Tipps für Heizkostenabrechnung

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von hijacker, 13.02.2010.

  1. #1 hijacker, 13.02.2010
    hijacker

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    Hallo,

    bin neu und als Österreicher in gewissen rechtlichen Dingen in eurem Forum vielleicht nicht gerade richtig, aber bei uns im Lande ist mir noch kein solches Forum untergekommen und meine - nicht rechtlich gedachten - Fragen sollten auch in eurem Forum geklärt werden können. Hoffe ich zumindest mal ;)

    Also folgendes Abrechungsbeispiel. In einem Haus gibt es zwei Wohneinheiten, die einzelnen Wohneinheiten hängen bei der Heizung an einem Wärmenmengenzähler - es sind also die jeweiligen kwh für die Wohnungen bekannt. Nur für die Abrechnung nützen mir eigentlich diese Zähler alleine nix, da ich keine Verhältniszahl zur Gesamtmenge habe. Ist es zulässig einen Ölmengenzähler einzubauen und durch die abgelesene Ölmenge dann mit Hilfe des Näherungswertes (10kwh pro 1 Liter) den jeweiligen anteiligen Verbrauch zu errechnen?

    Bei der Verrechnung der jeweiligen Kosten fehlt mir auch noch der zündende Gedanke. Es soll eine Ölheizung sein, Öl wird in der Regel alle 2-3 Jahre mit einer Menge von 3000 Liter eingekauft. Wie würdet ihr das angehen, sollen die dafür angefallenen Kosten von einem Einkauf bis zum nächsten jeweils durch die benötigten kwh verrechnet werden? Und das auch wenn die 3000 Liter nicht komplett in dieser Zeit verbraucht werden, der Tank wird in der Regel ja nie komplett entleert.

    Nur könnte das meiner Meinung nach zu Problemen führen. Angenommen ich kaufe im Jahr 2010 Heizöl für 3000€ ein (der Liter kostet also 1€) und verrechne den Mietern in den nächsten Jahren bis 3000 Liter verbraucht sind jeweils einen Preis von 1€ für 1 Liter Öl. Jetzt kommt es aber im Jahr 2011 zu einem rapiden Einbruch des Ölpreises auf 0,5€, die Mieter werden sich sicher gefoppt fühlen wenn sie 1€ für das Öl zahlen obwohl der momentane Preis einen Bruchteil davon ist. Wie wird sowas abgehandelt, auf den Kosten für den damaligen Kauf möchte man als Vermieter schließlich auch nicht sitzen bleiben?!
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 13.02.2010
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    wenn du den ölverbrauch kennst und die beiden verbräuche, dann ist das doch kein problem. du musst ja dann nur das verhältnis der verbräuche (z.b. 40% zu 60%) auf die ölmenge übertragen.

    vergiss die kilowatt - rechne mit verbrauch und ölmenge.

    ganz einfach: FIFO = first in, first out. d.h. das zuerst getankte öl wird (theoretisch) auch zuerst verbraucht und entsprechend abgerechnet.
     
  4. #3 hijacker, 14.02.2010
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    Hallo,

    Ich glaube ich verstehe da noch etwas falsch, wie kann ich wenn ich den Gesamtölverbrauch ermittelt habe die Verbräuche (kwh) der jeweiligen Wohneinheiten ins Verhältnis setzen?

    Ganz auf kwh werde ich nicht verzichten können, ich werde die Gesamtölmenge in kwh umrechnen müssen (1l = 10kwh) und dann kann ich die Verbräuche ins Verhältnis setzen ;)

    Danke, FIFO erklärt die zweite Sache.
     
  5. #4 lostcontrol, 14.02.2010
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    na ganz einfach: du rechnest über deine zähler das verhältnis aus und teilst die heizkosten entsprechend auf.

    wieso das denn?

    zum einen: dass 1 liter öl 10kwh entspricht kannst du nicht so pauschal annehmen - da gibt's unterschiedliche qualitäten (wenn du mal googelst wirst du feststellen dass meist von werten zwischen 9 und 11,5 kwh pro liter öl ausgegangen wird - das ist 'ne frage der qualität des getankten öls. manche lieferanten bieten sogar ganz bewusst unterschiedliche qualitäten an.

    zum zweiten: warum willst du überhaupt so unbedingt mit kwh arbeiten? es geht doch nur darum, dass du die tatsächlichen kosten korrekt umlegst, dafür brauchst du nur die kosten und das verhältnis der verbräuche, mehr nicht. warum also zusätzlich eine andere grösse ins spiel bringen?

    zeigen deine zähler denn wirklich kwh an? das würde mich wundern...
     
  6. #5 hijacker, 14.02.2010
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    Hm, ok überzeugt ;)

    Ich mag zwar ohne die kwh auskommen, aber zumindest einen zusätzliche Größe brauche ich: die verbrauchte Ölmenge in der Abrechungsperiode um die alle paar Jahre gekaufte Ölmenge aufgeteilt jedes Jahr sauber verrechnen zu können. Aber wenn mans genau nimmt, kann man die die verbrauchte Ölmenge auch über den Öltank ablesen. "Wert zu Beginn der Saison - Wert am Ende der Saison = Verbrauchtes Öl."

    Die Wärmemengenzähler können tatsächlich kwh, die sind von Siemens und messen ständig den Durchfluss, alle paar Minuten die Temperatur im Vorlauf und Rücklauf. Über den Tempertaur und den Durchfluss kommt man da dann auf die Wärmemenge. Die besitzen sogar die Möglichkeit aus der Ferne abgelesen zu werden...
     
  7. #6 lostcontrol, 14.02.2010
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    selbstverständlich - diese grösse brauchst du natürlich unabdingbar (und natürlich rechnungen fürs öl).

    na dann hast du doch alles was du brauchst?
     
  8. #7 hijacker, 14.02.2010
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    :shame
    Es hat zwar ein wenig gedauert, ja, ich habe alles beisammen.
     
  9. #8 lostcontrol, 14.02.2010
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    nicht vergessen, zu den heizkosten gehören auch wartung, schornsteinfeger, strom, evtl. wasser usw., ausserdem natürlich miete für die zähler, falls gemietet etc.
    heizkostenverordnung kennst du vermutlich schon, oder?
     
Thema: Tipps für Heizkostenabrechnung
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