, die Genehmigung für A ist nicht immer und automatisch eine Genehmigung für B

    Christian Martens
     
Thema: Terrassenüberdachung ist genehmigungspflichtig....?!
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