Treppenhausanstrich

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von rmuller, 10.02.2009.

  1. #1 rmuller, 10.02.2009
    rmuller

    rmuller Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich habe hier einen besonderen Fall:

    Wir, fünf Eigentümer, je eine Wohnung, haben Anfang 2008 beschlossen die Wände des Treppenhauses neu streichen zu lassen. Der Verwalter hat uns alle nach der Farbe die wir haben wollten gefragt. Dabei waren zwei Parteien für blau und drei Parteien für Gelb. Der Verwalter hat dann einen Maler beauftrag ohne weiter nach der Farbe zu fragen. Als der Maler mit der Farbe (Signalgelb) kam, haben vier von fünf Wohnungseigentümer die Farbe abgelehnt und sich eine neue Farbe ausgesucht. Dadurch sind jetzt 200 Euro Mehrkosten entstanden. Wer zahlt die? Der Verwalter oder die WEG?
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Man könnte bei dieser Darstellung unterstellen, dass die Farbe durch Mehrheitsbeschluss festgelegt wurde.

    Warum hätte der Verwalter irgendjemanden weiter nach der Farbe frage sollen? Es gab bereits eine Festlegung.

    Grundsätzlich zahlt die WEG. Der Verwalter kann allenfalls bei einer Pflichtverletzung in Anspruch genommen werden. Wenn Signalgelb durch den Beschluss gedeckt ist, hatte der Verwalter vielleicht wenig Fingerspitzengefühl bei der Farbauswahl, ist aber mit der Beschlussausführung seinen Pflichten nachgekommen. Schlechter Geschmack löst keinen Schadenersatzanspruch aus.

    Viel interessanter als die Frage WEG oder Verwalter ist allerdings, ob die Eigentümer persönlich für die Mehrkosten haften müssen. Vielleicht sogar nur der Eigentümer, der dem Maler die Anweisung gegen hat.
    Die Wohnungseigentümer sind - auch wenn das für einen Eigentümer schwer zu verstehen ist - nicht zur Vertretung der WEG berechtigt sind. Die Handlungskompetenzen eines einzelnen Wohnungseigentümers sind auf Notmaßnahmen beschränkt. Alle Maßnahmen, die über eine unmittelbare Gefahrenabwehr hinausgehen, müssen in einer Eigentümerversammlung beschlossen werden. Es wäre also zunächst festzustellen, ob die Eigentümer überhaupt zur Änderung des Auftrags an den Maler berechtigt waren.
    Bei 4 von 5 Eigentümern, die an der erneuten Farbauswahl beteiligt waren wäre zu überlegen, ob eine Versammlung stattgefunden hat. Beschlüsse diese Versammlung wären wegen eines Einladungsmangels anfechtbar, keineswegs aber nichtig.
    Viele Ungewissheiten bei einem völlig ungewissen Ausgang eines möglichen Streits um gerade mal 200 €. :wink
     
Thema: Treppenhausanstrich
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