Tips zur Abrechnung evt. Software kaufen

Dieses Thema im Forum "GES" wurde erstellt von Mindgames, 18.01.2014.

  1. #1 Mindgames, 18.01.2014
    Mindgames

    Mindgames Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen.
    Ich benötige Euren Rat bzw. Eure Erfahrung.
    Wir besitzen zur Zeit eine Mietwohnung und bauen gerade ein 4 Parteienhaus.
    Bislang habe ich die Abrechnung mit Excel gemacht. Ist bei einer Wohnung auch nicht so schwer alles zu überblicken aber bei 5 sind meine Fähigekeiten bezgl. Excel ausgeschöpft.
    Von daher denke ich das wir um eine Anschaffung einer Software nicht rumkommen werden.
    Natürlich habe ich auch im Netz schon fleißig gesucht und auch einiges gefunden. Wie z.B. LexWare, Buhl, Data Becker usw..
    Das Programm sollte folgende Features beinhalten:
    - richtige Abrechnung
    - Auswertung und Kalkulation von Miete
    - Schriftverkehr wie z.B. Mietverträge, Mahnung usw.
    - eine Art GuV
    - Aufschlüsselung der Kosten für das ganze Haus bzw. jeder Einheit / Jahr
    - falls möglich sollte nicht jedes Jahr die Lizenz gekauft werden

    Könntet Ihr uns was empfehlen?

    Vielen Dank für Eure Antworten
     
  2. AdMan

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  3. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Mindgames,

    bei lediglich 5 Mieteinheiten bzw 2 Immobilien, da kommt man mit Excel noch super gut zurecht. Ich würde mich an deiner Stelle also lieber weiter bzw intensiver mit Excel beschäftigen, bevor ich mir eine (teure und m.E. unnötige) Software holen wurde, mit der man sich ja auch erstmal vertraut machen muss.
     
  4. #3 Mindgames, 19.01.2014
    Mindgames

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    Hallo Pharao,
    das ist mit Excel sicherlich möglich. Allerdings werde ich mit Sicherheit eine Ewigkeit brauchen mir das Wissen anzueignen um alle Parameter die mir wichtig sind zu erstellen.
    Da sind mir meine Zeit und Nerven zu Schade für. Denke , dass das einige verstehen werden.
    Danke für deine Antwort.
    Gruß
    Mindgames
     
  5. #4 BHShuber, 19.01.2014
    BHShuber

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    mal anschauen

    Hallo Mindgames,

    Nebenkosten Easy u. Heizkosten Easy von Haus & Grund bzw. WareHouse sowie Hausverwalter Easy mal angesehen?

    oder

    Haufe Hausverwalter/ Abrechnung Betriebs-Neben- u. Heizkosten?

    Gruß

    BHShuber
     
  6. #5 Mindgames, 19.01.2014
    Mindgames

    Mindgames Neuer Benutzer

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    Hallo BHShuber,
    danke für Deine Antwort.
    Die Software hatte ich mir bereits angesehen gehabt. Sie ist gut aber mir fehlt die Auswertung über die Jahre gesehen. Finde Grafiken immer sehr klasse, da man da auf einem Blick gleich sehen kann was los ist.

    Wie ist denn das QuickImmobilie von LexWare (Haufe) zu bewerten. Kenne Lexware nur aus der Buchhaltung und war bis dato eigentlich zufrieden damit.

    Grüße
    Mindgames
     
  7. HGrimm

    HGrimm Neuer Benutzer

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    Ich habe die Hausverwaltung übernommen von einer früheren Eigentümerin welche die Software von Haufe (QuickImmobilie) benutzt hat. Sie hat die Software aber oder weniger nur dazu benutzt, damit sie eine formattierte Ausgabe der Abrechnung erhält und alle Buchungen etc. von Hand reingehackt.
    Da ich auf alten Datenbestand dadurch nicht zugreifen kann (oder nur schlecht) aufgrund Software-Updates etc, habe ich mir selber eine Excel-Tabelle mit bisschen Intelligenz gemacht. So habe ich auch in zig Jahren noch die Daten von heute und nicht in irgendeinem Format welches irgendwann nicht mehr eingelesen werden kann...

    Bei 5 Parteien (davon 3 vermietet) benötigt man sicherlich kein professionelles Software-Tool.
    Aber in deinem Fall mit mehreren Objekten und (benötigten!?) Schnittstellen zu anderen Programmen ist eine Excel-Lösung vermutlich nicht die unbedingt richtige.

    Unterm Strich wollte ich hier nur mal auf die Datenformate hinweisen um mal darüber nachzudenken.
     
  8. #7 Papabär, 20.01.2014
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Also ich habe über Excel schon Objekte mit bis zu 700 Einheiten (Wohn- und Gewerbe, teils mit MwSt.-Ausweis) abgerechnet. Ob man ein Haus mit 3 oder mit 300 Wohnungen abrechnet, macht lediglich bei der Erfassung der Stammdaten einen Unterschied (--> Fleißarbeit), an den Formeln ändert das doch nichts.

    Schwierig wird´s eigentlich erst dann, wenn bei jedem 2. Mieter ein anderer Umlageschlüssel vereinbart ist. Schwierig - aber eben nicht unmöglich.
    Bei den mir bekannten Instand-Programmen ginge das garnicht. :64:
     
  9. HGrimm

    HGrimm Neuer Benutzer

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    Das stimmt natürlich, wenn erstmal die Vorlage gemacht wurde spielt es keine Rolle mehr wieviele Wohnungen abgerechnet werden müssen.

