Trennung, aber wie beim Haus?

Diskutiere Trennung, aber wie beim Haus? im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; Hallo zusammen, mir gehören 50% unseres gemeinsamen Hauses. Ich werde jetzt ausziehen, da wir uns getrennt haben. Wie muss ich mit der Sache...

  1. #1 hohoho1, 10.11.2019
    hohoho1

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    Hallo zusammen,

    mir gehören 50% unseres gemeinsamen Hauses. Ich werde jetzt ausziehen, da wir uns getrennt haben.
    Wie muss ich mit der Sache umgehen? Sie wird weiterhin (zeitlich keine Möglichkeit einen Umzug zu organisieren) dort wohnen bleiben, alleine. Sie finanziert ca.20% der monatlichen Rate, ich 80% der Rate, da sie mehr vorfinanziert hat. Es sind noch ca. 9 Jahre angesetzt, mit Sondertilgungen kann es auch nur ca.5-6 Jahre dauern.

    Die Möglichkeiten, die mir in den Sinn kommen:
    -Wir behalten weiterhin das Haus (bis mind.Sommer 20), dann kann sie ausziehen. Ich zahle weiterhin meine Rate. (Frage: Habe ich dann das Recht von ihr eine Art Miete für 50% des Hauses zu erhalten?)
    -Ich rufe bei der Bank an und kündige das Darlehen aufgrund eines Hausverkaufs. Meine Hälfte verkaufe ich ja 100%ig. Entweder an meine ehemalige Partnerin oder jmd. anderen. (Wann würde hier das Ende der Ratenzahlungen anstehen? 3 Monate weiterzahlen?)

    Sie weiß noch nicht, ob sie den Rest behält, finanziell ist das problemlos möglich. Vorerst (bis Sommer nächstes Jahr) auf jeden Fall. Ein weiteres Zusammenleben kommt für mich nicht mehr infrage. Ich möchte aber auch nicht jetzt noch 7-10 Monate weiter tilgen, ohne da zu wohnen. Bin ich dafür verantwortlich (klar bin ich das, aber kann ich das Darlehen kündigen?), falls Sie jetzt 8 Monate weiter dort wohnt und ich eigentlich das Darlehen beenden möchte?

    Ihr seht, ich bin da etwas überfragt. Das Problem ist, dass ich auch emotional etwas mitgenommen bin und nicht so klar denken kann.
    Übersehe ich etwas? Wie wäre das weitere Vorgehen zu planen?

    Ich danke euch für eure Hilfe.
     
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  3. #2 Katharmo, 10.11.2019
    Katharmo

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    Hallo!

    Man kann bei der Bank beantragen, dass der Kredit nur noch auf deine Frau läuft. Den Antrag muss deine Frau stellen und die endgültige Entscheidung liegt bei der Bank.
    Über eure Anteile müsst ihr sprechen, und zwar ohne den anderen in die Ecke zu drängen. Vielleicht lasst ihr die Aufteilung 50/50 auch erstmal so, die Änderung läuft euch nicht weg. Da ja nicht mehr so wahnsinnig viel abzuzahlen ist, ist das für die Bank zumindest dann ok.
     
  4. sara

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    Das wird sicher nicht gehen!

    Du wirst dich mit deiner Partnerin auseinandersetzen müssen.
    Ob sie überhaupt deine Hälfte des Hauses übernehmen möchte und kann.
    Am besten ist natürlich so eine einvernehmliche Einigung wie ihr das löst.

    Oder ihr verkauft das gemeinsame Haus.
    Auch das geht ja nicht von heut auf morgen.
    Bei der Bank ist dann sicher eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen.
     
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  5. Ferdl

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    Wenns geht, lass das alles erst mal Sacken.
    Mach deinen Auszug und komm emotional erst mal runter und versuche dann erst mit deiner (ex)Partnerin eine für beide Seiten Praktikabele Lösung zu finden.
    Man kann das auch alles vom Richter klären lassen, jedoch kostet das. Geld und Gefühle.
    Du solltest da erst mal nichts übereilen.
     
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  6. #5 Anhalter, 10.11.2019
    Anhalter

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    Das ist leider ein Thema bei dem viel zusammenkommt.

    Erstmal: Im März diesen Jahres hätte ich auch nicht gedacht, dass das mit meiner Frau und mir nochmal was wird. Getrennt gewohnt haben wir schon, die Ringe waren ab. Für mich war dann auch ein Haken dran. Und dann hab ich mir ganz viel Zeit für mich genommen und hab "ich bin dann mal weg" gespielt und bin 800km durch Spanien gegangen... Meinungen kann man auch wieder ändern, und mitlerweile Wohnen wir seit 3 Monaten wieder zusammen und ich bin sehr froh darum.
    Das soll jetzt nicht bedeuten, dass es bei dir ebenso ausgeht, aber ich wäre, ohne Deine Situation zu kennen, vorsichtig da vorschnell Dinge für "final" zu erklären.

    Du hast jetzt nicht geschrieben ob verheiratet oder nicht, und auch nicht welcher Güterstand. Davon ist einiges abhängig. Der häufigste Fall ist die Zugewinngemeinschaft. Man schaut, wer was hatte am Anfang, wer was eingebracht hat, wer was am Ende hat. Und dann gleicht der eine den anderen aus. Da gibts im Netz viel zu zu lesen mit guten Beispielen.
    Dann müsste man wohl auch regeln, wie mit dem Haus weiter verfahren werden soll. Wenn einer es nutzt, aber beide dafür zahlen, ist das für den einen zwar komfortabel, ob es gerecht ist, kann man aber diskutieren. Da müsste man unter Umständen auch eine Rechnung aufmachen.
    Am besten, du besprichst die genaue Situation mal mit jemand neutralem. Eventuell nicht gleich mit einem Anwalt. Die monetäre Konsequenzen sollte man auf jeden Fall mit einem Steuerberater besprochen haben. Die emotionale dann vielleicht doch mit jemandem, der sich darauf spezialisiert hat (Therapeut, Coach oder so).
     
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  7. Ferdl

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    Was der Anhalter beschreibt habe ich schon mehrmals im Bekanntenkreis erlebt.
    Ich denke, es ist nicht dumm die Fragestellung nach der Gerechtigkeit hintenanzustellen.
    Das Leben ist nicht Gerecht.
    Die Frage ist doch eher, womit kann ich Leben bzw. nützt es jemanden dem anderen einen Reinzuwürgen?
     
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