    Aus eigener Erfahrung noch ein kleiner Hinweis an den Urheber des Postings:
    Eher mehr Zeit mit dem rechtlichen verbringen und informieren, als mit der Suche nach der "richtigen" Software. Diese sind alle im Wesentlichen nur so gut, wie gut die Daten sind mit denen sie gefüttert werden.
    Jede Abrechnungsposition ist im Prinzip nicht mehr als ein simpler Dreisatz. Jedoch sind die Faktoren (Umlageschlüssel) des Dreisatzes eben von höchster Bedeutung, und das nimmt einem die Software auch nicht ab, sondern man muss ihr sagen mit welchem Schlüssel die Kosten verteilt werden sollen.
     
  10. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    ich weis natürlich jetzt nicht wieviel Grundkenntnisse du überhaupt von Excel hast, aber für eine neue Software benötigst du auch Einarbeitungszeit. Die "Arbeit" wirst du, also egal wie du das löst, trotzdem haben.

    Mal abgesehen davon, ich will niemanden hier zu was überreden - es war lediglich ein Vorschlag meinerseits.
     
  11. #10 ManuelZ, 29.01.2014
    ManuelZ

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    Hm, ich habe auch lange Zeit Excel benutzt, ansich nicht schlecht aber man muss sehr viel alleine machen. Da wäre so ein Maklerverwaltungsprogramm sicherlich nicht schlecht. Die Tools von Haufe sind nicht schlecht.

    Grüße Manuel
     
  12. #11 Immo-Hansi, 31.01.2014
    Immo-Hansi

    Immo-Hansi Benutzer

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    Ich habe 17 Jahre lang die Abrechnungen für 9 Wohnungen mit Excel gemacht. Dazu habe ich immer wieder fertige Software getestet. Ich kann folgendes dazu sagen:

    Wenn du die gesetzlichen Grundlagen der Abrechnungen nicht kennst, nutzt dir kein Programm!!!!

    Alle kostengünstigen Softwareprogramme sind Schrott. Die teuren für Verwalter lohnen sich nicht.

    Du verfällst leichtgläubig in den Fehler, es würde richtig gerechnet. Doch das stimmt nicht. Die Ergebnisse sind nur so gut wie die Eingaben und die Rechengänge, die dahinter liegen, kennst du nicht wirklich. Und bei den Eingaben kannst du nicht variieren (Mietverhältnis beginnt erst Mitte des Monats, Zahlungsabweichungen usw.)

    Bei einer richtig erstellten Excel-Tabelle hast du folgende Vorteile:

    - Du gibst die Zahlen selber ein und siehst innerhalb der Tabelle sofort, ob sie logisch richtig sein können ohne tausend Klicks in einer Software weil Excel innerhalb des Datenblattes sofort rechnet. Ganz hinten rechts fügst du eine Spalte ein, in welcher die Kontrollrechnung durchgeführt wird. Damit siehst du, ob der Gesamtbetrag vorne links eingeben (z.B. Versicherung) hinten rechts mit der Summe der Addition der einzelnen Wohnung übereinstimmt. Stimmt das nicht, siehst du sofort, dass ein Fehler vorliegt und wirst nicht erst durch einen Anruf des Mieters oder des Mietervereins darauf hingewiesen.

    - Du kannst eine Kopie der Vorjahresabrechnung nehmen und dem aktuellen Jahr anpassen.

    - Du kannst die Excel-Tabbe erweitern um Schuldzinsen, Instandhaltungen, Afa etc. und hast sofort die Gewinn- und Verlustrechnung für das Finanzamt.

    - Durch Ausblenden von Spalten und Zeilen kannst du das Datenblatt sofort nach Word kopieren und in ein Schreiben an die Mieter für die Abrechnung einfügen. Damit haben sie alle Daten von Gesamtkosten über Aufteilungsschlüssel, gezahlte Mieten und Vorauszahlungen bis zur Nachzahlung oder zum Guthaben.

    - Du kannst die Ergebnisse der Abrechnungen der verschiedenen Jahre in Diagrammen darstellen und vieles mehr.

    Ich habe in meinen Steuererklärung seit 17 Jahren den ganzen statistischen Quatsch der Einnahmen der einzelnen Wohnungen nie ausgefüllt sondern nur die Gesamtbeträge eingetragen eine Kopie meiner Abrechnung beigefügt. Gab nie Beanstandungen.

    Richtig ist, dass das Erstellen einer solchen Tabelle am Anfang viel Arbeit macht und Kenntnisse in Excel notwenig sind. Aber Excel zu können kann in vielen Lebensbereichen hilfreich sein. Und Kenntnisse im Mietrecht im Detail sind sowie notwendig.

    Und letzendlich noch folgendes:

    Du wirst gezwungen, dich mit deiner Firma Miethaus intensiv zu beschäftigen und behälst den Überblick. Das Gegenteil ist die Verwaltung durch eine Fremdfirma - das kann wirtschaftlich tödlich werden.

    Fang einfach mal an!! Viel Glück. Das klappt schon.
     
  13. #12 StefaniSt, 11.04.2014
    StefaniSt

    StefaniSt Neuer Benutzer

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    Nebenkosten Easy wenig empfehlenswert.


    Von Nebenkosten und Heizkosten Easy kann ich nur abraten. Umständlich ohne Ende. Da ist jede Excel-Tabelle wesentlich einfacher. Das von WISO gefällt mir gut und ist auch um einiges günstiger mit an die 50 Euro
     
Thema: Tips zur Abrechnung evt. Software kaufen
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